Lebenseinstellungen

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Ich bekam mal von einer Ärztin erklärt, man ist für andere das was die anderen von einem denken, ich finde das bis Heute problematisch, da immer noch leider ein Großteil der Menschheit nach Klischees lebt die gar nicht stimmen, bzw. über das hören sagen anderer Menschen, weil Mundpropaganda kann scharf sein, und die meiste Mundpropaganda kommt durch ein Gewühl voller Giftschlangen und gespaltener Zungen, seien wir ehrlich.
Es macht sich Heutzutage keiner mehr groß die Mühe einen selber kennen zu lernen, weil was Herr oder Frau sowieso sagen, wird schon stimmen, was aber leider nicht immer so ist.
Und der Druck der dabei entsteht, wenn man lauter Dinge angehängt bekommt, die man im Leben nie ist, speziell weil es ja so ist, das der Mensch dazu neigt andere schlecht zu machen, wenn er selbst schlechte Laune hat, um im besseren Licht da zu stehen.
Komischerweise neigen die selben Leute dazu, wenn sie gute Laune haben, bis in den Himmel zu loben, oder zumindest die Wahrheit zu sagen.
Aber schaut man genau hin sind das seltsame Lebenseinstellungen.:confused:
 
Grundsätzlich bist Du mal, was Du erlernt hast.
Hmmm. Das macht uns Menschen jetzt nicht zwingend zu beseelten Individuen, eher zu programmierbaren Maschinen.
Meine Ansicht: Grundsätzlich, sind wir alle fühlende menschliche Wesen.
Quintessenz für mich: sobald Du aus deinen anerzogenen Themen herauskommst, kannst Du wirklich wieder DU sein. Deine eigene Essenz, die immer da war.
Ich denke, dass ich immer ich war, bin und sein werde. Das sieht bei multiplen Persönlichkeiten sicher etwas anders aus.:D
Relativ einfach ... die Programmierung, die wir im Laufe unseres Lebens, ab dem Zeitpunkt der ersten entstehenden Synapse im Gehirn mitbekommen.
Hach, wären wir doch wirklich so einfach gestrickt.
Ohne dir nahe treten zu wollen, aber irgendwie ist das sehr lastig bezogen auf deine Ausbildung?
LG
 
Hmmm. Das macht uns Menschen jetzt nicht zwingend zu beseelten Individuen, eher zu programmierbaren Maschinen.
Meine Ansicht: Grundsätzlich, sind wir alle fühlende menschliche Wesen.

Gefühle sind die interne Kommunikation unseres Gehirns. Wie unsere Gefühle gebildet werden ist durch unsere Erziehung vorprogrammiert. Ebenso wie auch unsere Reaktionen auf diese Gefühle. Komplex wird es lediglich dadurch, dass auf Grund der Eltern und Bezugspersonen 2+ mögliche Reaktionsmuster programmiert sind, d.h. wir ggf. eine gewisse (minimale) Entscheidungsfreiheit haben.

Ich denke, dass ich immer ich war, bin und sein werde. Das sieht bei multiplen Persönlichkeiten sicher etwas anders aus.:D

Nicht ganz richtig ... in der Jugend bist Du in deinen Werten, in deinen Handlungen, in deinen Sichtweise deine Eltern bzw. das krasse Gegenteil wenn Du in der Pubertät gegen Werte deiner Eltern rebellierst. Mehr ist es nicht.

Hach, wären wir doch wirklich so einfach gestrickt.
Ohne dir nahe treten zu wollen, aber irgendwie ist das sehr lastig bezogen auf deine Ausbildung?
LG

Natürlich ist es beruflich bedingt. Zu verstehen wie der Mensch tickt und warum ist die Basis um Menschen unterstützen zu können anders zu ticken, wenn das für sie notwendig ist. Fachwissen halt ....
 
Nicht ganz richtig ... in der Jugend bist Du in deinen Werten, in deinen Handlungen, in deinen Sichtweise deine Eltern bzw. das krasse Gegenteil wenn Du in der Pubertät gegen Werte deiner Eltern rebellierst. Mehr ist es nicht.
Naja, ob ich ich bin obliegt ja mir das zu entscheiden, zu wissen. Es wäre sehr vermessen, wenn andere darüber ein Urteil abgeben, wer ich bin.
Gefühle sind die interne Kommunikation unseres Gehirns. Wie unsere Gefühle gebildet werden ist durch unsere Erziehung vorprogrammiert.
Eigentlich ist die Kommunikation im Gehirn bio-chemisch, was sich in verschiedensten Frequenzbereichen abspielt. Z.B bei Schizophrenie, ist ja nicht die gefühlsmäßige Kommunikation im Gehirn gestört, sondernd der Dopaminhaushalt.
Natürlich ist es beruflich bedingt. Zu verstehen wie der Mensch tickt und warum ist die Basis um Menschen unterstützen zu können anders zu ticken, wenn das für sie notwendig ist. Fachwissen halt ....
Es ist mir ja alles verständlich, was du schreibst. Ich selbst arbeite ja im psychologisch/psychiatrischen Bereich und gehe mal davon aus, dass ich nicht auf der Nudelsuppe daher geschwommen bin.:D Und es geht mir auch nicht darum, auf sämtlichen Ebenen Diskussionen basierend auf Fachwissen zu führen.
Was mich mehr bewegt, ist, dass man bei deinen Ausführungen das Gefühl bekommt, der Mensch sei nicht mehr als eine biologische, programmierbare Maschine. Irgendwie ist mir diese Sicht zu wenig offen, engstirnig und nur eine Theorie, die erklärt, wie wir Menschen ticken.
Nichts gegen dich und deine Arbeit, und darüber möchte ich auch nicht urteilen, aber für mich ist das doch zu sehr reduziert. Obwohl ich ein Freund der Simplifizierung bin.:)
Und warum programmierst du immer alles? Bist du ein Softwareentwickler?:)
LG und I´ll be back
 
Naja, ob ich ich bin obliegt ja mir das zu entscheiden, zu wissen. Es wäre sehr vermessen, wenn andere darüber ein Urteil abgeben, wer ich bin.

Eigentlich ist die Kommunikation im Gehirn bio-chemisch, was sich in verschiedensten Frequenzbereichen abspielt. Z.B bei Schizophrenie, ist ja nicht die gefühlsmäßige Kommunikation im Gehirn gestört, sondernd der Dopaminhaushalt.

Es ist mir ja alles verständlich, was du schreibst. Ich selbst arbeite ja im psychologisch/psychiatrischen Bereich und gehe mal davon aus, dass ich nicht auf der Nudelsuppe daher geschwommen bin.:D Und es geht mir auch nicht darum, auf sämtlichen Ebenen Diskussionen basierend auf Fachwissen zu führen.
Was mich mehr bewegt, ist, dass man bei deinen Ausführungen das Gefühl bekommt, der Mensch sei nicht mehr als eine biologische, programmierbare Maschine. Irgendwie ist mir diese Sicht zu wenig offen, engstirnig und nur eine Theorie, die erklärt, wie wir Menschen ticken.
Nichts gegen dich und deine Arbeit, und darüber möchte ich auch nicht urteilen, aber für mich ist das doch zu sehr reduziert. Obwohl ich ein Freund der Simplifizierung bin.:)
Und warum programmierst du immer alles? Bist du ein Softwareentwickler?:)
LG und I´ll be back

Gut erraten. Auch. Wobei der Ausdruck "Programmierung" sehr wohl auch im psychologischen Bereich verwendet wird (ich habe beide Ausbildungen). Dann solltest Du aber eigentlich auch wissen, wovon ich rede und wir können auch eine fachliche Diskussion führen.
Von mir aus können wir natürlich statt Programmieren auch Lernen sagen ....
Es ist eine spannende Diskussion ... einerseits das Ego, das natürlich die geniale Kreativität des Menschen sehen will, die Leistungen, die Errungenschaften ... und andererseits halt die reine Gehirnfunktion, die halt zeigt dass da gar nichts ist als ein paar Reaktionsmechanismen die dem Überleben und der Vermehrung dienen. Die Grenze ist hier sehr schwer zu finden, weil die Reaktionsmuster einfach unheimlich komplex sind.
 
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Dann solltest Du aber eigentlich auch wissen, wovon ich rede und wir können auch eine fachliche Diskussion führen.
Ja, ich weiß wovon du sprichst, aber interdisziplinär mache ich in meiner Arbeit nichts anderes. Im Kontext der Betreuung versuche ich den Menschen menschlich zu begegnen. Und sonst nichts. Eine Begegnung von Mensch zu Mensch, da interessieren mich empirische Beweise null. Da interessiert mich was verborgen ist, nicht nachweisbar, was den Menschen ausmacht, die Quintessenz. Ich versuche möglichst frei, ohne Bewertungen, Systeme, Vorwissen, neutral und vor allem mit Liebe und Mitgefühl dem Menschen zu begegnen.
einerseits das Ego, das natürlich die geniale Kreativität des Menschen sehen will, die Leistungen, die Errungenschaften ... und andererseits halt die reine Gehirnfunktion, die halt zeigt dass da gar nichts ist als ein paar Reaktionsmechanismen die dem Überleben und der Vermehrung dienen.
Und genau die drei Punkte in diesem Satz sind mein eigentliches Interesse. Ich komme trotzdem über das Gefühl nicht hinweg, dass du das biologische sehr mechanisierst und dem eigentlichen Wesen des Menschen aus dem Weg gehst.
Sehr rationell veranlagt.:D Lass mich raten: NLP?:cautious:

LG
 
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