Ich will die Erleuchtung!

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Was kann ich dafür tun?
Man schaut nach ihm und sieht es nicht: Sein Name ist: "Keim"
Man horcht nach ihm und hört es nicht: Sein Name ist: "fein"
Man faßt nach ihm und fühlt es nicht: Sein Name ist: "klein"

Diese drei kann man nicht trennen,
darum bilden sie vermischt Eines.

Sein Oberes ist nicht licht,
sein Unteres ist nicht dunkel.

Ununterbrochen quellend,
kann man es nicht nennen.

Er kehrt wieder zurück zum Nichtwesen.

Das heißt die gestaltlose Gestalt,
das dinglose Bild.
Das heißt das dunkel Chaotische.

Ihm entgegengehend sieht man nicht sein Antlitz,
ihm folgend sieht man nicht seine Rückseite.

Wenn man festhält den Sinn des Altertums,
um zu beherrschen das Sein von heute,
so kann man den alten Anfang wissen.
Das heißt des Sinns durchgehender Faden.

"Meister, Meister, immer bin ich in meinem Leben dem Pfad der Erleuchtung gefolgt. Doch nie habe ich sie erreicht. Was mache ich falsch?"
"Bleib stehen. Sie verfolgt dich bereits die ganze Zeit."

...so habe ich gehört:

Dies sind die sechs Stufen, die du ersteigen mußt,
bevor du Erleuchtung verwirklichst:

Erleuchtung ist all das, was du nicht denken kannst.
Deshalb ist jemand im Nicht-denken der Erleuchtung näher als im Denken.

Erleuchtung ist all das, was du nicht sagen kannst.
Deshalb ist jemand im Schweigen der Erleuchtung näher als im Sprechen.

Erleuchtung ist all das, was du nicht wünschen kannst.
Deshalb ist jemand im Nicht-wünschen der Erleuchtung näher als im Wünschen.

Erleuchtung ist all das, was du nicht wollen kannst.
Deshalb ist jemand im Nicht-wollen der Erleuchtung näher als im Wollen.

Erleuchtung ist all das, was du nicht wissen kannst.
Deshalb ist jemand im Nicht-wissen der Erleuchtung näher als im Wissen.

Erleuchtung ist all das, was du nicht tun kannst.
Deshalb ist jemand im Nicht-tun der Erleuchtung näher als im Tun.

Und stehst du im Wasser, bewegungslos harrend des sich nahenden Zieles,
die Füße im Boden fest fühlend,
die Schenkel benetzt vom Naß,
den Nabel ein milchweißes Leuchten erfaßt,
das Herz steht dir still,
der Atem versiegt,
der Blick und das Ohr sich verschließt,
dann packe den goldenen Fisch mit der Hand des Geistes,
dann laufe übers Wasser in sechs Schritten:
wirf den rechten Gedanken gleich einem Stein vor deinen Fuß,
wirf den rechten Ton gleich einem Stein vor deinen Fuß,
wirf den rechten Wunsch gleich einem Stein vor deinen Fuß,
wirf den rechten Willen gleich einem Stein vor deinen Fuß,
wirf das rechte Bild gleich einem Stein vor deinen Fuß,
wirf deine rechte Hand gleich einem Stein vor deinen Fuß,
sieh nicht auf das Versinken der Steine im Wasser
und... Spring!!!
 
Ich will die Erleuchtung!

Was kann ich dafür tun?
Die Frage ist ernstgemeint! :schmoll:

nu schmoll mal nicht rum!
mit schmollen willst du vielleicht die Erleuchtun, aber durch schmollenden Willen bekommst du sie bestimmt nicht.
du fragst was du dafür tun kannst?
na schmollend die Arme verschränkt und durch den Auspruch "ich will sie aber"
lacht die Erleuchtung sich höchtens zum erlischen.

einfache und ernüchternde Antwort auf deine Frage ist:
"du kannst NICHTS tun"
da es aber das NICHTS nicht gibt erlangst du Erleuchtung durch Erfahrung,was wieder mit TUN zu tun hat.
aber Erfahrungen kann man nicht tun,sondern sie fallen über einen förmlich her.Erfahrungen erwischen einen-bumms-in jedem Moment.
Erfahrungen werden nicht getan-sondern gemacht.im "gemacht" liegt die Vollendung,im TUN liegt sie nicht.

Gruß,Chako
 
"Die Fragen, über die ich mir als Kind den Kopf zerbrach, waren eigentlich alle falsch gestellt. Später machte ich den Fehler, mir vom Buddhismus die Erleuchtung zu versprechen, die ich für die Antwort auf all diese falschen Fragen hielt. Erst später erkannte ich, dass es vielmehr darum geht, loszulassen: Loslassen von der falschen Vorstellung eines versteckten "wahren Selbstes", loslassen von der fixen Idee, das Leben müsse diesen oder jenen Sinn haben, loslassen selbst von der Suche nach Erleuchtung oder Glück oder was auch immer."
vom ZEN-Abt Muho in Japan


"Alle chinesischen Buddhisten sind Vegetarier. Die meisten aber würzen ihr Gemüse mit Rind, Schwein, Ente oder Huhn.".
 
"Die Fragen, über die ich mir als Kind den Kopf zerbrach, waren eigentlich alle falsch gestellt. Später machte ich den Fehler, mir vom Buddhismus die Erleuchtung zu versprechen, die ich für die Antwort auf all diese falschen Fragen hielt. Erst später erkannte ich, dass es vielmehr darum geht, loszulassen: Loslassen von der falschen Vorstellung eines versteckten "wahren Selbstes", loslassen von der fixen Idee, das Leben müsse diesen oder jenen Sinn haben, loslassen selbst von der Suche nach Erleuchtung oder Glück oder was auch immer."
vom ZEN-Abt Muho in Japan


"Alle chinesischen Buddhisten sind Vegetarier. Die meisten aber würzen ihr Gemüse mit Rind, Schwein, Ente oder Huhn.".

Das Loslassen geschieht von selbst. Denn, wie willst Du falsche Vorstellungen zu Dir und alle Bildnisse von Gott, die Du Dir gemacht hast, los werden, wenn sie Dir gar nicht bewusst sind, Tyarel? Es gibt viele falsche Vorstellungen auch zum Thema Erleuchtung. Gott liebt Dich bedingungslos. Deswegen kann Dir auch jede Blume tiefes Wissen vermitteln, jedoch nicht, Dich Dich selbst in Deinem unmittelbaren Sein erleben lassen. Es gibt Erkenntnis des EINEN Selbst und dann gibt es noch Erkenntnisse der Zusammenhänge mit sich und aller Welt.
 
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ne isses nich...erst, wenn sich die Hefe gesetzt hat....und den Schaum oben müßte man auch abschöpfen und seitlich durchs Glas gucken......

und dann ist trotzdem immer noch die Hefe am Grund...hihi...

:zauberer1

Und? Alles führt durchdrungen zum Licht oder zur Mitte. Denn ohne alle seine Zutaten, die wiederum Teil des Grossen Ganzen sind, wird auch ein Bier nicht das, was es werden soll.
 
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