im anfang war das wort

reinwiel
Ja wir entscheiden selbst, wie weit wir von Gott entfernt sind oder wie erlebbar nahe er uns ist. Das bezieht sich aber nur auf unsere menschliche Situation.
Das was ich meinte, das ist der objektive und qualitative Unterschied zwischen Materie und Gott an sich. Das eigentliche höchste Gottessein ist in der Energie, in der Strahlung und in seiner freien Unendlichkeit haushoch von Materie verschieden. Materie ist deswegen nicht mehr eigentlicher Gott.
für Steine, Pflanzen und Tiere sind wir Menschen Gott - Gott ist nicht irgendwo da oben sondern überall, er ist nicht dies oder das sondern Alles.
Sie sind zwar aus Gott, aber eben durch den bewussten Willensakt nicht mehr Gott, vor allem nicht mehr eigentlicher Gott.
Die Trennung von Gott existiert nur durch unseren Fokus, je tiefer wir die Trennung akzeptieren und sie leben, desto entfernter sind wir Gott, aber nicht auf einer physischen Ebene entfernt, sondern nur auf einer geistigen Ebene entfernt. Die Physis erscheint uns als Trennung. Und wir sind auf der Erde um diese Trennung in der Physis aufzuheben. Jesus hat es uns vorgemacht, wir müssen es nur noch nachmachen, es ist jedem möglich.
Nur die Wesen und ihre Bausteine sind Physis geworden - mit Ausnahme Jesus Christus, der als Gott Physis angenommen hat.
Wir sind alle Jesu Brüder

LGInti
 
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Doch was tatsächlich in meiner Antwort steht, und was deine SelbstWahrnehmung daraus bastelt, ist nicht das gleiche.

Das ist ohne Frage zutreffend. Mir schrieb hier vor längerer Zeit Jake in einer anderen Diskussion einen Satz, der mir damals allerhand Lichter aufgehen ließ.

Der Satz lautete: Die Botschaft bestimmt der Empfänger - das ist ein Grundgesetz der Kommunikation.


Ich hab sehr lange und immer wieder über diesen Satz nachgedacht - und ich glaube, er paßt ziemlich genau ins Thema hier.

Gruß
Kinny
 
Das ist ohne Frage zutreffend. Mir schrieb hier vor längerer Zeit Jake in einer anderen Diskussion einen Satz, der mir damals allerhand Lichter aufgehen ließ.

Der Satz lautete: Die Botschaft bestimmt der Empfänger - das ist ein Grundgesetz der Kommunikation.


Ich hab sehr lange und immer wieder über diesen Satz nachgedacht - und ich glaube, er paßt ziemlich genau ins Thema hier.

Gruß
Kinny


So ist denn jede Person sowohl Sender als auch Empfänger und Missverständnisse bleiben nicht aus...
 
So ist denn jede Person sowohl Sender als auch Empfänger und Missverständnisse bleiben nicht aus...

So ist es. Daraus ergab sich bei mir - als Endprodukt des Nachdenkprozesses (doch doch sowas kommt schon mal vor :) ) - als Konsequenz: sowohl der Sender als auch der Empfänger haben zum richtigen Verstehen beizutragen. Der Empfänger durch Rückmeldung dessen, was bei ihm angekommen ist - der Sender durch Überprüfung dessen, was angekommen ist.

Doch, es ist möglich, daß die beiden sich irgendwann auf einem Punkt treffen :)

Sofern beide daran interessiert sind. Deshalb meine ich, daß Worte nicht zwingend etwas Trennendes sein müssen. Sie können auch etwas Ver-Einendes sein.

Gruß
Kinny
 
So ist es. Daraus ergab sich bei mir - als Endprodukt des Nachdenkprozesses (doch doch sowas kommt schon mal vor :) ) - als Konsequenz: sowohl der Sender als auch der Empfänger haben zum richtigen Verstehen beizutragen. Der Empfänger durch Rückmeldung dessen, was bei ihm angekommen ist - der Sender durch Überprüfung dessen, was angekommen ist.

Doch, es ist möglich, daß die beiden sich irgendwann auf einem Punkt treffen :)

Sofern beide daran interessiert sind. Deshalb meine ich, daß Worte nicht zwingend etwas Trennendes sein müssen. Sie können auch etwas Ver-Einendes sein.

Gruß
Kinny

Meine Bemühungen in dieser Hinsicht haben bisher nicht gefruchtet, sondern laufen immer wieder ins Leere bei manchen Personen. :)
 
Oh - Säuglinge oder Tierkinder, denen ihre Emotionen nicht vorher erklärt wurden, wissen dennoch genau, was sie damit zum Ausdruck bringen wollen. Ein Säugling kann wie ein Tierkind zwischen Angst, Wut, Freude unterscheiden .


Ich denke es geht nicht um das Erklären sonder um die ERFAHRUNG.
Ein Säugling hat nicht die Erfahrung mit SICH und seinen Gefühlen, wie zB. ein 5 jähriges Kind. Es geht ja auch um die Erfahrung seiner Gefühle mit seinen Mitmenschen. Ich denke es ist ein Komplex den ein Säugling erst "durchlaufen" muss.
Wiederum hängt auch damit zusammen, WIE ein Kind dann seine Gefühle erfahren durfte. Wut, Zorn, Freude, Neid, Liebe, usw. muss ein Kind erfahren DÜRFEN, um ein "gesunder" Erwachsener zu werden.
Waren diese positiv, oder wurden sie von Eltern oder anderen Bezugspersonen mit negativen Reaktionen wie zB. unterdrücken von bestimmten Gefühlen gar nicht zugelassen?

Ich denke, aus den Erfahrungen heraus, ob positiv oder negativ entwickelt sich dann eine "erfahrene" bewusste oder unbewusste Wahrnehmung.

Was nicht erfahren und als Kind erlebt werden oder angenommen werden durfte, wird ein Erwachsener wohl kaum als bewusste Schwingung wahrnehmen können.
 
Der Satz lautete: Die Botschaft bestimmt der Empfänger - das ist ein Grundgesetz der Kommunikation.

Auch ein so genanntes Grundgesetz ist keine Wahrheit, bestenfalls eine modellhafte Annahme. Und da der Empfänger genau das glaubt und zu erleben scheint, ist einer der Gründe dafür, dass Kommunikation so fehlerhaft verläuft wie sie es oft genug tut.

Der Großteil der Kommunikation ist eigentlich Fehlkommunikation. Interpretation, Deutung, nicht mehr. Innerhalb der Fehlkommunikation trifft die Aussage also zu. Leider halten wir diese Fehlkommunikation meist für wirkliche Kommunikation.

Der Satz lautete: Die Botschaft bestimmt der Empfänger

Der Satz stimmt unter bestimmten Vorraussetzungen. Unter anderen überhaupt nicht. Mitunter stimmt er auch und stimmt zugleich nicht.
Weil er im Grunde genommen eine aus dem Kontext genommene Vereinfachung ist, dessen Vorbedingungen Variable sind.
 
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Vorher verständigten sich die Menschen auf einer emotionalen Ebene, dies war eine universelle Ebene, erst durch die Sprachbildung entstanden unterschiedliche Kommunikationsgruppen. Gefühlesäußerungen sind authentisch, sie entstehen im Hier und Jetzt, Sprache aber kann darausGeschichten formen, Schrift ist dann verfestigtes Geschehen, mit der Schrift wird z.B. Jesus festgenagelt.

LGInti

die Emotionen in einem Sebst sind wie einst so auch Jetzt das trennende sowohl als auch das verbindende Glied. Emotionen sind nichtsichtbare Schwingungen, die sichtbar werden durch das Wort. Das Wort kann verfälscht werden, die Emotionen nicht.
Wenn die Emotionen eine andere Sprache sprechen als das ausgedrückte Wort, ist Trennung in einem Selbst. Diese nichtsichtbare Trennung bewirkt Trennung im Sichtbaren.....sowohl als auch die nichtsichtbare Verbindung, die sichtbare Verbindung bewirkt.

reinwielOb er weit weg ist oder mitten unter uns entscheiden wir selber, das Himmelsreich liegt inmitten unseres Seins.Ja und nein - die Physis ist fest gewordener Gott und durch das feste weniger beweglich, es hat klare Grenzen und ist damit voll in der Trennung, aber halt nur der physische Aspekt unseres Seins.

Gott ist doch kein ER!
Ja das SELBST entscheidet über das (sich) BewußtSein.
*g constantin
 
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