So, wieder da. Vieles kann ich nachvollziehen, was Ihr schreibt, so
@Ruhepol und die alten Menschen, die etwas zu erzählen haben, wenn sie denn noch erzählen können. Auch Kinder sind meist noch recht harmlos und herzig zu erleben.
Schwieriger wirds dann schon ab Jugendlich und Erwachsenenalter, da wird mir manches sehr suspekt.
@GrauerWolf kann ich gut verstehen, da ich ahne, worauf sich seine Ablehnung bezieht (Tiere und den absolut Un-Ethischen Umgang der Menschen damit, so meine Vermutung).
Selbst befinde ich mich im offenbar immerwährenden Spannungsfeld, einerseits mit Menschen im direkten Kontakt und Umfeld, kann ihnen oft auch etwas Liebliches abgewinnen, andererseits als Beobachter auch der Menschen, die mir auf dem Weg, unterwegs, also nicht näher bekannt, begegnen.
Ich sitze in der Bahn, im Zug, im Café und beobachte, beobachte, beobachte und beobachte. Beobachte die genutzten Materialien, Kleidung gerade jetzt im Winter (Pelzkrägen&Co), Hypes, wo es nur darum geht dabei zu sein, egal welchen Preis andere zahlen müssen dafür, beobachte die achtlos dahingeworfenen Utensilien, die für den persönlichen Gebrauch kurz genutzt werden, um dann irgendwo entsorgt zu werden, beobachte die Selbstverständlichkeit, mit der das eigene Befinden ganz, ganz oben steht und alles andere dafür zurückstehen muss. Null Interesse, vielleicht auch gar keine Fähigkeit etwas mehr als den eigenen (autistischen) Planeten, um den man selbst kreist, wahrzunehmen (?).
Mir geht es nicht darum, das zu verurteilen, es ist mehr so eine Art Unfassbarkeit, was der Mensch als solches für ein sonderliches Wesen ist. Ohnmacht in der Beobachtung dessen trifft es wohl.