Inti
Sehr aktives Mitglied
Sternenatemzug
reinwiel
LGInti
schön beschrieben danke - es ist ein Weg vom feinen ins Grobe, von einem bewegten Fluidum ins Feste. Alles ist Schwingung, bis hinein ins Feste. Der Wunsch nach Kommunikation hat die Wege geformt, so entstand die Sprache, die noch eine Bewegung in der Zeit zulässt, diese Sprache wurde dann fixiert und völlig unbeweglich indem sie aufgeschrieben wurde. Der Turm zu Babylon entstand an der Grenze zur Sprachbildung. Vorher verständigten sich die Menschen auf einer emotionalen Ebene, dies war eine universelle Ebene, erst durch die Sprachbildung entstanden unterschiedliche Kommunikationsgruppen. Gefühlesäußerungen sind authentisch, sie entstehen im Hier und Jetzt, Sprache aber kann daraus Geschichten formen, Schrift ist dann verfestigtes Geschehen, mit der Schrift wird z.B. Jesus festgenagelt.okay hin ..bis zur schrift ist es ein weg
zunächst die stimmung ...die drückt sich durch gewisse innere laute aus ...die dann in der schrift festgehalten und fixiert werden
aus der schwingung wird der gedanke geboren wie die welle aus dem ozean und gedanken werden ...worte..in der sprache in der man grossgeworden ist
von daher ist es wohl die stimmung oder das gefühl ,was zuerst da ist
so kann natürlich auch das geschriebene ..stimmungen wieder erzeugen usw.
reinwiel
Ob er weit weg ist oder mitten unter uns entscheiden wir selber, das Himmelsreich liegt inmitten unseres Seins.Ich bin ganz der Meinung, dass Gott Gedanken und Ideen in unendlichfacher Menge fassen und sie als Worte in eine andere Realität schicken kann. Sie werden zur Physis, werden grob. Er, der Urheber dieses Geschehens bleibt in seinem Licht, in seinem eigentlichen feinstem unergründlichen Sein zurück.
Ja und nein - die Physis ist fest gewordener Gott und durch das feste weniger beweglich, es hat klare Grenzen und ist damit voll in der Trennung, aber halt nur der physische Aspekt unseres Seins.Ja, Gott ist auch Physis. Doch dadurch, dass die sich die grobe Physis ganz wesentlich vom feinsten Gottessein unterscheidet und von diesem weit weit entfernt ist, deswegen ist und wird die Physis zu etwas höchst Eigenständigem. Ich sage: Ich bin ein eigenständiger Mensch, ich kann mich in vielem völlig selbstständig bewegen und ich kann mich in vielem frei entscheiden. Ich bin so ein Gotteskind, aber nicht Gott.
LGInti