N
namor
Guest
hallo,
man kann nicht auf Dauer Drogen nehmen, Saufe usw, und dann noch kreativ sein. Das geht nicht lange gut. Es wirkt sicher eine ganze Weile stimmulierend und man kann sicher als Künstler viel Brauchbares aus z.B. LSD-Erfahrungen ziehen. Das ist ja auch einer der Gründe, warum in den Niederlande geprüft wird, einen LSD-Führerschein einzuführen, ja ganz recht, eine Lizenz zum LSD Gebrauch, nicht Missbrauch. Ist aber ein anderes Thema, will es auch nicht vertiefen.
Man muss aber sagen, dass der Konsum von solchen Stoffen immer negative Folgen hat, weil man diese nicht konsumieren kann. Bei den Naturvölkern waren und sind psychoaktive Substanzen Bestandteil von bestimmten Zeremonien, z.B. Pilze. Von daher konnte ein missbräuchlicher Umgang nicht stattfinden.
Von daher glaube ich also nicht, dass man über einen längeren Zeitraum unbeschadet Saufen und Drogen nehmen kann.
Ich denke, dass es Menschen gibt, die in ihrer kreativen Phase, z.B. beim Schreiben eines Romans, so von ihrer Arbeit in Anspruch genommen sind, dass sie quasie enthaltsam leben. Autoren sprechen ja immer wieder von der Einsamkeit des Schriftstellers. Die machen das vieleicht noch nicht mal bewusst, so nach dem Motto, ich lebe enthaltsam, um kreativ zu sein, sondern sie sind kreativ und Enthaltsamkeit passiert eben so nebenbei.
Und wenn sie die Schaffensperiode abgeschlossen haben, nach vielleicht ein zwei Jahren oder so, dann stürzen sie in ein Loch, weil sie dann erstmal leer sind, ihnen so schnell nichts Neues einfällt. Sie feiern eine Weile ihren Erfolg, die Welt dreht sich weiter und sie stehen nicht mehr im Mittelpunkt.
Das leitet die Wende ein und sie fangen erstmal wieder an zu saufen.
So wechseln sich Enthaltsamkeit mit Exzessen bei diesen Leuten ab. Das kannst du bei vielen Kreativen beobachten.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Enthaltsamkeit bei jedem auf die gleiche Weise wirkt. Jeder Mensch hat verborgene Talente, die durch Enthaltsamkeit bewusst werden. E. Haich schreibt in ihrem Buch, dass Enthaltsamkeit Talente hervorbringe, von denen derjenige selbst nie geahnt hätte, dass er diese überhaupt hat.
Das heißt aber doch nun wirklich nicht, dass ein jeder zu einem James Joyce wird. Das wird sich in viel überschaubareren Dimensionen abspielen.
Man muss sich immer vor Augen halten, dass jeder mit bestimmten Vorbedingungen geboren wird und durch Erziehung, sozialem Hintergrund usw. selbstverständlich höchst unterschiedliche Vorrausetzungen mitbringt.
Mal abgesehen davon, dass z.B. viele Autoren nur durch Schreiben zum Schriftsteller wurden. Das soll heißen, dass man hier nichts geschenkt bekommt, sondern hinter jedem Erfolg, sei es in Kunst, Sport, Wissenschaft oder wo auch immer, sehr harte Arbeit steckt.
grüße
namor
man kann nicht auf Dauer Drogen nehmen, Saufe usw, und dann noch kreativ sein. Das geht nicht lange gut. Es wirkt sicher eine ganze Weile stimmulierend und man kann sicher als Künstler viel Brauchbares aus z.B. LSD-Erfahrungen ziehen. Das ist ja auch einer der Gründe, warum in den Niederlande geprüft wird, einen LSD-Führerschein einzuführen, ja ganz recht, eine Lizenz zum LSD Gebrauch, nicht Missbrauch. Ist aber ein anderes Thema, will es auch nicht vertiefen.
Man muss aber sagen, dass der Konsum von solchen Stoffen immer negative Folgen hat, weil man diese nicht konsumieren kann. Bei den Naturvölkern waren und sind psychoaktive Substanzen Bestandteil von bestimmten Zeremonien, z.B. Pilze. Von daher konnte ein missbräuchlicher Umgang nicht stattfinden.
Von daher glaube ich also nicht, dass man über einen längeren Zeitraum unbeschadet Saufen und Drogen nehmen kann.
Ich denke, dass es Menschen gibt, die in ihrer kreativen Phase, z.B. beim Schreiben eines Romans, so von ihrer Arbeit in Anspruch genommen sind, dass sie quasie enthaltsam leben. Autoren sprechen ja immer wieder von der Einsamkeit des Schriftstellers. Die machen das vieleicht noch nicht mal bewusst, so nach dem Motto, ich lebe enthaltsam, um kreativ zu sein, sondern sie sind kreativ und Enthaltsamkeit passiert eben so nebenbei.
Und wenn sie die Schaffensperiode abgeschlossen haben, nach vielleicht ein zwei Jahren oder so, dann stürzen sie in ein Loch, weil sie dann erstmal leer sind, ihnen so schnell nichts Neues einfällt. Sie feiern eine Weile ihren Erfolg, die Welt dreht sich weiter und sie stehen nicht mehr im Mittelpunkt.
Das leitet die Wende ein und sie fangen erstmal wieder an zu saufen.
So wechseln sich Enthaltsamkeit mit Exzessen bei diesen Leuten ab. Das kannst du bei vielen Kreativen beobachten.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Enthaltsamkeit bei jedem auf die gleiche Weise wirkt. Jeder Mensch hat verborgene Talente, die durch Enthaltsamkeit bewusst werden. E. Haich schreibt in ihrem Buch, dass Enthaltsamkeit Talente hervorbringe, von denen derjenige selbst nie geahnt hätte, dass er diese überhaupt hat.
Das heißt aber doch nun wirklich nicht, dass ein jeder zu einem James Joyce wird. Das wird sich in viel überschaubareren Dimensionen abspielen.
Man muss sich immer vor Augen halten, dass jeder mit bestimmten Vorbedingungen geboren wird und durch Erziehung, sozialem Hintergrund usw. selbstverständlich höchst unterschiedliche Vorrausetzungen mitbringt.
Mal abgesehen davon, dass z.B. viele Autoren nur durch Schreiben zum Schriftsteller wurden. Das soll heißen, dass man hier nichts geschenkt bekommt, sondern hinter jedem Erfolg, sei es in Kunst, Sport, Wissenschaft oder wo auch immer, sehr harte Arbeit steckt.
grüße
namor