Schizophrenie

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Ja klar, es wäre ja auch schön und erleichternd für die Menschheit, für jedes Leiden eine eindeutige Ursache zu haben, es wäre dann viel einfacher zu behandeln.

Aber sie sind eben nicht immer eindeutig, weder im physischen noch im seelisch-geistigen Bereich. Wenn auch bei manchen psychischen Störungen sicher klarer, so dass sich ein eindeutiger Ansatz ergeben kann, wenn der Betroffene das will, wie beispielsweise bei Traumatisierungen durch Gewalt, um die es ja hier inzwischen vor allem geht.

So wie ich aber beispielsweise die Schizophrenieerkrankung meines Bruders einschätzte und erlebt habe, kamen da mehrere Faktoren zusammen. Dazu kam, dass er sich für nicht krank hielt, und nur beim Psychiater, resp. natürlich in der Klinik war, wenn es gefährlich wurde. Und wohl durch seine Schizophrenie bedingt, hat er auch das HIV geleugnet. Wir konnten ihm seine Medikamente dafür aber nicht eintrichtern , deshalb ist er letztlich an Aids gestorben.

Das Beispiel soll nur zeigen, dass zwar die Selbstbestimmung eines Kranken auch geachtet und letztlich akzeptiert werden muss. Wie krank aber jemand ist, zeigt sich nicht in unbedingt in seiner eigenen Einschätzung dazu, sondern am Ausmass seines Leidens und seiner Lebensführung.

Das klingt nach schrecklichen Jahren für eure ganze Familie!

Aber es macht die Gratwanderung deutlich, mit der alle Beteiligten immer wieder konfrontiert sind (man sagt so leicht daher "Eigen- und Fremdgefährdung", aber wie kompliziert das aussehen kann, zeigt dieses Beispiel). Danke dafür.
 
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Ich würd mir einen anderen suchen, wenn was nicht ganz hinhaut, wenn das möglich ist, und dann zumindest auf so Seiten wie jameda und/oder sanego eine Bewertung hinterlassen, einen kurzen Erfahrungsbericht.

http://www.jameda.de/

http://www.sanego.de/

Für Ö. dann vielleicht auf dieser Seite ...

http://www.docfinder.at/


Danke Mondblumen aber da ich Staatlich anerkanntes Opfer bin wird mir die Therapie bezahlt und das ist ein Privat Therapeuth . Und der ist im Vergleich zu denen die ich davor hatte der Ferrari unter den Therapeuthen ...

mfg
 
Für eine Kassenzulassung braucht man nach dem Studium eine ca. 5 Jahre dauernde Zusatzausbildung (nicht irgendeine, nur wenige Verfahren sind heute in DE zugelassen und die muß man aus eigener Tasche bezahlen), erst dann darf man sich niederlassen und muß nicht mehr im Krankenhaus/ Psychiatrie/ Uni in einem Team arbeiten.
Also: die mit Kassenzulassung sind in der Regel die am besten ausgebildeten.


Na genau so wird sein :rolleyes::lachen:

Aus diesem Grund lästern auch viele Patienten über die sogeannten Kassenärzte
weil die ja so GUT ausgebildet sind und soviel lernen müssne , nicht weil viele von denen nur Müll labern :rolleyes:

Mein niedergelassener Therapeuth z.b arbeitet nebenbei noch ehrenamtlich in einem Sterbe Hospiz der Barmherzigen Brüder . Der lernt dort Wöchentlich mehr als du in 3 Jahren Theorie .;)
 
Es geht darum, dass es in keinem Fall berechtigt ist (von dir ... oder wem auch immer...), jemandem Gewalt anzudrohen, weil dieser jemand eine Meinung vertritt, die du nicht gutheißen kannst!!!!!

Lesen und verstehen diese Meinung wie du sie darstellst kann Leben gefährden .
AUßerdem ist Schlitten Fahren keinr Gewalt androhen , neigst du zu Hyperventilation ?


Du bist sonst um keinen Deut besser, als jeder andere Gewalttäter!!

:lachen:Schwachsinn ;)
 
Mit jemandem Schlittenfahren Bedeutung : Idomatisch ( Umgangssprachlich)

jemanden heftig tadeln / rügen / bestrafen / zurechtweisen / schlecht behandeln ;)

Weniger Hyperventielieren und eventuell mehr Wissen aneignen wäre ratsam ....
bevor man au sner Mücke nen Wolkenkratzer macht ....
:rolleyes::D:lachen:
 
AUßerdem ist Schlitten Fahren keinr Gewalt androhen , neigst du zu Hyperventilation ?

Mit jemandem Schlittenfahren Bedeutung : Idomatisch ( Umgangssprachlich)

jemanden heftig tadeln / rügen / bestrafen / zurechtweisen / schlecht behandeln ;)

Weniger Hyperventielieren und eventuell mehr Wissen aneignen wäre ratsam ....
bevor man au sner Mücke nen Wolkenkratzer macht ....
:rolleyes::D:lachen:

Du sagtest konkret:
Währst du mein Therapeuth ich würde so Schlitten fahren mit dir du würdest danach selbst mehrere brauchen .

und:

Mit Menschen die behaupten das Traumatische Erfahrungen kaum oder nie eine Rolle spielen bei psychischen Krankheiten und das dann auch damit Argumentieren das es ja auch gesunde *vergewaltigte * menschen gibt na mit denen Fahr ich erst recht schlitten , da geht die Post ab , na Hallo ?!?

Du verniedlichst deine Aussagen - es kommt sehr wohl auch noch auf die beigefügten Attribute an!

Sollen wir das mal Walter beurteilen lassen???
Irgendwo gibt es Grenzen, Tor von Gor!!!
 
Das Niveau wird dramatisch und ich schließe daraus, daß Du nicht gelesen hast/ nicht verstehen willst (?), was ich zum Ausdruck bringen möchte?

Du hast sehr richtig von verschiedenen Therapieschulen geschrieben und es gab eine lange Zeit mit viel Ursachenforschung und "Graberein", die letztendlich für Patienten nichts gebracht haben.
Der Blickwinkel ist heute anders und die Therapieerfolge steigen.

Es gibt Therapieplanungen, die ein Therapeut mit dem Patienten gestaltet, wobei beide ein Ziel festlegen und die Methoden dafür - das darf auch mal "Graben" sein, aber es sollte auch nach vorn gehen.

"Urväterchen" Freud war der Ansicht, daß eine Krankheit geheilt ist, sobald der Patient die Ursache erkannt hat - und legte die Leuts (die Betuchteren, Intelligenteren, Gebildeteren) jahrelang auf die Couch - mit fragwürdigen Ergebnissen.
Die Zeit hat heute keiner mehr und der Leidensdruck bei Patienten ist in der Regel so hoch, daß man schnellere, effizientere Verfahren benötigt.

Essgestörte z.B. profitieren von systemischer Therapie wesentlich mehr als von tiefenpsychologischen Verfahren (und beim Systemischen wird ausschließlich nach vorn geschaut).
Die kognitive Verhaltenstherapie hat seit den 90er Jahren bahnbrechende Erfolge verzeichnet und am besten von allen Verfahren abgeschnitten (aber da gabs die systemische noch nicht in der Form) und schaut weitgehend auch nur nach vorn.

Und: Patienten haben ein Recht auf das Beste und nicht nur die zweite Wahl!!!

(und falls Du darauf antworten solltest, unterlass bitte Kraftausdrücke wie "Scheiße", das klingt so dumm)


Dann schreib nicht so dummes Zeug, dann muß ich auch nicht angemessen drauf antworten!


Die Erfolge bei der Heilung von Essstörungen sprechen klar dagegen, ich kenne mich damit wohl ein bißchen besser aus als Du, schließlich bin ich selber betroffen und hab mit hunderten anderen Betroffenen darüber geredet, von denen der Großteil selber schlimme Erfahrungen gemacht hat und selbst in Therapien noch drüber schweigen muß und sich das Leid im wahrsten Sinne des Wortes in sich reinfrisst oder weghungert oder rauskotzt!

Ich kenne auch genug andere traumatisierte Menschen, denen es durch das Schweigen und Verharmlosen immer schlechter gegangen ist, bis sich endlich mal ein Therapeut dafür interessiert hat und sie darüber reden durften!

Ist Dir klar, wie sehr Du schlimme Erlebnisse relativierst und somit das Leid von betroffenen? Alpträume, Angst, Erinnerungen, Schmerz? Zählt für Dich alles nicht?
Ist Dir klar, daß Du damit verletzte Menschen in den Selbstmord treiben kannst im schlimmsten Fall? So wie meine Therapeutin mich?
Im besten Fall nur dazu, daß sie selber ihr Leid relativieren und so noch mehr und länger leiden und verdrängen? Vielleicht abrutschen, so wie die vielen anderen, denen keiner geholfen hat und die nur noch mit den schädlichsten Überlebensstrategien zurechtkommen?

Ist Dir das klar, daß Du solche Dinge wie Vergewaltigung und Misshandlung und Kindesmissbrauch und Überfälle verharmlost, indem Du ihnen keine Bedeutung zumisst und so tust, als wenn sie keinen Einfluss hätten?

Das ist einfach nur schlimm und erschreckend! Das tut echt weh!
 
Inzwischen wird mir immer klarer, warum meine Therapeuten sich scheuten, mit die Ursachen mir in der Tiefe zu heilen, statt immer nur an der Oberfläche rumzudümpeln.
Irgendwann war ich soweit, ohne Begleitung in die Tiefe zu gehen und die Heilung alleine voranzubringen. Doch, was tun Menschen, die sich nicht alleine wieder in die Gegenwart holen können und dann im Schmerz feststecken würden, wenn sie das alleine wagen würden? :confused:
 
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Zitat von Ireland

GErade therapeutisch Tätige sollten sich UNBEDINGT von jeder Ursachenforschung fernhalten.

Es gibt kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit: warum gibt es durchaus psychisch gesunde, ehemals mißhandelte, traumatisierte oder mißbrauchte Personen, müßten nicht ALLE krank sein?

soso........ohne Ursachenforschung kommt man auf ein Befriedigendes Ergebnis.......; sag mir wie......bin sehr LernWillig !

Aha kein Zusammenhang zwischen Erlebtem und Psychischer Belastung.......also ist nur der Fokus Ver-Rückt.....aber wie das bei keiner Psychischen Belastung......:D:D:D

Hi Loop Mäuschen.......Nö der PsychoOnkel/Tante ist/war nicht schuld;Ihr/Du habt/hast keinen Weg gefunden ......aber Deine Freundin hat ihn Dir gezeigt.....Der Weg war aber vorhanden ....auch ohne Freundin; .....:D


Es ist einfach nur verletzend, ich hab mir heute die Augen aus dem Kopf geheult, es triggert mich immer noch.

Vor zwei Jahren hat es mich umgehauen, so daß ich aus dem Fenster springen wollte, meine beste Freundin hat gespürt, daß mit mir was nicht stimmt.

Ich hab die ärgsten Probleme, hab Angst, blöde Erinnerungen, fühl mich jeden Tag wie der letzte Dreck, und bei bestimmten zwischenmenschlichen Dingen geht gar nichts, dazu Essstörungen seit mehr als der Hälfte meines Lebens, Depressionen usw, brauch ich alles gar nicht aufzählen.
Hab genug Gewalterfahrungen gemacht, die man niemandem wünscht, die Spuren hinterlassen haben.

Und dann wird das einfach so als nicht relevant bei Krankheiten dargestellt von Ireland, zählt alles nicht, die Krankheit Posttraumatische Belastungsstörung ist nämlich vom Himmel gefallen und halt rein zufällig auf meinem Kopf gelandet!

Ich hab heute in der Straßenbahn geheult ohne Ende, die Frau gegenüber hat mich blöd angeschaut. Das trifft mich immer noch so sehr.
 
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