Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Das emotionale Ego zur Ruhe kommen lassen
was bedeutet in diesem Zusammenhang "sehr weit gekommen"?
@Montauk
Wenn du sagst, dass du den Egoquatsch, die Kämpfe und die Rechthaberei nicht mehr haben musst, ist das für mich ein Fortschritt in der persönlichen Entwicklung.

Ich sehe die Menschen als Individuen mit einer je eigenen persönlichen Entwicklung. Mein Anliegen ist es, das wesentliche einer solchen Entwicklung und den Menschen in seinem Einzelschicksal zu begreifen.

Der menschliche Entwicklungsweg gleicht einer Leiter mit sieben Sprossen. Das ist, wie mit den Wochentagen. Am Montag fängt die Woche an, mit dem emotionalen Mond, Dienstag/kämpferischer Mars, Mittwoch/rechthaberischer Merkur, Donnerstag/ grosszügiger Jupiter, Freitag/liebevolle Venus, Samstag/schicksalhafter Saturn und der Sonntag als lichtvoller Abschluss.
Wenn man die Emotionen, den Kampf miteinander und die Rechthaberei überwunden hat, so ist man zumindest schon am grosszügigen Jupiter angekommen. Das meinte ich mit `sehr weit gekommen`.

Diese siebenstufige Leiter habe ich von den Chaldäern übernommen als sogenannter chaldäischer Siebenstern

chaldäische Systematik.webp

Dieser ganze Thread ist voll von Egogequatsche und rechthaberischer Kämpfe von `weissichbesseralsdu`, das mache ich schon lange nicht mehr mit. Ich befasse mich lieber mit der saturnischen Essenz in Evidenz.
Dass das oft ungeliebt und unbeliebt ist und auch emotional `kalt` daherkommt, ist mir schon klar. Aber irgendwann kommt jeder, so ist zu hoffen, auf diese Stufe. Da muss man sich auch nichts darauf einbilden, es ist eher eine Verpflichtung zur Weitergabe von eigenen Erkenntnissen.
In diesem Sinne
Alles Liebe ELi.
 
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Ich stimme Dir einerseits absolut zu, möchte es aber unfreundlich ergänzen:D
Mit dem -> :D bist Du bezüglich Unfreundlichkeit schon mal raus. :)
Wenn einem weitestgehend diese Grundhaltung zum natürlichen (nicht künstlichen) Lebenswandel geworden ist kann man weiterhin auf Menschen treffen, welche dringend auf der Suche nach Grenzen sind.
Das stimmt, ich bin auch gerne bereit die Grenzen aufzuzeigen, wenn ich auf derartige Menschen treffe.
Zum Glück ist das nicht mehr all zu oft der Fall.
Ich hätte so manchen Job nicht ausüben können, wenn ich diese nicht bieten kann oder ausweiche. Da ist es gut, nicht aufgrund einer Provokation handeln zu müssen, weil man betroffen ist und somit die Kontrolle verliert, sondern bewusst diese Grenzen aufstellt. Das kann mit einem Lächeln geschehen, aber auch mit dem Öffnen der „Pforte zur Hölle“. Wichtig ist’s einfach, wählen zu können und das zu verwenden, was dem anderen hilft und nicht ein Abreagieren aufgrund des eigenen Verärgertseins.
Ja genau, das hast Du aber schön ergänzt und gar nicht mal unfreundlich. :p
 
Ich arbeite gerne mit Beispielen. Wie du schon selber geschrieben hattest, wenn ein Kinnhaken sinnvoller wäre.
Klingt zwar brutal, muss nicht unbedingt ein Kinnhaken sein, trifft es aber.
Ich nehme gerne Ängste als Beispiel. Jemand hat Angst vor Geistern, das Schlimmste ist, wenn sich zwei mit Ängsten zusammen tun, oder man das bestätigt. Man hilft ihnen nicht, sondern tritt noch nach, denn sie kommen immer weiter in ihre Ängste. Besser ist, reiß dich zusammen, stell dich deinen Ängsten, ist zwar brutal, aber es wäre angebracht um die Person da herauszuholen. Das wäre der Kinnhaken.
So pauschal würde ich es nicht formulieren, aber für nicht traumatisierte Menschen ist es wohl eine gesunde Einstellung. Manches gehört in die Hand von Profis und ich bin keiner. Nicht jeder verkraftet den Blick auf die Ursache seiner Angst. Viele Religionen bieten für einigermaßen gesunde Menschen dunkle Götter, was dem Monotheismus leider fehlt. Wer hoch hinaus will, braucht tiefe Wurzeln, deswegen fallen so viele um, die sich allein auf den Himmel ausrichten.
 
Wesentlich geht es doch um das Ego im Allgemeinen im Kontext zum Lichtreich. Es geht auch gar nicht darum, das ein Ego schlecht wäre und unterdrückt werden sollte, das ist regelrecht kontraproduktiv. Es geht darum, Reiter zu sein, nicht Gerittener. Die Reitkunst kommt aus der Quelle des Seins und nicht dem PingPong mit bösen Nachbarn, schwerer Kindheit, schlechter Politik,der untreuen Freundin oder Wichtigtuern. All das sind Helfer, die uns nicht in die Unbewusstheit und Schläfrigkeit paradiesischer Zustände absacken lassen.
:thumbup:
Ich selbst komme aus einer Familie, in der einfach nur re-agiert wurde.
Ohne nachzudenken, wie ein Pfeil, der SOFORT abgeschossen werden muss.
Und das direkt aus der Hüfte.
Das nenne ich von den Emotionen geritten zu werden.
So wollte ich nie werden, deshalb habe ich wohl schon sehr früh gelernt, meine Emotionen erst einmal zu beruhigen, bevor ich Stellung beziehe.
 
Was ich unter Ego überwinden verstehe ist es die Bedingungen zu verstehen die eine Situation im ganzen wirken lässt.

Wäre ich 100m Läufer und ich wollte jeden anderen darin besiegen, ist das wohl ein netter Zeitvertreib, ein schönes Hobby, etwas womit ich mich identifizieren kann und was vielleicht meinen Selbstwert ausmacht.

Es hat also positive Wirkungen und ist nicht unbedingt destruktiv. Im Alter werde ich nicht mehr so schnell sein, und wenn ich mich nur darüber definieren wollte, was würde das mit meinem Selbstwert machen? Ein sehr wackeliges Fundament. Ähnlich sieht man es ja zb in Hollywood, wo Menschen die sich zu sehr mit ihrem Aussehen identifizieren, einen aberwitzigen Kampf gegen das Altern mit Botox führen.

Wenn Sie darum also wegen unumgänglichen Veränderungen leiden, dann ist das destruktiv. Das zu überwinden bedeutet für mich das Ego zu überwinden und synchron mit der Wirklichkeit zu sein.

Gewisses Leid ist also einfach durch eine falsche Sicht der Realität entstanden. Danke unreflektiert Verstand.

Der selbe Verstand kann dies aber auch erkennen und führt so zu Gelassenheit darüber, zum Beispiel, dass ich mit 70 nicht mehr so schnell laufen kann wie mit 20 oder dass ich das Altern meines Körpers nicht aufhalten kann. Die wirkliche, fundamentale Zufriedenheit ist darum mMn. nicht an Bedingungen geknüpft, sondern in der Synchronität mit der Realität im Jetzt und nicht metaphysisch.

Die wirklich destruktiven Situationen in denen nicht erkannt wird, daß die Umstände bedingt sind, durch und durch, sind genauso Teil des Seins. Kontemplativ betrachtet kommt dann beim loslassen gewissen Unsinns eine Unglaubliche Gelassenheit und Leichtigkeit und Zufriedenheit, Zuversicht usw... Sehr positive Zustände.
Nichts desto trotz wende zumindest ich mich nicht von Problemen ab oder denke, wenn ich selbst merke gerade im Drama aufzugehen, dass es nicht eine sehr nachvollziehbare und bedingt wirkliche Angelegenheit ist.

Gestern ist nicht mehr, morgen ist noch nicht, die Metaphysik besteht aus Gedanken. Jetzt ist alles da und wenn man sich umschaut, sieht man wo man ist.

Das Ego und die Emotionen also zu bekämpfen, zu hindern und zu reduzieren, ist vollkommen unnötig, wenn destruktive Bedingungen Verstanden und konstruktives denken und handeln verinnerlicht ist.

Mich hat neulich etwas traurig gemacht, ich habe die Trauer sich ausbreiten lassen und mir war KLAR, dass es gute Gründe dafür gab. War ich jetzt nicht mehr im Sein? Getrennt von irgendwas? Bin ich darum ein emotionsgesteuerter Verblendeter aufgeblasener Egozentriker?

Ganz im Gegenteil, ich war vollkommen Anwesend und wären die Bedingungen anders gewesen, wäre ich vielleicht irgendwo anders und hätte vielleicht andere Emotionen an einem ganz anderen Ort unter anderen Umständen. Aber was mir begegnet, das kommt doch nicht von Ungefähr, da muss ich doch nicht dran rumdoktorn bis es Iwie in die Gedanken passt. Es fließt einfach vor sich her und ich erlebe es.

Was mir begegnet ist die volle Realität der Umstände und Bedingungen. Wieso also etwas nicht ausbreiten lassen, was kommt? Es ist doch unbeschreiblich Aufschlussreich.

Unter welche Erwartungen stelle ich das Sein, die Realität, das Leben, mich selbst, wenn ich etwas das entsteht leugne und als Hindernisse betrachte?
Damit verkompliziere ich doch alles.

Dass soll nicht heißen das destruktive Situationen nicht unter Erwartung stehen dürften, verbessert zu werden.

Das destruktive das mit dem Ego und den Emotionen einhergeht für sich selbst zu erkennen und dies zu überwinden, für sich selbst, ist doch sinnvoll und aufschlussreich, vor allem wenn synchron mit der Realität.

Darum aber das Ego und die Emotionen als Ursache für Verblendung zu sehen ist sehr und mehr als unsinnig, denn Unwissenheit ist nicht vom Ego entstanden, sondern durch fehlende Erfahrung oder Analyse.

Ausserdem, wem dient ein Mensch insgeheim wirklich, wenn er alles verallgemeinert und sich aus dieser Verallgemeinerung raus nimmt und jeden anderen, ausser denen die Ihm zustimmen in die Verallgemeinerung projiziert?
 
Das emotionale Ego zur Ruhe kommen lassen

@Montauk
Wenn du sagst, dass du den Egoquatsch, die Kämpfe und die Rechthaberei nicht mehr haben musst, ist das für mich ein Fortschritt in der persönlichen Entwicklung.

Ich sehe die Menschen als Individuen mit einer je eigenen persönlichen Entwicklung. Mein Anliegen ist es, das wesentliche einer solchen Entwicklung und den Menschen in seinem Einzelschicksal zu begreifen.

Der menschliche Entwicklungsweg gleicht einer Leiter mit sieben Sprossen. Das ist, wie mit den Wochentagen. Am Montag fängt die Woche an, mit dem emotionalen Mond, Dienstag/kämpferischer Mars, Mittwoch/rechthaberischer Merkur, Donnerstag/ grosszügiger Jupiter, Freitag/liebevolle Venus, Samstag/schicksalhafter Saturn und der Sonntag als lichtvoller Abschluss.
Wenn man die Emotionen, den Kampf miteinander und die Rechthaberei überwunden hat, so ist man zumindest schon am grosszügigen Jupiter angekommen. Das meinte ich mit `sehr weit gekommen`.

Diese siebenstufige Leiter habe ich von den Chaldäern übernommen als sogenannter chaldäischer Siebenstern

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Dieser ganze Thread ist voll von Egogequatsche und rechthaberischer Kämpfe von `weissichbesseralsdu`, das mache ich schon lange nicht mehr mit. Ich befasse mich lieber mit der saturnischen Essenz in Evidenz.
Dass das oft ungeliebt und unbeliebt ist und auch emotional `kalt` daherkommt, ist mir schon klar. Aber irgendwann kommt jeder, so ist zu hoffen, auf diese Stufe. Da muss man sich auch nichts darauf einbilden, es ist eher eine Verpflichtung zur Weitergabe von eigenen Erkenntnissen.
In diesem Sinne
Alles Liebe ELi.
Danke Eli,
ja...wenn Du es so siehst, dann bin ich wohl weit gekommen, das aber aus purem Egoismus, einfach weil es mir damit besser geht und ich andere nicht mit Worten verletze, die mir später mal leid tun würden.

Und sorrry Eli, zu allem anderen kann ich nichts sagen, denn wenn ich von etwas gar keine Ahnung habe, dann ist es Astrologie.
Damit habe ich mich leider nie beschäftigt, was ich heute sehr bedaure.
 
Stell dir mal vor, du sitzt da verbittert alleine zuhause, hast dir dein Leben versaut, voller Missgunst, Hass und Neid.

Ich denke, so einen Zustand kann man sich nur vorstellen, wenn man verbittert ist und voller Missgunst, Hass und Neid..

Ansonsten kann man auch (mit sich) zufrieden zu Hause sitzen, sich an vielen Dingen erfreuen, die das eigene Leben bereichern und glücklich sein, dass man alles hat, was man braucht... nicht hungern und nicht frieren muss... ein Dach über dem Kopf, nen Job und im Grunde keine gröberen Sorgen ...

Viele haben das nicht und fürchten um ihr Leben und das Leben ihrer Kinder... das sollte man sich öfter mal bewusst machen, dann stellt sich die Zufriedenheit gleich automatisch ein...
 
:thumbup:
Ich selbst komme aus einer Familie, in der einfach nur re-agiert wurde.
Ohne nachzudenken, wie ein Pfeil, der SOFORT abgeschossen werden muss.
Und das direkt aus der Hüfte.
Das nenne ich von den Emotionen geritten zu werden.
So wollte ich nie werden, deshalb habe ich wohl schon sehr früh gelernt, meine Emotionen erst einmal zu beruhigen, bevor ich Stellung beziehe.
Solange Du keine Magenschwüre und nicht Angst vor Konflikten hast, sind Deine Emotionen tatsächlich beruhigt.
Ich hatte diesbezüglich auch meine Muster, nur halt mit der Schlussfolgerung grundsätzlich keine Autorität anzuerkennen, das war nicht sonderlich gesund und hat jede Karriere verhindert:D
Letztlich setzte sich das irgendwann auch im religiösen Sinne fort .
 
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Solange Du keine Magenschwüre und nicht Angst vor Konflikten hast, sind Deine Emotionen tatsächlich beruhigt.
Weder das Eine, noch das Andere.

Wie schon geschrieben :D, habe ich kein Problem damit, Grenzen aufzuzeigen, aber meistens sehr diplomatisch.

Meine "bessere Hälfte" sagt öfter mal zu mir, ich würde jede Talkshow schreddern. :D
 
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