Warum nicht Christentum

Sirius,


solche Zuweisungen wie die Betitelung der Sohn Gottes zu sein
entspricht einer Etikettierung in der Umgangssprache,
ist ein untrüglicher Hinweis, dass der Betreffende aus einer priesterlichen Familie gezeugt wurde,
was die ehrenwerten Christen gerne mit der Abstammung von Maria erklären,
da bin ich der gleichen Meinung.

Jesus hat dies von sich selbst gesagt und mit vielen Heilungen untermauert. Dass auch Jesus zu seinen Zuhöern in der Umgangssprache redete, scheint mir klar zu sein.

Mit dem 'Betreffenden' meinst Du sicherlich Jesus? Priesterliche Familie? ich sehe den Zusammenhang nicht.

Es ist nur so, ich behaupte auch der leibliche Vater entstammt einer solchen priesterlichen Familie,
was den Sprössling durch und durch zum Juden machte.

So steht es in der Bibel.

Lediglich der landesüblichen Traditionen wurde nicht genüge getan mittels Ehe der beiden.
Aber das tut für gewöhnlich keinen Abbruch zum Gottesverhältnis;
oder besser gesagt zum Vater, zum Ahnenkult der Verstorbenen.
und ein :zauberer1

Dass Jesus Jude war, daran besteht doch gar kein Zweifel. Und die beiden haben auch die Ehe geschlossen, wie es Brauch war. Josef brauchte nur melden, dass er Maria zur Frau genommen hatte. Und das hat er auch getan.

lg
Syrius
 
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Warum nicht Christentum? Weil es dogmatisch ist. Aber Dogmen sind meistens auf Menschen Mist gewachsen und nicht auf Gottes Mist. Wobei auch Gott hin und wieder ein Wörtchen mitredet, sicherlich. Ich lese gerne die Bibel. Tolles Stück. So alt wie die Erinnerungen mancher Völker....

Der Katholizismus ist dogmatisch - zum Beispiel das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes, beschlossen am 1. vatikanischen Konzil 1870 - also waren die Päpste vorher nicht unfehlbar, was teilweise auch offensichtlich ist. Durch dieses Dogma wurde der Papst so quasi auf Augenhöhe mit Gott gestellt, unter Umgehung der Person Christi, des Gottessohnes - welch eine Lästerung!

Das Christentum wurde den Gemeinden ganz zu Beginn durch die Engel Gottes gelehrt. In Jeder Gemeinde waren Medien, durch die die Engel Gottes sprachen und die Menschen belehrten und führten. Das damalige Christentum enthielt keine Dogmen. Hier glaube ich müssen wir zwischen Christentum und Katholizismus unterscheiden.

lg
Syrius
 
Heee anadi,

Also gut, die Zerstörung der Tempelanlagen auf dem Garizim, einer Kultstätte der Juden die aus Besiedelungszeit Abrahams selbst stammt, dürftest Du akzeptiert haben, denn von daher komm kein Einwand.

Obwohl gerade das sonderbar anmutet, denn als Juden wäre da das gesamte Volk zu verstehen, und die hätten sich mit einer solchen Zerstörung einen Bärendienst erwiesen, in der eigenen religiösen Sache.

Johannes hat folgendes geschrieben, im Zusammenhang mit der Bergpredigt, in seinem eigenen Stil:

Hast Du aber mit Deinen außergewöhnlichen religiösen Fähigkeiten auf multi-kulti religiöser Ebene den Nazaräner kennen gelernt, dann ist es Dir bestimmt nicht verborgen geblieben, ein Nazaräner hat so etwas nie gesagt: Ich bin der Messias.
Sondern der Vorgang ist so gewesen wie bei Matthäus beschrieben, er plaudert mit Bestimmtheit, sagt über eine Befindlichkeit: das ist so und so, und aus dem Vortrag weißt Du, wer er ist.

Du kannst Dich hinter einem umfangreichen Wortwall verstecken,
und die Bergpredigt immer noch als „Einzelstück“ deklarieren (Mt).

Auf der anderen Seite ist es Dir genau so möglich, in einer Vorwegnahme, das kannst Du Dir gleich aussparen, dass die beschriebenen Brot- und Fischvermehrungen bei einer Predigt in Galiläa eine Abkupferung von Elia aus dem AT bedeutet.

Aber wenn Du nun die Bergpredigten (Mt, Lk, Joh) zusammenfasst, und mit den Brot- und Fischvermehrungen kombinierst,
dann hast Du das was gewesen ist, und zentrales Thema im Urchristentum gebildet hat.
:clown:

Die sogenannten Bergpredigt, ist offensichtlich eine Erfindung (Lüge):
1. "Die Worte von Matthäus", nicht die Worte Matthäus aus der so genannten Evangelien sind, sonder eine zweifelhafte Quelle haben.

2. Die so überaus wichtige Bergpredigt, wenn es gegeben hätte, wäre sie auch in den anderen 3 so genannten Evangelien erwähnt.

3. Es ist ein Plagiat - kopiert aus der Jüdischen Weisheit Literatur
Beweise für diese 3 Behauptungen unter:
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3938829&postcount=1123

4. "Die Worte Lukas", nicht die Worte Lukas sind, sonder eine zweifelhafte Quelle haben.
Beweise dafür unter:
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3921444&postcount=1110

5. Die so genannte Bergpredigt, von dem die unbekannten Autoren von Luka nicht spricht, sondern von einer Feldpredigt, beinhaltet auch Sprüche aus der Jüdischen Weisheit Literatur die in dem Mund Jesus gesetzt wurden die aber nur zwei Oberbegriffe gemeinsam mit „der Bergpredigt“ haben:„Die Seligpreisungen“ und „Von der Feindesliebe“. Die Autoren von Luka, wussten von keiner Bergpredigt, ansonsten hätte Sie alle Themen die die sogenannte Bergpredigt beinhaltet auch übernommen (und sind viele). Damit wird die sogenannte Feldpredigt kein Beweis für die Existenz einer Bergpredigt, die auch in den anderen 2 so genannten Evangelien fehlt.

6. In Johannes wird weder von einer Bergpredigt noch von einer Feldpredigt gesprochen.

7. Wenn der selbe Autor, der angebliche Matthäus, zwei verschiedene Varianten der Geschichte über die Brott und Fisch Vermehrung erzählt, siehe Link
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3951816&postcount=1125
dann wird die Geschichte in Frage gestellt. Dabei wird über eine Brot Vermehrung in der Jüdischen Literatur (die Haupt Inspirationsquelle der Verfasser der "christlichen" Literatur) schon besprochen.

8. Wenn man diese Beiden Erfindungen (Lügen) aus unautorisierten Quellen über Jesus kombiniert, hat man eine von Man erzeugte Religion mit …ein Paar guten, (kopierte) moralisch – weltliche Konzepte aber auch mit viele schlechten, verdrehten und falsch interpretierten spirituelle Konzepte die offensichtlich von unbekannten, spirituell unqualifizierten Leuten verfasst wurden.
 
Mein lieber anadi!

Bemerkenswert ist bei Matthäus:

Bergpredigt – oder Predigt auf einem Berg. Mt 5 bis Mt 7.

Speisung der Menge mit Brot und Fischen (ohne Getränke), zweimal, Mt 14 bis Mt 16.

Danach folgt eine Darstellung die den Sachverhalt zeitlicht umdreht:

Mt 17.

Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg.
Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht.
Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus.
Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija.
Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören.
Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden.
Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst!
Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus.
Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.
Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?
Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt und er wird alles wiederherstellen.
Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.
Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.

Die Zeit, die Veränderung der Reihenfolge in den Erzählungen, wird mit den Personen symbolisiert:

PETRUS – geboren im Stierzeichen. Erde.
JOHANNES – Wassermann. Luft.
JAKOBUS – im Krebs geboren. Wasser.

und JESUS selbst – im Widder. Feuer.

Die symbolischen Elemente im Jahreszyklus, für jedes Element ein Vertreter.

Ferner wirken mit

MOSES – im Skorpion. Wasser; und
ELIJA – im Widder. Feuer.

Moses ist auf einem Berg gestiegen, und Elija hat Brotvermehrung durchgeführt.
In dieser Zeitabfolge, der zuletzt genannten, ist das Evangelium verfasst worden,
denn zuerst war Moses, und dann kam Elija.

Obwohl es in der praktischen Durchführung genau umgekehrt gewesen ist.
Wie die Abwicklung bei den Zuhörer bereits andeutet,
handelt es sich jeweils nicht um ein Ereignis, sondern um zwei- und auf dem Berg sogar um mehrere.

Die Inhalte der Bergpredigt vermitteln die Werte die man nach außen hin vertrat,
also wenn man als Galiläer oder Jude zu den Samaritern gesprochen hat.
Tatsächlich kam die Menge wegen der Geselligkeit und den gemeinsamen dabei durchgeführten Essensveranstaltungen.
Das hat der Nazaräner auch dementsprechend kritisiert.
Trotzdem war das Essen die zuerst durchgeführte Veranstaltungsform.
Erst danach kamen die Gegenbesuche auf dem Garizim.

Auf dem Garizim warteten die Heiligen von einst, zumindest symbolisch,
und auf die Frage nach dem Wiederaufbau der heiligen Stätten der Samariter wird im Text nicht wirklich eine Antwort vom Nazaräner erteilt, der vielleicht sein Vorhaben geändert hätte. Sondern die Antwort gab das Leben und wurde von Pilatus durchgeführt und ist bei Flavius Josephus nachzulesen.

Pikanterie am Rande:

Johannes der Täufer – geboren im Krebs. Wasser.
Jakobus – geboren im Krebs. Wasser.

Beide fanden den Tod durch Enthauptung.

Vielleicht zu viel Gerechtigkeit bei Paulus und seinen Nachforschungen?

Aber vor alle, was würde „der Lehrer der Gerechtigkeit“ dazu sagen?

Matthäus – in den Zwillingen. Luft.
L.d.G – in den Zwillingen. Luft.

Damit nicht genug.
Sollte der Text von Matthäus allein so verfasst worden sein,
dann fehlt er eigentlich in der ersten 4ergruppe,
und hätte doch leicht mit Johannes dem Evangelisten ausgetauscht werden können.
Nun aber haben wir von Johannes ein späteres Evangelium vorliegen.
Jakobus wurde enthauptet,
Jesus hing nachdem er getötet wurde am Kreuz zur Schau,
demnach bleibt nur mehr Petrus als Verantwortlicher,
der diese vorliegende Reihenfolge im Text veranlasst hat.

Übrigens:

PETRUS – im Stier. Erde.
JESAJA – im Stier. Erde. => Menschensohn, im AT.

So ist das!


und ein :weihna1
 
Heee anadi,

Also gut, die Zerstörung der Tempelanlagen auf dem Garizim, einer Kultstätte der Juden die aus Besiedelungszeit Abrahams selbst stammt, dürftest Du akzeptiert haben, denn von daher komm kein Einwand.

Obwohl gerade das sonderbar anmutet, denn als Juden wäre da das gesamte Volk zu verstehen, und die hätten sich mit einer solchen Zerstörung einen Bärendienst erwiesen, in der eigenen religiösen Sache.

Johannes hat folgendes geschrieben, im Zusammenhang mit der Bergpredigt, in seinem eigenen Stil:
Joh 4,
19 Das Weib spricht zu ihm: HERR, ich sehe, dass du ein Prophet bist.
20 Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, zu Jerusalem sei die Stätte, da man anbeten solle.
21 Jesus spricht zu ihr: Weib, glaube mir, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch zu Jerusalem werdet den Vater anbeten.
22 Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden.
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
25 Spricht das Weib zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn derselbe kommen wird, so wird er's uns alles verkündigen.
26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet.
Hast Du aber mit Deinen außergewöhnlichen religiösen Fähigkeiten auf multi-kulti religiöser Ebene den Nazaräner kennen gelernt, dann ist es Dir bestimmt nicht verborgen geblieben, ein Nazaräner hat so etwas nie gesagt: Ich bin der Messias.
Sondern der Vorgang ist so gewesen wie bei Matthäus beschrieben, er plaudert mit Bestimmtheit, sagt über eine Befindlichkeit: das ist so und so, und aus dem Vortrag weißt Du, wer er ist.

Du kannst Dich hinter einem umfangreichen Wortwall verstecken,
und die Bergpredigt immer noch als „Einzelstück“ deklarieren (Mt).

Auf der anderen Seite ist es Dir genau so möglich, in einer Vorwegnahme, das kannst Du Dir gleich aussparen, dass die beschriebenen Brot- und Fischvermehrungen bei einer Predigt in Galiläa eine Abkupferung von Elia aus dem AT bedeutet.

Aber wenn Du nun die Bergpredigten (Mt, Lk, Joh) zusammenfasst, und mit den Brot- und Fischvermehrungen kombinierst,
dann hast Du das was gewesen ist, und zentrales Thema im Urchristentum gebildet hat.


Wie gesagt, die Mission bei den Juden,
und die Missionierung der Griechen als Heiden,
mit ihren Artemistempeln,

das sind zwei verschiedene Baustellen!


:clown:

Du schreibst, wie ein Schriftsteller... die Logic interessiert dich nicht so viel.

Das ist kein Beweis, dass der (erfundene) Jesus bei den „Juden“ eine „Bergpredigt“ gehalten hätte, und bei den Griechen, ... anders missioniert hätte.
Und das Zitat, das in sich selbst auch ein Betrug der Autoren des "Johannes" ist, und das angeblich ein Beweis für die Bergpredigt wäre,
Joh 4,
19 Das Weib spricht zu ihm: HERR, ich sehe, dass du ein Prophet bist.
20 Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, zu Jerusalem sei die Stätte, da man anbeten solle.
21 Jesus spricht zu ihr: Weib, glaube mir, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch zu Jerusalem werdet den Vater anbeten.
22 Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden.
23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten.
24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
25 Spricht das Weib zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn derselbe kommen wird, so wird er's uns alles verkündigen.
26 Jesus spricht zu ihr: Ich bin's, der mit dir redet.
hat damit nichts zu tun, siehe https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=3936407&postcount=1120

Ansonsten, man sieht dein Versuch (aus reiner Glaube...) zu betrügen.
 
Mein lieber anadi!

Was bist Du?
Ein Liebhaber von Buchdeckeln und Buchrücken?
Gefällt Dir dieser Teil von den Büchern so gut,
und Du kannst dafür auf den Sinn und den Inhalt ganz vergessen?

Soviel ich weiß bestehen die Bücher sowohl aus dem Einband als auch aus dem Inhaltsstoff.

Es kann schon sein, eine Verpackung erzählt uns von dem am spätesten möglichen Zeitpunkt seiner Abfassung.
Aber das verschließt uns nicht die Abfassung eines früheren Zeitpunktes.

Wie wir wissen ist das Thema der Messiashoffnung die Einigung der jüdischen Stämme.
Dein Johannes-Zitat könnte das nicht besser veranschaulichen:

Joh 4, 25

25 Spricht das Weib zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn derselbe kommen wird, so wird er's uns alles verkündigen.

Wie sollte es einem biblischen Autor sonst erlaubt sein,
in einem Satz die Bezeichnung „Messias“ und die übernehmende Form von „Christus“ zu verwenden,
wenn dieser Veränderungsprozess durch Paulus nicht schon begonnen hätte?
Gewiss „Andreas“ ist auch ein griechischer Name der in der Bibel verwendet wurde,
aber das kann es zum eben Gesagten im Vergleich nicht sein – oder?

Anderseits,

Du hast es wirklich noch nicht verstanden,
was es bedeutet die Zeit der Erzählungen bei Matthäus zu drehen. (Mt 17)

Die „normale“ Reihenfolge der handelnden Personen wäre
In der richtigen zeitlichen Abfolge:

JESUS – Widder, Feuer,
PETRUS – Stier, Erde,
MATTHÄUS – Zwilling, Luft,
JAKOBUS – Krebs, Wasser.

Das entspricht der Jahreszeit vom März/April bis Juni/Juli.

Aber durch den Austausch von JOHANNES (Wassermann, Luft) für Matthäus,
wurde der Zweite Teil der Erzählung, zuerst dargestellt,
nämlich jener mit den Predigten auf dem Berg.

In Aufzeichnungen, die man erst viel später authentisch finden werde,
wurde mit bekannten festen Bedingungen wie den Geburtsdaten jongliert,
um damit eine bestimmte verwendete Erzählweise zu dokumentieren.

Also wenn das kein Zeitbeweis ist, dann weiß ich nicht, was einer wäre,
der auch den inhaltlichen Forderungen eines solchen entsprechen könnte.
und sich nicht nur auf die Tara der Verpackung beziehen will.

Das Geschriebene in der damaligen Jetztzeit
möchte sich als Ursprungszeugnis in seiner Zeit verstehen, wenn Du so willst.
Aber nicht als weitreichende Information für den großen anadi,
oder den kleinen Teigabid, im 21. Jahrhundert.


und ein :weihna2
 
Mein lieber anadi!

Muss ich mich jetzt betroffen und beleidigt fühlen?

Ansonsten, man sieht dein Versuch (aus reiner Glaube...) zu betrügen.

Ist das Deine Taktik mit feiner Klinge persönlich zu werden?

Und NEIN, ich beschäftige mich noch immer nicht mit der Verpackung von Heiligen Schriften.
Religiös verpflichtet als starker Pantheist tue ich mich auch dementsprechend schwer
irgendeine andere menschliche Person als „Herr“ anzuerkennen,
oder gar selbst eine solche sein zu wollen.

Das steht so oder so ähnlich ohnehin schon geschrieben in der „Kriegsordnung“ der Essener,
gleich neben dem „Vater und Mutter unser“.

Aber um Dir zu bekunden, dass ich ganz und gar nicht nachtragend bin,
erlaube ich mir noch ein wenig ausführlicher auf Mt 17 einzugehen.

In dem Bild der Erscheinung haben wir 2 spirituelle Gestalten:

MOSES – im Skorpion; Wasserzeichen,
ELIJA – im Widder; Feuerzeichen.

und bemerkenswert im Text ist die Verwendung „Menschensohn“,
in der Jesaja dargestellt wurde im AT:

JESAJA – im Stier; Erdzeichen.

Bemerkenswert ist, für jede dieser Figuren der Vergangenheit aus dem jüdischen Volk, unverkennbar mit den spirituellen Merkmalen wie man sie bei Nahtoderfahrenen findet, gibt es jeweils eine äquivalente Person im Kreis der Apostel und dem Meister selbst.

Elija – Jesus
Moses – Thomas
Jesaja – Petrus.


Die strikte Trennung zwischen Elija und Jesus lässt uns davon ausgehen,
dass sie damals nicht die Reinkarnation favorisiert haben.
Denn Elija und Jesus, jeweils Widder und Feuerzeichen, wären deckungsgleich.

Ähnlich verhält es sich mit Moses und dem Apostel Thomas.
Dieser Thomas, so wird berichtet, hat sich aus dem Kollegium verabschiedet.

Das könnte man auch vom Nazaräner behaupten, nach dem Akt der Kreuzigung.

Im Bild verschwinden symbolisch die Gestalten von Moses und Elija.

Die spirituellen Hoffnungen verbleiben auf einem Menschensohn,
der ist für die römischen Interessen im Sinne von Spiritualität noch „greifbar“.

Nachdem dieser Petrus zuerst aus der befragenden Gefangenschaft „befreit“ wurde,
hat er nach dem Ableben des Jakobus selbst gleich das Kommando übernommen,
mit dem Sinn:
wer aus der Gefangenschaft als spiritueller Hoffnungsträger freigegeben wurde,
den werde man nicht in der weiteren Folge als Leiter der Apostel demnächst liquidieren.

Wie man leicht feststellen kann,
ist ihm das Abhandenkommen von Jesus und Jakobus,
symbolisch dargestellt als Elija und Moses,
für seine persönlichen Zwecke sehr entgegengekommen,
in einem unmittelbaren suchenden militärischen römischen Umfeld.

Jetzt frage ich Dich, kannst Du Dir das wirklich vorstellen, dass eine eventuell nach 200 Jahren einsetzende römische Propaganda, sich in dieser Form, auf der Suche nach dem was ein Prophet ist, sich selbst in ein derart schräges Licht setzen mochte, um damit eine neue Philosophische Richtung in einem reformierten römischen Staat zu etablieren, und sich somit der Gefahr ausgesetzt hätte, in den ursprünglichen Absichten erkannt zu werden und der Ablehnung anheim zu fallen?

Anderseits ist die sofortige Ergreifung und das unmittelbare Einschreiten seitens der Römer viel wahrscheinlicher (siehe auch Kaiserbilder im Tempel Jerusalem). Mit dem Ziel der Akteure das Messiasbild auf eine allgemein gültige christliche Basis für jedermann zu stellen, egal was es dabei zu verteidigen oder zu gewinnen gelten soll.

Ich glaube, wenn ich mich nicht irre, man nennt das Entschärfung eines Krisenherdes.
No, darauf wird man, wie Du meinst, etwa 200 Jahre gewartet haben.

Nicht wirklich, aber es kann auch sehr schön sein in einer Phantasie zu leben.
Denn ohne Fantasie, gibt es keine Wirklichkeit, keine Realität.

Nebenbei bemerkt, als Verstärkung meiner Ausführung:
Die gleiche Hinrichtungsart von Johannes dem Täufer und von Jakobus,
hat die Aposteln erkennen lassen, was Paulus so treibt, und dass er geplaudert hatte.
In den folgenden Andeutungen bei Paulus in seinen Briefen,
was er mit Andreas vorhabe, wenn die Apostel nicht spurten, zum Beispiel die Beschneidung betreffend,
rundet das eklatante römische Gesellschaftsbild ab.



und ein :weihna1
 
Da brate mir doch einer einen Stier!

Wie ich schon sagte ist das dahinscheidende Thema der Bergpredigt in 3 Evangelien enthalten,
Mt, Lk und Joh, und lediglich vom Stil unterschiedlich.

1. Deine betrügerischen Absichten sieht man schon in der Formulierung Thema der Bergpredigt , denn statt über die Existenz oder Erfindung einer Bergpredigt zu reden, sollten wir über Thema der Bergpredigt reden.
Diese Lenkungsmanöver ist aber nicht so glücklich, weil die so genannte Bergpredigt hat viele Themen, die auch nicht in den anderen Evangelien auftauchen.

2. Zuerst sagst du
Die Bergpredigt?...

Freilich ist das später in der Geschichtsschreibung ein wenig durcheinander gekommen,
wurde wegen der Einfachheit als eine einzige Veranstaltung beschrieben.
Und im nächsten post sagst du dass
das …Thema der Bergpredigt in 3 Evangelien enthalten (ist),
Mt, Lk und Joh, und lediglich vom Stil unterschiedlich.

Ist das nicht Betrug (im Namen deines Glaubens)?
Zumindest, seitdem wir hier über die Echtheit der "Bergpredigt" schreiben, sollte es dir aufgefallen sein, dass es hier nicht um Stil geht.
Deswegen in der vorherigen Post sagtest auch du „in der Geschichtsschreibung“ wäre ein wenig „durcheinander gekommen“ (und damit ist nicht "der Still" gemeint).
Und das selbst ist eine betrügerische Aussage. Die Erzählungen sind nicht „ein wenig“ durcheinander, sondern zwei verschiedene Fassungen unbekannten Autoren der 2 so genannten Evangelien (die andere 2 "Evangelien" beihalten weder eine Bergpredigt noch eine Feldpredigt).

Und dann machst auch diese betrügerische Aussage, „Die Bergpredigt ist wegen der Einfachheit „als eine einzige Veranstaltung beschrieben“. Ja, es war einfach für die andere nicht über eine Bergpredigt zu schreiben, es wäre noch einfacher wenn die andere überhaupt nichts geschrieben hätten ... .
 
Die Feld- oder Bergpredigt hat einen rein literarischen Hintergrund, bei dem die wesentlichen Aussagen zur Lehre Jesus zusammengefaßt wurden. Die Verfasser der Evangelien von Lukas und Matthäus hatten dazu auf Sammlungen von Aussagen zurückgegriffen. Es wurde da auch nichts herausgestrichen, sondern lediglich unterschiedliche Akzente gesetzt.

Obwohl die beiden Predigten keinen direkten historischen Hintergrund haben, halte ich sie dennoch für sinnvoll – um das Wesentliche überschaubar darstellen zu können. Wie der Name schon sagt, geht es bei den Evangelien um die Verkündung einer frohen Botschaft und weniger um den Anspruch einer Chronik.

Zu der Einladung der Samariter möchte ich noch Matthäus 10 zitieren:
[5] Diese 12 sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf die Heidenstraßen und ziehet nicht in der Samariter Städte [6], sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.

Merlin
 
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Ich weiß nicht, rede ich gegen eine Wand?

Messias bei den Juden bedeutet die Einigung des Volkes,
die Verbindung der 12 Stämme in einer Person,
und das beginnt für normal so,
dass sich zwei Stämme finden,
wie das im Norden bei den Galiläern und Samaritern gewesen ist.
Im Urchristentum

Eine Bergpredigt musste nicht sein, sie hat es jedoch gegeben.
Aber erst als 2. Teil.

Diese Verbindung der 12 Stämme ist keine feindliche Übernahme,
sondern ein Miteinander sollte es gewesen sein.

Wir wissen aber auch, dieses Vorhaben wurde nie endgültig von Erfolg gekrönt.
Sondern der „Messias-Begriff“ wurde als „Christus“ exportiert.
Da führt kein Weg vorbei.

Denn die Christen verstehen sich heute auch nicht als „Messianer“.

Tatsache ist, auf der Suche nach den spirituellen Komponenten in der jüdischen Tradition, da hat ein Nazaräner mit NTE in seinem reifen Leben die Bekanntschaft gemacht mit Thomas im Rahmen der Essener, der ebenso auf diese Ausnahme hinweisen konnte in seinem Lebenslauf, und so ist es nicht verwunderlich, dass der Nazaräner sich in der Ausweitung der NTE bei seinem Bekannten, Petrus, eine mengenmäßig gestützte Qualität vorstellen konnte, in der weiteren Entwicklung.

Das soll nicht ganz zum Tragen gekommen sein,
aber es reichte zur Bestätigung der Auferstehungsvision von Petrus durch Thomas.

Die Vorreiterrolle von Thomas bedingte auch das Verhalten seines Partners,
von dem wir das „Markusevangelium“ vorliegen haben (Verbalhornung von Marcellus), in dem diese Vision im Mittelpunkt steht.

Thaddäus hatte sich mit der Idee der Verbrüderung nicht anfreunden können,
ist auch kein Kunststück, wenn wir bedenken soeben habe Thomas das Weite gesucht.

Aber Petrus kommt aus der Gegend von Samara,
sein Familienstamm kommt aus dieser Gegend,
die Lebensretterfamilie des Nazaräners,
und in den Anfängen, dem Urchristentum kann ich mir gut vorstellen,
das Wegschaffen der Leiche hat am Beginn auch damit zu tun gehabt,
dass eine Auferstehung eventuell in leiblicher Form,
durch eine Rückkehr in den Körper stattfinden werde,
und eine entsprechende Vorbereitung erforderte (Einbalsamierung, gesicherte Verwahrung).

Das war ultimativ erledigt, als sich herausstellte
man hatte es „nur“ mit der visionären Form der Bemerkbarmachung zu tun,
vom Jenseits in unsere alltägliches Leben.


und ein :fechten:
 
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