Sexuelle Enthaltsamkeit

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Vielleicht führen nicht alle Wege nach Rom .... aber vergiss nicht, Opti ... nicht jeder will nach Rom!

Zusammenleben mit anderen Menschen kann immer kompliziert sein. Jeder trägt so seine Eigenheiten und Macken mit sich. Ich auch. :) Akzeptanz, aufeinander zugehen, Zugeständnisse machen, sich auch mal zurücknehmen .... und noch viel mehr. Es ist manchmal eine Kunst immer die Balance zu halten.

Und es ist eine Kunst dies in einer Partnerschaft Tag für Tag, Jahr für Jahr zu machen. Bei meinem Mann und mir sind es bald 20 Jahre. Mein Mann erträgt meine Macken, weil er mich liebt. :liebe1: Und ich seine, aus dem gleichen Grund. Manchmal gehts natürlich auch bei uns mal so her :nudelwalk ... muß wohl so sein. Damit zeigt jeder dem anderen seine Grenzen auf.

Aber dies ist mein Weg ... nur den möchte ich gehen. Ob er nach Rom oder sonstwo hinführt ist mir ziemlich gleichgültig. Für mich ist der Weg schon das Ziel. Trotz aller Anstrengungen die eine Partnerschaft mit sich bringt ist sie so lohnend!!! Es ist mein Weg in Liebe. Und ich bekomme ganz viel Liebe zurück. :liebe1:
 
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Jeder soll den Weg gehen, den er für richtig hält. Aber nicht alle Wege führen nach Rom. Auch wenn einige dies glauben.
Wer will denn nach Rom ;) . Wie ich in deinem alten Treath schon geschrieben habe ist das nicht meines. Ich weiss, dass ich mit dem wie ich leben und was ich lebe, auf dem Weg bin, der richtig für mich ist.
Ob dieser Weg nun zur Erleuchtung führt oder net, ist nicht so wichtig, weil bekanntlich ja der Weg das Ziel ist.:liebe1:

Ich habe nicht gesagt, dass ich keine Macken habe. Aber ich habe wirklich genug damit zu tun, mich mit meinen eigenen Macken auseinander zu setzen. Wenn jemand gerne mit anderen zusammenleben möchte, dann ist das seine Entscheidung. Ich selber lebe lieber allein. Und ich lebe eigentlich sehr gut damit. Gerade das Alleinsein hat mich immer wieder an einen Punkt gebracht, wo ich mich mit den Ursachen meiner Einsamkeit auseinander setzen musste. Heute lebe ich allein, fühle mich aber nicht einsam. Es war gar nicht so einfach an diesen Punkt zu kommen.
Gut du hast die Einsamkeit gewählt . Ich muss sagen ich war auch schon eine länger Zeit ohne Partner und wie du es bezeichnest allein. Allein habe ich nie gefühlt, da ich immer was mit mir selber zu tun hatte. ( Um an mir und meiner Umwelt zu arbeiten ). Ich beurteile deinen Weg nicht, finde es aber gefährlich dass du deinen Weg als den einzige richtigen nach Rom siehst. Es gibt doch viele Wege dorhin. ( Ich nehme mal an, du meinst die Erleuchtung ).
Was nun Erleuchtung ausmacht, was jeder unter diesem Begriff versteht wird wohl auch nicht so einfach unter einen Hut zu bekommen sein. Viele Ansichten aber leider nur ein Begriff. Ist doch unfair. So viele gegen einen Begriff ;):liebe1:
 
Zum momentanen Stand Eurer Unterhaltung passt etwas, was ich kürzlich gelesen habe:
"Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Inneren teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich noch andere erkennen - er wird allein sein. Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem Nächsten? Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der - Teil eines Ganzen - zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein - wie im Tod - sondern lebendig als Mensch unter Menschen."
R. Beauvais, 1964
 
Wenn jemand gerne mit anderen zusammenleben möchte, dann ist das seine Entscheidung. Ich selber lebe lieber allein.

Wenn jemand gerne mit anderen zusammenleben möchte, dann ist das seine Entscheidung. Ich selber lebe lieber allein.

Wenn jemand gerne mit anderen zusammenleben möchte, dann ist das seine Entscheidung. Ich selber lebe lieber allein.

Wenn jemand gerne mit anderen zusammenleben möchte, dann ist das seine Entscheidung. Ich selber lebe lieber allein.

Ich wiederhols nochmal. Das hat wirklich Opti geschrieben. Wirklich.
 
Mh mit dieser Meinung bist du leider nicht alleine. Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zum einzelnen. Die Familien gehen verloren weil alle sich lieber mit sich selbst befassen, weil mit anderen zu leben ja so anstrengend ist. Ich finde diese Entwicklung sehr traurig weil immer mehr menschen vereinsamen, wunderlich werden oder eben krank werden. Der Mensch ist einfach kein Einzelgänger.

Diese Entwicklung ist besonders in Großstädten gravierend. Lauf mal durch Berlin, du triffst an jeder Ecke diese armseligen Gestalten. Ich glaub dir im übrigen nich das du mit deiner Einsamkeit ernsthaft glücklich bist.

Es als was tolles zu propagieren ist jedenfalls verwerflich.

Liebe Grüsse

btw. warum existiert dieser Thread eigentlich immernoch? Geht euch nich langsam die puste aus? XD

Da hätte ich einige Einwände. Erstens habe ich nichts dagegen, dass jemand eine Familie gründet. Zweitens muss alleine leben, nicht Einsamkeit bedeuten. Drittens ist es besonders für Frauen schwer, neue Menschen kennen zu lernen, weil sie an ihrer traditionellen Rolle festhalten, sich vollkommen passiv verhalten, weil sie immer noch glauben, der Prinz auf dem weißen Pferd würde im nächsten Moment um die Ecke kommen.
 
Wer will denn nach Rom ;) . Wie ich in deinem alten Treath schon geschrieben habe ist das nicht meines. Ich weiss, dass ich mit dem wie ich leben und was ich lebe, auf dem Weg bin, der richtig für mich ist.
Ob dieser Weg nun zur Erleuchtung führt oder net, ist nicht so wichtig, weil bekanntlich ja der Weg das Ziel ist.:liebe1:

Dann sprechen wir aber von zwei verschiedenen Dingen. Mir geht es ausschließlich um Erleuchtung und um nichts anderes. Etwas anderes interessiert mich nicht. Ich sehe den Weg nicht als Ziel. Jeder spirituelle Weg hat ein klar definiertes Ziel, nämlich die Erleuchtung.
 
Zum momentanen Stand Eurer Unterhaltung passt etwas, was ich kürzlich gelesen habe:
"Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Inneren teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich noch andere erkennen - er wird allein sein. Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem Nächsten? Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der - Teil eines Ganzen - zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein - wie im Tod - sondern lebendig als Mensch unter Menschen."
R. Beauvais, 1964

Da kann ich deinem Freund leider nicht zustimmen. Jeder hat seinen eigenen Weg zu beschreiten. Und dazu muss er sich in erster Linie mit sich selber auseinandersetzen.
 
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Da kann ich deinem Freund leider nicht zustimmen. Jeder hat seinen eigenen Weg zu beschreiten. Und dazu muss er sich in erster Linie mit sich selber auseinandersetzen.

Und wenn das so ist, lieber Opti, warum setzt Du Dich dann hier im Forum mit den Menschen auseinander?

Katarina :)
 
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