Tiefe Liebe zur Menschheit oder tiefe Ablehnung?

Du hast nicht geschrieben was du denkst wie Menschen vielleicht sind, sondern dass sie so sind. Das ist schon ein Unterschied.

R.

Ich hab geschrieben, wie ich es wahrnehme und das kann ja jeder nur aus seiner Perspektive sehen... und ich seh´s halt so, wenn Du das anders siehst, ist das natürlich Deine Perspektive, denn auch Du kannst ja nur aus Deinen eigenen Wahrnehmungen Schlüsse ziehen... und ich eben aus meinen.....
 
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Guten Morgen,

kann zur Zeit nicht auf (m)einem Lappi zitieren, ist erst eine Systemüberprüfung fällig, lese aber gerne weiter und gehe später auf einiges ein.

:morgen:
 
Das hängt davon ab wie der Mensch geprägt wurde und wie seine Entwicklung verläuft. Entsprechend meinen Erfahrungen gibt es tolle bis sehr miese Menschen.
Alle Entwicklungsstufen sind in dieser Welt vertreten und drücken sich entsprechend aus. Die Menschheit als Ganzes zu lieben kann wohl nur jemand, der Hoffnung hat in blinder Art bzw. geprägt ist von religiösen Vorstellungen, die suggeriert wurden.
 
So, wieder da. Vieles kann ich nachvollziehen, was Ihr schreibt, so @Ruhepol und die alten Menschen, die etwas zu erzählen haben, wenn sie denn noch erzählen können. Auch Kinder sind meist noch recht harmlos und herzig zu erleben.
Schwieriger wirds dann schon ab Jugendlich und Erwachsenenalter, da wird mir manches sehr suspekt.
@GrauerWolf kann ich gut verstehen, da ich ahne, worauf sich seine Ablehnung bezieht (Tiere und den absolut Un-Ethischen Umgang der Menschen damit, so meine Vermutung).

Selbst befinde ich mich im offenbar immerwährenden Spannungsfeld, einerseits mit Menschen im direkten Kontakt und Umfeld, kann ihnen oft auch etwas Liebliches abgewinnen, andererseits als Beobachter auch der Menschen, die mir auf dem Weg, unterwegs, also nicht näher bekannt, begegnen.

Ich sitze in der Bahn, im Zug, im Café und beobachte, beobachte, beobachte und beobachte. Beobachte die genutzten Materialien, Kleidung gerade jetzt im Winter (Pelzkrägen&Co), Hypes, wo es nur darum geht dabei zu sein, egal welchen Preis andere zahlen müssen dafür, beobachte die achtlos dahingeworfenen Utensilien, die für den persönlichen Gebrauch kurz genutzt werden, um dann irgendwo entsorgt zu werden, beobachte die Selbstverständlichkeit, mit der das eigene Befinden ganz, ganz oben steht und alles andere dafür zurückstehen muss. Null Interesse, vielleicht auch gar keine Fähigkeit etwas mehr als den eigenen (autistischen) Planeten, um den man selbst kreist, wahrzunehmen (?).

Mir geht es nicht darum, das zu verurteilen, es ist mehr so eine Art Unfassbarkeit, was der Mensch als solches für ein sonderliches Wesen ist. Ohnmacht in der Beobachtung dessen trifft es wohl.
 
Hallo an die Beobachter (nicht die Schlafenden). Wenn Ihr Euch so umschaut jeden Tag auf´s Neue, wie ist Euer Verhältnis zum Menschen als solches? Seid Ihr im völligen Einklang und voller Liebe oder seid Ihr tendenziell der Verzweiflung nahe bis hin zu ...... ?
Weder noch.
Ich hab absolut tolle, beeindruckende, schöne Menschen kennengelernt, die wie Schätze auf diesem Planeten waren... Ebenso die tiefsten Abgründe alles Vorstellbarem.

Ich halte es ganz simpel: Die meisten Menschen unserer westl. Welt sind mir ziemlich egal. Ich interessiere mich nicht für sie, und will auch keine Interaktion.
Wenige andere habe ich gern in meiner Nähe und bin in Harmonie.

Hat jemand schon den Unterschied zwischen menschlicher und Göttlicher Liebe erahnen oder mit voller Breitseite erleben können?
Liebe ist Liebe, egal ob nun menschlich oder nicht.
Lediglich die Art und Weise, wie es sich äussern KANN ist verschieden.
 
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Ich empfinde wachsende Liebe für die Menschen. Es ist, als hätte ich eine Reise begonnen, die mir Menschen immer näherbringt.

Jeden Tag bin ich von vielen Menschen umgeben, alle so unterschiedlich und individuell ...
Es fängt bei meiner Familie an, die mir näher ist als je zuvor, dann Freunde und Bekannte bishin zu den Menschen, mit denen ich tagtäglich arbeite ....

Nein, eigentlich begann die Reise nur mit mir. Mit meiner Aussöhnung mit mir selbst. Mit Liebe, Freundlichkeit und Toleranz mir selbst gegenüber.

Ich focussiere mich nicht mehr auf das Schlechte und lasse mir davon den Atem rauben, im Gegenteil , ich atme das Leben tief ein.

Und Menschen neu zu entdecken, mit Ihnen gemeinsam zu sein, hat etwas sehr erhebendes und berührendes .... Niemand ist ohne Fehl und Tadel, alle haben ihre Geschichten, ihre eigenen Sorgen und Nöte, niemand ist perfekt .....
Aber wenn man sich ganz offen und menschlich trifft, dann entstehen immer wieder kleine Wunder.
 
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