Liebe und Untreue

Jede Liebe ist einzigartig. Egal ob sie nacheinander oder zeitgleich passiert. So sehe ich das. :)

Jap, jedes Ego ist auch einzigartig. Einzigartig und wahrscheinlich doch wieder gleich. ;)
Und wenn das Ego so ganz besonders groß ist, nimmt sich einfach jeder, was er will - und dann macht auch jeder, was er will.
So ganz lieb-los halt. Hauptsache die eigenen Bedürfnisse sind 'befriedigt'.
 
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da ist die Frage, wann etwas Zweck wird. Brauche ich Treue, um Minderwertigkeitsgefühle zu kompensieren, sich sicher zu fühlen, einen Menschen zu besitzen, sich seiner sicher zu sein? Dann wäre der Wunsch nach Monogamie reiner Selbstzweck.

Also bei diesem Menschen soll das so sein, dass er überall Frauen 'braucht',
weil er sich so Selbstbestätigung holt, also wohl weil ER Minderwertigkeitsgefühle hat, und nicht andersrum. ;)
Wie mir mal am Telefon mitgeteilt wurde, von einer, die in seinem Auftrag bei mir angerufen hat.

Mir ist auch noch nicht ganz klar, ob nicht auch tatsächlich eine Sexsucht dahintersteckt.

In manchen Fällen von Sexsucht (Hypersexualität) waren die Betroffenen als Kind Opfer von Missbrauch – entweder in emotionaler, sexueller oder körperlicher Hinsicht. Als Folgen treten häufig ein starkes Schamgefühl auf sowie Selbstwertprobleme und das Gefühl, die eigene Persönlichkeit sei unvollständig.

Das Gefühl, die eigenen Probleme mit Sex lösen zu können, liegt häufig in der ersten sexuellen Erfahrung begründet. Viele Betroffene berichten von frühen sexuellen Erlebnissen, die als überwältigend intensiv erlebt wurden. In der Schilderung erinnert dies an den Kick, den Drogenabhängige bei ihren ersten Drogenerfahrungen beschreiben. Diese positive Ersterfahrung mit dem Suchtmittel wird immer wieder gesucht, um Unangenehmes zu vergessen. Die erlebte Intensität wird jedoch nicht mehr erreicht, sodass es zu fortwährender Wiederholung und Dosissteigerung kommt.
 
Jap, jedes Ego ist auch einzigartig. Einzigartig und wahrscheinlich doch wieder gleich. ;)
Und wenn das Ego so ganz besonders groß ist, nimmt sich einfach jeder, was er will - und dann macht auch jeder, was er will.
So ganz lieb-los halt. Hauptsache die eigenen Bedürfnisse sind 'befriedigt'.

Hm, es ist schon auffällig, dass Du so oft von Lieblosigkeit schreibst.

Wir leben polyamor, d.h. in einer Viererkonstellation mit einem anderen Paar. Polyamorie ist gekennzeichnet durch Liebe und füreinander da sein. :)

Wovon Du die ganze Zeit schreibst und das widerlich findest ist was ganz anderes. Das ist eben Promiskuitivität, Rumvögelei, was "dein" Typ da durchzieht. Das wäre auch nicht meins und das schrieb ich dir auch. Scheint nur nicht so ganz anzukommen. Woran liegt es?

LG
Any
 
Hm, es ist schon auffällig, dass Du so oft von Lieblosigkeit schreibst.
LG
Any
Wenn man Lust mit Liebe Verwechselt, kommt man zu solchen Schlussfolgerungen.

Wir leben polyamor, d.h. in einer Viererkonstellation mit einem anderen Paar.
Du wirst Warscheinlich nie Verstehen, das sowas nicht jeder will.
Polyamorie ist gekennzeichnet durch Liebe und füreinander da sein. :)
Nein, Du siehst nur nicht was Menschen alles machen, nur um ihre Lust Ausleben zu können. Dafür wird Bezahlt, Vergewalltigt, Gemordet, Erpresst...
Wovon Du die ganze Zeit schreibst und das widerlich findest ist was ganz anderes. Das ist eben Promiskuitivität, Rumvögelei, was "dein" Typ da durchzieht. Das wäre auch nicht meins und das schrieb ich dir auch.
Naja Dein Typ bekommt es ja auch so, und das ist Eigentlich das Selbe, nur Du Bemerkst es nicht.
Scheint nur nicht so ganz anzukommen. Woran liegt es?
Woran liegt Dein nicht Verstehen können oder wollen ?
 
Du wirst Warscheinlich nie Verstehen, das sowas nicht jeder will.

Du meinst, dass es Menschen gibt, die nicht lieben wollen, die Liebe nicht zulassen wollen? Doch, klar verstehe ich das.

Ich glaube aber, manche Leute verstehen nicht, dass Monogamie nicht bedeutet, dass nur so Liebe möglich sei. Die meisten monogamen Kisten sind doch eh nur Zweckbeziehungen, wo es darum geht, den anderen Menschen "ganz für sich alleine zu haben, um sich sicher und geliebt fühlen zu können." Und/oder sich versorgen zu lassen.

Den Preis, den sie dafür zahlen, ist oft genug nach kurzer Zeit Langeweile und unbefriedigt zu sein, weil: "man macht sowas nicht". Das fängt schon bei unausgesprochenen Vereinbarungen an. Zum Beispiel nicht mehr andere Menschen erotisch finden zu dürfen, weil das schon "Betrug an der Zweierkiste" ist. Bei vielen Paaren ist es schon ein Verbot mit einem gleichgeschlechtlichen Freund oder Freundin gemeinsam loszuziehen. Vor allem nicht, wenn diese Menschen attraktiv sind.

Ey, so viele Menschen belügen sich und sich gegenseitig, gehen dann nach einigen Jahren fremd, weil sie es in der Zweierkiste nicht mehr aushalten, dessen Gefängnismauern sie sich selbst gebaut haben.

Ich kenne wahrlich wenig monogame Beziehungen, die wirklich über viele Jahre gut funktionieren und wo ich von Liebe sprechen würde. Wo noch im Alltag Zärtlichkeiten und kleine Funken fliegen, wo mehr ist als ein abgehalfteter Alltag. Und wo, wenn überhaupt, noch ein Leuchten in den Augen zu erkennen ist, wo Bilder von der damaligen Hochzeit gezeigt werden und den ersten Jahren. "Ja damals, da war es noch schön, weißt du Schatz?".

Und jenes Leuchten schnell wieder erlischt: "Schatz? Du musst morgen die Kinder zum zeltlager fahren. Ich muss um 17h zum Friseur und am Sonnabend sind wir bei deinen Eltern eingeladen." Und diese selbst erschaffene Einöde nennt man dann "gut funktionierende Beziehung", wenn man mal nachfragt, wie es so läuft.

Das müsste nicht so sein und auch nicht zwingend nicht monogam. Mir scheint, dass aber die wenigsten Menschen wissen, wie sie aus ihrem Beziehungskäfig, der sie anödet, wieder herauskommen.

LG
Any
 
Ach ja? Dann zitier doch bitte mal! Das stimmt nämlich überhaupt nicht!

Na ja, Du hast geschrieben Du willst ihn nur loswerden, dass sein Verhalten nichts mit Liebe zu tun haben kann, schreibst von Sexsucht.

Du hattest geschrieben:
Mich hatte auch mal eine Freundin (oder wer auch immer das war) angerufen und meinte mir erzählen zu müssen, er wäre immer so und würde sich so seine 'Selbstbestätigung' holen, das passt also für mich jetzt auch zu deiner Beschreibung hier. Mangelnde Selbstwertschätzung usw.
und
Da ist einerseits die Liebe, und andererseits so etwas wie eine andere Persönlichkeit, die immer wieder ausbricht, ausbrechen muss usw.
So was "nicht gefestigtes".

und
Nur wie soll ich mich so auf einen anderen Menschen einlassen und konzentrieren können ...
und
So denk ich auch, der hat dann gar kein Interesse an anderen Menschen.
Gerade und vor allem in der ersten Zeit ja nicht.
Ich hab's auch meist "Liebe" genannt bei ihm, nicht Liebe

und
Ist ja alles nur mehr "Zweck", hat dann ja nichts mit Liebe in dem Sinne zu tun.
nun
Im Endeffekt geht es ja rein darum, dass jemand, der behauptet mich zu lieben, an anderen interessiert ist, da anbandelt usw.
Was von mir so auch nie zurückkam die ganze Zeit, ... dass ich ihn liebe oder irgendwas ...

und
Ich hab Schwierigkeiten mich zu öffnen, und lerne selten Männer kennen, die fähig sind mich etwas aufzutauen(?),
oder die überhaupt Lust haben sich Mühe zu geben.

und
Ich wollte diesen Menschen von Anfang an LOSWERDEN!
Und ihm nicht vorschreiben, wie er sich zu verhalten hat!
Weil ich so ein Verhalten weder toleriere noch in irgendeiner Weise SCHÖN finde!

Wenn aber auch immer wieder diese Liebe von ihm kommt, ist das auch nicht so einfach für mich!
Dann bin ich immer wieder enttäuscht, weil erst so, und dann wieder so! Hin und her halt!


Da ist überall Lieblosigkeit, wovon Du schreibst.

Also, wo bleibt die Liebe? Du scheinst mir sehr darauf zu fokussieren wo Liebe überall nicht ist. Anstatt zu schauen, wo sie sein könnte.

Du bist hier völlig fehl am Platz, du bist nämlich wohl eher eine Ausnahme und nicht sowas wie "Standard".

Ja, das meine ich manchmal auch. Liebe und funktionierende Beziehungen haben möglicher Weise Seltenheitswert. Schade ist es schon, mitzubekommen, wieviel Stress die Leute sich um Liebe machen, wo sie eigentlich wissen, dass es so herum nicht funktioniert, zu erwarten, etwas, von dem sie gar nicht zu wissen scheinen, dass es sich nicht in Regeln und Erwartungen an den Gegenüber fassen lässt.

Vielleicht liegt es auch daran, dass mir hier aggressiv begegnet wird, weil man sich nicht vorstellen kann... dass... keine Ahnung.

LG
Any
 
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Sich Gegenseitig Beschimpfen ist Sinnlos.
Ein Mensch Glaubt, was er Glauben will.
Hier sind Verschiedene Meinungen.
Verschiedene Meinungen machen das Leben interressant.
Jeder sollte so Leben, wie man es Selber für Richtig Empfindet.
Und anderen das Selbe Recht zugestehen.
Und jeder Mensch kann sich mit Gleichgesinnten Umgeben.
Aber ein jeder : "Störe die Kreise des anderen nicht."
 
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