Vertretung meines erwachsenen Sohnes

Werbung:
nun, ihr beide lebt ja nicht ewig und so müsst ihr dafür sorgen, dass euer Sohn eine Zukunft hat.

Arbeit, Selbstständigkeit, leben in einer Gemeinschaft usw.

Ist es nicht ein wenig eine Machtkampf zwischen euch zweien?

Sorry bin auch schon wieder weg. In solchen Situationen sieht man oft das naheliegende nicht.

Also ich sehe das auch so, nur mein Mann eben nicht - keine Ahnung, ob das was mit Machtkampf zu tun hat?
Unsere Vorstellungen über das Leben gehen zu 99% auseinander...

LG Claudia
 
Man muss sich täglich rund um die Uhr verstellen, muss ständig aufpassen was man tut, was man sagt, wie man etwas tut, wie man etwas sagt, darf nicht zu laut, und nicht zu leise sein, darf nicht nießen, darf nicht mit dem Geschirr klappern, darf nicht telefonieren, darf nicht bellen (also der Hund), darf nicht das Licht aufdrehen, darf nicht das Licht abdrehen, darf nicht staubsaugen,...und so zieht sich das noch endlos dahin.

Meine Güte - davon hat man ja als Aussenstehender keine Vorstllung - das ist ja richtiggehend energieauslaugend und immer wie auf Zehenspitzen ums Kind schleichen müssen.

Was passiert denn z.B. wenn du das Licht aufdrehst - staubsaugst etc ? So als ein Beispiel ?

Ich habe da keine Vorstellung von ...ich denke die meisten hier auch nicht...
 
Meine Güte - davon hat man ja als Aussenstehender keine Vorstllung - das ist ja richtiggehend energieauslaugend und immer wie auf Zehenspitzen ums Kind schleichen müssen.

Was passiert denn z.B. wenn du das Licht aufdrehst - staubsaugst etc ? So als ein Beispiel ?

Ich habe da keine Vorstellung von ...ich denke die meisten hier auch nicht...

Weinen, schreien, herum schlagen (in die Luft, auf Menschen, auf Gegenstände, auf Tiere Gott sei Dank nicht), davon laufen, verstecken usw. ... die Intensität und die Art und Weise hängt von der Tagesverfassung und der Situation ab.
Es muss immer alles so monoton wie nur möglich sein, ohne viele Emotionen (am besten gar keine), ohne jegliche Art von Hektik und Stress. Spontanität ist ebenfalls ein no go, überraschende Dinge ebenso. Spaß, Humor und Ironie sind auch nicht erwünscht.

:rolleyes:

LG Claudia
 
Weinen, schreien, herum schlagen (in die Luft, auf Menschen, auf Gegenstände, auf Tiere Gott sei Dank nicht), davon laufen, verstecken usw. ... die Intensität und die Art und Weise hängt von der Tagesverfassung und der Situation ab.
Es muss immer alles so monoton wie nur möglich sein, ohne viele Emotionen (am besten gar keine), ohne jegliche Art von Hektik und Stress. Spontanität ist ebenfalls ein no go, überraschende Dinge ebenso. Spaß, Humor und Ironie sind auch nicht erwünscht.

:rolleyes:

LG Claudia

:(

Meine Güte Claudia :umarmen:

Da wird es doch auch schwierig - ihn in die Arbeitswelt zu integrieren - da stellt sich doch niemand auf die Sensibilität deines Sohnes ein.

.
 
Weinen, schreien, herum schlagen (in die Luft, auf Menschen, auf Gegenstände, auf Tiere Gott sei Dank nicht), davon laufen, verstecken usw. ... die Intensität und die Art und Weise hängt von der Tagesverfassung und der Situation ab.
Es muss immer alles so monoton wie nur möglich sein, ohne viele Emotionen (am besten gar keine), ohne jegliche Art von Hektik und Stress. Spontanität ist ebenfalls ein no go, überraschende Dinge ebenso. Spaß, Humor und Ironie sind auch nicht erwünscht.

:rolleyes:

LG Claudia

Da versteh ich aber gut, daß sein Vater ihn unter die Glocke stellen will. Vielleicht wäre es wirklich besser, es ihm zu übertragen. Vielleicht ist sein Weg entspannter. Euer Sohn soll sich dann mit ihm auseinandersetzen und seine Wünsche durchsetzen, wenn er so einen guten Draht zum Vater hat, dann wird er ihm zeigen können, daß er es auch ein Stück draußen hinbekommen kann, er muss es ihm halt beweisen.
 
Weinen, schreien, herum schlagen (in die Luft, auf Menschen, auf Gegenstände, auf Tiere Gott sei Dank nicht), davon laufen, verstecken usw. ... die Intensität und die Art und Weise hängt von der Tagesverfassung und der Situation ab.
Es muss immer alles so monoton wie nur möglich sein, ohne viele Emotionen (am besten gar keine), ohne jegliche Art von Hektik und Stress. Spontanität ist ebenfalls ein no go, überraschende Dinge ebenso. Spaß, Humor und Ironie sind auch nicht erwünscht.

Ok, kann nachvollziehen, dass das sehr heftig ist.

Wurde ja nie diagnostiziert, aber vermute ja, dass ich selber Asperger bin, aber ich bin sehr viel entspannter. Dazu kommt, dass ich mich als Kind an alle Regeln die man mir gab automatisch gehalten habe. Konnte mich sehr gut mit mir selber beschäftigen und ging niemandem auf die Nerven. Meine Eltern fanden mich soweit einfach, zumindest bis ich nicht wegen Mobbing und Depression schlecht in der Schule wurde (obwohl ich dann ja später das Abi geschafft habe).

Aber vermutlich sorgte das auch dafür, dass ich keine Hilfe bekam. Und mein Leben funktioniert nun ja auch nicht, kein Job und keine realen Kontakte...

Ich mag Stille auch (und vor allem was soziale Dinge betrifft sind Überraschungen schrecklich), aber habe mir immer mein stilles Kämmerlein gesucht quasi. Denke nicht, dass ich mehr ausgerastet bin als "normale" Kinder.

Ja, klingt hart. :( Und bin da froh, speziell auch für mich selbst, dass ich nicht so bin.
 
Werbung:
Da versteh ich aber gut, daß sein Vater ihn unter die Glocke stellen will. Vielleicht wäre es wirklich besser, es ihm zu übertragen. Vielleicht ist sein Weg entspannter. Euer Sohn soll sich dann mit ihm auseinandersetzen und seine Wünsche durchsetzen, wenn er so einen guten Draht zum Vater hat, dann wird er ihm zeigen können, daß er es auch ein Stück draußen hinbekommen kann, er muss es ihm halt beweisen.

die Frage lautet muss man denn etwas offiziell *übertragen*
oder reicht es nicht einfach zu sagen, ok *mann, wenn du es so möchtest und vortellst dann nehm du ihn mal für eine ganze Zeit*

und ich sage dir der Mann wird ihn nicht übernehmen wollen.
noch haben beide die Füraorgepflicht,
so kann auch @MerlinEngel sagen, ich mach jetzt ne Pause und schau wie es läuft.

Wer ahne was bei raus kommt,
ich denke das der Vater ihn ganz nicht nehmen *kann*.

und somit auch er sich für eine *mit-Aussenunterbringung * einsetzen wird.

wie soll das Kind die Zukunft leben?
einsam unter der Glocke bis Papa stirbt und dann?
einsam irgendwo dahinvegetieren, ?

was ist mit Beziehung zu anderen, auch bei aspergern ist einiges anzulernen.

Ich finde Erziehung zu Erwachsneen Menschen ist ebenso Pflicht bei autistischen menschen, auch wenn es schwierig und mit Wutanfällen begleitet ist.
es geht doch nicht darum das der Sohn nur noch entspannt ist, sondern darum wie man ihn in seine Zukunft entlässt bzw wie er seine Zukunft gestalten kann.

sind jetzt alles Gedanken............
 
Zurück
Oben