Mainstream

:banane:
Hee jieppie, der Mainstream ist senderweise gleichauf mit uns und macht aus Verschwörungstheorie die offen inzinierte VerschwörungsPraxis, in medientypischem Neusprech "Scripted Reality" genannt. (hört sich irgentwie nach "gemachter Matrix" an...), aber schaut selbst den zapp-Bericht über die "QualitätsMainstreamer", ... (*räusper* natürlich nur die anderen)


Bald hats ausgetippelt auf einigen Tastaturen ;)
 
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Ja... irgendwie schon. Aber wer kann sich schon davon frei sprechen?

Ich finde es kommt auf das Bewusstsein an. Ob ich alles mir betrachten will oder nur einen kleinen Radius. Frei sprechen wird sich wohl niemand können, aber darauf hinarbeiten, dieses als Ziel zu erreichen, wäre schon viel wert in dieser Richtung, statt erst gar nicht den Versuch zu wagen und alles immer als gegeben hinzunehmen. Wer Versuche wagt, auch wenn sie misslingen, ist dem Freisprechen näher, meine ich, als wenn gar nicht versucht wird. Und jene, die gar nicht versuchen, werden auch nicht wahrgenommen, egal ob positiv oder negativ. Sie sind dann einfach, so traurig es ist, der bleibende Mainstreamteig, aus dem ständig neue Mainstreamkuchen ohne Schwierigkeiten gebacken werden können, was mit jenen, die Versuche wagen, nicht so leicht möglich ist.

Ich würde nie ein Pferd zureiten, damit es mich trägt, ich würde lieber versuchen, ein Pferdeflüsterer zu werden oder ganz auf ein Pferd verzichten.
 
Ich finde es kommt auf das Bewusstsein an. Ob ich alles mir betrachten will oder nur einen kleinen Radius. Frei sprechen wird sich wohl niemand können, aber darauf hinarbeiten, dieses als Ziel zu erreichen, wäre schon viel wert in dieser Richtung, statt erst gar nicht den Versuch zu wagen und alles immer als gegeben hinzunehmen.
Es gibt ja eines, das nun wirklich alle verbindet: Streben nach Glück/Streben nach Auflösung von Leid. Die Mittel und Wege sind nur sehr verschieden und das hat sicherlich auch mit einem individuellen Entwicklungs-Stand zu tun. Es mag sein, dass manche weiter sind und manche eben nicht. Welche Voraussetzungen zu einem "weiter" oder "hindern" führen... Ich glaube, das weiß niemand so genau.

Wer Versuche wagt, auch wenn sie misslingen, ist dem Freisprechen näher, meine ich, als wenn gar nicht versucht wird. Und jene, die gar nicht versuchen, werden auch nicht wahrgenommen, egal ob positiv oder negativ. Sie sind dann einfach, so traurig es ist, der bleibende Mainstreamteig, aus dem ständig neue Mainstreamkuchen ohne Schwierigkeiten gebacken werden können, was mit jenen, die Versuche wagen, nicht so leicht möglich ist.

Ich würde nie ein Pferd zureiten, damit es mich trägt, ich würde lieber versuchen, ein Pferdeflüsterer zu werden oder ganz auf ein Pferd verzichten.
Dafür musst Du erst mal überhaupt von dieser Möglichkeit wissen. Es gibt sicherlich jede Menge Zureiter, die es eben nie anders gelernt haben, keinerlei Erfahrung gemacht haben, die sie überhaupt in die Richtung bringen die Methode zu hinterfragen.... Ich weiß nicht, inwieweit man daraus einen Vorwurf stricken kann.
 
ein Plädoyer über das Fernsehen! (hört sich an wie aus ner Ami-Serie, wie sarkastisch, aber die Wahrheit ließ sich schon immer gern ganz öffentlich recht gut verstecken, simpsons?)


(minus die Bilder 1:42-1:48, nachwievor aus meiner Sicht 99% Kondenzstreifen)
 
Es gibt ja eines, das nun wirklich alle verbindet: Streben nach Glück/Streben nach Auflösung von Leid. Die Mittel und Wege sind nur sehr verschieden und das hat sicherlich auch mit einem individuellen Entwicklungs-Stand zu tun. Es mag sein, dass manche weiter sind und manche eben nicht. Welche Voraussetzungen zu einem "weiter" oder "hindern" führen... Ich glaube, das weiß niemand so genau.

Doch das weißt du. Es gibt eine wichtige Voraussetzung im Doppelpack, zeige ich dir am Ende des Zweiten unten.

Du vergisst bei deiner Ausführung, dass du alle in einen Topf wirfst, mit Streben nach Glück. Das ist ja nicht gegeben, sonst würden alle an diesem einen Strang ziehen. Das Glück nur für sich haben wollen ist das Streben des einen Teils. Und dass Glück für alle vorhanden ist, ist das Streben des zweiten Teils, dass niemand Glück hat, ist das Streben des Dritten Teils und es mag noch weitere Teile geben.

Einen gemeinsamen Nenner sehe ich da nicht wirklich. Wird viel gesagt, aber dann doch anders gehandelt.

Dafür musst Du erst mal überhaupt von dieser Möglichkeit wissen. Es gibt sicherlich jede Menge Zureiter, die es eben nie anders gelernt haben, keinerlei Erfahrung gemacht haben, die sie überhaupt in die Richtung bringen die Methode zu hinterfragen.... Ich weiß nicht, inwieweit man daraus einen Vorwurf stricken kann.

Ich spreche von Bewusstsein, du sprichst von Vorwurf, das beißt sich. Wer Vorwürfe hat oder macht ist längst noch nicht beim Bewusstsein angekommen, selbst wenn das Wissen dessen bereits vorhanden wäre.

Bereitschaft ist das Zauberwort, sich Neuem nicht im Vorfeld abgeneigt zu zeigen.

Hier wird auch dieses unterschiedliche Denken sichtbar.

Bereitschaft und Bewusstsein sind die wichtigen Voraussetzungen, um überhaupt beginnen zu können und dazu zählt der Fokus auf alle und nicht nur auf sich selbst oder einen kleinen Teil des eigenen Umfelds.

Aber dafür müssen Alle bereit sein, sonst ist es nur ein Wechsel vom einen zum anderen. Und das Spiel beginnt von vorne.

Wie soll ich es nennen? "WIR" müssen gemeinsam bereit sein "Die da oben" abzulösen. Wenn dann jeder auf den Nächsten im Positiven ein Auge hat, dann wird einmal das Negative verschwinden können ohne je wieder aufzutauchen.

Ich kann nicht erwarten, wenn ich mich nur um das eine Pferd im Stall kümmere, dass mir dann trotzdem die anderen wohlgesonnen sind.
 
Nein. Da bin ich entschieden dagegen. Nicht wir sollten für den Staat. Sondern der Staat sollte wenn, dann für uns.

Und wir sind bereits für den Staat, "nach Abzug des modernen Adels" alle gleich. Ist dir das noch nicht aufgefallen? Dass wir für Staat, System, Obrigkeit, Kollektiv, Mainstream, was auch immer alle gleich sind?

Wir sind alle gleich nichts wert.

Und mit deiner Ansicht der Nichtbeachtung:



Verhilfst du dazu, dass es so bleibt wie es ist.

Das Gleichmachen ist in vollem Gange.

Vielleicht müssen wir erst vollständig zusammenbrechen, bis wir gemeinschaftlich kapieren, dass wir mehr wert sind als Zahlen und Buchstaben in einem Aktenordner auf dem Finanzamt.


hm, wie kann man mich konstant so missinterpretieren...

na sage mal, druecke ich mich echt so unverstaendlich aus??
ich sprach nicht davon, was wir, fuer den staat sollten, sondern aus welcher perspektive uns der staat betrachten sollte.

die gleichheit im staats- und rechtswesen, betrifft nicht die individuellen faehigkeiten...
unabhaengig von religion, hautfarbe, einstellung, etc. sollte das wunder mensch im vordergrund stehen... ( in welche individuelle richtung dieses wunder auch geht)

und das ist ja mein grundsaetzlicher gedanke hier gewesen... ein paedagogikwechsel, eine umwertung aller werte...
damit wir eben nicht alle gleich sind, aber dennoch alle die gleichen moeglichkeiten haben, je nach individuellen beduerfnissen...
gleichheit vor dem gesetz ( aber hier raeumte ich ja auch schon ein, dass dies durchaus differenzierbarer zu betrachten ist)

und gerade weil ich dies sooooooooooooooo sehr beachte, will ich einen voelligen wertewechsel, bei dem das individuum im vordergrund steht
 
Ja... ich glaube, wir sehen das schon ähnlich. Worum es mir geht ist letztlich das Thema Verantwortung. Und die meisten von uns schieben sie beständig ab... egal, ob kritisch oder eher unkritisch. Die meisten verlangen von der Politik, dass sie es richtet. Seit Ewigkeiten wird aber ja recht deutlich: Egal, welche Partei/en die Regierung stellen und wie gegensätzlich sie auch scheinen mögen (etwa Union-FDP.... SPD-Grüne)... Wirkliche Unterschiede gibt es ja nicht in der Regierung - nur im Wahlkampf. :D

Und letztlich ist das sicherlich einer normalen egoistischen Denke auf allen Ebenen geschuldet. Wirkliche Veränderung wird wohl erst kommen, wenn die Masse sich nicht mehr linken lassen will.... aufmerksamer und kritischer wird. Dann sind Veränderungen durchaus möglich. Aber wie Du ja sagst: Das Gegeneinander ist da ein Problem. Daher braucht es leider immer erst Krisen... Denn Krisen einen.

irgendwie wissen wir, dass jeder selbst die verantwortung uebernehmen wird, in seinem tempo..... aber gerade der mainstream, das kollektive denken um uns herum ( epigenetisch) erschweren es dem individuum..


ein kiffer, der aufhoeren moechte, waehrend sein komplettes umfeld immer weiter kifft, wird es sehr schwer haben...

und wie du sagst, wirkliche veraenderung bedingt eine aufmerksamere und kritischere masse, da kann ein individuum noch soviel verantwortung uebernehmen, deshalb wirds eben gern aufgeschoben
 
Womit wir ganz deutlich beim Thema dieses Threads angekommen sind. :D

Egoistisches Denken = Mainstream Verhalten.


so lernen wir es in der schule, von klein auf, mit den ellbogen zu kaempfen, um wirtschaftlich besser als andere einheiten zu funktionieren

und was machen wir jetzt.... gehen wir auf die strasse um zu propagieren? damit die kritische masse erreicht wird, um den mainstream zu veraendern?

freiheit/gleichheit/bruederlichkeit.... kein egoismus ( und NEIN, es bedeutet nicht wir sind alle GLEICH, ausser man will es unbedingt so interpretieren, dein fusballbeispiel kannst du hier verwenden.... 11 unterschiedliche spieler mit ganz versch. eigenschaften, ein team)
 
Was ist, wenn ich mein Leben lang gegen den mainstream kämpfe, aber plötzlich meine Opposition zum mainstream wird? Muss ich dann die Seiten wechseln um gegen den mainstream zu kämpfen?

Oder wäre es besser, sich eine Position zu wählen die 0 Chance hat, je ein mainstream zu werden, damit ich ganz sicher nie zum mainstsream gehöre?

LGInti
 
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Diese beiden Beiträge passen sehr gut zusammen.

Inti schrieb:
Was ist, wenn ich mein Leben lang gegen den mainstream kämpfe, aber plötzlich meine Opposition zum mainstream wird? Muss ich dann die Seiten wechseln um gegen den mainstream zu kämpfen?

Oder wäre es besser, sich eine Position zu wählen die 0 Chance hat, je ein mainstream zu werden, damit ich ganz sicher nie zum mainstsream gehöre?

LGInti


Was ist Mainstream?



freiheit/gleichheit/bruederlichkeit.... kein egoismus ( und NEIN, es bedeutet nicht wir sind alle GLEICH, ausser man will es unbedingt so interpretieren, dein fusballbeispiel kannst du hier verwenden.... 11 unterschiedliche spieler mit ganz versch. eigenschaften, ein team)


Was ist Freiheit?
Was ist Brüderlichkeit?
Was ist Gleichheit?

Schon Brüderlichkeit ist eine Form von Egoismus, Ahriman, auch wenn du das nicht gerne lesen möchtest. Wo bitte schön sind in der Brüderlichkeit Mädchen/Schwestern/Frauen/Mütter inbegriffen. Es hat doch wenig Sinn, etwas für Gemüse auszuknobeln und dann wird nur über Spinat geredet.

Diesen Slogan
freiheit/gleichheit/bruederlichkeit
gibt es schon sehr lange und wofür wurde er gemacht?

Wie lange wird dieser Spruch schon gepredigt und wer von denen, die ihn predigen, handeln danach, mit der versteckten Bedeutung, die nicht offensichtlich ist?
 
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