Tiefe Liebe zur Menschheit oder tiefe Ablehnung?

Ich mag unsere Kultur nicht, bin selbst unter meiner immer leicht verrückten Maske extrem sensibel.
Stetes funktionieren müssen in einem Käfig kollektiven Geldverdienens, ohne Werte und Besinnung auf das formlose
Wesen. Ich bin kein Menschenfreund und das wird sich wahrscheinlich nicht so schnell ändern.
Das war nicht immer so. Meine Enttäuschungen sitzen tief.
:umarmen:
Ich empfinde es deshalb als privileg, etwas arbeiten zu können, was mich glücklich macht im wissen, dass das sehr viele menschen nicht können und man kinder dazu missbraucht.
Doch, ich bin eine menschenfreundin, gebe aber zu, auch keine enttäuschungen erlebt zu haben, meine unglückliche kindheit habe ich verdaut, ich hatte wohl grosses glück.
 
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Ich glaube kein Tier auf dieser Welt reagiert seiner eigenen Art gegenüber derart ablehnend und hasserfüllt wie viele Menschen Ihrer eigenen Spezies gegenüber.

Eine Erscheinung unserer egoistischen, kranken Gesellschaft ......

R.

Kein Tier hat ein ernsthaftes Konzept von seiner Spezies, aber Menschen sind nicht unsozialer als andere Tiere.

Wir sind nur insofern speziell, dass wir unser Verhalten moralisch bewerten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich empfinde es deshalb als privileg, etwas arbeiten zu können, was mich glücklich macht im wissen, dass das sehr viele menschen nicht können und man kinder dazu missbraucht.
Doch ich bin eine menschenfreundin, gebe aber zu, auch keine enttäuschungen erlebt zu haben, meine unglückliche kindheit habe ich verdaut, ich hatte wohl grosses glück.

Wenn du schreibst verstehe ich Dich und reagiere auf deinen Namen der die Anfangsbuchstaben einer Person anzeichnet die mich in früher Jugend begleitet hat. Aber auch etwas anderes, es ist das Ehrliche das mir taugt. Es ermöglicht auch die meine Sensibilität zu erkennen. Du bist irgendwie so ein gleicher Schmerzhaufen mit vielen Fragen wie ich selbst.
 
Was ist daran ein "schwaches" Argument?

Was tust DU denn konkret, um die Erde "besser" zu machen?

Der Großteil unserer hiesigen Menschen Sind mMn nunmal völlig dämlich. Egal wie ichs betrachte. Und da Liebe zeigen? Lächerlich.
Kein Tier, um das mal aufzugreifen, würde dies tun.
Na ja, @Ruhepol hat dir treffend geantwortet ....

Ich muss dir sicher auch nicht erzählen, was ich tue, um die Welt besser zu machen, denn ich denke nicht, dass dich das a) interessiert und b) ich mich nicht schmücken möchte, mit Dingen die ich tue ....

Aber ich versuche wertfreier durch das Leben zu gehen und (mit)menschlich zu sein .... Mir jedenfalls schadet es nicht und auch nicht den Menschen, denen ich begegne. Es schafft nur eine andere Basis, und zwar eine liebevolle .....
 
Na ja, @Ruhepol hat dir treffend geantwortet ....

Ich muss dir sicher auch nicht erzählen, was ich tue, um die Welt besser zu machen, denn ich denke nicht, dass dich das a) interessiert und b) ich mich nicht schmücken möchte, mit Dingen die ich tue ....

Aber ich versuche wertfreier durch das Leben zu gehen und (mit)menschlich zu sein .... Mir jedenfalls schadet es nicht und auch nicht den Menschen, denen ich begegne. Es schafft nur eine andere Basis, und zwar eine liebevolle .....

Wenn es Dir entgangen sein sollte, nochmal:
Ich habe ledigliche meine Wertungen gegenüber Menschen "unserer modernen" Welt hier.
Mit Indigenen, oder anderen "Wilden" komme ich klar, ja kann sogar sagen, diese liebe ich!. Es ist die Verrücktheit der Technisierten Welt, die mich Menschen meiden lässt.
 
Hass macht blind.
War das Erste mit, was ich damals beim freikampf gelernt hatte.
Einer der nicht übermäßig häufigen Punkte, in denen wir nicht übereinstimmen... ;) Haß und Wut wollen beherrscht, kanalisiert und auf einen Punkt fokussiert sein, dann werden sie zur mächtigen Waffe. Aber natürlich darf er nicht blind(wütig) sein, so geht's ggf. nach hinten los, weil man dann garantiert was übersieht.
Wie ich mal in einem auf dieses Thema spezialisierten Thread schrieb: Haß/Wut muß gleichzeitig heißer wie die heißeste Lava und kälter als das kälteste Gletschereis sein.
 
Nein, es ist der Weg, der mir bestimmt ist, und er hat im Prinzip (in diesem Leben) mit meiner Geburt begonnen, erst undeutlich, später unübersehbar. In letzter Konsequenz ist es nur die Fortführung des Weges aus früheren Leben. Er ist das Vermächtnis meiner Ahnen und damit meine ich nicht die biologischen, die keine Bedeutung für mich haben.
Dazu kann ich nichts sagen, wie auch, ist ja dein Weg , und ich hoffe, er führt dich in die richtige Richtung.
Auf mich wirkt es halt einfach oftmals befremdend, wenig authentisch, und als ob du dir Mantramässig das so eingehämmert hast, dass du s selbst glaubst .... Aber das hier ist nur das Internet und da kommt so manches nicht an, wie man s meint .... Oder es ist so weit weg von mir, dass ich es nicht nachvollziehen kann.

Insofern - Merci für den Austausch :)
 
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