Sai Baba

Liebe Roksenia
weitgehendst kann ich dir folgen

Aber was meinst mit Beleidigt sein, und den Ohrfeigen-thread muss ich mir angucken.

Wir, Menschen, sind durch vieles, was wir uns selbst aufbürgen, angreifbar. Es ist ja kein Zufall, dass manche Menschen auf eine und dieselbe Beleidigung verschieden reagieren. Manche sind voll betroffen. Manche sind wie ressistent.

Schauen wir denjenigen an, der betroffen ist. Also wenn er z. B. durch viele emotionalen Verwicklungen und Bindungen eine Angriffsfläche jemandem anbietet, so nistet sich in dieser Fläche in der Regel sofort das Gefühl "Beleidigt-Sein". Jemand beleidigt uns - d. h. schiesst eine Ladung - der Worte und/oder Emotionen und das trifft sofort mit diesem eingenisteten "Beleidigt-Sein-Gefühl" in Resonanz. Diese Resonanz führt dann dazu, dass wir betroffen werden.

Wir können in verschiedensten Bereichen des Lebens angreifbar sein. Dieses Gefühl "Beleidigt-Sein" kann in vielen Ecken nisten und gedeihen. Ist es nicht ausgeräumt - werden wir weiterhin angreifbar sein. Da ich Ego für mehr oder weniger blind halte, ist es für mich logisch, dass es sich nur von den Sachen bedienen kann, die direkt vor der Nase liegen. Und dieses "Beleidigt-Sein" versteckt sich ja nicht. Denn normalerweise empfinden wir das als "normal", wenn uns jemand eine knallt und wir darauf eben beleidigt werden.

Und warum sind andere wie ressistent? Weil sie exakt in diesem Lebensbereich eben noch keine Verwicklungen/Verbindungen sich selbst geschaffen haben. Aber es kann durchaus sein, dass dieses "Beleidigt-Sein" wo anders nistet und nur auf Resonanz wartet. :)
 
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Nun gibt es auf dem Weg zur Einswerdung bestimmte Schritte, die vollzogen werden müssen.
Ohja. Allerdings nicht linear, soweit ich das erlebt habe, aber diese Schritte gibts. Auch die Sache hier
Zuerst also brauchen wir für das Ding Gott etwas greifbares.
klingt mir wohlvertraut :). Stimmt, solange man Gott für ein Ding hält (oder halt eine Person, du verstehst schon, was ich mein), solange braucht man was Greifbares.

Das nächste, da hab ich ein bißchen Mühe damit.
Wenn wir also richtig Glück haben, dann haben wir eine lebendige Personifikation.
Alles ist eine lebendige Verkörperung des Göttlichen; solange ich das allerdings noch nicht weiß, solange glaube ich, ein Yeshua (ich schreib das so, weils heller und lebensfroher aussieht und klingt als die Latinisierung), ein Guruguru ;) oder sonstwer sei die Verkörperung. Kannst du damit?

In der Begegnung mit einem Guru wird diese Bedingungslosigkeit ERFAHRBAR.
Dazu habe ich eine Frage. Ich bin dieser Bedingungslosigkeit nicht bei einem Guruguru begegnet... es war ganz woanders das erste Mal, als ich das erlebte. Kannst du damit was anfagnen, wenn ich sage, daß man der Bedingungslosigkeit begegnen muß, um zu wissen, was das ist - es sich einem aber nicht unbedingt durch einen GURU vermitteln muß?


Dann beginnt der Prozeß des Betens, des Mitteilens, des Bittens. Dann geschieht das Wunder der *Antworten*. Etwas ist also in Bewegung gekommen, etwas, das sich immer mehr bewußt wird über seltsame Vorgänge. Und etwas in uns erfährt, daß Gott lebendig ist, NICHT oben im Himmel sitzt und uns vielleicht gar nicht hört, sondern daß er direkt hier und ganz nah ist.

Nach einer Weile praktischer Meditation spürt man dann innerlich, daß da etwas erweckt wurde - und dieses etwas ist jetzt spürbarer als vorher. Man merkt, während des Vorgangs des Betens, daß man eigentlich mit etwas IN einem spricht, und nicht mit etwas nach Außen gerichtetem. Es besteht jedoch immer noch Dualität, Gott in mir, und ich hier draußen.

Ja. Das kenn ich. Das war bei mir der Punkt, wo ich weitergezogen bin aus den Naturreligionen und ihrem Denkansatz einer polaren Göttlichkeit, weil ich ihn zwar absolut hilfreich erlebte, aber mir bewußt wurde, daß da immer noch etwas von irgendwo außenobenunten herangerufen wird anstatt in mir etwas wachgerufen.


Man kann also nicht direkt mit der EINHEIT anfangen. Es geht Schritt für Schritt IN die Einheitserfahrung, die ja auch oft nur sporadisch vorherrscht, aber man hat schon mal einen Einblick darein. Mir ist wohl bewußt, daß es kein Darein und Daraus gibt, aber weil es so erlebt wird,beschreibe ich es jetzt so. Ich muß versuchen, etwas in Worte zu fassen.
Jaja, das ist schon klar, das Problem mit der Unschärferelation von Worten kenn ich ja auch. Das ist jetzt echter Erfahrungsaustausch, endlich. Schön.

So. Und jetzt haben wir Gurus, die eine bestimmte Sorte Schüler anziehen. Das ist das Gesetz der Resonanz. Ist die eine Stufe erklommen, kommt eventuell auch ein anderer Guru dran.
Auch klar. Und jetzt quassle ich mal etwas weiter vor mich hin.

Es kann nun sein, ein solcher Guruguru lehrt jetzt, was er zu lehren hat, so, daß er diesen weiten Umweg übers Anbeten mit einbezieht... weil er meint, dieses sei die beste Art, zu vermitteln, was es zu vermitteln gibt. Damit nimmt er die Gefahr in Kauf, daß nicht wenige Schüler in der Anbetungsschleife hängen bleiben. Und er nimmt eine weitere Gefahr in Kauf: nämlich die, daß er selbst diese Anhimmelung seiner Schüler zu mögen beginnt und sie genießt. Was dann passiert, muß ich nicht weiter ausführen (ich spreche jetzt von Gurus ganz im Allgemeinen).

Es kann aber auch sein, ein solcher Guruguru entscheidet für sich, ich erzähl den Leuten ungeschminkt und direkt gradaus, was Sache ist. Nix anbeten, alles eine Einheit, eins vom anderen abhängig, alles in stetem Wandel.... uns so weiter. Damit nimmt er die Gefahr in Kauf, daß Schüler sich von ihm erschreckt abwenden, weil sie das als schroff und brüsk und lieblos empfinden. Und er nimmt die Gefahr in Kauf, daß Schüler ihn mißverstehen und dem Nihilismus verfallen.

Vielleicht wird jetzt endlich sichtbar, daß es nicht darum geht, zu über-zeugen, sondern nur darum, darzulegen, wo die Vorteile und Gefahren jedes Weges liegen. (Und ich nehme an, inzwischen verstehst du besser als am Anfang des Gesprächs, warum ich persönlich Reißaus nehmen würde ;).)



Was Deinen allerletzten Satz betrifft, JA. ABER dieser Mönch ist auch schon soweit, daß er das erfaßt hat.

Und hier kommt also Dein Statement nochmal zum Vorschein: Form ist Leere und Leere ist Form und Leere ist nicht unterschieden von Form.

Letztlich ist Gott ALLES, und trotzdem, um DAS zu erfahren, muß man schon auf der Leiter erst mal die erste Stufe nehmen. Sag das mal Deinem Nachbarn, der denkt, Du hast nen Knall. SO kann man ihn nicht erreichen.
Das kommt nun ganz drauf an, was für Worte man verwendet. Einfache Bauern könnten vielleicht am ehesten verstehen, daß die gesamte Natur etwas Heiliges ist, die kennen den natürlichen Kreislauf und wissen, daß sie abhängig sind von allem möglichen... weißt du, ich bin einmal neben einer alten Bauersfrau gesessen auf der Bank unter der Linde, die wußte vom Lauf der Welt unglaublich viel und sie hat das auch in Worte gebracht, die würde man da nicht vermuten. man sollte die Menschen nicht unterschätzen.


ICH z. B. stehe in meiner Entwicklung da, daß ich mich noch in der Annahme all dessen,was in mir vorgeht, zu üben. Kommt ein Gefühl, nehme ich es wahr, umarme es und es verschwindet. Puff. Je nach Gefühl ist es lediglich ein Anzeiger für meine Treue zu mir selbst. Hat aber NIEMALS mit dem anderen Menschen zu tun, wie es eben oft wirkt. Immer nur mit uns selbst.
Zu dem fettgedruckten Satz einmal wieder ganz kühn ein lautes schallendes Nein. Es sind immer wir beide (ich und der jeweilige andere) und unser Zusammenwirken. Wenn ich mit einem Menschen rede und der bekommt auf einmal ein rotes Gesicht und beginnt zu schreien, dann kann ich davon ausgehen, daß ich daran mitbeteiligt war, selbst wenn ich das nicht wollte.

Jo das wars mal wieder. Fertiggequasselt für diesmal. Danke für die Einblicke derweil einmal :)
 
Und ist es nach innen transportiert, bleibt die Dankbarkeit für den Prozeß, bei dem der Guru ausschlaggebend war. Warum sollte man den, der einem geholfen hat, verschmähen? Und warum sollte man an dem, der erfolgreich mit einem gearbeitet hat, bezweifeln? Das wäre wirklich ein Widerspruch.

Was ein Lehrer in einem ausgelöst hat, dafür kann und wird man natürlicherweise dankbar sein. Das steht ja aber doch in keinem Widerspruch dazu, daß man nicht blind alles gutheißt, was er eventuell sonst noch treibt.

Ich bin Musikerin. Es gibt Werke in der Musikliteratur, die können einem wirklich Welten öffnen, die können einen empfänglich machen für Wahrheiten. Ein solches Werk ist der Lohengrin von Wagner. Das ist wahrhaft göttliche Musik, die vermittelt wahrhaft göttliche Liebe, Mitgefühl... und Wagner war persönlich ein absolut widerlicher Knilch, rassistisch, egozentrisch, humorlos, eingebildet, nachtragend, tyrannisch, ein echtes Ekel. Ich weiß das. Und? Ändert das irgendwas an irgendwas? Ich kann ihm dankbar sein für die Musik, die er gemacht hat, und muß trotzdem nicht schönfärben, was er für ein Ekel war.

Ist jetzt ein bissl kraß, das Beispiel, aber übermittelt vielleicht eindringlich, was ich sagen will. Bewegt sich am Rande des Themas, ich weiß, ich bin auch schon wieder fertig.
 
:lachen: :lachen: :lachen:
Gegen Deine Postings ist jeder Spamfilter machtlos. Daher --> ist es kein Spam... :liebe1:

Du bedienst Dich so gut der Sprachbasis, dass Du es geschafft hast, gleichzeitig Streicheleinheiten und Boxerhiebe auszuteilen und man kriegt es gar nicht mit und wenn ja - dann ist es zu spät...
ja, man kann durch die Augen eines Meisters fallen oder auch durch Gott selber. Dann stolpert man letztlich über sich selbst und das ist im Verlaufen der Farben dann etwas abstrakt. :liebe1:

tif.f.ani

*.tif: Tagged Image Format (Bild-Datei)
*.f: Fortran Quellen-Code (Vor-ran oder 4 Transusen oder 4 Trans-User (For-amen)
*.ani: animated Cursor (Maus-Zeiger:clown:)


y?
 
Ohja. Allerdings nicht linear, soweit ich das erlebt habe, aber diese Schritte gibts. Auch die Sache hier

klingt mir wohlvertraut :). Stimmt, solange man Gott für ein Ding hält (oder halt eine Person, du verstehst schon, was ich mein), solange braucht man was Greifbares.

Das nächste, da hab ich ein bißchen Mühe damit.

Alles ist eine lebendige Verkörperung des Göttlichen; solange ich das allerdings noch nicht weiß, solange glaube ich, ein Yeshua (ich schreib das so, weils heller und lebensfroher aussieht und klingt als die Latinisierung), ein Guruguru ;) oder sonstwer sei die Verkörperung. Kannst du damit?


Dazu habe ich eine Frage. Ich bin dieser Bedingungslosigkeit nicht bei einem Guruguru begegnet... es war ganz woanders das erste Mal, als ich das erlebte. Kannst du damit was anfagnen, wenn ich sage, daß man der Bedingungslosigkeit begegnen muß, um zu wissen, was das ist - es sich einem aber nicht unbedingt durch einen GURU vermitteln muß?




Ja. Das kenn ich. Das war bei mir der Punkt, wo ich weitergezogen bin aus den Naturreligionen und ihrem Denkansatz einer polaren Göttlichkeit, weil ich ihn zwar absolut hilfreich erlebte, aber mir bewußt wurde, daß da immer noch etwas von irgendwo außenobenunten herangerufen wird anstatt in mir etwas wachgerufen.


Jaja, das ist schon klar, das Problem mit der Unschärferelation von Worten kenn ich ja auch. Das ist jetzt echter Erfahrungsaustausch, endlich. Schön.

Auch klar. Und jetzt quassle ich mal etwas weiter vor mich hin.

Es kann nun sein, ein solcher Guruguru lehrt jetzt, was er zu lehren hat, so, daß er diesen weiten Umweg übers Anbeten mit einbezieht... weil er meint, dieses sei die beste Art, zu vermitteln, was es zu vermitteln gibt. Damit nimmt er die Gefahr in Kauf, daß nicht wenige Schüler in der Anbetungsschleife hängen bleiben. Und er nimmt eine weitere Gefahr in Kauf: nämlich die, daß er selbst diese Anhimmelung seiner Schüler zu mögen beginnt und sie genießt. Was dann passiert, muß ich nicht weiter ausführen (ich spreche jetzt von Gurus ganz im Allgemeinen).

Es kann aber auch sein, ein solcher Guruguru entscheidet für sich, ich erzähl den Leuten ungeschminkt und direkt gradaus, was Sache ist. Nix anbeten, alles eine Einheit, eins vom anderen abhängig, alles in stetem Wandel.... uns so weiter. Damit nimmt er die Gefahr in Kauf, daß Schüler sich von ihm erschreckt abwenden, weil sie das als schroff und brüsk und lieblos empfinden. Und er nimmt die Gefahr in Kauf, daß Schüler ihn mißverstehen und dem Nihilismus verfallen.

Vielleicht wird jetzt endlich sichtbar, daß es nicht darum geht, zu über-zeugen, sondern nur darum, darzulegen, wo die Vorteile und Gefahren jedes Weges liegen. (Und ich nehme an, inzwischen verstehst du besser als am Anfang des Gesprächs, warum ich persönlich Reißaus nehmen würde ;).)



Das kommt nun ganz drauf an, was für Worte man verwendet. Einfache Bauern könnten vielleicht am ehesten verstehen, daß die gesamte Natur etwas Heiliges ist, die kennen den natürlichen Kreislauf und wissen, daß sie abhängig sind von allem möglichen... weißt du, ich bin einmal neben einer alten Bauersfrau gesessen auf der Bank unter der Linde, die wußte vom Lauf der Welt unglaublich viel und sie hat das auch in Worte gebracht, die würde man da nicht vermuten. man sollte die Menschen nicht unterschätzen.


Zu dem fettgedruckten Satz einmal wieder ganz kühn ein lautes schallendes Nein. Es sind immer wir beide (ich und der jeweilige andere) und unser Zusammenwirken. Wenn ich mit einem Menschen rede und der bekommt auf einmal ein rotes Gesicht und beginnt zu schreien, dann kann ich davon ausgehen, daß ich daran mitbeteiligt war, selbst wenn ich das nicht wollte.

Jo das wars mal wieder. Fertiggequasselt für diesmal. Danke für die Einblicke derweil einmal :)

Liebe Kinnarih,

erster Absatz: Ja. Nicht linear. :-)

zweiter Absatz: Genau.

dritter Absatz: Ja, da kann ich mit.

vierter Absatz: Ja, da kann ich auch mit.

fünfter Absatz: Verstehe.

Quasselst vor Dich hin: Ich kann Deinen Gedankengang schon verstehen und er klingt auch in sich schlüssig. Da gehe ich aber deshalb nicht mit konform, weil ich sicher bin, daß ein Guru, so er ein wahrer Guru ist, genau weiß, was er tut, weil er mit seiner eigenen Leere wirkt.

Danach: Kann sein, im persönlichen Gespräch vielleicht. Aber nicht in einer Halle von zig-tausend Menschen und einem schweigenden Vorbild. Da muß einfach etwas erfaßt werden - was letztlich auch durch persönliche Gespräche nicht wirklich geht. Dann kommt noch hinzu, daß viele Inder verschiedene Götter anbeten und diese personifizieren. Sai Baba hat da schon viel Arbeit, ihnen zu erklären, daß diese nur ASPEKTE EINES einzigen Gottes sind. Die Frage ist ja, will ich nun soviele Menschen wie möglich an Gott heranführen, und auch die, die, ich sags jetzt mal platt, so ganz weit weg davon sind, aber eben doch neugierig - oder will ich mich nur auf die beschränken, die es fassen können? Das hängt von der Aufgabe des jeweiligen Gurus ab. Und da Baba ein Avatar ist, hat er eine globale Aufgabe. Es geht also nicht nur um Einzelne.

Letzter Absatz: Hier hast Du mich vielleicht falsch verstanden. Hab ich vielleicht auch nicht genau genug ausgedrückt. Also, wenn ich mich von jemandem entwertet FÜHLE, dann entwertet er mich vielleicht auch. Aber die Tatsache als solche kann ich in Ruhe zur Kenntnis nehmen, mit dementsprechend verhalten, ODER ich kann gekränkt und verletzt sein. Letzteres hat mit MIR zu tun, denn die Handlungsweise meines Gegenübers trifft auf meine innere Resonanz.
Vielleicht ist das jetzt klarer?

LG
Pyare
 
Was ein Lehrer in einem ausgelöst hat, dafür kann und wird man natürlicherweise dankbar sein. Das steht ja aber doch in keinem Widerspruch dazu, daß man nicht blind alles gutheißt, was er eventuell sonst noch treibt.

Ich bin Musikerin. Es gibt Werke in der Musikliteratur, die können einem wirklich Welten öffnen, die können einen empfänglich machen für Wahrheiten. Ein solches Werk ist der Lohengrin von Wagner. Das ist wahrhaft göttliche Musik, die vermittelt wahrhaft göttliche Liebe, Mitgefühl... und Wagner war persönlich ein absolut widerlicher Knilch, rassistisch, egozentrisch, humorlos, eingebildet, nachtragend, tyrannisch, ein echtes Ekel. Ich weiß das. Und? Ändert das irgendwas an irgendwas? Ich kann ihm dankbar sein für die Musik, die er gemacht hat, und muß trotzdem nicht schönfärben, was er für ein Ekel war.

Ist jetzt ein bissl kraß, das Beispiel, aber übermittelt vielleicht eindringlich, was ich sagen will. Bewegt sich am Rande des Themas, ich weiß, ich bin auch schon wieder fertig.

Nein, ich verstehe genau, was Du damit sagen willst. Es ist nur so, daß ICH Wagner NICHT als Ekel kennengelernt habe, sondern als genau das, was seine Musik widerspiegelt. Für MICH war also seine Musik und meine Begegnung mit ihm in sich schlüssig und er hat mich auf beiden Ebenen überzeugt.
Jetzt lese ich also von anderen Menschen, er sei egozentrisch und rassistisch, ein widerlicher Knilch, humorlos und eingebildet.

Ich weiß nicht, ob das stimmt, weil ich nicht dabei war. ICH habe etwas anderes erlebt. Soll ich Wagner jetzt verurteilen?

Vielleicht verstehst auch Du, was ICH eindringlich vermitteln will - und warum ich an der Stelle unnachgiebig bin. :-))
 
:confused:

Das kapier ich nun nicht so schnell ...
hallo lieber Luzifer.

:cl own: :clown:

also dann entführe ich Dich in das China vor 3000 Jahren. Da war die gemeine Chinesennase dumm. Aber das machte nix, weil man Sachen aß, die da wuchsen wo man lebte und daher machte die Ernährung einen nicht krank.

Und jetzt komme mal wieder zurück nach heute und stell Dir vor, Du wärst eine Orange und hingest an einem Baum. Das Bewußtsein des Menschen spiegelt sein Inneres, stimmt's? Die Orange ist Teil des menschlichen Bewußtseins, nicht wahr? Deshalb können wir uns auch vorstellen, wie es ist als Orange an einem Baum zu hängen. (Orange klingt wie Organe auf trixisch, weil ich denk mir immer alle Buchstaben eines Wortes aufeinander und blicke durch das hindurch, was über bleibt an Durchblick. Die Reihenfolge ist mir nicht so wichtig, das Zinnsoldaten-Dasein habe ich neulich beendet durch einen kleinen Legierungsprozeß. Aber egal. Ich kam nur drauf wegen der Sonne. Luxus verführt mich halt immer noch, da hast Du es, glaube ich zu erkennen, schon besser als ich. Ich kommeee von dem blöden CLK nicht los. m erz edes, m erc eder, merkhaeder:foto: (sorry für foto))

aah, Du machst mich wahnsinnig. Dieser Name...

Du hängst also als Orange an einem Baum und Du nimmst Wärme und Hitze auf und bildest so Deine Vitalität und erfährst Wachstum. Du wirst beleuchtet, erleuchtet, wie auch immer. Hoffentlich nicht verbrannt.:clown: Du bist also ein Wesen/Bewußtseinsanteil, das gewohnt ist, Synergie/Wärme/Aufnehmen/Jin zu leben. Die Orange ist also ein Jin-D(r).Ing, ein Jin-Ding und das kann man nicht ändern. Sie ist ein "kühlendes" Lebensmittel, weil sie gewohnt ist, Wärme aufzunehmen und das ändert sie nicht bloß weil wir sie essen. (ooh, da apfelt eine Eva...)

Und jetzt sitze ich hier im Winter und iiih das ist kalt. Und dann esse ich eine kühlende Frucht und die stecke ich in mein Inneres und verstoffwechsele ihre Information zu: "Ich der die Orange isst bin die Sonne". Das ist schön, weil das orange Ding ist süß, aber orange und süß ist eben nicht Alles.

Die R---Eife der Frucht ist natürlich sehr wesentlich. Das Wesen einer Frucht entwickelt sich nur vollständig, wenn die Sonne sowieso bis zum Pflücken in der Sonne hängt. So wie dieses Obst für uns hergerstellt wird, das nicht aus unseren Landen kommt, ist es eh quatsch. Wir essen da Kinder und nicht erwachsene Früchte. Die Zeit färbt die dann schön, aber die Information, die man tatsächlich ißt, ist bedauerlich. und macht säuerlich. Und das trifft ja eh auf den gesamten orangen Bereich der Zeit heute zu. "Gleich" hört das Ampelmännchen, aber Om-a ist noch mitten auf der Straße. Die Alten halten die Jungen halt immer auf. Die Mädchen spielen derweil mit ihren pixi-Bildern.:liebe1:

:liebe1:

Grüsse von einem k-indisch eingelegten g-Ur-Ken-Potpour-I, o wayy.
 
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Salan Aleikum

Die Mods und Walter haben wirklich Nerven wie Drahtseile.

Denska

Halt Stopp was meinst du?
dass hier diskutiert wird?
Es wurden mittlerweile 2 Threads zusammengelegt.

Ich habe immerhin für meine persönliche Geschichte einen eigenen eröffnet, dann entschloss sich Pyare ihre Erfahrungen in dem damalig getrennten Thread von dem Thread mit dem Video zu posten.
Und dann erst nach, der Fusionierung beider Threads entstand das von den letzten Seiten.

oder bezog sich deine Aussage, auf das Video?
 
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