KingOfLions
Sehr aktives Mitglied
Das las ich heute und ich finde, es passt gut hierher:
"Deine Ängste sind es, die Dich zu dem werden lassen, der Du nicht sein willst."
Der Mensch entwickelt also Strategien, mit seinen Ängsten umzugehen.
Mancher wird also versuchen, aus dem Gefängnis auszubrechen, während andere sich damit begnügen, "ihre Zelle zu verschönern"??
Eigentlich sind es nicht die Ängste, sondern die unterbewussten Bedürfnisse (letztendlich des physischen und emotionalen Überlebens). Erst durch ein Bedürfnis entsteht die Angst, dass dieses Bedürfnis eben nicht erfüllt wird.
Z.B.: Mein Bedürfnis ist wirtschaftliche Sicherheit. Wenn es jetzt in der Firma auf der Kippe steht, ob ich meinen Job behalten kann, dann wird daraus Angst um meine wirtschaftliche Sicherheit. Also werde ich alles tun, um mein Bedürfnis erfüllt zu bekommen, und vielleicht mein Selbst dadurch in vielen Fällen übergehen.
Der Weg des Buddhismus ist z.B. die Bedürfnislosigkeit. Ähnliches findet sich auch im Christentum (weltliche Bedürfnislosigkeit und Erfüllung der Bedürfnisse im Paradies) und analog auch im Islam. Er führt aber insofern in eine Sackgasse, als mit dem Ende der Bedürfnisse auch die Teilnahme am Leben endet.
Der Weg der Psychologie ist hier Bewusstheit über die Bedürfnisse zu bekommen, und diese dadurch bewusst erfüllen aber auch kontrollieren zu können. Und parallel dazu Ressourcen zu schaffen, diese Bedürfnisse leichter und ohne sich selbst zu blockieren zu erfüllen. Und damit leichter und erfolgreicher am Leben teilhaben zu können.