Sexuelle Enthaltsamkeit

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Seit einiger Zeit lasse ich mir einen täglichen Newsletter
mit Weisheiten des Swami Sivananda zukommen.
Einfach so, zur Inspiration.
Was heute drinstand, finde ich passend für diesen Thread.

Prana (2)
Ein gesunder starker Mensch hat viel Prana, Nervenkraft, Vitalität.

Das Prana wird aufgenommen durch Nahrung, Wasser, Luft, Sonnenenergie, usw.
Die Pranaversorgung erfolgt durch das Nervensystem.
Die Pranaströme werden durch die Nadis (Energiekanäle ) geleitet.
Sie bestehen aus astraler Materie und können nur mit den astralen Augen gesehen werden.
Das Prana wird durch die Atmung aufgenommen.
Der Pranaüberschuß speichert sich im Gehirn und in den Nervenzentren.
Wenn die Samenenergie umgewandelt oder sublimiert wird,
versorgt sie das System mit einem großen Maß an Prana.
Es wird im Gehirn in der Form von Ojas gespeichert.
Ojas ist nichts anderes als Prana.

Der Yogi speichert ein Übermaß an Prana
durch regelmäßige Praxis von Pranayama,
so wie eine Speicherbatterie Elektrizität speichert.
Der Yogi, der viel Prana gespeichert hat, strahlt Stärke und Vitalität aus.
Er ist ein starkes Kraftwerk. Wer mit ihm in nahen Kontakt kommt,
nimmt von ihm Prana, Stärke, Kraft, Vitalität und Frohsinn auf.
So wie Wasser aus einem Gefäß in ein anderes fließt,
fließt Prana tatsächlich wie ein ständiger Fluß von
einem fortgeschrittenen Yogi zu schwachen Menschen.
Das kann der Yogi, der seine innere yogische Sicht entwickelt hat, tatsächlich sehen.

aus: Göttliche Erkenntnis

Ich als Frau stehe bei diesen Samengeschichten etwas daneben...:rolleyes:
Aber das Prana steht uns doch unbegrenzt zur Verfügung...

K.S.


ha ha ha

liebe Saraswati:party02:

lass doch die Manderln mit ihrem ganzen Samenhorten
wir Frauen tragen die Kraft der Göttin in uns

welche die Manderln seit tausenden von Jahren
mit aller Macht versucht haben zu unterdrücken

aber jetzt meldet sie sich
die Göttin in uns
und zwar mit aller Macht!


und nichts mehr wird sie aufhalten können
in uns Frauen ist alles enthalten
wir sind das nährende
weiche
dunkle
geheimnisvolle

vor dem die Männer Angst haben
und versuchen mit ihrem Verstand
sich dagegen zu wehren...

aber es wird nichts nützen
und wir Frauen haben die
innere Stimme
die uns führt

wozu also immer noch auf den Mann hören?:confused:



Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
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Es interessiert mich, weil ich einige schmerzhafte Erfahrung mit dem Hängenbleiben an Begierden habe. Es hat mir nie etwas Positives eingebracht sondern immer nur Schmerzen verursacht - mal mehr, mal weniger subtil- an sogenannten "weltlichen" Erfahrungen festzuhalten. Mit "Festhalten" meine ich den Drang, diesen Erfahrungen nach zu jagen und mir von ihnen dauerhaftes Glück zu versprechen. Damit sind für mich aber nicht nur sexuelle Erfahrungen gemeint sondern letztlich jede Art von Erfahrung, ob positiv oder ob negativ. Verstehst Du das?

liebe Grüsse, Haris

Mir ist gerade ein Text des Heiligen Hieronymus über die Heilige Julia Eustochium über den Weg gelaufen, der mich an deine Worte erinnert hat. Der Heilige Hieronymus sagt über das spirituelle Leben der heiligen Julia, die sich in die Wüste zurückgezogen hatte:

Hieronymus, bürgerlicher Name: Eusebius Sophronius Hieronymus, schreibt über die jungfräuliche Heilige Eustochium, über ihren Kampf mit der Enthaltsamkeit und die Energie der Sinneslust: "Wie oft stellte ich mir in der Wüste, in dieser unermesslichen Einsamkeit, die durch die Hitze der Sonne verbrannte, in einem schrecklichen Kloster lebend vor, an den Wonnen Roms (wo sie zuvor mit ihrer Mutter gelebt hatte) teilzuhaben! Aber ich war allein. Meine Glieder wurden durch einen erbärmlichen Sack bedeckt und meine Haut war so schwarz wie die der Äthiopier (Ostafrika). Täglich weinte und stöhnte ich. Und wenn mich wiederwillig der Schlaf überkam, lag mein magerer Körper auf der bloßen Erde. Gar nicht zu sprechen erst von meiner Ernährung und den Getränken in der Wüste. Auch Invaliden haben keine Getränke, aber sie haben kaltes Wasser. Da ich mich aus Furcht vor der Hölle selbst zu diesem Gefängnis, zu deren Gesellschaft Skorpione und wilden Tieren gehören, verurteilt hatte, hatte ich häufig die Phantasie, mitten unter einer Gruppe Mädchen zu sein. Mein Gesicht war blass vom Fasten und in meinem Verstand entflammte das Feuer der Sinneslust, welches bereits tot zu sein schien.“ So ist die Energie der Sinneslust.
 
Warum sehen eigentlich die Buddha-Abbildung so entgegengesetzt anders aus als diese ausgemergelten Yogis?

Da doch alle Brahmacharya praktizierten und praktizieren?

Worin liegt dieser bedeutsame Unterschied begründet?
Erstens einmal hat der Buddha, bevor er das vollkommene Bewußtsein erlangte, ein Buddha zu sein, ein Leben gelebt. Zweitens hat er dieses gelebte Leben mit dem Erlangen des Buddha-Bewußtseins nicht hinter sich abgeschnitten. Er ist zurückgegangen in den Palast und hat Frieden gemacht - für sich und die anderen. Er hat seinem Vater ermöglicht, sich mit der Tatsache auszusöhnen, daß er einen Buddha zum Sohn hat, er hat seiner Frau die Möglichkeit gegeben, ihm auf seinem Weg zu folgen, er hat seinem Sohn die Möglichkeit gegeben, den Vater zu erkennen und von ihm zu lernen.

Und der Buddha wußte, weil er eben nicht Bücher gelesen sondern Erfahrungen gemacht hat, daß jeder Weg zum Erwachen anders aussieht. Jeder. Drum gibt es ja so viele sich gegenseitig scheinbar widersprechende Aussagen in seinen Lehrreden... alle seine Worte sind immer nur im Zusammenhang mit dem Menschen zu verstehen, dem er sie gesagt hat. Es wird ja meist auch dazugesagt, wem die jeweiligen Belehrungen erteilt wurden. Das hat ja seinen Grund.

Buddhas Weg führt zu keinem bitteren Ende. (Hübsches kleines Lebenszeichen vom Unterbewußtsein, übrigens.) Man soll sich nicht ausmergeln und verdorren, um ihm zu folgen. Lama Yeshe sagt nicht zufällig "freut euch so viel ihr nur könnt, denn Freude ist euer Wegweiser". Maßhalten ist etwas anderes als sich vom Leben abschneiden.
 
@Sat Naam
Die vertrockneten Yogis entsprechen auch nicht meinem Ideal.
------------------
Eine Gewissensfrage für die tiefen Seelen:
Warum sehen eigentlich die Buddha-Abbildung so entgegengesetzt anders aus als diese ausgemergelten Yogis?
Da doch alle Brahmacharya praktizierten und praktizieren ?
Worin liegt dieser bedeutsame Unterschied begründet?
Die einen praktizieren es in der Unterdrückung, die anderen lernen es beherrschen (was eben nicht Unterdrückung bedeutet).
 
Und der Buddha wußte, weil er eben nicht Bücher gelesen sondern Erfahrungen gemacht hat, daß jeder Weg zum Erwachen anders aussieht. Jeder. Drum gibt es ja so viele sich gegenseitig scheinbar widersprechende Aussagen in seinen Lehrreden... alle seine Worte sind immer nur im Zusammenhang mit dem Menschen zu verstehen, dem er sie gesagt hat. Es wird ja meist auch dazugesagt, wem die jeweiligen Belehrungen erteilt wurden. Das hat ja seinen Grund.
Jaja - kApieren und kOpieren. :liebe1:
 
Zitat von Kinnarih
Und der Buddha wußte, weil er eben nicht Bücher gelesen sondern Erfahrungen gemacht hat, daß jeder Weg zum Erwachen anders aussieht. Jeder. Drum gibt es ja so viele sich gegenseitig scheinbar widersprechende Aussagen in seinen Lehrreden... alle seine Worte sind immer nur im Zusammenhang mit dem Menschen zu verstehen, dem er sie gesagt hat. Es wird ja meist auch dazugesagt, wem die jeweiligen Belehrungen erteilt wurden. Das hat ja seinen Grund.


Jaja - kApieren und kOpieren. :liebe1:

ja ja
erfahren
und mind mind mind

bzw. predigen predigen predigen

aber den Bus fahren zu dürfen
heiligt die Mittel:banane:

das Wort zum Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag

...und last not least... Sonntag!!!!!



Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
in uns Frauen ist alles enthalten
wir sind das nährende
weiche
dunkle
geheimnisvolle

vor dem die Männer Angst haben
und versuchen mit ihrem Verstand
sich dagegen zu wehren...

aber es wird nichts nützen
und wir Frauen haben die
innere Stimme
die uns führt

wozu also immer noch auf den Mann hören?:confused:

:)


Und das Beste ist, dass wir nicht von der Männlichkeit getrennt sind
und die Männer auch nicht von der Weiblichkeit und von der inneren Stimme
...also im besten Falle... im Fall.. in der Lösung...

:flower2:
 
lass doch die Manderln mit ihrem ganzen Samenhorten
wir Frauen tragen die Kraft der Göttin in uns
welche die Manderln seit tausenden von Jahren
mit aller Macht versucht haben zu unterdrücken

aber jetzt meldet sie sich
die Göttin in uns
und zwar mit aller Macht!


und nichts mehr wird sie aufhalten können
in uns Frauen ist alles enthalten
wir sind das nährende
weiche
dunkle
geheimnisvolle

vor dem die Männer Angst haben
und versuchen mit ihrem Verstand
sich dagegen zu wehren...

aber es wird nichts nützen
und wir Frauen haben die
innere Stimme
die uns führt

wozu also immer noch auf den Mann hören?:confused:
Ja - Wenn beide mal konsequent die alten Rollenspiele an der Garderobe abgeben würden, und sich in ihren ursächlichen Prinzipien von feminin und maskulin neu definieren und zeigen würden - sähe das Spielchen anschließen völlig anders aus. :liebe1:
 
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Da muss ich dich enttäuschen. Ich mag es sehr gerne, schlank zu sein. Und ich habe einiges dafür getan. Ich mag die Schlankheit der Yogis. Es gibt einem auch ein Gefühl der Leichtigkeit. Nein, ich möchte nicht so mollig sein, wie der Buddha auf manchen Abbildungen. Da bevorzuge ich schon eine sportlich-schlanke Figur.

Nicht alle Buddha-Bildnisse zeigen einen Buddha mit Bäuchlein.

Zwischen Schlankheit und der Skeletthaftigkeit mancher Yogis ist doch ein himmelweiter Unterschied.

Seltsam, ist Dir der Unterschied der Figur des älteren Sivananda zu der seines wichtigsten Schülers aufgefallen?

(Der Schüler glaubte und praktizierte erfolgreich das, was sein Lehrer Sivananda predigte, aber leider nicht immer konsequent realisierte... -

ein ganz teuflisch perfide Argumentation, Pardon!)

Wenn wir schon über die sportliche Figur sprechen:
Ich ziehe die Figur des Schwimmer oder Zehntkämpfers der des Marathon-Läufers vor.

Konkreter:
Die Figur des Schauspielers, der den Spartanerkönig Leonidas spielt in Zack Snyders Film: 300 - worin die weltberühmte 1. Schlacht bei den Thermopylen thematisiert wird.
(In seiner ganzen männlichen Herrlichkeit sichtbar in der Nacht vor dem Weg zur berühmten Schlacht:
300 Spartaner gegen 1 Million Perser.)

In Paranthese: Kein Film für Weicheier.

Dank an Kinnarih und Sat Naam für Eure Erklärungen und Ergänzungen.


idea :)
 
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