Hiho!
Ich kann mich noch genau erinnern, als ich in meiner Jugend das erste Buch über Wiedergeburt in die Hände bekommen hab ... huii, war ich das skeptisch! Aber dann ist beim Lesen so richtig die Zustimmung und "Wärme" aus meinem innersten Wesen gekommen, und ich hab für mich gewusst: DAS ist es! Die Kern der christlichen Lehre ist zwar sehr weit entwickelt, denn er basiert auf dem Prinzip der Liebe ... und wenn man auch nur einen Teil davon umsetzt kommt man sehr sehr weit ... dennoch ist mir immer etwas abgegangen! Das hatte vor allem folgenden Grund:
Ohne Metempsychose kann es keinen liebenden und gerechten Gott geben ... denn er läßt den Einen leiden und den Anderen überhäuft er mit Glück!
Aus der Ablehnung der Reinkarnation ergibt sich offensichtlich der Nachteil, dass man nämlich keine Verantwortung für die eigenen Lebensumstände übernimmt. Alles erscheint dann von einer höheren Gewalt aufgezwungen worden zu sein ... und weil sowieso alles in Gottes Händen liegt besteht keine besondere Motivation an sich selbst zu arbeiten! Jawohl, ich leg mich einfach bequem hin, weil die höhere Gewalt, der Herrgott wirds schon richten! Er soll über mich verfügen, weil ich brauch eh nichts tun! "Ihr faulen Schweine!" würde wohl Jesus sagen.
Es ist so, wie es in meiner Signatur steht: Wenn einer nicht im Leben Befreiung erlangt hat, kann er nicht darauf hoffen, sie im Tod zu erwerben.
Die Leute werden zwar in ihren Himmel kommen, zu all den gleichgesinnten Menschen, die in den gleichen Illusionen verfangen sind, aber die wahre Essenz, die hinter allem steckt werden sie nie erreichen, wenn sie nicht an sich selbst arbeiten, und sich von all ihren Verhaftungen befreien.
lg
Topper