Selbstidentifikation

dito, sie hat mich auf meinem Weg begleitet. Hat mir eine Methode gegeben und mir nicht ihren Weg vorgeben, sondern eine Möglichkeit mir meinen Weg zu erarbeiten, dafür bin ich ehrlich unheimlich Dankbar.
Das Programm von Moritz Boerner ist unheimlich gut ehrlich. Arbeite seit über 10 Jahren damit. Früher habe ich teilweise 5-8 Std damit den Tag verbracht (am Anfang).
Ich werde eh ein Buch schreiben und die Methode noch etwas verbessern, meine Methode daraus machen sozusagen The Work 2.0.
Z.B. bei den Umkehrungen, mein Denken ist so und so oder man ist so und so, im negativen Sinne wenn man sich selbst negativ auf andere Spiegelt ist super. Aber wehe man denke, ich bin sozusagen >was negatives< und machst es zur Identifikation des Ich´s, dann gute Nacht und viel Spass beim Leiden ehrlich. Negatives was man in anderen sieht kann man besser mit mein Denken oder man(ist) bearbeiten echt. Für Fortgeschrittene >das< ist ;) *grins*

Außerdem sind die "nicht" Sätze eh Kacke, werde ich anders ausdrücken. Z.B. wer wärst du, wenn du das nicht denken würdest. Ist besser wer BIST du ohne diesen Gedanken (JETZT). Das jetzt ist immer da, nicht ich werde stark sein, sondern ich BIN stark oderso..
Naja, kann hier jetzt kein Buch reinschreiben :).

Jedenfalls viel gelernt ich haben und ich werde dieses Wissen noch irgendwie öffentlich machen, es wird anderen Helfen ihren Weg zu finden. Der Weg ist das Ziel, bin noch lange nicht da, finde das aber schön und gut so. Wäre sonst ja auch Langweilig :D.

LG
Eric
Dann wünsch ich Dir viel Glück
 
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Wenn das deine Kernfrage ist, dann lautet meine Antwort lautet:

Eine Identifikation mit diesem oder jenem, ist der Versuch, anderen zeigen zu wollen, wie man erscheinen kann.
Problematisch wird es meines Erachtens dann, wenn man auf eine Art zu erscheinen versucht, die nicht der natürlichen Erscheinung entspricht. Da baut sich dann entweder
1) die Unfähigkeit, sich selbst zu erkennen oder
2) die Unfähigkeit, mit sich selbst klarzukommen, auf.
 
Problematisch wird es meines Erachtens dann, wenn man auf eine Art zu erscheinen versucht, die nicht der natürlichen Erscheinung entspricht. Da baut sich dann entweder
1) die Unfähigkeit, sich selbst zu erkennen oder
2) die Unfähigkeit, mit sich selbst klarzukommen, auf.
Das, was man ist, ist keine Erscheinung.
Eine Erscheinung ist immer nur das, was man nicht ist, sondern sich selbst und anderen vorgaukelt, zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wahrscheinlich hat es noch nicht erkannt, dass es sowieso einzigartig ist und sich die Mühe sparen könnte.
Die linke Politik einer neuen Weltordnung setzt ja auch alles daran, diese Sicht zu verschleiern.
Kinder kommen mit einer Persönlichkeit zur Welt, die braucht man ihnen nun wirklich nicht per Namen zu verleihen.
Namen sind praktisch, weil man damit ganz bestimmte Individuen sehr schnell ansprechen kann.
M.E. sind Namen noch viel mehr. Sie sind Klang, denn nur durch das Aussprechen eines Namens werden sie wahr. Und wir verknüpfen mit den Namen so einiges. Viel Konstruktives, aber auch viel Destruktives.
Wenn wir sehen, wie sich ein Mensch im Laufe seines Lebens wandelt, er Neues lernt und Altes vergisst, dann kann es nur destruktiv sein, wenn wir diesen Menschen immer nur unter einem einzigen Namen sehen.

Gibt auch Menschen, die ihre Namen ändern.
Manche erkennen, dass ihr alter Name nur ein Etikett ohne Bedeutung ist. Indem sie sich nicht mehr mit ihm identifizieren wollen. Denn Namen sind nicht bloß Worte, die wir zur Unterscheidung benötigen, sondern Ausdrücke, mit denen wir uns zu identifizieren versuchen.
Es schadet aber auch nicht, wenn man Mann und Frau unterscheiden kann.
Natürlich nicht, aber das kann ohnehin jeder.
Die Unterscheidung macht zudem eigentlich nur in sexuellen Belangen Sinn, nirgends sonst.

Na, das solltest du dich besser selbst fragen, denn nicht alle suchen sich zu identifizieren.
Und selbst wenn, was ist schlimm dran, sich mit was auch immer zu identifizieren? :dontknow:
Selbstidentifikation ist was ganz Natürliches. Es ist eine Form, die man sich sucht, um sich darin zu formen.
Als destruktiv erachte ich die Art Form, die zwängt.
 
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Der Mensch hat nicht umsonst die Sprache erfunden um in der Lage zu sein, Dinge zu benennen, die Wertigkeit jedoch, wie etwa das Ding ist ´gut´, ´angenehm´, ´unangenehm´ nimmt jeder für sich selbst vor, weil Menschen Bedeutungen vergleichen oder assoziieren - etwas gedanklich miteinander in Verbindung bringen - oft kann man beobachten, das Benennungen übertrieben werden, oder etwas ironisch gemeint ist.
Vergleichen und Assoziieren ist eine äußerst hilfreiche, aber gefährliche Fähigkeit, derer sich der Mensch bedienen kann.
Man sollte da auch das Reflektieren nicht vergessen.
 
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