Ramar, ich stimme dir zu. Weist du, wenn ich direkt dabei bin wie ein Patient von mir sich langsam verabschiedet und dann hier lese wie sich manche über die Thematik lustig machen, dann reagiere ich halt etwas angespannt...
Ich weis, das ein ständiges "überinformieren" in solchen Dingen genau in die falsche Richtung gehen kann, aber wärst du dafür sämtliche Infos zu streichen?
Hallo Elisabetha, ich kann mir das gut vorstellen, in welcher emotionalen Lage Du nach so einer Nacht bist. Das ist auch gut so, sorry, es ist schön wenn jemand, der solches professionell immer wieder erlebt, noch Emotionen hat. Das spricht sehr für Dich. Die Fälle, welche ich selbst miterlebte, waren Angehörige, eher sehr nahe und da ist es nocheinmal etwas anderes.
Das "Überinformieren" sehe ich jedoch aus einer anderen Perspektive. In diesem Rahmen hier im Nikotinthread ginge es zu weit, das detailliert auszuführen. Ich versuche es in aller Kürze:
Der Mensch beeinflußt sich und seine Umgebung enorm, ist imstande seine Realität zu schaffen aber auch zu "vernichten". Die gleiche Macht besitzt er über seinen Körper und so sind Krankheiten in der Regel "hausgemacht". Wenn ich nun daran glaube, daß Zigaretten in mir Krebs auslösen, werden diese es über kurz oder lang auch tun. Wenn nun die Medien, die Antiwerbung uns dauerberieseln mit der Gefährlichkeit des Zigarettenrauchs, werden die Meisten dies glauben und dieser Glaube führt dann zur Erkrankung. Die eigentliche Ursache ist dann aber nicht die Zigarette oder der Rauch, sondern der Glaube, daß dies schädlich sei.
Somit ist das, was Du Information nennst, die Ursache dafür. Solange der Mensch nicht begriffen hat, daß er selbst es ist, der die Krankheit produziert, ist er solchen Werbemaßnahmen, welche zu Ängsten werden, hilflos ausgeliefert. Sobald wir uns aber vor etwas fürchten, übernehmen wir die Schwingungen und "locken" das gefürchtete richtiggehend an.
Mir ist klar, in dieser zusammenfassenden Kürze mag es sehr abenteuerlich erscheinen, jedoch gibt es zahlreiche Beweise und Indizien dafür.
L.G.
Ramar