Liebe oder Erleuchtung?

Was braucht die Welt ... die Liebe oder die große Erleuchtung?

  • Liebe

    Stimmen: 8 72,7%
  • Erleuchtung

    Stimmen: 3 27,3%

  • Umfrageteilnehmer
    11
ich denke das ist der zustand wo man einfach nur wahrnimmt wie etwas ist und daraus handelt. und nicht aus erfahrungen/vorstellungen heraus. man ist "eins" mit der situation wie sie eben ist und nicht anders oder man selbst grad haben wollen würde. hat mit sicherheit schon mal jeder erlebt wenn man von einer sache nicht gedanklich abgelenkt war. nur diese ständige aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten ohne das sich der verstand ständig einmischt mit.... wenn hätte aber usw... das ist sehr schwer, finde ich jedenfalls. ob damit das eins - sein gemeint ist...weiß ich nicht aber die Erklärung fühlte sich bisher am stimmigsten für mich an.

quasi das was du mir auf das andere posting geantwortet hattest. hatte es grad erst gelesen :)
Ja oder - alles ist halt Eins, doch diese Erfahrung kenne ich noch nicht :)
 
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Die Trennung erfolgt genau durch solche Aussagen und das ist auch so gewollt, denn ein "Sünder" wird nie aufbegehren. Da wurde einst schon gute Vorarbeit bei Kirche & Staat geleistet und die Früchte reifen immer noch prächtig!
Wie immer vermischt und verwechselst du die Welt mit den zukünftigen Reich Gottes, Kirche mit Gott, Religion mit Glaube....
 
Das System vergewaltigt den Menschen und beraubt ihn seiner Authentizität. Nun, was braucht der Mensch? Reife.
 
Die Trennung erfolgt genau durch solche Aussagen und das ist auch so gewollt, denn ein "Sünder" wird nie aufbegehren. Da wurde einst schon gute Vorarbeit bei Kirche & Staat geleistet und die Früchte reifen immer noch prächtig!

Bedenke - Gott ist Geist und unsere Seele hat sich eines materiellen Körpers zu bedienen. Die Trennung in die Materie ist demzufolge viel älter als jede Kirche und jeder Staat.

Unbestritten ist in der Tat, dass die Kirche sich in unangemessener Weise Lügen bediente (des Ablasshandels zum Beispiel) um Macht auszuüben.

Die Trennung von Gott muss aber andere, tiefere Ursachen haben.

lg
Syrius
 
Bedenke - Gott ist Geist und unsere Seele hat sich eines materiellen Körpers zu bedienen. Die Trennung in die Materie ist demzufolge viel älter als jede Kirche und jeder Staat.

Unbestritten ist in der Tat, dass die Kirche sich in unangemessener Weise Lügen bediente (des Ablasshandels zum Beispiel) um Macht auszuüben.

Die Trennung von Gott muss aber andere, tiefere Ursachen haben.

lg
Syrius
und wenn wir gar nicht getrennt wären , Menschsein einfach eine andre Lebensform ist und dies nur vergessen wurde ?
 
Bedenke - Gott ist Geist und unsere Seele hat sich eines materiellen Körpers zu bedienen. Die Trennung in die Materie ist demzufolge viel älter als jede Kirche und jeder Staat.

Unbestritten ist in der Tat, dass die Kirche sich in unangemessener Weise Lügen bediente (des Ablasshandels zum Beispiel) um Macht auszuüben.

Die Trennung von Gott muss aber andere, tiefere Ursachen haben.

lg
Syrius
Die Trennung entsteht nur aus der ausschließenden Identifikation mit dem Körper. Wenn wir den Körper wieder als Kommunikationsmittel verstehen, dann ist die Trennung so gut wie, oder sogar gänzlich aufgehoben. :)
 
und wenn wir gar nicht getrennt wären , Menschsein einfach eine andre Lebensform ist und dies nur vergessen wurde ?

Vergessen von wem?

Die Trennung fand im Geiste statt, lange bevor es Materie gab - und die Materie wurde geschaffen, um jenen, die sich getrennt hatten - aus eigenem freien Willen - die Möglichkeit des Rückwegs zu eröffnen.
 
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ich denke das ist der zustand wo man einfach nur wahrnimmt wie etwas ist und daraus handelt. und nicht aus erfahrungen/vorstellungen heraus. man ist "eins" mit der situation wie sie eben ist und nicht anders oder man selbst grad haben wollen würde. hat mit sicherheit schon mal jeder erlebt wenn man von einer sache nicht gedanklich abgelenkt war. nur diese ständige aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten ohne das sich der verstand ständig einmischt mit.... wenn hätte aber usw... das ist sehr schwer, finde ich jedenfalls. ob damit das eins - sein gemeint ist...weiß ich nicht aber die Erklärung fühlte sich bisher am stimmigsten für mich an.


quasi das was du mir auf das andere posting geantwortet hattest. hatte es grad erst gelesen :)

Ja, so erlebe ich eins sein mit Situationen auch. Handeln aus der absoluten Präsenz im und aus dem Hier und Jetzt heraus, wenn (noch) kein Wunsch und kein gedankliches planen das handeln bestimmen und vom Moment trennen kann. Aber dieses zu üben ist nicht möglich, meine ich, es geschieht einfach und sich darauf vorzubereiten würde auch der Spontanität im nächsten Moment entgegen wirken, genauso wenig wie man auch nicht üben kann das Leben noch intensiver zu erleben. Eins sein mit der Situation und das Gefühl von Intensität gehen immer aus einem loslassen hervor, das man selbst nicht in der Hand hat. Eine gesteigerte Aufmerksamkeit als Präsenz-Übung kann man zwar durch achtsamere Fokusierung auf das aktuelle Geschehen unterstützen, ob man damit aber jemals ein andauerndes eins-seins mit Situationen erreichen wird bezweifle ich auch, bzw. habe ich bisher noch nicht erlebt. Und deswegen glaube ich dass die einzige Möglichkeit zu einem dauerhaften Eins-sein nur geschehen kann wenn alle Übungen und Anstrengungen losgelassen werden. Dann mag es geschehen dass alle Einmischungsmechanismen plötzlich verschwinden und keine Trennungen mehr bestehen - so als göttliches Geschenk zur passenden Zeit ;). Ich persönlich habe kein Problem mit all diesen Trennungen da ich mich nicht (mehr) bemühe sie aufzuheben und in diesem Einverständnis schwinden sie auch als vermeintliches Hindernis.
 
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