Da bleibt aber immer noch die Frage, was am Getrenntsein spannender, erstrebenswerter sein soll, als an der Einheit. Ist das nicht nur ein vom Verstand kreierter Gedanke, der ihn,sichselbst(den Verstand) rechtfertigen will?
Ich versuche mal eine Geschichte zu erzählen:
Stell dir vor (und ich nehme hier mal menschliche Attribute zu Hilfe)
eine
Seelenfamilie wäre auf ewig untrennbar miteinander, in Liebe
verbunden. Es gibt nichts anderes als diese Liebe und jeder fühlt sich wohl.
Aber...Leben heißt Entwicklung und Entwicklung heißt sich bewegen,
also Neues dazu lernen...denn das was ist, auch Gott oder großer Geist
genannt

, will mehr werden...also expanieren in jeder möglichen Form.
Nun könnte sich, rein theoretisch versteht sich, diese S-Familie entschließen, in Körper zu inkarnieren
um erstmalig ein Gefühl von Trennung zu erfahren.
Dazu besiedeln sie einen Planeten und über Äonen von Zeit entwickelt
sich ein plumper Säugetierkörper zu dem, was wir heute den
Homo Sapiens Sapiens nennen.

Und über die ganze, lange Zeit haben alle Familienmitglieder, dieser
sehr großen S-Familie, sehr viele verschiedene Erfahrungen über das
Getrenntsein gemacht. Sie haben sich entschlossen, einen Inkarnationsweg zu gehen, der nicht rückgängig gemacht werden kann.
Das heißt, wer sich einmal dazu entschlossen hat, muss das Ding
bis zum Ende durchziehen.

Aussteigen...weil es mir doch zu schwierig wird, gibt es nicht.
Aber irgendwann sind alle diesen Weg bis zu Ende gegangen und dann
sind sie alle wieder vereint.
Was ist der Unterschied zu vorher?
Nun weiß jeder der Beteiligten was Liebe ist.
Vorher kannten sie ja nur den Zustand und haben ihn als gegeben
angenommen.
Nun hat jeder, sich einen Zustand von bewusster Liebe erkämpft und
damit ist jeder sehr viel mehr geworden, als er vorher war denn es sind
ja eine Unmenge an Erfahrungen zusammen gekommen.
Darüber wiederum freut sich Gott(oder wie immer man das All-Eine nennen
will) denn auch das All-Eine ist bewusster und mehr geworden.
Okay

...das ist jetzt sicher ziemlich weit hergeholt und irgendwie auch
sehr "märchenhaft" in Anbetracht dessen was auf unserer Welt so
vorgeht...aber trotzdem könnte man/frau doch mal darüber nachdenken.
LG
