Schizophrenie

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Und manchmal ist es ja auch so, dass das, wo andere meinen, dass es hilft, nicht hilft, nichts bringt.

was meinst Du jetzt......Resignieren weil mal was nicht fruchtet?????Gibt doch für nichts eine Garantie!!!!!Gibt viele Wege.....nicht jeder ist für jeden und jeder für/auf Alles empfänglich; für den einen ists Medizin für den anderen Alternativmedizin, fürn nächsten der Geistheiler ,fürn nächten wieder die Energethik......Hypnose,Musik,Religion usw....; sollte man dann tatsächlich immer noch keinen Weg entdeckt haben na dann auf ein Neues im Nächsten Leben.
 
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Und manchmal ist es ja auch so, dass das, wo andere meinen, dass es hilft, nicht hilft, nichts bringt.

was meinst Du jetzt......Resignieren weil mal was nicht fruchtet?????Gibt doch für nichts eine Garantie!!!!!Gibt viele Wege.....nicht jeder ist für jeden und jeder für/auf Alles empfänglich; für den einen ists Medizin für den anderen Alternativmedizin, fürn nächsten der Geistheiler ,fürn nächten wieder die Energethik......Hypnose,Musik,Religion usw....; sollte man dann tatsächlich immer noch keinen Weg entdeckt haben na dann auf ein Neues im Nächsten Leben.

Ich mein damit zum Beispiel Medikamente. Gespräche. Oder auch so Skills-Training/Skills-Listen.

Ja, es gibt für nichts eine Garantie oder irgendwas. Und ja, es gibt viele Wege, da stimm ich dir auch zu.
 
Wenn du bei deinen "finsteren Gedanken" bleiben möchtest, dann ist das in Ordnung. Wie auch die Entscheidung für die Liebe in Ordnung wäre.

Wenn meine 7 Jährige Tochter beim Mensch ärgere dich nicht verloren hat, ist für sie immer eine Welt zusammengebrochen. Für einen Erwachsenen daneben ist es eben nur ein Spiel gewesen. Warum ist das so?

Du willst in der Tat ein kriminelles Vergehen mit einem Verlust im Spiel vergleichen. Hat es deiner Tochter denn das Leben ruiniert, weil sie im Spiel verloren hat?

Man sollte, wenn man sich denn Therapeut nennt, ein gesundes Unterscheidungsvermögen mitbringen.
Daher ist es so wichtig, dass gerade die Psychotherapie wissenschaftlich arbeitet und in der Lage ist, die eigene Person während der Arbeit ein wenig in den Hintergrund zu stellen, um objektiver gegenüber dem Patienten zu sein.
Wissenschaft erfordert Objektivität und keine subjektiven Projektionen.

Ein Mensch entwickelt sich vom Embryo zum Erwachsenen. Innerhalb dieser Entwicklungsphase ist der Mensch meist hilflos seiner Umwelt ausgeliefert, weil seine eigene psychische und körperliche Kondition noch nicht ganz im Körper ausgebildet und eingewöhnt ist. Innerhalb dieser Phase passieren auch gerade die Dinge, die den Menschen krank machen. Im Erwachsenenalter, wenn die Entwicklung gut verlaufen ist, kann kaum noch was passieren, was den Menschen schwerwiegend krank machen kann.

Aber selbst dem Kinde ist in dieser Phase bewusst, wie verletzlich es in dieser Zeit ist. Daher können z.B. solche Fälle wie Mobbing im Erwachsenenalter den Menschen ebenfalls sehr schaden. Sie erinnern ihn an diese empfindliche Zeit, in der er schwach war und auf andere angewiesen.
Der Mensch kommt ja auch nicht als Erwachsener auf die Welt. Auch wenn Esoteriker oder esoterische Psychologen was anderes behaupten. Nur ein psychisch und körperlich voll entwickelter Mensch ist in der Lage, sein Leben bewusst selbst zu gestalten. Ihm zu unterstellen, er würde das auch vorher können ist eine Hypothese, so ganz ohne Beweis. Es sind halt Glaubenssätze (KEIN Wissen) und daher keine Wissenschaft.
Die Natur bringt in der Tat auch sehr entwickelte Menschen gelegentlich hervor, die recht früh mehr können, als ein Prof. an der Uni. Die sind jedoch sehr selten.
Man kann nicht von Raritäten auf die Mehrheit der Menschen schließen. Das wäre ein Trugschluss.

LG
Justi
 
Wenn du bei deinen "finsteren Gedanken" bleiben möchtest, dann ist das in Ordnung. Wie auch die Entscheidung für die Liebe in Ordnung wäre.

Wenn meine 7 Jährige Tochter beim Mensch ärgere dich nicht verloren hat, ist für sie immer eine Welt zusammengebrochen. Für einen Erwachsenen daneben ist es eben nur ein Spiel gewesen. Warum ist das so?

Du willst in der Tat ein kriminelles Vergehen mit einem Verlust im Spiel vergleichen. Hat es deiner Tochter denn das Leben ruiniert, weil sie im Spiel verloren hat?

Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht ist damit eher so was gemeint gewesen, dass für einen Menschen eine Welt zusammenbrechen kann, während ein anderer Menschen ganz anders damit umgeht. Auch wenn das Beispiel ein ziemlich Banales ist.

fhedor hatte hier auch zwei Beispiele beschrieben, dass da zwei Menschen die gleiche Erfahrung gemacht haben, wo einer sich letztendlich das Leben genommen hatte, während der andere sein Leben sozusagen wieder in den Griff bekam.

Mal 2 Beispiele aus der Praxis:

1. Ein Klient von mir hatte vor ca. 10 Jahren einen unverschuldeten Autounfall, d. h. Frau fuhr als ein Reifen platzte...
Sie blieb unverletzt... er wurde schwer am Rückgrat verletzt... um ein Haar querschnittsgelähmt... musste seinen Beruf aufgeben (hatte eine gut gehende Tennisschule!).
Er schulte um zum Astrologen... klappte aber nicht so recht mit dem Einkommen... musste wieder umlernen. Diesmal klappte es: er wurde Portrait-Fotograf (sehr gefragt inzwischen).
Nebenbei: er hatte noch 2 frühere Leben aktiv, in denen er solche Unfälle schon mal erleben musste, dort aber dann tatsächlich jeweils mit "vollendeter" Querschnittslähmung!
Die (mediale) Recherche ergab... (und er wollte das von sich aus unbedingt wissen! ... weil er dann ja besser im Hier und Jetzt seiner Lernaufgabe gerecht werden könne)... dass er in einem noch früheren Leben in einer Täterrolle war: er war dort Arzt, und die Kenntnisse über die Anatomie und die Körperfunktionen waren noch nicht so gut bekannt... und er wollte als Arzt/Heilbehandler unbedingt wissen, wie sich ein durchtrenntes Rückgrat auswirkte...
Also half er bei einigen seiner Patienten nach.

Fazit: er kriegte sein jetziges Leben trotz des schweren Unfalls in den Griff, weil er es so wählte.

Der 2. Fall war von einem Klienten ein Cousin seiner Frau.
Der hatte auch so einen schweren Autounfall, u. zw. mit der Folge einer Querschnittslähmung von der Hüfte ab abwärts.
Nach der Reha war er recht gut in der Lage, sein Leben in einem Rollstuhl zu leben, aber er war so verzweifelt, dass er sich am letzten Tag seiner Reha samt Rollstuhl aus dem Fenster stürzt!
Folge: zunächst Querschnittslähmung von Hals abwärts --- später nach ca. 2 Wochen starb er.

Warum das so ist, kann ich allerdings auch nicht sagen. Liegt vielleicht am Weg des jeweiligen, welchen er noch vor sich hat.
 
Ist auch logisch und verständlich irgendwie, weil du niemanden zwingen kannst, sich helfen zu lassen. Ist zwar nicht schön, wenn man bei manchen nicht mehr machen kann als zugucken, aber naja. Das erinnert mich auch an Alkoholiker und so was.

Und manchmal ist es ja auch so, dass das, wo andere meinen, dass es hilft, nicht hilft, nichts bringt.

Helfen wollen, ist gut gemeint, ist aber auch eine Art von Einflussnahme auf einen anderen Menschen. Du bist du und ein anderer Mensch führt sein eigenes Leben. Wenn der Andere dann keinen Ratschlag möchte, muss man das akzeptieren. Was dir oder mir geholfen hat, muss einem Anderen nicht zwangsläufig auch helfen.

Missbrauchsopfer wurden durch narzisstische Menschen verletzt, die ihre Macht an ihnen demonstriert haben. Wenn ein anderer nun einem Missbrauchsopfer seine Meinung einsuggerieren versucht, wird er ihn an seinen Peiniger erinnern. Daher wird er abweisend sein. Nicht immer....aber gelegentlich passiert das halt.
 
Helfen wollen, ist gut gemeint, ist aber auch eine Art von Einflussnahme auf einen anderen Menschen. Du bist du und ein anderer Mensch führt sein eigenes Leben. Wenn der Andere dann keinen Ratschlag möchte, muss man das akzeptieren. Was dir oder mir geholfen hat, muss einem Anderen nicht zwangsläufig auch helfen.

Ja, stimm ich dir zu.

Missbrauchsopfer wurden durch narzisstische Menschen verletzt, die ihre Macht an einen ihnen demonstriert haben. Wenn ein anderer nun einem Missbrauchsopfer seine Meinung einsuggerieren versucht, wird er ihn an seinen Peiniger erinnern. Daher wird er abweisend sein. Nicht immer....aber gelegentlich passiert das halt.

Mit Narzissmus würde ich das nicht verbinden. - Ja, erinnern kann es dann auch an etwas, das stimmt wohl. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das jetzt bei allen so ist - würde da nicht verallgemeinern. Man kann auch abweisend sein/werden, wenn man diese Nähe oder auch ein vertrautes Verhältnis einfach nicht zulassen kann oder nicht möchte, weil man's nicht kann.
 
Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht ist damit eher so was gemeint gewesen, dass für einen Menschen eine Welt zusammenbrechen kann, während ein anderer Menschen ganz anders damit umgeht. Auch wenn das Beispiel ein ziemlich Banales ist.

fhedor hatte hier auch zwei Beispiele beschrieben, dass da zwei Menschen die gleiche Erfahrung gemacht haben, wo einer sich letztendlich das Leben genommen hatte, während der andere sein Leben sozusagen wieder in den Griff bekam.



Warum das so ist, kann ich allerdings auch nicht sagen. Liegt vielleicht am Weg des jeweiligen, welchen er noch vor sich hat.

Das hat weder mit Reinkarnation noch was weiss ich für einen Humbug zu tun, sondern schlicht damit, dass der eine Mensch seine Gedanken kontrollieren und das Positive hervorheben kann und ein anderer sich seinen negativen Erinnerungen an Missetaten nicht verwehren kann.
Die Frage ist: Steuern mich meine Erinnerungen oder ich sie? Wer ist der Herr im Hause? Meine Gedanken und Erinnerungen oder ich?
 
Mit Narzissmus würde ich das nicht verbinden. - Ja, erinnern kann es dann auch an etwas, das stimmt wohl. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das jetzt bei allen so ist - würde da nicht verallgemeinern. Man kann auch abweisend sein/werden, wenn man diese Nähe oder auch ein vertrautes Verhältnis einfach nicht zulassen kann oder nicht möchte, weil man's nicht kann.

Ich schrieb ja: "nicht immer.....aber gelegentlich passiert das schon."

Es ist Narzissmus, wenn ein Mensch seine Ich-Macht über einen anderen mit Gewalt zu demonstrieren versucht.
 
Das hat weder mit Reinkarnation noch was weiss ich für einen Humbug zu tun, sondern schlicht damit, dass der eine Mensch seine Gedanken kontrollieren und das Positive hervorheben kann und ein anderer sich seinen negativen Erinnerungen an Missetaten nicht verwehren kann.
Die Frage ist: Steuern mich meine Erinnerungen oder ich sie? Wer ist der Herr im Hause? Meine Gedanken und Erinnerungen oder ich?

Ich kann anderen Menschen nicht sagen, an was sie zu glauben haben, wessen sie sich bewusst sind und wessen nicht, was Reinkarnation, Glauben usw. angeht.

Und was das Kontrollieren angeht, da kann ich dir nur sagen, dass ich in meinem Leben des Öfteren an einen Punkt gekommen bin, wo ich gemerkt hab, dass ich eben nicht alles immer kontrollieren kann, nicht alles so in der Hand habe. Liegt vielleicht daran, dass ich ein Mensch bin und keine Maschine.
 
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Ich kann anderen Menschen nicht sagen, an was sie zu glauben haben, wessen sie sich bewusst sind und wessen nicht, was Reinkarnation, Glauben usw. angeht.

Und was das Kontrollieren angeht, da kann ich dir nur sagen, dass ich in meinem Leben des Öfteren an einen Punkt gekommen bin, wo ich gemerkt hab, dass ich eben nicht alles immer kontrollieren kann, nicht alles so in der Hand habe. Liegt vielleicht daran, dass ich ein Mensch bin und keine Maschine.

Das hat mit Maschinen und Menschen nichts zu tun. Das hat was mit Bewusstsein zu tun. Worauf lenkt man seine Aufmerksamkeit? Damit hat es was zu tun. Will man sich seinen Erinnerungen und Gedanken unterwerfen oder nicht?
Man kann sich diese Art von Bewusstheit antrainieren. Meditieren und in sich gehen sind solche Trainings-Möglichkeiten.
 
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