Projektion

  • Ersteller Ersteller Mrs. Jones
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Natürlich projizieren wir als Menschen ständig.

Das ist so nicht richtig. Dein Wort ´ständig´ stört mich.

Wirfst du ständig anderen Menschen was vor? Denn das Wort 'Projektion' kommt von lateinisch „proicio“, was 'hinwerfen' und 'vorwerfen' bedeutet und in der Psychologie ein festgelegter Begriff ist.

Projektion bezeichnet in der Neurosenlehre allgemein das Übertragen und Verlagern eines innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung eigener Emotion.

Eine gesunde Psyche muss eigene Emotion nicht ständig übertragen - sondern lebt sie einfach.

Ich hoffe, ich konnte das etwas besser verdeutlichen.;)

Viele Grüße
Marabout
 
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Doch, hat es.
Aber es ist ganz einfach: Dein Verständnis. Mein Verständnis.
Jetzt fang Du net auchnoch mit diesem Eso Gewäsch "Das ist DEINS das ist MEINS" an.
Man kann manchmal Dinge auch ohne "Deine-Meine-Seine" Quatsch im Raum lassen.

DAS was Du da machst wäre nämlich eine Projektion, aber dies bloss nebenher erwähnt.
 
Natürlich projizieren wir als Menschen ständig. Das ist ja UNSERE Kommunikation bereits.
Dieses was ständig passiert in der Kommunikation würde ich eher als spiegeln bezeichnen, Es hat nicht unbedingt etwas zu tun damit, dass ich eigene unbewusste problematische Gefühle von mir auf den anderen projiziere.

Sondern dieses spiegeln ist dann meine typische Reaktion auf die typische Art und Weise des Gegenübers. Meine Reaktion ist dann zum einen abhängig von meinem momentanen Zustand und von meiner Art und Weise, aber es hat auch zu tun mit der Art und Weise meines Gegenübers. So wie ich reagiere hat also auch mit dem anderen zu tun, es ist eine Spiegelung von dessen Art und Weise. Der andere kann daran erkennen, wie er auf andere wirkt.

Dafür ist es aber erst mal wichtig dass ich mich gut genug kenne, meine Art und Weise, wie ich reagiere. Und wenn ich den anderen erkennen will, dann muss ich mich kennen um dann die Reaktion des anderen einschätzen zu können.

Hört sich jetzt etwas verworren an, kann ich aber im Augenblick nicht besser erklären.

LGInti
 
Das ist so nicht richtig. Dein Wort ´ständig´ stört mich.

Wirfst du ständig anderen Menschen was vor? Denn das Wort 'Projektion' kommt von lateinisch „proicio“, was 'hinwerfen' und 'vorwerfen' bedeuett und in der Psychologie ein festgelegter Begriff ist.

Projektion bezeichnet in der Neurosenlehre allgemein das Übertragen und Verlagern eines innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung eigener Emotion.

Eine gesunde Psyche muss eigene Emotion nicht ständig übertragen - sondern lebt sie einfach.

Ich hoffe, ich konnte das etwas besser verdeutlichen.;)

Viele Grüße
Marabout
Ich schrieb bereits, ich kenne die Psycolog. Konzeption (aus der Tiefenpsych.) selber.
Darauf bezog sich meine Frage vor paar Posts, ob es eben DARUM gehen soll; oder um PROJEKTION als Solche (also OHNE den psychoanaly. Kontext).

REINE Projektion, also das "hinwerfen/ abstrahlen usw" nutzen wir als Menschen nunmal dauerhaft, als kommunikatives Mittel. Was verstehst Du daran nicht?
bildhafte Sprache bzw Gestik & Mimik SIND bereits projektorische Mittel um Sprache usw. weiterzugeben. Haben aber eben mit dem psycholog. Verständnis (Projektion als Mechanismus der Psyche. also Abwehr bzw Distanz) nix zu tun.
 
Dieses was ständig passiert in der Kommunikation würde ich eher als spiegeln bezeichnen, Es hat nicht unbedingt etwas zu tun damit, dass ich eigene unbewusste problematische Gefühle von mir auf den anderen projiziere.

Sondern dieses spiegeln ist dann meine typische Reaktion auf die typische Art und Weise des Gegenübers. Meine Reaktion ist dann zum einen abhängig von meinem momentanen Zustand und von meiner Art und Weise, aber es hat auch zu tun mit der Art und Weise meines Gegenübers. So wie ich reagiere hat also auch mit dem anderen zu tun, es ist eine Spiegelung von dessen Art und Weise. Der andere kann daran erkennen, wie er auf andere wirkt.

Dafür ist es aber erst mal wichtig dass ich mich gut genug kenne, meine Art und Weise, wie ich reagiere. Und wenn ich den anderen erkennen will, dann muss ich mich kennen um dann die Reaktion des anderen einschätzen zu können.

Hört sich jetzt etwas verworren an, kann ich aber im Augenblick nicht besser erklären.

LGInti
Nee, ich tue das (nicht mehr). Ich bin wie ich bin und lasse den anderen in seinem Ausdruck so gewähren, wie er mag / kann. Eine Ausnahme wäre natürlich, ich würde tätlich angegriffen, aber ansonsten sehe ich nicht, dass ich permanentes Feedback gebe. Muss ich auch gar nicht, ist nicht mein Job.
 
Es gehört auch zur Realität sich das emotionale Miteinander der Menschen anzuschauen und das hat Tagmond so wie ich das verstehe getan. Und Liebe ist eins der wichtigste Aspekte im Miteiander der Menschheit. Wobei ichhier nicht die Liebe meine, die sich im Verhalten zeigt, sondern ein Zustand ist, der dann erst auf das Verhalten wirkt. Ohne im Zustand derLiebe zu sein, wird jedes Verhalten, was man als Liebe definieren kann zu einem Akt der Schauspielerei.

LGInti

Von @Tagmond kam nur die übersteigerte Sichtweise, wie sehr man nicht Liebe braucht ... das hat mit Nachdenken zioemlich wenig zu tun, sondern ist ein esoterischer Glaubenssatz. Das war mein einziger Kritikpunkt. Wobei die Aussage ja grundsätlich richtig ist ... Menschen brauchen Liebe = Ergänzung ihrer Bedürfnisse, weil das höhere Sicherheit für sich selber und den Nachwuchs ergibt.

Die anderen Probleme entstehen weniger aus fehlender Liebe als aus Intoleranz. Jeder Mensch glaubt in unterschiedlichster Form gelernt zu haben, wie "man" zu leben hat. Von religiös-ideologischen Verstellungen bist zu Verhaltensformen ist da alles dabei. Und wie jeder Glaube (mit fehlendem Wissen) bringt hat auch das intoleranz mit sich ... die Angst, sich von dem was man als sicher empfindet zu entfernen.
Das was hier also als Liebe tituliert wird, ist eher Toleranz anderen Menschen gegenüber. Das Akzeptieren ihrer ganz persönlichen Lebensweise, so lange sie einen nicht selber tangiert.
 
Nee, ich tue das (nicht mehr). Ich bin wie ich bin und lasse den anderen in seinem Ausdruck so gewähren, wie er mag / kann. Eine Ausnahme wäre natürlich, ich würde tätlich angegriffen, aber ansonsten sehe ich nicht, dass ich permanentes Feedback gebe. Muss ich auch gar nicht, ist nicht mein Job.
Das sehe ich wie Amarok - jede Reaktion von mir richtet sich auch nach der Aktion des Gegenübers. Wenn einer freudestrahlend auf mich zukommt, wird das eine andere Reaktion geben, als wenn einer wütend auf mich zukommt. Und es ging jetzt dabei nicht darum, ob meine Reaktion authentisch war, sondern die Aussage war, dass meine Reaktion etwas zu tun hat mit der Aktion (des Gegenübers). Man also in meiner Reaktion eine Spiegelung der Aktion (dem Verhalten des Gegenübers) erkennen kann.

LGInti
 
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Ich schrieb bereits, ich kenne die Psycolog. Konzeption (aus der Tiefenpsych.) selber.
Darauf bezog sich meine Frage vor paar Posts, ob es eben DARUM gehen soll; oder um PROJEKTION als Solche (also OHNE den psychoanaly. Kontext).

REINE Projektion, also das "hinwerfen/ abstrahlen usw" nutzen wir als Menschen nunmal dauerhaft, als kommunikatives Mittel. Was verstehst Du daran nicht?
bildhafte Sprache bzw Gestik & Mimik SIND bereits projektorische Mittel um Sprache usw. weiterzugeben. Haben aber eben mit dem psycholog. Verständnis (Projektion als Mechanismus der Psyche. also Abwehr bzw Distanz) nix zu tun.
Was meinst du "Schlaui" (Scherz) wohl, weshalb wir hier sind? Weil genau DAS immer wieder verwechselt wird. Dem anderen wird etwas unterstellt? Ok. Ihm wird etwas vorgeworfen? Auch ok. Es wird einfach nur etwas hingeworfen? Ja, was denn nun???

Und beinahe jede/r versteht Bahnhof. So entstehen hier andauernd Mißverständnisse. :D
 
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