Mit der Seele im Einklang sein

"Etwas ist" hat keinen Bezug mehr zum Erkenner.

LGInti

Hi,

das " Etwas ist " selbst hat einen Bezug zum Erkenner. Du kannst Schlüsse daraus ziehen.
Nur gilt das halt für alle, aber jeder für sich, nicht in der Gruppe. ( Mensch ) ( ICH )
Damit ist es individuell und allgemein gleichzeitig.

Grüße !
 
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Lieber Meikel,
Du stellst mir schon wieder erkenntnistheoretische Fragen, die nun wirklich nicht zum Thema 'Einklang mit der Seele' gehören. Ich will diese gern in deinem eigenen neuen Thread über Erkenntnistheorie beantworten, zu dem du mich gerne einladen kannst.
Hier im Thread 'Mit der Seele im Einklang sein' sind eher praktische Erfahrungen gefragt, wie der Mensch zum Seeleneinklang kommen kann.
Ich verstehe, du interessiert dich noch für die Details. Viel Erfolg!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit der Seele im Einklang sein
Ich habe mich schon als junger Mensch gefragt, woher unsere Vorfahren gewusst haben, dass in der Seele ein Klang wohnt. Das war der eigentliche Grund, warum ich mich auf die Suche nach diesem Seelenklang begeben habe.

In der abendländischen Philosophie fand ich nur 'das Wort', nicht aber den Klang. Also baute ich mir selbst ein Monochord, das ich aus meiner Beschäftigung mit den Pythagoreern der griechischen Antike kannte, studiert Hans Kayser's Akroasis (Lehrbuch der Harmonik) und machte harmonikale Übungen, um den Klang meiner Seele zu finden. Ich hatte die Vorstellung, dass es einen bestimmten Klang geben müsse, der in meiner Seele eine Resonanz erzeugen würde. Aber meine Übungen waren nicht von Erfolg gekrönt. Also musste es mit dem Klang eine andere Bewandtnis haben.

In der indischen Philosophie wurde ich dann fündig.
Klang ist shabda, bija oder japa, ein heiliger Ton, der in der Seele wohnt und der Leib ist das Klanginstrument, mein Monochord. Mein Leibes-Monochord hat sieben Saiten und der heilige Klang ist Ooooooommmmmmm. So kam ich zum Yoga durch den heiligen Klang. Und die sieben Saiten sind die sieben Lotosblumen-Bewusstseinszentren, die sich mir im Yoga näher erschlossen.
Und ich wurde noch mehr gewahr. während ich das Ooooooommmmmmm summte, begann meine Brust zu vibrieren und ich merkte, wie gut das tut. Es ist eine reine Wohltat, das Ooooooommmmmmm zu summen. Heute weiss ich, dass dieses Summen die Thymusdrüse am Herzen anregt und nicht nur bei Kindern, sondern auch noch im Erwachsenen zum inneren Wachstum führt und das Immunsystem stärkt.
Alles Liebe
.
 
identisch ist es natürlich nicht, für das " ICH " brauche ich eine Vorstellung, für das " etwas " nicht.
Genauso beim " BIN " und " ist ". Ohne Vorstellung von einem " BIN " ist kein " BIN ". Das " ist " kann aber ohne Vorstellung existieren.
Komisch mir geht es genau umgekehrt - das ICHBIN ist eine Erfahrung im Innersten, während das "etwas ist" eine ins scheinbar objektive (von mir distanzierte) verlagerte Vorstellung ist.
An dem " ICH " und " BIN "hängen unzählige Verbindungen, Verknüpfungen die mitgedacht werden müssen,
unbewusst. Das ICHBIN ist zuviel, es ist so viel das es unendlich ist und damit verliert sich jedes Verständnis.
" Etwas ist " ist mehr singular, hat nicht so viele Verknüpfungen. Es ist einfacher. Und damit verständlicher, auch
als Ausgangspunkt zum weiter denken. Es ist universeller.
auch hier wiederum das Gegenteil - das ICHBIN ist total konkret erlebbar, aber als Teil des Universellen - das "etwas ist" ist distanziert, abgespalten und völlig unkonkret.
Im Spirituellen existiert das " ICH " gar nicht, es weiß gar nicht was du meinst. Genauso das " BIN ".
Das Ich als physischer Ausdruck ist etwas völlig anderes, aber wenn dieses ICH spirituell ist, dann ist es ICHBIN.

Etwas so Elementares muss so einfach sein das es jeder versteht unabhängig davon was mit " ICH " oder " BIN "
gemeint ist.
Das Ich geht durch die Dunkelheit, bis es das ICHBIN erkennt, ab da wirds ein-fach.

LGInti
 
Hier im Thread 'Mit der Seele im Einklang sein' sind eher praktische Erfahrungen gefragt, wie der Mensch zum Seeleneinklang kommen kann.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es in unserer Gesellschaft sehr schwierig ist, im Einklang mit der Seele leben zu können. Ein großes Problem dürfte dabei der Mangel an Zeit und Ruhe sein, der uns daran hindert, unsere wirklichen Bedürfnisse zu erkennen.

Wir werden unentwegt mit den Gedanken vom Wollen und Müssen bombardiert, so dass wir nur noch damit beschäftigt sind, diese Dinge zu erfüllen. Irgendwann hat sich da bei mir dann auch die Frage gestellt, wer ich eigentlich bin. Ich hatte mich dann oft an meine Kindheit erinnert oder an die Jugendzeit mit all den Plänen und dem Tun, was mich mit Freude erfüllt hatte.

Trotz der Erfolge im Berufsleben war da immer irgendwie dieses Gefühl, dass ich dieses Kind in mir verdrängt, verleugnet und vergessen hatte. Die Träume mit all den super Plänen aus der Jugendzeit unmerklich in der Versenkung verschwanden, damit die großen Pläne aus der Wirklichkeit ausgerollt werden konnten.

Ein Chef hatte sich in mir breitgemacht und mir vorgaukelte, allzeit bereit zu sein und alles regeln zu müssen. Etwas, das sehr viel von meiner kostbaren Zeit verschlang und mir erst so wirklich bewusst wurde, als ich in den Ruhestand ging. Tja und rückblickend denke ich schon, dass etwas weniger Chef meiner Seele gut getan hätte.

Wer nun aber glaubt, dass solche Chefs nur in den Führungsetagen anzutreffen sind, der irrt, denn in jedem von uns gibt es einen solchen. Die Ratio füllt die Eingangskörbe mit immer neuen Anforderungen und Aufträge, die uns nicht zum Nachdenken kommen lassen.

Ich denke und weiß deshalb, dass die Spiritualität einen „Sonntag“ für unser Seelenheil sein kann, bei dem all das Wollen und das Müssen ruhen darf.


Merlin
 
das ICHBIN ist eine Erfahrung im Innersten
Die Fähigkeit, Erfahrungen machen zu können, ist etwas Anderes als das, was die Erfahrung ausmacht.
Die Fähigkeit alleine ist noch keine Erfahrung.
Sie benötigt etwas, worauf sie sich bezieht. Erst dann kommt es zu einer Erfahrung.

Wenn du also sagst, dass das Ich-Bin eine Erfahrung ist, dann ist die Fähigkeit, mit der du diese Erfahrung machst, etwas Anderes und wohl eher das, was du tatsächlich bist.
 
Tatsächlich nennt man solche Aussagen "Vorstellungen".

Und zur Vorbereitung ein Etwas werden zu können, bedarf es Information, die umgesetzt wird. Ansonsten kommt es zu keiner Vorbereitung.
Die Hoffnung, Information in Teilchen zu suchen, ist ähnlich erfolglos, wie den Radiomoderator im Radio zu suchen.


I am so sorry, Meikel3000, aber diesmal liegst Du so was von daneben …

… mit „Vorstellungen“ bezeichnet man die Urknalltheorien,
die dann nach und nach durch gefundene Beweise auf der Ebene der Lichtgeschwindigkeit versucht werden zu „unterfüttern“.

Bei der Variante das Nichts ist nicht leer, bemühen sich namhafte amerikanische Forscher einen Vergleich anzubieten, so wie wir auf unserer gedanklichen Basis unterscheiden können zwischen einzelligen Leben und komplexen, soll es sich auch in der „Materie“ allgemein verhalten. Demnach ist unsere Bewertung der Materie komplex, aber für den Wissenschaftler ist das Nichts unzusammenhängend materiell gestaltet.

Begründet wird das mit dem Verhalten des Nichts.
Kommt Materie in das Nichts, so wird die vorhandene Materie angereichert,
oder die vorhandene Struktur des Nichts wird verdichtet, zusammengedrängt.

Konkret wird heute wissenschaftlich behauptet: Dieses „Nichts“ ist nicht leer!

Wir müssen uns schon dorthin bemühen, wo es heißt:
„Gott hat die Welt aus dem Nichts erschaffen.“
Also zu den energischen Saugnäpfen.


Aber, selbstverständlich ist „die Seele“ kein kleines materielles Teilchen an sich,
mit hauseigenem Steuerungs- und Schutzsystem.
Viele wissen gar nicht wie die Kommunikation von Seele zu Seele „funktioniert“.
Man tut sich auch schwer daran zu glauben.
Von daher kommen auch die Schwierigkeiten, zu verstehen was die Seele selbst ist.

„Ich bin die Seele“
– oder besser gesagt der Teil von mir,
den wir auch als Systemprogramm bezeichnen können.
Keine Materie in irgendeiner Form!

Der hier in diesem Thema verlangte EINKLANG bezieht sich also auf das Verhältnis,
mein Systemprogramm im Körper, und seine Funktionsprogramme.
Viel mehr, wie intensiv und zweckmäßig
können Funktionsprogramme in dieses Systemprogramm eingespeichert werden?

Der von Dir hervorgehoben Aktivierungsfaktor geht dabei nicht verloren.
Er hat jetzt nicht nur ein Auto, er hat ein Haus. Aber in welcher Stadt? Jerusalem?


und ein :D

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