Raucher und Nichtraucher

Ich bin ein ....

  • Nichtraucher

    Stimmen: 160 53,3%
  • Raucher

    Stimmen: 140 46,7%

  • Umfrageteilnehmer
    300
Gestern kam in den Nachrichten der Bericht das ja in Europa das Rauchverbot herrscht, und das aber war, ein kleiner Teil davon hebt sich hervor, Rheinland-Pfalz die dürfen rauchen bis ins nächste Jahr, na da sind wohl bald die Narren los, und Ausnahmen bestättigen die Regel.:)

lg

Irgendwie erinnert mich Das an Etwas.

Ganz Europa wird von den Nichtrauchern beherrscht. Ganz Europa? nicht ganz.
Ein kleines Bundesland leistet Wiederstand.
 
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Irgendwie erinnert mich Das an Etwas.

Ganz Europa wird von den Nichtrauchern beherrscht. Ganz Europa? nicht ganz.
Ein kleines Bundesland leistet Wiederstand.

Ja fast das weiss ich auch aber man muss sich bald Winkel suchen in denen es gestattet ist.
Und das kleine Bundesland darf im Gegensatz zu seinen Nachbarn, hm also wer da dran geschraubt hat, aber okay mir soll es ja nur Recht sein, bin zwar bis Februar kein Narr, aber weggehen ist allemal noch drin mit.......
 
Ramar, ich stimme dir zu. Weist du, wenn ich direkt dabei bin wie ein Patient von mir sich langsam verabschiedet und dann hier lese wie sich manche über die Thematik lustig machen, dann reagiere ich halt etwas angespannt...

Ich weis, das ein ständiges "überinformieren" in solchen Dingen genau in die falsche Richtung gehen kann, aber wärst du dafür sämtliche Infos zu streichen?

Lg
Elisabetha

Liebe Elisebetha!


In den letzten Jahren war ich mehrmals stationär im Krankenhaus jeweils in der HNO-Abteilung. Obwohl ich manchmal auch selbst rauche, habe ich dort kaum ein Verlangen nach einer Zigarette gespürt. Das liegt vermutlich nicht zuletzt an meiner chronischen Krankheit (Morbus Meniere) die ja der Grund meines Krankenhausaufenthaltes war.
Ich denke mir, dass es anderen Patienten ähnlich geht wie mir, darum verstehe ich überhaupt nicht, dass es in den meisten Kliniken noch immer diese sogenannten "Raucherzimmer" gibt. Noch weniger kann nachvollziehen, dass man an kranke Leute auch Alkohol (in den internen Kiosken) verkauft, der dann in diesen stinkenden Raucherkammerln konsumiert wird.


LG
feuervogel
 
Ramar, ich stimme dir zu. Weist du, wenn ich direkt dabei bin wie ein Patient von mir sich langsam verabschiedet und dann hier lese wie sich manche über die Thematik lustig machen, dann reagiere ich halt etwas angespannt...
Ich weis, das ein ständiges "überinformieren" in solchen Dingen genau in die falsche Richtung gehen kann, aber wärst du dafür sämtliche Infos zu streichen?
Hallo Elisabetha, ich kann mir das gut vorstellen, in welcher emotionalen Lage Du nach so einer Nacht bist. Das ist auch gut so, sorry, es ist schön wenn jemand, der solches professionell immer wieder erlebt, noch Emotionen hat. Das spricht sehr für Dich. Die Fälle, welche ich selbst miterlebte, waren Angehörige, eher sehr nahe und da ist es nocheinmal etwas anderes.

Das "Überinformieren" sehe ich jedoch aus einer anderen Perspektive. In diesem Rahmen hier im Nikotinthread ginge es zu weit, das detailliert auszuführen. Ich versuche es in aller Kürze:
Der Mensch beeinflußt sich und seine Umgebung enorm, ist imstande seine Realität zu schaffen aber auch zu "vernichten". Die gleiche Macht besitzt er über seinen Körper und so sind Krankheiten in der Regel "hausgemacht". Wenn ich nun daran glaube, daß Zigaretten in mir Krebs auslösen, werden diese es über kurz oder lang auch tun. Wenn nun die Medien, die Antiwerbung uns dauerberieseln mit der Gefährlichkeit des Zigarettenrauchs, werden die Meisten dies glauben und dieser Glaube führt dann zur Erkrankung. Die eigentliche Ursache ist dann aber nicht die Zigarette oder der Rauch, sondern der Glaube, daß dies schädlich sei.
Somit ist das, was Du Information nennst, die Ursache dafür. Solange der Mensch nicht begriffen hat, daß er selbst es ist, der die Krankheit produziert, ist er solchen Werbemaßnahmen, welche zu Ängsten werden, hilflos ausgeliefert. Sobald wir uns aber vor etwas fürchten, übernehmen wir die Schwingungen und "locken" das gefürchtete richtiggehend an.

Mir ist klar, in dieser zusammenfassenden Kürze mag es sehr abenteuerlich erscheinen, jedoch gibt es zahlreiche Beweise und Indizien dafür.


L.G.

Ramar
 
Hallo feuervogel

Ich denke mir, dass es anderen Patienten ähnlich geht wie mir

Anderen sicher, aber nicht ALLEN anderen.

darum verstehe ich überhaupt nicht, dass es in den meisten Kliniken noch immer diese sogenannten "Raucherzimmer" gibt. Noch weniger kann nachvollziehen, dass man an kranke Leute auch Alkohol (in den internen Kiosken) verkauft, der dann in diesen stinkenden Raucherkammerln konsumiert wird.

Ich weiss von einer Palliativstation, die ein Raucherzimmer - auch für die Patienten! - hat (und ich gehe mal davon aus, dass andere Palliativstationen ähnlich eingerichtet sind). Der Grund dafür ist, dass die Zigarette für (starke) Raucher ein Stück Lebensqualität ist, und gerade auf Palliativstationen wird penibelst darauf geachtet, dem Patienten ein Höchstmass an Lebensqualität zu bieten.

Krankenhäuser sind keine Kasernenhöfe (sorry, aber das musste jetzt sein).

Liebe Grüsse

lichtbrücke
 
lichtbrücke;1173033 schrieb:
Krankenhäuser sind keine Kasernenhöfe (sorry, aber das musste jetzt sein).

Liebe Grüsse

lichtbrücke

Richtig.
Und auch Ärzte haben nicht das Recht mir mein Leben vorzuschreiben.

Was würde passieren wenn es in Kliniken keine Raucherzimmer mehr geben würde?
Die Patienten würden vor die Tür gehen zum rauchen.

Und ob das im Winter bei einem frisch operiertem Patienten so gut wäre?
 
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