Sexuelle Enthaltsamkeit

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Hallo

Ich möchte mich gerne mit euch über die Vorzüge der sexuellen Enthaltsamkeit unterhalten. Dabei möchte ich besonders die Leute ansprechen, die ein ernsthaftes Interesse an dem Thema haben.

Alles Liebe

ich frage mich im übrigen, warum ist dir das überhaupt so wichtig, dass man sexuell enthaltsam lebt.

ich meine das nicht böse was ich sage, aber hast du probleme mit der sexualität?
wir wissen alle, und das ist sogar wissenschaftlich belegt, dass der mensch ein sexuelles wesen ist, also warum zum geier sollte man sich das antun, sexuell enthaltsam zu leben.

für eine zeitlang ist es ja ganz okay denke ich, wenn ich z.b. fasten will, keine ahnung, auf visionssuche gehe oder sonstiges, aber auf dauer.

ich frage mich einfach warum??? :confused: :confused: :confused:
 
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Ich bin da gerade auf eine Sache aus dem Alten Testament gestoßen. Und zwar trieb dort noch ein anderer Jesus sein Unwesen. Er lebte aber schon etwa 180 Jahre vor Jesus von Nazareth. Lest einmal, was ich dort gefunden habe:

Das Buch Jesus Sirach ist ein Buch der Weisheitsliteratur, das ungefähr 180 v.Chr. von dem in Jerusalem lebenden Juden Jesus ben Eleazar ben Sira auf hebräisch verfasst wurde. Obwohl das Buch nicht in den jüdischen Kanon aufgenommen wurde, wird es im Talmud zitiert, was die Hochschätzung des Buches durch die Rabbiner bezeugt. Es ist Teil der Septuaginta, der altgriechischen Übersetzung des hebräischen Alten Testaments und die älteste durchgehende Bibelübersetzung überhaupt, und wird von Katholiken und orthodoxen Christen, jedoch nicht von Protestanten und den meisten freikirchlichen Christen, als Teil der Bibel angesehen. Jesus Sirach schreibt u.a.:

Jesus Sirach 23, 16-18 : 16Zwei Gruppen von Menschen häufen die Sünden, drei ziehen den Zorn herbei: Leidenschaftliche Begierde, sie brennt wie Feuer und erlischt nicht, bis sie sich verzehrt hat; der Mensch, der am eigenen Leib Unzucht treibt und nicht aufhört, bis das Feuer verglüht; 17der Wollüstige, dem jedes Brot süß schmeckt, der nicht aufhört, bis er tot ist; 18der Mensch, der Ehebruch treibt auf seinem Lager, der bei sich denkt: Wer sieht mich?

An diesem Beispiel kann man sehr gut erkennen, wie die Heiligen Schriften oftmals durch den Zufall entstehen. Hätte man die Weisheiten des Jesus Sirach mit in den jüdischen Kanon aufgenommen, dann sähe der Talmud und wahrscheinlich auch die Bibel heute anders aus. Dann wäre die Enthaltsamkeit ein selbstverständlicher Bestandteil dieser heiligen Schriften. Es wäre also interessant, zu erfahren, warum man diese Weisheiten nicht mit in den jüdischen Kanon aufgenommen hat.

Das Buch Jesus Sirach
 
Liebe Ali,:liebe1:

Du hast ja so Recht.

Die Frauen sind von Natur aus sehr begünstigt.

Die doofen Männer sind bereit, ihrer Herzensdame die Welt zu Füssen zu legen,
aber den maskulin - blöden Emanzen reicht das nicht:

sie wollen einklagbare Rechte.

Nun gut, die haben sie nun bekommen und damit gleichzeitig enorm viel Macht den Frauen geraubt.


Die Männer- diese gehörnten Siegfriede- sind bereit, die Frauen mit den größten Geschenken zu bedenken, nur wegen des Privileges ihre Kraft vergeuden zu können - natürlich ein wenig Entspannung bekommen sie mit geliefert mit dieser Mogelpackung.

Aber die Natur hat es so gewollt, weil:

Hört, Hört -

weil ihr die Fortentwicklung viel wichtiger ist als die Höherentwicklung! -


So sei es - So wie es ist - ist es gut!



idea :)
 
Hört, Hört -

weil ihr die Fortentwicklung viel wichtiger ist als die Höherentwicklung! -


huch diese Alfamännchen:banane: :banane: :banane:


... aber darüber reden
dass man so und so erleuchtete wird...

hülft vielleicht auch
dauert nur etwas länger:banane: :banane: :banane:
aber Zeit spielt ja keine wirkliche Rolle...

Ali:banane: :banane: :banane:
 
Sicherlich nicht. Ich habe nur die Priorität der Natur betont.

Du solltest bedenken, dass der Mensch im Gegensatz zum größten Teil der Natur, über ein Bewusstsein verfügt. Auf Grund dieses Bewusstseins hat er eine Variationsbreite an Verhaltensmustern, die der übrigen Natur nicht in dieser Weise zur Verfügung stehen.
 
Du solltest bedenken, dass der Mensch im Gegensatz zum größten Teil der Natur, über ein Bewusstsein verfügt. Auf Grund dieses Bewusstseins hat er eine Variationsbreite an Verhaltensmustern, die der übrigen Natur nicht in dieser Weise zur Verfügung stehen.
Dessen sollte manaber dann auch erstmal in sich selbst bewußt werden, um diese Variationsbreite auch wirklich zu nutzen, anstatt sich im Karussell imm er im Kreise zu drehen.
Aber selbst ein Verhaltenmuster ist nicht das gelbe vom Ei - wenn man es nicht los werden kann weil man es nur unterdrückt.
Und da du seit mehreren Jahren hier immer denselben dogmaltischen Film fährst nützt einem das ganze Bewußtsein nix, wenn man es nicht auch praktisch anwendet.
 
Dessen sollte manaber dann auch erstmal in sich selbst bewußt werden, um diese Variationsbreite auch wirklich zu nutzen, anstatt sich im Karussell imm er im Kreise zu drehen.
Aber selbst ein Verhaltenmuster ist nicht das gelbe vom Ei - wenn man es nicht los werden kann weil man es nur unterdrückt.
Und da du seit mehreren Jahren hier immer denselben dogmaltischen Film fährst nützt einem das ganze Bewußtsein nix, wenn man es nicht auch praktisch anwendet.
Ebend.

Es gibt Zeiten da hat man keinen Sex und es ist okay. So wie es Zeiten hat, wo halt Sexualität mit zum/ins Leben gehört. Ist doch prima. Nix ist Krampf, nix ist Kampf und das ist eben das, was man unter der Leichtigkeit des Seins verstehen kann.

Wer ständig muss muss muss, sonst nix nix nix sich auf die Fahnen schreibt, bekommt genau das, nämlich nix nix nix.
Das muss oder nicht darf steht dem schlichtweg im Weg. Nix mit Erleuchtung, weil zwanghaftes Anhaften am Loslassen der Triebe zu Blockaden führt.

Wenn ich mich entschieden haben keine Sexualität in meinem Leben zuzulassen, prima, gibt es auch keinen Grund für mich, mich ständig übers Thema auszutauschen. Dann hab ich schlichtweg keinen und gut ist und es ist mir furzwurscht, ob andere welchen haben, ausleben, wollen, brauchen, genießen, befürworten oder sonstwas.

Ständig den Leuten zu erzählen, sie seien unspirituell und sexbesessen ist Zeugnis eigener Besessenheit und hat wenig bis gar nix mit eigener spiritueller Reife oder Erkenntnis anheim.
Missgunst, Neid, Narzissmus (negativer) stehen der vielgepriesenen Erleuchtung nunmal schlichtweg im Wege.
Und da kann ich lesen und meditieren bis zum jüngsten aller Tage.

Habt's Sex oder auch nicht, hält eh jede(r) so wie er/sie es für richtig hält.

Amen
 
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ich frage mich im übrigen, warum ist dir das überhaupt so wichtig, dass man sexuell enthaltsam lebt.

ich meine das nicht böse was ich sage, aber hast du probleme mit der sexualität?
wir wissen alle, und das ist sogar wissenschaftlich belegt, dass der mensch ein sexuelles wesen ist, also warum zum geier sollte man sich das antun, sexuell enthaltsam zu leben.

für eine zeitlang ist es ja ganz okay denke ich, wenn ich z.b. fasten will, keine ahnung, auf visionssuche gehe oder sonstiges, aber auf dauer.

ich frage mich einfach warum??? :confused: :confused: :confused:

Ich möchte dir einmal an einigen Beispielen zeigen, wie die Bibel es ausdrückt:

1 Korinther 7,29 : "Die da Weiber haben, daß sie seien, als hätten sie keine."

Wenn wir verheiratet sind, können wir es nicht vermeiden, in den Anliegen der Welt verwickelt zu sein; es wird immer schwierig sein, sich rein von weltlichen Dingen zu halten. Und dies ist der Grund, warum Jesus uns sagt, andere haben auf Heirat verzichtet, wegen des Himmelreiches. Die Führung die uns die Bibel also gibt, ist unverheiratet zu bleiben und so zu leben, als ob wir keine Frau hätten.

Kolosser 3,1-2 : "Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist."

Lukas 20,34-36 : "Die Kinder dieser Welt freien und lassen sich freien; welche aber würdig sein werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen. Denn sie können hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung."

Matthäus 24,38 : "Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging".

Lukas 17,26-27 : "Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes: sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um".

Hier beschreibt Jesus ein typisches weltliches Leben, ein Leben von Leuten deren Sinn und Streben auf die Dinge hier drunten ausgerichtet sind. Ihre Herzen sind bei den Dingen dieser Erde, bei weltlichen Dingen. Und freien und sich freien lassen ist so sehr Teil dieser Art des Lebens.

Und Leute, die dieses Leben führen, werden das wirkliche Leben versäumen. Im entscheidenden Augenblick wird das Verderben sie überfallen. Sie werden das große Abendmahl verpassen. Wenn die Einladung kommt, werden sie zu sehr mit ihren weltlichen Dingen beschäftigt sein und sie werden Ausreden haben und sagen, "Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen" (Lukas 14,20). Das beschäftigt sein mit dem Denken über Liebesabenteuer, mit der leiblichen Anziehungskraft andere Menschen, mit dem Wunsch nach Freundschaft zum anderen Geschlecht, mit Freien und mit dem Lesen und Sehen von Liebesgeschichten, wird uns davon abhalten, die Dinge die droben sind zu suchen. Diese Tätigkeiten werden uns daran hindern, Jesus zu folgen.

Offenbarungen des Johannes 14,3-5 : "Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Gestalten und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen außer den Hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde. Diese sind's, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig."

Wenn wir wirklich des Lammes Namen und den Namen seines Vaters geschrieben an unserer Stirn haben wollen (Offenbarung 14,1), dann müssen wir uns auf das Reich Gottes konzentrieren. Wenn wir wirklich unseren Sinn und Verstand und unser Denken, das sich in unserer Stirn befindet, auf geistige Dinge ausrichten wollen, dann müssen wir Abstand nehmen von weltlichen Beschäftigungen und Interessen. Unser Denken muß in eine Richtung gehen und sollte nicht gespalten sein.

Und wenn wir ein solches Leben beginnen, wird es drastische Änderungen in allem geben. Und dies wiederum wird einen ausdrucksstarken Einfluß auf die Menschen um uns herum haben. Wenn wir uns von der Welt abwenden, werden uns vielleicht Menschen bewundern. Was aber wahrscheinlicher ist, ist daß die Menschen sich über uns ärgern werden und negativ reagieren werden. Wir brauchen uns nur anzusehen, was Jesus selbst in seiner Heimatstadt passierte: Und es begab sich, da Jesus diese Gleichnisse vollendet hatte, ging er von dannen und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Schule, also auch, daß sie sich entsetzten und sprachen: Woher kommt diesem solche Weisheit und Taten? Ist er nicht eines Zimmermann's Sohn? Heißt nicht seine Mutter Maria? und seine Brüder Jakob und Joses und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles? Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterland und in seinem Hause. Und er tat daselbst nicht viel Zeichen um ihres Unglaubens willen (Matthäus 13,53-58).

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