Schizophrenie

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gott ist ein verzehrend feuer
was verzehrt er denn?
all deine verletzungen und kindheitstraumata..
das verursacht regelrecht körperliche schmerzen
und vor denen kann man auch weglaufen
doch dann holen sie einen doch immer wieder ein
bis man für das innere licht dann kämpft...
und sich entschlacken lässt..
das innere feuer ist die substanz ,die träume gebiert
kopfkino ...
wenn man die dirigieren kann
wird das leben wohl zum eigenem film..
ich kann das nicht #
bin noch am üben...:)
 
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Ja, das is auch nicht schlecht. Sich erst selbst verlieren und dann wiederfinden. ;)

Und wozu?

kennste diese wunderschönen mathematischen kurven?
da nähert sich sone kurve ner tangente ohne sie jemals vollständig zu erreichen
also kann auch was anderes als ne tangente sein
weiss nicht mehr wie diese geraden heissen
diese ichkurve nähert sich der ewigen gotteskurve ohne sie jemals vollständig zu erreichen...
diese kurve ...die ichkurve besteht aus unendlich vielen ichpunkten...die sich der gotteskurve immer mehr annähern..
jetzt auf die frage wozu?
keine ahnung...
gehört wohl zum spiel dazu...
jeder ichpunkt bedeutet den wechsel einer perspektive
aus unterschiedlichsten perspektiven formen sich neue lösungen und betrachtungsansätze...
 
Also wenn das so ist, dann würd ich gern aussteigen. ;)



Unzählige Wesen im ganzen Universum beobachten genau jetzt die Erde und schauen, wie wir mit der Entwicklung, die gerade hier abläuft, zurechtkommen. Du hast quasi den Jackpot gewonnen, indem du jetzt und hier inkarniert bist. Noch nie war die Entwicklungsmöglichkeit so groß wie jetzt.
 
Genau! Das wollen wohl alle die dahinterkommen. :) (Siehe Neo in 'Matrix')

Also: selber Gott werden, selber das Spiel (mit)gestalten. :zauberer1
(Aber vorsicht: dabei kann man verrückt werden...)

Neo will nicht aussteigen, Neo verändert die Matrix und das ist auch die paralelle zur Wirklichkeit.
 
ich hab das mal ausprobiert den ansatz .....
da gibbet wesen :
schutzengel
und den hab ich mit meinem namen angesprochen
wie mir geraten wurde
und der hat mich dermassen vollgequatscht und das auf sone unterhaltsame art und weise
dass ich denken könnte #selbstgespräche machen sinn...
und wenn das selbst eben doch mehr ist als du selbst also weiter reicht als man ahnt
dann sind selbstgespräche eben nicht nur irre
dann könnten selbst gebete sinn machen...
und wenn dann einer sagt #
ich hab mit gott gesprochen
ja ...was dann....
 
heute sagt man neo verändert die matrix
früher hätte man gesagt
ich und gott verwandeln sich gegenseitig ständig in neue räume oder so ähnlich...
die liebe macht es immer wieder anders...
schrecklich kannste dich auf nichts einrichten ...:D
 
:thumbup: Ja, vollkommen richtig!
Solche Sichtweise hört man (von mehr religiösen ? Leuten) immer wieder.
Aus meinen therapeutischen Erfahrungen her führt das zu gar nichts ... oder höchsten erst dann ein wenig... gewissermaßen als "Abrundung" - nach einem viel wichtigeren Bearbeitungsprozess der traumatischen Erlebnisinhalte!!!!

Beispiel aus der Praxis: (allerdings vermute ich mal, dass du dieses Beispiel für dich als unrelevant ansiehst, weil es um eine Past-Life-Bearbeitung geht... aber vielleicht können andere was damit anfangen).

Wir (ich mit einem Medium als Substitut für die Patientin) bearbeiteten das Trauma eines früheren Lebens, in dem die Patientin als kleinens Mädchen vom Vater fast täglich missbraucht worden war.
Ich brauchte in der Anfangsphase ca. 6/7 Sitzungen (in denen sie überhaupt nichts sagte... nur zusammengekauert, sich selbst umklammernd da saß), bis sie langsam Vertrauen zu mir bekam und langsam aufmachte.

Um es abzukürzen: irgendwann - ich weiß nicht mehr in welcher Sitzung - aber sicher weit über 10 - begann sie den Hass auf den Vater rauszulassen... in der Form, dass sie ihn aufschlitzen wollte, wie sie es von ihrer damaligen Oma sah, wenn diese Fische zum Mittagessen bereitete.
Sie hatte zwar Abneigung vor dem Blut, aber es gelang dann gut, als ich ihr half (in der Vorstellung), das Blut mit einem Wasserschlauch wegzuspülen. Sie fühlte sich dadurch sehr unterstützt von mir.

Diese Prozedur wiederholten wir ziemlich oft... und sie wurde von mal zu mal vitaler... fing in ihren bildhaften Vorstellungen das Hüpfen und später sogar das Singen an.

Dann war sie frei von aller Belastung - verhielt sich wie ein fröhliches Mädchen, als wäre nichts gewesen! Eine Vergebung war überhaupt nicht nötig... der Vater spielte überhaupt keine Rolle mehr!!!
Es mutete mich damals fast pervers an, dem Mädchen zu irgendeinem Zeitpunkt eine Vergebung dem Vater gegenüber einfordern zu sollen!!!
Zu welchem Zeitpunkt hätte das was gebracht???? - Einfach eine Zumutung!!!


Das gleiche erlebte ich mit einer erwachsenen Patientin, die auch vom Vater als Kind missbraucht worden war. Mit ihr arbeitete ich mit der KIP-Methode (bildhaft-symbolische Vorstellungen).

Bei ihr war es ähnlich... ab einem bestimmten Zeitpunkt war sie soweit, dass sie in ihrer Vorstellung den Vater kastrierte, dass das Blut nur so spritzte!!!!

Das Resultat:
Schon gegen Ende der Therapie forderte sie den Vater zum Rededuell raus... und nahm ihn sich zur Brust!!!
Auch da war eine (explizite) Vergebung nicht nötig.

Ihre Genugtuung, die sie während der symbolischen bildhaften und späteren gesprächsmäßigen "Kastration" empfand war das eigentlich Heilsame!!!!




Oder eben nur verdrängt ... aus dem Bewusstsein ausgelagert, bzw. abgespalten sind!!!
Unterbewusst behalten sie dann aber doch ihre Wirkung!!!
...in Form von irgendwelchen unerklärlichen Symptomen....Kraftlosigkeit... Depressivität... Ängsten... oder sonst was!!!





Genau ... es geht um dieses Erkennen ... aber nur in einem ersten Schritt.

Vorsicht!!!!! Oftmals ist dieses Nachlassen eben nur der Schutzmechanismus, um das Leben überhaupt noch wenigsten einigermaßen zu überstehen!!!

Solche seelischen Verletzungen, unbewältigten Konflikte und Traumata müssen als "eingefrorenes Erlebnis-Bewertungs-Konglomerat" angesehen werden, welches vom Betroffenen aus seinem Bewusstsein "ausgelagert" wird.

Letztlich gehört das Erfahrungsgut dieses "Konglomerates" (i.d.R. durch intensives Durcharbeiten) in das Gesamterfahrungsgut (bzw. ins Bewusstsein) übernommen bzw. integriert und die eingefrorene negative Gefühlssubstanz recycelt

(siehe dazu das Schaubild)


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Bei noch einigermaßen zugänglichen Verletzungen (=die dunkleren Einschlüsse der ei-mäßigen Gefühlssphäre) helfen oftmals einfache Mittel, wie z.B. Gespräche oder die Bachblüten (deshalb helfen Bachblüten besonders gut bei Kindern (weil die Ursachen ihrer Verletzungen i.d.R. nicht so tief verdrängt sind).

Bei tiefer verdrängten Konflikten (= 1. Auslagerungsebene) ist die Methode der PSE von Dr. Banis besser... siehe mein kürzliches Posting diesbezüglich!

Bei noch tiefer sitzenden Traumen, wie z.B noch aktiven Traumen aus früheren Leben (=2. Auslagerungsebene) helfen i.d.R. die PSE-Mittel aber auch nicht mehr - diese Ursachen müssen durch Rückführungen oder mittels anderer Past-Life-BearbeitungsMethoden aufgelöst werden.

Und falls die psychischen oder psychosomatischen Symptome durch Besetzungen (= der "Schattenmann") (mit-)bedingt sein sollten, müssen diese natürlich (auch) bearbeitet werden!

:winken5:

Ich sagte nicht, man kann einfach so vergeben. Dazu ist es nötig, sich als Bewusstsein hinter der Form zu sehen, das Opfer wie auch den Täter, und dann funktioniert es. Als Rückführungstherapeut (ich bin selbst einer) hast du und dein Klient diesen Schritt aber noch nicht getan, also musst du noch im Karmasumpf herumschwimmen bis du so weit bist, dich daraus zu erheben.
 
Wenn ich es als Spiel bezeichnen würde, dann das, was hier stattfindet, das Leben.

Ja, aber was ist für Dich Leben - was macht Dein Leben aus?

Also, Beispiel: wenn du jetzt deine Sachen packen würdest, und nach Papua (Indonesien) gehen, und dich dort einem Menschenfresser-Stamm anschliessen - die heute noch fast so leben wie vor 1000 Jahren - dann wäre das doch sicher ein völlig anderes Leben als Du es jetzt lebst.

Ich sollte deinen einen Beitrag noch mal lesen, komplett.

Hm, ich seh grad, ich hab mich beim Schreiben an Fhedor gerichtet und dadurch einen männlichen Kontext (Sport, Arbeit, Rivalität, etc.) beschrieben.
Der Kernpunkt dreht sich um etwas, was man ohne Erfolgsdruck und ohne starre Vorgaben tut (deswegen "Spiel") und doch mit ganzem Herzen.

lg
 
Unzählige Wesen im ganzen Universum beobachten genau jetzt die Erde und schauen, wie wir mit der Entwicklung, die gerade hier abläuft, zurechtkommen. Du hast quasi den Jackpot gewonnen, indem du jetzt und hier inkarniert bist. Noch nie war die Entwicklungsmöglichkeit so groß wie jetzt.

Ja, da hast du wahrscheinlich gar nicht so unrecht. Mir ist auch bewusst, so schwierig es ist und bisher war, so störrisch ich auch war, so verzweifelt, so hilflos, allein, was auch immer, dass ich nicht allein war, dass gerade dann auch jemand bei mir war (wenn es mit dem Kopf nichts mehr zu tun hatte). Damit meine ich keinen Menschen. Noch nie war die Entwicklungsmöglichkeit so groß, und damit war es wohl auch noch nie so schwierig, so ein Kampf, wie jetzt. Hab ich das Gefühl ...
 
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Wenn das alles nur ein Spiel ist, braucht ja im Prinzip auch niemand irgendjemandem was vergeben, oder?

Weil, dann spielt ja jeder seine Rolle hier ... so, wie das im Spiel vorgesehen ist oder war.

Nun, vergeben heißt nichts anderes als zu sagen... wir haben unsere Rollen gespielt und alles ist gut so. Ich erkenne das Bewusstsein hinter deiner Form, ich bin Bewusstsein, ich liebe dich, wir können aus dem Spiel aussteigen. So läuft das Spiel :-)
 
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