Ich glaube, die Unterschiede von Mensch zu Mensch sind gar nicht sooo unterschiedlich. Im Großen und Ganzen, so verschieden auch die einzelnen Lebenswege sein mögen, sowie wir in der Kindheit die selben Entwicklungsstadien durchmachen, so auch als Erwachsene und Geise, wenns denn soweit kommt. Und genauso wie die Hoffnungen, Ängste, Kompetenzen und Perspektiven als Kinder ähnlich gelagert und als Muster zu erkennen sind, sind sies auch in den Entwicklungsstadien der Erwachsenen.
Ums Recht haben gehts ja auch nicht. Wenn jemand zb. sagt, die Menschen seien gierig und würden die Umwelt verschmutzen, dann stimmt das in gewisser Weise ja AUCH. Diese Aussage entspricht nur genau so der Wahrheit (oder nicht) wie die Aussage über dieselben Menschen, sie seien liebende, aufopfernde und verantwortungsvolle Menschen. Dieser Aspekt wird aber unter den Tisch gekehrt. Und nun diesen Menschen auch noch "Unbewusstheit, Emotionalität, Triebe und Egoismen" drüberzukübeln ist nicht nur nicht präzise und unzutreffend, es ist auch die Krux der Unglaubwürdigkeit, denn alle angeblichen eigenen Fertigkeiten basieren ohne weiteres Zutun nur auf diese generalisierte Absprache von Kompetenzen allen anderen gegenüber. Das gilt es bewusst zu machen und zu konfrontieren. Also zu verstehen, wieso lehne ich diesen Dauermist in seiner eigentlichen Belanglosigkeit so ab?
Denksport, Haltung, Charakterbildung oder meinetwegen auch Herzensbildung, Bedeutung und Relevanz, Vertiefung, Unterscheidungsfähigkeit, Korrektur, Standpunktdefinition oder ggf. sogar simple Bestätigung usw... gäbe viele Motive... Rechthaberei muss es nicht sein.
Ja, das Alter kann gelassener machen. Und der Umstand, dass die meisten Diskussionen eh nur wiederholungen sind. Manchmal diskutiert man einige Jahre später sogar gegen die eigene Position in der selben Weise, wie man vor einigen Jahren noch in der Position diskutiert hat, gegen die man aktuell andiskutiert. Am besten zu erkennen in Eltern-Kind Beziehungen und Diskussionen. Zum Teil eins zu eins übertragbar.
Wer nicht diskutiert, um recht zu bekommen hat es vermutlich eh schon, wie es heißt.
Mich auch nicht. Schon gar nicht in einem Esoterikforum. *g
Der Widerstand stört mich allerdings genau so wenig.
Das ist so eine Aussage, bei der ich echt etwas anstehe. Wieso sollten Emotionen unnütz sein? Weil sie unangenehm sind? Und wie ist das im spirituellen Anspruch der Widerstandslosigkeit zu betrachten? Und was hat es mit der Authentizität auf sich?
Ich finde beides lohnt. Und alles andere obendrein.