Schizophrenie

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Damit werden in mir keinr Wunden mehr aufgerissen . Ich bin heute soweit das ich offen darüber sprechen kann ohne von irgendetwas getriggert zu werden .

Ich find's auch gut, wenn es so ist, also dass da dann nichts mehr so ausgelöst wird. Aber das ändert nichts daran, dass andere da getriggert werden können, vor allem, wenn sehr deutlich und auch direkt beschrieben wird, was da passiert ist.
 
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Damit werden in mir keinr Wunden mehr aufgerissen . Ich bin heute soweit das ich offen darüber sprechen kann ohne von irgendetwas getriggert zu werden .
Ich habe zwar nach wie vor Einschlafprobleme und Schlafstörungen aber ich hatte schon sehr viel schlimmere "ticks" wie z,b das ich etwas gerochen habe
das ich in meiner Kindheit oft gerochén habe und sofort war ich geistig wieder in meiner Kindheit .

Ich kann da ja noch mal kurz was zu sagen ... was andere mit ihrem Verhalten auslösen können.

Ich konnte zum Beispiel nicht damit umgehen, wenn andere ein Eis gegessen haben, vielleicht weißt du, was ich meine, wie das dann aussieht, die Zunge usw. Ich finde es eklig, wenn sich andere den Mund ablecken, die Zunge so deutlich zeigen usw. Und was noch schlimmer ist, wenn Menschen in meiner Umgebung anfangen zu schmatzen, dann kann es schon mal passieren, dass ich anfange mir ins Gesicht zu hauen, was jetzt länger nicht mehr war, aber trotzdem.

Ich kann nur nicht zu allen sagen oder von allen verlangen, dass sie damit aufhören sollen. Ich will da auch nichts weiter zu sagen, wollte nur mal ein Beispiel nennen. - Es hilft mir nicht, darüber zu schreiben oder reden. Und ich weiß nicht, ob es anderen in irgendeiner Form helfen könnte oder würde, wenn sie bis ins Detail geschildert bekommen, wer was gemacht hat. Ich glaube eher nicht, im Gegenteil.
 
Ja, ich erwische mich auch oft bei dem Gedanken, dass solchen Leuten scheinbar zum Glück noch nie etwas Schlimmes passiert zu sein scheint und sie deshalb außerstande sind, gefühl- und respektvoller auf ihr traumatisiertes Gegenüber einzugehen.

Davon würde ich nicht ausgehen, seagull.
 
Mir scheint es eher merkwürdig, wenn jemand von Licht und Liebe spricht und im selben Atemzug vor Mitleid überquillt. Hilft es hier irgendwem, wenn ich aus meiner schlimmen Kindheit erzähle? Ist Mitgefühl wirklich hilfreich? Ich denke Verständnis ist besser als Mitgefühl und das eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun, auch wenn es gerne verwechselt wird.
Ja klar - natürlich! - hilft es jemandem, wenn er über seine schlimme Kindheit spricht.... IHM... und möglicherweise auch anderen, die vielleicht etwas ähnliches erlebt haben!

Man muss/braucht/darf vor Mit-Leid nicht überquellen - das ist schon richtig! Das hilft nicht!!

Aber Mit-Gefühl... Verständnis... Wertschätzung dem leidenden Menschen/Klienten/Patienten gegenüber... Empathie... sind "tausendmal" wichtiger, als demjenigen analytisch irgendwelche Zusammenhänge des "Lebens-Spiels" aufzudecken!!!!

Ich habe schon Patienten gehabt, die haben zuvor eine 4-5jährige (klassische) Psychoanalyse durchlaufen - sie haben zwar die Psychodynamik (unbewusste Ursachen, Abwehrmechanismen... blababla...) ihrer Symptomatik verstanden ... (der eine hatte dann sogar ein Buch über diese psychodynamischen Hintergründe geschrieben *lach*)...

... aber sie litten danach trotzdem nach wie vor an ihrer Symtomatik , bzw. an ihrem Leben!!
 
man kann das ganze drama? als spiel sehen
wenn man hinter allem ...die liebe erkennen kann wegen der alles geschieht...
erst dann
okay dazu muss man schon sehr weit ausholen und dabei aufpassen ,dass man nicht seinem nächsten im gesicht trifft...
was dann für den betroffenen nicht komisch ist...:)

Welche Liebe? Bei Mißbrauch? Das sind Machtspiele...hat mit Liebe...außer vielleicht mit Eigenliebe des Täters nix zu tun.
Wenn ich Mißbrauchsopfer wäre...und mir käme jemand mit dem Vergleich "Mensch ärgere Dich nicht-Spiel"....der sollte verdammt schnell laufen können....und dabei sehr ausdauernd sein.

Ich vermute, damit ist die Liebe auf einer anderen Ebene gemeint. Und das betrifft in dem Zusammenhang die Erfahrungen hier. Aber dafür braucht's auch einen anderen Blickwinkel. Und es ist ohne Frage auch nicht leicht, hinter all dem hier Liebe zu erkennen.
 
Ja klar - natürlich! - hilft es jemandem, wenn er über seine schlimme Kindheit spricht.... IHM... und möglicherweise auch anderen, die vielleicht etwas ähnliches erlebt haben!

Man muss/braucht/darf vor Mit-Leid nicht überquellen - das ist schon richtig! Das hilft nicht!!

Aber Mit-Gefühl... Verständnis... Wertschätzung dem leidenden Menschen/Klienten/Patienten ... Empathie... sind "tausendmal" wichtiger, als demjenigen analytisch irgendwelche Zusammenhänge des "Lebens-Spiels" aufzudecken!!!!

Ich habe schon Patienten gehabt, die haben zuvor eine 4-5jährige (klassische) Psychoanalyse durchlaufen - sie haben zwar die Psychodynamik (unbewusste Ursachen, Abwehrmechanismen... blababla...) ihrer Symptomatik verstanden ... (der eine hatte dann sogar ein Buch darüber geschrieben *lach*)...

... aber sie litten danach trotzdem nach wie vor an ihrer Symtomatik , bzw. an ihrem Leben!!

Dann ist dieser Therapeut kein wirklich Guter weil er nur Geld in seinen Sitzungen genommen hat aber es nicht geschafft hat Möglichkeiten aufzuzeigen wie sich der Probant/Patient teilweise selbst helfen kann.
 
Diesbezüglich hat mir die Psychotherapie geholfen und das zumindest ein Teil meiner Vergangenheit öffentlich bekannt wurde und der Staat seine Schuld zum Teil eingesehen hat . Menschen die soetwas erlebt haben zweiflen oftmals selbst daran das sie das wirklich erlebt haben , -> Schutzmechanismus , aus diesem Grund schon alleine finde ich den Verjährungs Paragraphen bescheuert .

mfg

Versteh ich - zumindest in Fällen, in denen Kinder die Opfer sind, halte ich ihn auch für nicht sinnvoll. Denn es dauert ja mitunter Jahre bis Jahrzehnte, bis die Erinnerungen wieder hochkommen (können).
 
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Nein, tue ich auch nicht, aber der Gedanke drängt sich manchmal schon auf, wenn manche sehr verständnis- und gefühllos dem Leid anderer Menschen begegnen.

Liebes Grüßli
seagull

Klingt vielleicht nur so; es muss dem Helfenden egal sein ob der Hilfesuchende bereit ist an seinem Zustand was zu verändern;er darf sich aber freuen wenn der Hilfesuchende erkannt hat das er selbst die Werkzeuge aufheben muss um mitzuarbeiten. Ab diesem Zeitpunkt funtionierts oftmals auch.
 
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