La Dame hat folgendes geschrieben:
Lieber Teigabid... wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du damit sagen, daß Jesus römischer Soldat war, bevor er als verheirateter Rabbi tätig war, stimmt das?
Darf ich Dich fragen, wie man darauf kommen kann?
ja, das stimmt so. ich will sagen sowohl paulus und davor der nazaräner waren im römischen soldatendienst in einem höheren rang tätig.
aber fürchte dich nicht,
hat man paulus vorgeworften christen verfolgt zu haben,
wird man das vom nazaräner nie so behaupten können.
schon allein die annahme, dass er nicht in einem "weissen jahrgang" geboren wurde, der vom militärdienst ausgeschlossen gewesen ist, und die tatsache, dass alle jungen männer für den beruf in frage kommen, lässt schon allein den logischen keim wachsen. noch dazu kommt, dass alle grossen männer in der jüdischen geschichte hier zu finden waren, etwa abraham, moses und david, um nur einige zu nennen und selbst die messiaserwartungen in dieser richtung angelegt gewesen sind.
dazu kommt noch die gefahrvolle und angstvolle formulierung in der bibel, die von einer gegensätzlichkeit zwischen einer militärisch geprägten anschauung und einer religiös orientierten sichtweise ausgegangen sein muss, wenn die pharisäer gekommen sind und den nazaräner gefragt haben, was er zu dieser und jenen sache zu sagen habe. worin eine falle vermutet wurde.
ist aber nur ein weg, der religiöse weg allein vorhanden, dann gibt es gar keine andere möglichkeit als eine antwort. hier hat eine falle gar keinen platz, genau so wenig wie ein ausgleiten oder abgleiten von einer ansicht in die andere. möglich gewesen wäre nur eine starke oder geringe betonung von der eigenen meinung im gegensatz zu bereits vorhandenen ansichten in der form von geboten und gesetzen.
war aber sowohl ein militärischer hintergrund vorhanden, wie auch eine religiöse ausbildung bei den essenern, dann konnte man sich schom damit beschäftigen und auskunft verlangen, wie das nun zu verstehen ist, in dieser person.
was wurde nun wirklich gesucht?
ein wirklicher grund um eine unbequeme person zum rebellischen soldaten zu stempeln und damit im religiösen wettbewerb aus dem rennen zu werfen.
selbstverständlich ist es wesentlich einfacher hier - als im gegensatz dazu in der verzweigten zukunftsschau - in einem linearen rückblick die historische gestalt des nazaräners zu erfahren und daraus diese tendenzen der religiösen aber auch der militärischen vergangenheit herauszulesen, wie auch die persönliche entwicklung zu erfahren.
das hat mit der sogenannten reinkarnation nichts zu tun,
ist eher im ahnenkult zu suchen,
wo die gesamte fülle erfahrbar ist,
in einem punkt davon angesprochen wird,
und einfach auch als "vater" benannt werden kann.
damit dem persönlichen menschlichen denken nahe kommt,
wo der nahe mensch nicht mehr vor einem wahrgenommen wird,
auch nicht mehr in einem selbst verstanden werden kann,
sondern im wahrsten sinn des wortes hinter einem steht.
ach, was rede ich denn da?! versteht sowieso keiner ...
glaube es einfach. basta.
und ein
