Tiefe Liebe zur Menschheit oder tiefe Ablehnung?

Ich mag unsere Kultur nicht, bin selbst unter meiner immer leicht verrückten Maske extrem sensibel.
Stetes funktionieren müssen in einem Käfig kollektiven Geldverdienens, ohne Werte und Besinnung auf das formlose
Wesen. Ich bin kein Menschenfreund und das wird sich wahrscheinlich nicht so schnell ändern.
Das war nicht immer so. Meine Enttäuschungen sitzen tief.
Soll ich Dich mal, von Mann zu Mann, in den Arm nehmen? :umarmen:
 
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Mal schauen, ob ich das aufgedröselt bekomme...

Nicht einfach mit "ja" oder "nein" zu beantworten. Es ist einfach mein Weg, unumkehrbar. Die Abneigung gegen die Menschheit ist bedingt durch die Zuneigung zu Wesen, die mir sehr viel näher stehen.


Ein Wunsch oder Traum, den ich mehr als nur gut verstehe.


Hier wird es für mich etwas schwierig zu verstehen. Dieser Traum von mir (der ein Traum bleibt, weil ich meiner Gefährtin so ein Leben nicht zumuten könnte und Kanada heutzutage auch im Outback ein teures Pflaster ist), ist vorhanden, weil ich die nordische Landschaft und ihre Einsamkeit liebe und sie in meinen früheren Leben meine Heimat war... Das, was Deinen ehemaligen Bekannten bewegte, die Verletzungen in der Kindheit, kann eigentlich kein Grund für so einen Schritt sein; zumindest wäre es kein guter...
Klar, das war kein guter Grund, es war mehr eine Flucht ....

Keine Ahnung, ich bin eben so, ich kann nicht anders denken, als wenn man als Mensch geboren wurde, das dann auch einen Sinn haben muss.....
Ich verstehe, dass es einfach ist, auf viele Menschen mit Abscheu, Misstrauen oder wie auch immer zu reagieren ..... Lange genug hab ich selbst ja auch so empfunden.... Vllt nicht so extrem, aber immer war ich abgetrennt von den anderen, oder den meisten ....

Ich fühle diese Trennung nicht mehr, seitdem ich mich mit mir aussöhne. Heißt nicht, dass ich denke, dass hier alles toll ist und alles immer super läuft. Nein, ich sehe schon, was abgeht, aber ich grenze mich nicht mehr so ab.

Ich will auch nix psychologisieren da bei dir- steht mir a nicht zu und b wären die Infos dazu immer noch arg knapp....

Es fühlt sich nur so an, als seist du da auf nem Kamikazeweg für dich, der letztlich mehr spaltet, als du s wahrhaben wollen würdest ....

Maybe not- kann auch sein, dass du mich nur fern an besagten Bekannten erinnerst ....
 
ich hab auch meine lehren aus der menschlichen rasse gezogen und ich muss sagen es gibt sehr sehr wenige ,wo ich behaupte liebe zu entfinden.diese wiederum befinden sich in meinen rudel plus zwei außenstehende.
es ist einfach so das menschen ein händchen haben vieles oder gar alles um sich rum zu zerrstören,egal was ,es wird zerrtrampelt oder missbraucht.wie kann ich so grausame wesen lieben. höhstens schlecht wird mir dann,wenn ich so was sehe.
und diese seelenlosen, die nur geld macht ,luxus und tierleid oder besser missbrauch von tieren im kopf haben gehen mir am ar...!
wart ihr schon mal in einen naturkundemuseum und habt diesen leuten dort zu gehört,was die so lappern wenn sie das handy mal nicht in der kralle haben.zu weg laufen.nicht überlebensfähig,völlige fehlanzeige.
nee die mag ich nicht und lieb nicht. mich zieht es in den wald,da ist liebe ,eine ganz besondere sogar.
 
Die Alten Griechen unterschieden zwischen dreierlei Grundformen der Liebe. Sie benannten

1. Eros, die rein leibliche Liebe, die aber auch sowohl die Liebe zu den engsten Familienmitgliedern und Blutsverwandten als auch zum eigenen Volkssutamm mit einbezieht;

2. Philia die leidenschaftlich seelisch-gemüthafte Liebe, wie sie unter echten Freunden, Kameraden und Gleichgesinnten besteht, gleichwohl aber - auch wenn sie weit größere Menschengruppen erreicht - stark vom persönlichen Sympathie-Antipathie-Gefälle mitgeprägt wird;

3. Agape, die geistige, universale Menschenliebe, die über die Grenzen der Bluts-, Standes- und Volkszugehörigkeit und über das persönliche Sympathiebefinden hinaus den Menschen als solchen ins Herz schließt. Mit den religionsphilosophischen Begriffen "Brüderlichkeit"/"Bruderschaft"/"Bruderliebe" ist im Wesentlichen jener Aspekt der allgemeinen Menschenliebe gemeint.

Eros ist die niedrigste Form der Liebe. Ihre Intention ist grundsätzlich egoistisch ausgerichtet und auf der sexuellen Ebene naturgemäß auf zwei Menschen beschränkt.

Philia ist die allgemeine mittlere Form der Liebe. Sie schließt in ihren Strahlkreis Eros samt all seiner Facetten mit ein. Wo authentisch Philia lebt, wurde Eros selbstsicher zu beherrschen gelernt und/oder als Idealform der Liebe überwunden.

Agape ist das wahre Liebes-Ideal. Sie ist die all-umfassende Menschenliebe und des harmonischen, selbst-beherrschten Ausdrucks auf allen Ebenen der Liebe fähig.

Das Prinzip der universalen Menschenliebe war in Christus verkörpert und hatte alle drei Aspekte in sich auf höherer Stufe vereint und veredelt. Wenn wir also im Sinne der Christus-Agape zu lieben fähig sind, sind wir der Liebe der Götter zu den Menschen sehr nahe. Das bedeutet denn auch, dass es zwischen der göttlichen und der menschlichen Liebe keinen qualitativen, sondern allenfalls einen quantitativen Unterschied gibt, der, vertikal auf dem jeweiligen Nieveau liegend bemessen, die evolutive Werde-Stufe zur Vollkommenheit hin anzeigt;

meint

Werdender
 
Die Alten Griechen unterschieden zwischen dreierlei Grundformen der Liebe. Sie benannten

1. Eros, die rein leibliche Liebe, die aber auch sowohl die Liebe zu den engsten Familienmitgliedern und Blutsverwandten als auch zum eigenen Volkssutamm mit einbezieht;

2. Philia die leidenschaftlich seelisch-gemüthafte Liebe, wie sie unter echten Freunden, Kameraden und Gleichgesinnten besteht, gleichwohl aber - auch wenn sie weit größere Menschengruppen erreicht - stark vom persönlichen Sympathie-Antipathie-Gefälle mitgeprägt wird;

3. Agape, die geistige, universale Menschenliebe, die über die Grenzen der Bluts-, Standes- und Volkszugehörigkeit und über das persönliche Sympathiebefinden hinaus den Menschen als solchen ins Herz schließt. Mit den religionsphilosophischen Begriffen "Brüderlichkeit"/"Bruderschaft"/"Bruderliebe" ist im Wesentlichen jener Aspekt der allgemeinen Menschenliebe gemeint.

Eros ist die niedrigste Form der Liebe. Ihre Intention ist grundsätzlich egoistisch ausgerichtet und auf der sexuellen Ebene naturgemäß auf zwei Menschen beschränkt.

Philia ist die allgemeine mittlere Form der Liebe. Sie schließt in ihren Strahlkreis Eros samt all seiner Facetten mit ein. Wo authentisch Philia lebt, wurde Eros selbstsicher zu beherrschen gelernt und/oder als Idealform der Liebe überwunden.

Agape ist das wahre Liebes-Ideal. Sie ist die all-umfassende Menschenliebe und des harmonischen, selbst-beherrschten Ausdrucks auf allen Ebenen der Liebe fähig.

Das Prinzip der universalen Menschenliebe war in Christus verkörpert und hatte alle drei Aspekte in sich auf höherer Stufe vereint und veredelt. Wenn wir also im Sinne der Christus-Agape zu lieben fähig sind, sind wir der Liebe der Götter zu den Menschen sehr nahe. Das bedeutet denn auch, dass es zwischen der göttlichen und der menschlichen Liebe keinen qualitativen, sondern allenfalls einen quantitativen Unterschied gibt, der, vertikal auf dem jeweiligen Nieveau liegend bemessen, die evolutive Werde-Stufe zur Vollkommenheit hin anzeigt;

meint

Werdender

Wenn ich mir den Alltag mit all seinen Implikationen betrachte, wo man mal dort und dann dort hingetragen wird, und seiner Meinung nach entsprechend handelt, denke ich oft an die erste Richtlinie Schwarz und Weiss. Gut und Böse.
Die erste Trennung einer ursprünglichen "Vernunft", da fliest auch das Wort Liebe, als individuell schicksalsgebundener Pol ein.
 
Es gibt da kein Extrem.

Aber prinzipiell denke ich nicht, dass Menschen eher bösartig sind, wobei allerdings viele (mich eingeschlossen) auch schlechte Eigenschaften haben.

Gewöhnlich versucht man irgendwie klar zu kommen und ich halte auch gar nichts von extremer Opferbereitschaft.
Andererseits werde ich meinem Anspruch die Welt wenigstens etwas besser zu werden auch selten gerecht.

Insgesamt bin ich nicht verzweifelt mit der Menschheit und denke, dass es vorwärts geht. Der Fortschritt muss aber auch verteidigt werden.

Ganz unsinnig sind Ideen, dass wir die schlimmste Katastrophe auf diesem Planeten sind. Wir sind exakt das was man von einer Spezies erwarten muss, die durch Evolution entstanden ist, bzw. wir sind sogar eine eher sozialere Spezies, was aber bei intelligenteren Arten auch wiederum wahrscheinlicher ist.

Wir müssen mit dem klar kommen was wir haben und mit dem was wir sind. Und das beste versuchen.

LG PsiSnake
 
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Ich glaube kein Tier auf dieser Welt reagiert seiner eigenen Art gegenüber derart ablehnend und hasserfüllt wie viele Menschen Ihrer eigenen Spezies gegenüber.

Eine Erscheinung unserer egoistischen, kranken Gesellschaft ......

R.
 
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