Sai Baba

Ja, ich begebe mich in solchen Situationen in einen Zustand des Vertrauens und rege mich nicht weiter auf. Ich hab ja gelacht, weil ich erst darauf vertraute, dass keine Polizei kommt und kurz danach die Polizei brauchte :)

Genau, es geht ums Vertrauen. Der eine kreiert es sich durch den Gedanken an Baba, der andere kreiiert es sich durch den Gedanken an Jesus - und der andere *begibt sich in einen Zustand des Vertrauens*.

Ich finds klasse, das Ding ohne und dann mit Polizei. Toll! :-))))
 
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Ha, eriunnert mich an ein Tankstellenerlebnis letztes Jahr, da musste ich auf der Autobahn anhalten, weil das Benzin aus war (hatte zu Hause Ölstand, Wasser und so kontrolliert *g*). Ich fuhr rechts auf den Streifen, als das Gas wegblieb, (war direkt vor einer Engführung wegen Baustelle) und die Tankstelle, ein Rasthof, war zu Fuß erreichbar, prima... Nach einer halben Stunde kam ich mit Benzinkanister zurück und füllte auf- war froh, dass noch keine Polizei dagewesen war- und als ich dann weiterfahren wollte, hm, war die Batterie alle, weil ich das Licht brennen gelassen hatte... Jetzt wünschte ich mir Polizei her und die kam dann auch und schleppte mich ein Stück ab, bis die Karre in Gang kam. Hab dann noch eine Moralpredigt von denen entgegengenommen und den Auftrag, meinen Führerschein am nächsten Tag bei der Wache herzuzeigen- Papiere hatte ich nämlich auch nicht mit... aber mehr ist dann nicht passiert.
Interpretation bleibt jedem selbst überlassen...
Warum erzähl ich das eigentlich?
Vielleicht weil es mich darin aufklärt, was ich gestern erlebt habe: ich habe ja mit dem Sat Naam den Akwaaba besucht. Und wer mich kennt und versteht, was ich schreibe, der weiß dass für mich Das Wort Auto der Ursprung für Alles ist, was rund um das lateinische Wort Auto dann in unseren Sprachen entstanden ist. Und Eine der möglichen Übersetzungen ist das "Selbst". Und ich bin es einfach müde, mich Selbst zu verändern und daher "transponiere" ich das irgendwie auf mein Auto, was mir selber passiert.

So und als wir auf den Parkplatz fuhren vor der Klinik, da tat die Bremse auf einmal so, als ob die Bremsflüssigkeit alle wäre. Ich konnte das Pedal auf einmal bis zum Anschlag durchtreten, vorher war die Bremse immer hart gewesen. Das passiert normalerweise nur, wenn Luft im Bremsschlauch ist statt Bremsflüssigkeit. Hm, ich also stutzig und gedacht: naja so oder so, jetzt gehen wir mal den Akwaaba besuchen.

Und das hat mich aber doch natürlich abgelenkt, weil das Auto abends 220 Kilometer entfernt vor der Türe zuhause stehen mußte, damit mein Schatzerl unser Geld verdienen gehen kann. :guru:

Und so habe ich Idiot beim Aussteigen in Gedanken zwar gehört, daß das Auto gepiept hat, aber ich habe nicht geschaltet. Die "Sorge" hat mich ausgeknockt. Und: ich habe das Licht angelassen. Ich schwöre übrigens, daß es keine Gelegenheit gab auf der Fahrt, wo man hätte das Licht anmachen müssen. Daher bin ich auch nicht auf den Gedanken gekommen, daß ich es hätte angemacht haben können.

So und wir besuchen den Akwaaba und 4 Stunden später ist die Batterie natürlich leer. :weihna1

Da hab ich den alten kleinen Mann (Sat Naam) aber zum Schwitzen gebracht, denn er sch-ob... :clown: (sch, ob, sei doch mal leise, liebes Ob im Sat Naam! sch-ob. Und er schob und schob... jaja, so wirkt das im Verbund der geistigen und irdischen Worte und Taten durch die Spiegelung in der Zeit- was der Körper tun muß, kann der Geist nicht verhindern... "Er" sc-hob mich an...)

Aber bei mir funkt ja nix im Selbst (Auto), wenn der Sat Naam mich anschiebt. Das ist ja gemeinhin bekannt.

Also benötigten wir Starthilfe. Und da waren nette Herren und die haben uns gemeinsam mit dem Akwaaba dann Selbst (automässig, wie autosomatisch) geholfen. Und mit der Bremse war nix mehr. Die war völlig in Ordnung. Und schon habe ich wieder eine Tierart geheilt (die Bremse eben. Es wird mir nicht mehr geschehen, daß mich eine sticht. Diese menschliche Erlebensmöglichkeit ist jetzt in mir und Sat Naam deprogrammiert. Ab jetzt entscheiden wir selber, wer uns sticht. Letztlich heißt das, das wir uns umbringen lassen. Wir können also jetzt nicht mehr sterben. Trick-Reich, wa?).

:liebe1:
 
Hab auch was neues zu erzählen, sogar topic.
Bin heute auf einen eindeutigen inneren Impuls hörend in meine Yogagruppe gegangen (da geh ich sonst eigentlich, bis auf solche Ausnahmen hier, nur in den Ferien hin, wenn meine andre Meditationsgruppe gerade pausiert).
War ganz prima und das stärkste war, dass ich beim rausgehen dann einen Indienfahrer wiedertraf. Der war zwei Jahre weg und ist also letzte Woche heimgekehrt :) . Mit dem hab ich mich auf eine Wiese gesetzt und ihn ausgefragt, wo er überall war und was er so an Bedeutsamen erlebt hat.
Ja, im Sai Baba Ashram sei er auch gewesen.
Und??
Naja, es sei ein riesen Rummel dort. Es sei da gerade ein Fest gewesen und 4000 bis 10 000 Leute anwesend. In der Schlafhalle sei man gelegen, wie die Heringe. Menschen aus der ganzen Welt seien da gewesen. Dieser Massenandrang habe ihm nicht so gefallen und auch nicht, dass die meisten Leute vor allem wegen der Erwartung von Sensationen da waren. Dieses gierige Verhalten sei nichts für ihn gewesen. Die Message, um die es sonst dort so geht, sei absolut in Ordnung gewesen, was Frieden und so betrifft. Aber es sei da eben auch diese stark kommerzielle Vermarktung der Ideen im Gange. In der Athmosphäre dort seien ihm oft die Tränen so runtergeflossen, es sei eine intensive Energie der Herzöffnung zu spüren, ... aber lang sei er dort nicht geblieben. Für ihn war das stärkste und erfüllendste Erleben im Ramara Maharshi Ashram gewesen. Da saß man zum Satsang an dem Ort, wo Ramara früher gewirkt hatte und es sei eine absolut intensive Athmosphäre der Stille und inneren Klarheit auf einen übergegangen. Alle Fragen hätten sich aufgelöst in durchsichtige Klarheit.
Und in einem indischen Zenkloster sei er drei Wochen gewesen, da habe er acht Stunden am Tag meditiert. Da hätte sich auch viiiiel geöffnet und das Bewusstsein für den Zusammenhang von Schein und Sein geschärft...
Und im Babaji-Ashram war er. Da habe er allerdings zwei Wochen mit Durchfall gelegen. Was aber wohl auch in Ordnung war für ihn, als Erfahrung die sich ihm da ergab.
Nun hab ich genug aus zweiter Hand erzählt. Er hat ja noch viel mehr erzählt... Mir hat das sehr gefallen, den jungen Mann da so frisch aufgetankt zu erleben und was er sagte war mir gar nicht fremd...

Liebe Sage, fremd ist mir nur die Religion, die mich innerlich nicht berührt. Und das ist zum Beispiel, was der Pfarrer bei uns im Ort von der Kanzel predigt... Es mag auch fähige Pfarrer geben. Aber Religion ist Rückverbindung. Und die hab ich bei dem jungen Daniel gespürt und kann sie in mir nachvollziehen...

:liebe1: K.S.
 
Liebe Saraswati,

danke für Deinen Bericht. Und schön zu sehen, wie sich wieder alles so *ergibt* - da trifft man dann auf einen Indienfahrer. :-)))

Ich kann dem Indienfahrer zustimmen - wenn man zu Zeiten eines Festes im Ashram ist, ist dort ein Riesenrummel. Ich habe schon erlebt, daß selbst der ausgetrocknete Fluß Chivaratri genutzt wurde, um Schlafplätze zu errichten. Meist geht es bei solchen Festen um irgendeine Gottheit. Und ja, bei Baba tummelt sich wirklich alles - auch die Erwartung von Sensationen.

In solchen Zeiten habe ich immer eine Ashram-Pause eingelegt. Sogar bei Babas Geburtstag habe ich in meinem Zimmer gesessen oder mich zum Essen in irgendeinem Schuppen aufgehalten.

Am schönsten war es für mich, wenn alle wieder abgereist sind und es ruhiger wurde. Wenn nur noch 1000 Leute da waren, die Halle dreiviertel leer, das war die Zeit, in der ich das meiste erlebt habe. Das meiste innerliche. :-))

Ramana Maharshi schätze ich auch sehr. Er lehrte vornehmlichdas Advaita Vedanta, dem fühle ich mich nah.

Schön, danke für Deinen Bericht! :-)
 
Genau, es geht ums Vertrauen. Der eine kreiert es sich durch den Gedanken an Baba, der andere kreiiert es sich durch den Gedanken an Jesus - und der andere *begibt sich in einen Zustand des Vertrauens*.
Yupp, genau in die Richtung geht das, was mir eingefallen ist zu Durgas Erzählungen. Ich fand einmal einen herrlichen Satz in einem Buch, die Worte eines Fluglehrers an seinen Flugschüler: "Was auch immer du tust, vergiß nicht, dein Flugzeug ist dazu konstruiert, um zu fliegen. Es will fliegen. Hindere es also nicht daran. Das ist die Hauptsache." Dieser Satz läßt sich auf alle Lebenslagen so herrlich ableiten. Es geht also genau darum, irgendwas zu finden, was einen davon abhält, sich selbst zu behindern, denn wir sind - mit anderen Worten - dazu konstruiert, vollkommen zu sein.

Mit was für einem Trick auch immer gearbeitet wird diesbezüglich, (mit Trick meine ich den Schmäh, der den Dauerkritiker im Kopf ausschaltet, der immer dazwischenquatscht) er wird immer genau dann funktionieren, wenn man tatsächlich aufhört, hinderlich zu sein für das, was das Richtige ist.

Kleine gemeine Anmerkung (bitte bei Bedarf überhören) - warum eigentlich einen Umweg über außen gehen, wenn das eh innen drin ist. Jaja, ich weiß schon, Frequenzunterschiede :)
 
Dünnpfiff als Erfahrung...
Ok, die Erfahrung hat jeder schon mal gemacht und daraus gelernt, daß man bestimmte Nahrungsmittel nicht kombinieren oder daß man keine verdorbenen Sachen essen soll.
Was lehren Gurus wie Baba & Co?
Liebe Deinen Nächsten, Gott ist für Dich da, soi wie er auch für alle anderen da ist.
Sie fordern, daß wir anderen helfen, daß wir beten/meditieren daß wir nicht selbstsüchtig und stolz sein sollen, daß wir uns mit Wort und Tat dem Guten zuwenden, daß unsere Gedanken und Taten rein sind, daß wir nicht eitel sind.
Sie empfehlen uns, auf Kino,TV, DVD,Presse und auf "schlechte" Bücher verzichten und uns nicht an Äußerlichkeiten ergötzen.
Bisher hat mir noch niemand sagen können, wozu das alles gut sein soll. was bringt es demjenigen, der diese Anweisungen alle beherzigt? Wohin führt es ihn/sie?
Und warum brauche ich dafür einen Guru, der am anderern Ende der Welt lebt?
All das, was er und seine Kollegen fordern/empfehlen,wird auch von der Kirche verlangt, wurde schon vor hunderten Jahren so praktiziert und genau diese wird heute von denen, die sich fremländischen Gurus zuwenden, an der Kirche kritisiert und als Grund aufgeführt dafür, daß man sich nicht mit dem christlichen Glauben identifizieren kann/will.

So und jetzt werde ich erst mal was essen und keine Sorge/Hoffnung, I`ll be back...


Sage
 
Und warum brauche ich dafür einen Guru, der am anderern Ende der Welt lebt?

Hm. Gute Frage. Grundsätzlich gehts wahrscheinlich auch ohne, denk ich mir. In meinem Fall kann ich dir nur sagen, ich habe die Kirche verlassen, weil mir zu viel Widersprüche ins Auge gesprungen sind... ich meine in den Texten, in der Lehre, nicht im Verhalten der Priester (da hatte ich im Gegenteil einen sehr guten integren Lehrerpfarrer). Warum ich bei einer Lehre gelandet bin, die in Indien und Tibet ihren Ursprung hat und bei Lehrern in der Tradition dieser Länder... ich weiß es nicht, es war eine Resonanz da, die ich im Christentum nicht fand. Nur. Ich verlasse ganz sicher nicht den Weg einer Lehre, weil da drin verlangt wird, ich solle was glauben, was allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entgegengesetzt ist, und wende mich dann einem Lehrer zu, bei dem ich wieder was glauben soll, was allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entgegengesetzt ist. So konsequent bin ich dann schon.
 
Es geht also genau darum, irgendwas zu finden, was einen davon abhält, sich selbst zu behindern, denn wir sind - mit anderen Worten - dazu konstruiert, vollkommen zu sein.

Mit was für einem Trick auch immer gearbeitet wird diesbezüglich, (mit Trick meine ich den Schmäh, der den Dauerkritiker im Kopf ausschaltet, der immer dazwischenquatscht) er wird immer genau dann funktionieren, wenn man tatsächlich aufhört, hinderlich zu sein für das, was das Richtige ist.
:)
Genau :liebe1:



Pyare schrieb:
wie sich wieder alles so *ergibt* - da trifft man dann auf einen Indienfahrer. :-)))
Genau :liebe1:
 
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Yupp, genau in die Richtung geht das, was mir eingefallen ist zu Durgas Erzählungen. Ich fand einmal einen herrlichen Satz in einem Buch, die Worte eines Fluglehrers an seinen Flugschüler: "Was auch immer du tust, vergiß nicht, dein Flugzeug ist dazu konstruiert, um zu fliegen. Es will fliegen. Hindere es also nicht daran. Das ist die Hauptsache." Dieser Satz läßt sich auf alle Lebenslagen so herrlich ableiten. Es geht also genau darum, irgendwas zu finden, was einen davon abhält, sich selbst zu behindern, denn wir sind - mit anderen Worten - dazu konstruiert, vollkommen zu sein.

Mit was für einem Trick auch immer gearbeitet wird diesbezüglich, (mit Trick meine ich den Schmäh, der den Dauerkritiker im Kopf ausschaltet, der immer dazwischenquatscht) er wird immer genau dann funktionieren, wenn man tatsächlich aufhört, hinderlich zu sein für das, was das Richtige ist.

Kleine gemeine Anmerkung (bitte bei Bedarf überhören) - warum eigentlich einen Umweg über außen gehen, wenn das eh innen drin ist. Jaja, ich weiß schon, Frequenzunterschiede :)

Genau :liebe1:

Was den letzten Satz betrifft....*grinsel*....hmmm, für manche ist es halt gut, erst mal etwas *greifbares* als Trick zu haben, wenn das Innere noch nicht faßbar ist. Naja, und ich aus MEINER Erfahrung kann auch nur sagen, daß ich mir Baba nicht ausgesucht habe! Er ist mir im wahrsten Sinne des Wortes *passiert*.
 
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