Lebenseinstellungen

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Ich habe dich so verstanden, dass Du grundsätzlich - egal bei WEM - Bedürfnislosigkeit als etwas Lebensfernes betrachtest.

Ich meine es so:
Bedürfnisse kommen aus dem Habenwollen, etwas brauchen, sonst leidet man.
Ich kann aber auch in einem Bewusstseinszustand sein, wo ich nichts mehr haben MUSS. Innerlich bin ich völlig frei und alles fällt mir zu!
Das ist damit gemeint: Siehe die Vögel im Himmel, die Lilien auf dem Felde, usw.
Das ist durch eine veränderte Lebenshaltung möglich, weil wir magisch tätig sind und bewusst sein können. Ganz normale Alltagsmagie.
 
Die stärkste Urangst ist die vor dem Tod.

Ja, aber die splittert sich dann sofort über die vitalen Bedürfnisse auf in sehr viele Unterängste.

Der Verstand ist nur ein kleiner Teil der Ganzheit unseres Selbst; ein selbstgebasteltes Konstrukt; nicht zu verdammen wie oft getan, sondern für praktische Dinge zu benutzen; sehr abträglich aber für unser Wohlsein in seinem Spinnen von Geschichten und Dramen.

No ja, der Verstand ist ja kein Konstrukt, sondern eine ziemliche Menge grauer Matsch in unserem Gehirnkastel. Und bis jetzt hat noch keiner wirklich durchschaut, was sich da drinnen so abspielt.

Leider benutzen ihn die meisten Menschen nicht, sondern er sie.
Prisoner of his mind.

Ja. Unsere unterbewussten Prägungen determinieren und beschränken das, was wir denken wollen und denken dürfen.

Du kannst die Angst vor dem Tod überwinden, indem Du ihn annimmst; bereit in diesem Augenblick zu sterben; wissend, dass Du Leben bist; ewig; der Tod nur eine Illusion, eine Loslösung vom physischen Fokus, ein vollständiges Abwerfen der in dieser Zeitepoche vorherrschenden Glaubensvorstellungen über die Natur der persönlichen Realität, ein Wieder-Geboren-Werden in das Gewahrsein deiner multidimensionalen Wesenheit.

Zum Teil ist das möglich. Oft ist das aber auch nur Selbstbetrug, bis tatsächlich eine Situation eintritt, die vom Unterbewusstsein als Lebensbedrohend angesehen wird. Was ja nicht allzuviele sind, denn die Programmierung der Trigger erfordert ja das erleben und überleben solcher Situationen. Alle anderen Möglichkeiten sind schlicht und einfach nicht automatisch programmiert, und es wird auch nicht entsprechend reagiert.
 
Ich habe dich so verstanden, dass Du grundsätzlich - egal bei WEM - Bedürfnislosigkeit als etwas Lebensfernes betrachtest.

Ich meine es so:
Bedürfnisse kommen aus dem Habenwollen, etwas brauchen, sonst leidet man.
Ich kann aber auch in einem Bewusstseinszustand sein, wo ich nichts mehr haben MUSS. Innerlich bin ich völlig frei und alles fällt mir zu!
Das ist damit gemeint: Siehe die Vögel im Himmel, die Lilien auf dem Felde, usw.
Das ist durch eine veränderte Lebenshaltung möglich, weil wir magisch tätig sind und bewusst sein können. Ganz normale Alltagsmagie.

Auch dem kann ich mich nicht wirklich anschließen. Da ist auch ein bisschen unsere Wohlstands-Magie dabei. Na klar, mit sicherem Leben kann ich relativ leicht dann bedürfnislos werden. Aber sobald vital lebens- bzw. sicherheitsbedrohende Ereignisse eintreten, ist das relativ schnell ganz anders.

Dann spielt's einfach nicht mehr die Lilien auf dem Felde, sondern nurmehr "und was habe ich morgen zu beissen?"
 
Auch dem kann ich mich nicht wirklich anschließen. Da ist auch ein bisschen unsere Wohlstands-Magie dabei. Na klar, mit sicherem Leben kann ich relativ leicht dann bedürfnislos werden. Aber sobald vital lebens- bzw. sicherheitsbedrohende Ereignisse eintreten, ist das relativ schnell ganz anders.

Dann spielt's einfach nicht mehr die Lilien auf dem Felde, sondern nurmehr "und was habe ich morgen zu beissen?"

Also noch einmal: Nach meiner Erfahrung ist das so, wie ich schrieb. Da das in dein Lebenskonzept nicht hineinpasst, belasse ich es dabei. Viele Grüße!
 
Die persönliche Einstellung zum Leben - was ist das?

Erklärt sie z.B., warum wir uns immer wieder in einer ganz bestimmten Weise fühlen und verhalten?
Ist die individuelle Sicht erlernt oder angeboren?
Fühlen und verhalten wir uns in Abhängigkeit von den Bildern, die wir uns machen?
Manifestieren sich "Einstellungen" quasi wie von selbst im Rahmen unseres Sozialisationsprozesses?

Deine Lebenseinstellung = dein Lebensgefühl. (und rekrutiert sich aus deiner Vergangenheit/deinen Vergangenheiten; und da waren auch Unachtsamkeiten dabei - die machens dann unangenehm.)
Die individuelle Sicht ist damit erlernt und angeboren. (wenn du an mehrere Leben und eine ewige Seele/Geist glaubst).

Fühlen und Verhalten folgt auf die Bilder (wenn du ein eher visueller Mensch bist) die du dir machst, bzw eher: die als Folge deiner eingeübten Vergangenheiten unkontrolliert in dir aufsteigen; somit sind Bilder und Verhalten meist gleichzusetzen - nur in der zeitlichen Abfolge folgt das Verhalten auf die Bilder. (Wenn du mit deinem Geist gut zusammenarbeiten kannst, kannst du trotz negativer Bilder positives Verhalten folgen lassen. Das ist Übungssache
und empfehlenswert - - wenn du dich glücklich fühlen willst.)

Die Sozialisation/dein Umfeld, aber vor allem deine Handlungen, also Reaktionen darauf hinterlassen Spuren in dir - und Formen dein weiteres Leben(sempfinden).
 
Also noch einmal: Nach meiner Erfahrung ist das so, wie ich schrieb. Da das in dein Lebenskonzept nicht hineinpasst, belasse ich es dabei. Viele Grüße!

Oh, es passt sehr gut in mein Lebenskonzept, und ich lebe schaffe es, das ganz gut zu leben - auf der hohen Ebene mitteleuropäischer Sicherheit. Aber ich habe eben auch nicht den realen Blick verloren, dass es auch ganz anders sein könnte.
 
Da ist auch ein bisschen unsere Wohlstands-Magie dabei. Na klar, mit sicherem Leben kann ich relativ leicht dann bedürfnislos werden. Aber sobald vital lebens- bzw. sicherheitsbedrohende Ereignisse eintreten, ist das relativ schnell ganz anders.
Ja, demnach bedarf nicht jeder Mangel eines "Ausgleichs".
Die Herausforderung liegt wohl darin, zu erkennen, welcher Mangel existentiell ist.
 
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