Ich sage ja nicht, dass ich nicht bezeugen kann, ich sage: ja, es gibt bezeugen, ich sage auch, ja, es gibt Aufmerksamkeit, es gibt einen Körper, es gibt Denken, es gibt alle Dinge - aber darüberhinaus sage ich: nein, weder dieses Bezeugen noch Aufmerksamkeit existieren aus sich selbst heraus, sondern hängen von vielen Faktoren ab, selbst das "tatsächlich-feststellen" von etwas, wie etwa die Behauptung, es gäbe keine Eigenexistenz, hat keine Eigenexistenz. Das ist etwas anderes, als zu behaupten, da sei etwas "tatsächlich" so, also selbstexistend, ohne jede Bedingung.
Ich verstehe sehr gut, was du meinst.
Auch hier haben wir es wieder mit der Denkweise zu tun, alles auf einen Grund zurückführen zu müssen.
Aber da ist kein solcher Grund, verstanden als Anfang bzw. Beginn bzw. Erste Wirkung.
Ich poste es gerne hier nochmal:
Hier die Begründung, warum es keinen Anfang, keine Erste Wirkung, keinen Beginn von was auch immer gegeben haben kann:
Jeder Anfang, verstanden als Erste Wirkung, setzt eine unverzichtbare Wirkungslosigkeit voraus, weil es sonst kein korrekter Anfang gewesen sein kann.
Anders gesagt: Immer dann, wenn man ein Ereignis als Erste Wirkung bezeichnet und es stellt sich heraus, dass es dennoch vorherige Wirkungen gegeben haben kann, dann weiß man, dass man den korrekten Anfang noch nicht gefunden hat.
Doch jetzt kommt das Entscheidende:
Eine solche unverzichtbare vorherige Wirkungslosigkeit beinhaltet nun mal keinen Impuls, der zu irgendetwas führen könnte.
Das heißt: Den Gesamtablauf namens Natur bzw. Universum hat es schon immer gegeben.
Denn er kann unmöglich aus einer unverzichtbaren vorherigen Wirkungslosigkeit als Erste Wirkung hervorgegangen sein.
Diese Argumentation ist der logisch schlüssige Beweis, dass es unmöglich einen Anfang im Sinne eines Urknalls als Erste Wirkung gegeben haben kann.
Neueste Forschungen aus dem Cern-Bereich (Schweiz) besagen:
„Die Vorstellung im Nichts ist eine Leere im Sinne von Null, das ist lediglich eine menschliche Konstruktion für den Alltag.
Tatsächlich befinden sich jedoch im Nichts („Dunkelheit“) kleinste Elemente, die noch nicht erforscht sind wie das bekannte kleinste „Götterteilchen“,
und in noch geringerer Gestalt existieren. Sie befinden sich in der Vorbereitung ein Etwas zu werden.“
Ein Teilbereich der Quantenphysikforschung.
Das hilft uns freilich nur in der Frage nach dem Ursprung der Natur, wie wir sie wahrnehmen
Denn logisch ergibt sich erneut die Frage: was war vor dem angereicherten Nichts?
Physikalische Theorien sind dazu auch schon auf dem Markt,
die bieten einen sehr geringen Ausgangspunkt an, der durch die Expansion Zeit und Raum entstehen lässt.
Wie auch immer, ohne einer zugrundeliegenden Idee, einen Plan oder einen Gedanken geht gar nichts voran.
Darum halte ich nicht viel davon alles zu differenzieren bis nichts mehr da ist,
sondern aus den Strukturen das Wesentliche herauszuarbeiten in der Reduzierung der Konstruktionen.
Bezogen auf das Thema Seele bedeutet es wohl, ein Programm (Plan) ist erforderlich, welchess durch Energieversorgung funktioniert,
auf einer wie bisher gewohnten Einheit,
damit die aus der personellen Position gewonnenen Werte für die gesamte Art weiter zweckmäßig angewendet werden können.
Denn die tatsächliche Rückführung, nicht zur artgerechten Verwendung, sondern zum Anfang des Lebens selbst, das ist bestimmt nicht im Sinne des Erfinders.
Davon ist schon reichlich vorhanden.
Die Entwicklung erfolgt in der jeweiligen Person, durch die bekannten „verkabelten“ Strukturen des Körpers.
Danach soll es eine Trennung oder Übertragung aus diesem Körper geben.
Und in der weiteren Folge ist eine seelische Strukturierung wegen der fehlenden Grundvoraussetzungen erschwert bis unmöglich.
Ferner sind wir an den Punkt angelangt, wo wir ein Kurz- und Langzeitgedächtnis unterscheiden könne.
Meiner Meinung nach sind kurzzeitlich Funktionsprogramme,
während überlegende Systemprogramme „langzeitgedächtnislich“ ausgerichtet sind und gerne als SEELE bezeichnet werden
– man bemerkt sofort die beschriebenen Eigenschaften sind noch sehr wenig umgangssprachlich gebräuchlich.
Nun ja, und wie lautet die bekannteste Beschreibung von Gott:
„Er hat keinen Anfang und kein Ende. Er war schon immer da.“
Also bitte,
und ein
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