Es gibt ja eines, das nun wirklich alle verbindet: Streben nach Glück/Streben nach Auflösung von Leid. Die Mittel und Wege sind nur sehr verschieden und das hat sicherlich auch mit einem individuellen Entwicklungs-Stand zu tun. Es mag sein, dass manche weiter sind und manche eben nicht. Welche Voraussetzungen zu einem "weiter" oder "hindern" führen... Ich glaube, das weiß niemand so genau.
Doch das weißt du. Es gibt eine wichtige Voraussetzung im Doppelpack, zeige ich dir am Ende des Zweiten unten.
Du vergisst bei deiner Ausführung, dass du alle in einen Topf wirfst, mit Streben nach Glück. Das ist ja nicht gegeben, sonst würden alle an diesem einen Strang ziehen. Das Glück nur für sich haben wollen ist das Streben des einen Teils. Und dass Glück für alle vorhanden ist, ist das Streben des zweiten Teils, dass niemand Glück hat, ist das Streben des Dritten Teils und es mag noch weitere Teile geben.
Einen gemeinsamen Nenner sehe ich da nicht wirklich. Wird viel gesagt, aber dann doch anders gehandelt.
Dafür musst Du erst mal überhaupt von dieser Möglichkeit wissen. Es gibt sicherlich jede Menge Zureiter, die es eben nie anders gelernt haben, keinerlei Erfahrung gemacht haben, die sie überhaupt in die Richtung bringen die Methode zu hinterfragen.... Ich weiß nicht, inwieweit man daraus einen Vorwurf stricken kann.
Ich spreche von Bewusstsein, du sprichst von Vorwurf, das beißt sich. Wer Vorwürfe hat oder macht ist längst noch nicht beim Bewusstsein angekommen, selbst wenn das Wissen dessen bereits vorhanden wäre.
Bereitschaft ist das Zauberwort, sich Neuem nicht im Vorfeld abgeneigt zu zeigen.
Hier wird auch dieses unterschiedliche Denken sichtbar.
Bereitschaft und Bewusstsein sind die wichtigen Voraussetzungen, um überhaupt beginnen zu können und dazu zählt der Fokus auf alle und nicht nur auf sich selbst oder einen kleinen Teil des eigenen Umfelds.
Aber dafür müssen Alle bereit sein, sonst ist es nur ein Wechsel vom einen zum anderen. Und das Spiel beginnt von vorne.
Wie soll ich es nennen? "WIR" müssen gemeinsam bereit sein "Die da oben" abzulösen. Wenn dann jeder auf den Nächsten im Positiven ein Auge hat, dann wird einmal das Negative verschwinden können ohne je wieder aufzutauchen.
Ich kann nicht erwarten, wenn ich mich nur um das eine Pferd im Stall kümmere, dass mir dann trotzdem die anderen wohlgesonnen sind.