Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Ich weiss nicht wie Du deine Entwicklungen machst, aber ich gehe gerne aus der Schwäche in die Stärke um mich dann irgendwann in der Ruhe wieder zu finden.
Falls du immer ohne Pendelbewegung sofort in die Mitte kommst, ja zieh ich meinen Hut vor Dir! Und das musst Du jetzt nicht beweisen, ich glaub Dir das jetzt einfach.
Ich bewege mich da in meinem Tempo
Ich mache ebenfalls Pendelbewegungen. Ich versuche mich aber an den Angelpunkt zu orientieren und mich dort im Sein zu verorten. Das Pendel schwingt trotzdem, dann aber aus einer Beobachterposition heraus. So schwingt einerseits mein Ich am unteren Ende, aber die Identifikation mit diesem lässt langsam nach, so wie zwingend der Schwerkraft des Lebens zu folgen.
 
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Nach meinem Verständnis gibt es genetische Einflüsse, die das Wesen eines Menschen bestimmen. Die Ausschüttungen und Verweildauer von Botenstoffen entscheiden darüber, von welchem Wesen wir betont werden. Etwas, das uns also schon mit in die Wiege gelegt wird.

An diesen Tonern richten sich dann auch unsere Erfahrungen aus. Gute Beispiele dazu sind Geschwister, die in der gleichen Situation zu unterschiedlichen Erfahrungen kommen können.


Merlin
Das muss man wohl auch in die Betrachtung mit einbeziehen, obwohl ich dem ganzen nicht zu viel Wert beimessen würde. Neuroplastizität ist ein deutlicher Beweis, welche Fähigkeiten der Menschliche Geist auf das eigene Gehirn hat. Das Gehirn verändert sich durch seine eigene geistigen Fähigkeiten.

Wäre es fest, würde ein Mensch darüber definiert wo er herkommt und nicht wo er hingeht. Das ist aber meiner Meinung nach das wesentliche; Nicht wo er herkommt, sondern wo er hingeht.
 
Nunja, das ist für mich erstmal nur eine Behauptung. Ein postuliertes Ergebnis ohne Rechenweg und mit solchen Annahmen kann ich wenig anfangen. Ich kann nachvollziehen wie du zu dieser Schlussfolgerung kommst, würde aber nie auf diese kommen. Alles zeigt sich im Moment, wenn du ehrlich bist, ist deine Assoziation eine Prognose. Ob es sich dann so verhält wird sich ja zeigen, oder halt nicht, oder ganz anders. Was juckt es jetzt? Ich nehme an dein bestes Argument ist die Erfahrung der Stille und was sich daraus offenbart. Sehr gewagte These den Rest daraus zu erdenken.
Das ist mehr als eine Prognose. Zum Einen gibt es leuchtende Vorbilder, die es zumindest besser beherrschen als ich, zum Anderen gibt es kurzzeitige Erfahrungen, die schrittweise - mit Rückschlägen- zunehmen. Es zeigt sich also und es juckt weniger. Eine „Erfahrung der Stille“ ist keine Prognose:p


Ich nehme an, du beziehst dich wieder auf die Erfahrung der Stille. Ich habe dich ja schon gefragt was du damit anfängst. Das sein genießen, kam glaube ich ungefähr dabei raus und das ist wohl auch nicht gänzlich unnötig. Dennoch sehe ich es vollkommen anders, was du jetzt interpretieren kannst wie du möchtest, denn mMn. offenbart sich etwas, wie es der Verstand im konzeptionellen die Realität nicht wahrnimmt.
Der Verstand braucht es auch nicht wahrnehmen, aber er bekommt es mit. Der schreibt hier ja hoffentlich:D
Es geht über das Genießen hinaus, denn dort dort liegt ebenfalls die Quelle der Schöpfung und somit der Magie, was meine Spielwiese ist.
Das Sein oder Gott ist „der Wahre Wille“ des Magiers. Zumindest derjenigen, die an der Krippe den Sohn verehren, auch wenn sie es wesentlich in sich verorten. Aber das nur am Rande als Schnittpunkt zwischen Reli und Magie. Bei letzteren werden halt die äußeren Mittel wenig oder nur aus technischen Gründen „verehrt“
Ich denke die Oberflächlichen Beispiele, der Omi über die Straße zu helfen usw... können wir uns ab einem gewissen Erfahrungswert sparen. Das ist für mich nichts was mit der tiefe und Weisheit zu tun hat die sich im Fundament des Bewusstseins entfalten.
Zu wissen, ob die Omi wirklich über die Straße will (manchmal weiß sie es selbst nicht) hängt mit der Weisheit des Seins zusammen, die nicht zwingend konträr zur Erfahrung mit Omis steht, sondern mit der Beobachterposition straßenwechselnder Omis.
Das Ego würde einiges falsch machen können:

 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte es auch als Alternative sehen, der Glaube an sich selbst.
Mit der Selbstheilung, sehe ich zwiespältig. Glauben, dass es jemand anderes erledigt, oder Glaube an sich selbst.
Hallo Ramalon,

in meinem Thread vom sinnlichen Draht hatte ich einmal einen grundsätzlichen Beitrag zu den spirituellen Begleitern geschrieben, die auch Deine Fragen beantworten könnten. Damit Du nicht lange suchen musst, möchte ich mich daraus selbst zitieren:

Zitat aus: #14:

Hallo zusammen,

in meinen Beiträgen hatte ich ja schon mehrfach von der Rolle der spirituellen Begleiter geschrieben und möchte nun etwas konkreter auf diese Wesen eingehen. Am besten lassen sich diese transzendenten Wesen am Beispiel der Engel erklären und verstehen.

Engel, Elfen, Feen und sonstige Wesen haben einen tieferen Sinn, der in unserer Seele verborgen ist und uns seit der Morgendämmerung der Menschheit begleitet. In archaischen Zeiten mussten wir erfahren, dass unsere natürlichen Feinde aus der Tierwelt uns an Kraft und Schnelligkeit weit überlegen waren und wir nur in einer Gemeinschaft überleben konnten.

Es ist logisch, dass die Stärke einer Gemeinschaft von den Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder abhängig ist. Diese Erkenntnis ist tief in uns verwurzelt, so dass wir unbewusst die einzelnen Fähigkeiten einer Gemeinschaft auf uns selbst übertragen und das bekannte Wir-Gefühl produziert wird.

Einzelne starke Persönlichkeiten in einer solchen Gemeinschaft signalisieren uns also Geborgenheit, Schutz und Stärke und je größer deren Potenzial ist, je größer wird auch unsere eigene Zuversicht zu diesen Werten.

Wenn ich also mich einem Wesen anschließe, welches außerhalb unserer realen Welt existiert und über Kräfte verfügt, die jenseits der menschlichen Fähigkeiten liegen, wird auch verständlich, warum in unserem Unterbewusstsein ein entsprechendes Wir-Gefühl generiert wird (mein Engel und ich).

Aus diesem Gefühl heraus entsteht in unserem Unterbewusstsein auch immer das Empfinden einer Gesellschaft, die uns zu umgibt. Gesellschaft ist jedoch auch nur ein abstrakter Gedanke und nicht fassbar, sondern transzendent.

Aus der Summe dieser Gefühle und Emotionen entstehen diese Geistwesen aus der Bildersprache unserer Seele und berühren uns deshalb auf besondere Weise. Wir sollten uns auch daran erinnern, dass wir mit den Geistwesen über einen sehr langen Zeitraum gelernt haben die Welt zu verstehen und zu erklären ...



Merlin
 
:LOL::LOL::LOL: Alter, frag sie doch einfach!
:D
Die Wahrscheinlichkeit, dass das zielführend ist mag häufig sein.
Aber die Quelle, das Sein, ist der Ursprung allen Wollens im Leben (jetzt mal abgesehen von dem weniger optimalen Beispiel „Oma“) Viele Äußerungen unseres Willens sind Verwirrungen und Irrungen des beschränkten Egos, deswegen nimmt man etwas hinzu, was größer als unsere Beschränktheit ist.
 
Das muss man wohl auch in die Betrachtung mit einbeziehen, obwohl ich dem ganzen nicht zu viel Wert beimessen würde. Neuroplastizität ist ein deutlicher Beweis, welche Fähigkeiten der Menschliche Geist auf das eigene Gehirn hat. Das Gehirn verändert sich durch seine eigene geistigen Fähigkeiten ...
Hallo Ultimate,

da ich jetzt hier kein neues Fass aufmachen möchte, füge ich Dir hier einen Link zu einem meiner Beiträge an: #92

Unabhängig davon kann die Neuroplastizität auch nur etwas Verändern, zu dem es einen Bedarf gibt und dies auch im Bereich der eigenen Möglichkeiten steht. Ja und das entscheidet nicht die Ratio, denn sie steht am Ende der neuronalen Prozesse. Das Gehirn verändert sich also selbst und nicht die Ratio.

Jeder kann Klavierspielen lernen, aber nicht jeder wird trotz aller Mühen ein virtuoser Pianist werden können. Und noch stärker wirkt sich das auf die Gefühlswelt und die Befindlichkeit aus. Man kann also so tun als wäre man selbstlos und zufrieden, ob aber dazu auch die Gefühle vorhanden sind, dürfte eine andere Sache sein.

Merlin
 
:D
Die Wahrscheinlichkeit, dass das zielführend ist mag häufig sein.
Aber die Quelle, das Sein, ist der Ursprung allen Wollens im Leben (jetzt mal abgesehen von dem weniger optimalen Beispiel „Oma“) Viele Äußerungen unseres Willens sind Verwirrungen und Irrungen des beschränkten Egos, deswegen nimmt man etwas hinzu, was größer als unsere Beschränktheit ist.
Ich verstehe dich schon. Für mich persönlich bewerte ich dies aber nicht ala:Ego=Verblendung und nicht sein
Bewusstsein=Wahrheit und sein.

Das mag häufig hinkommen, allerdings werden in der Extremen Betrachtung und Schlussfolgerungen die Bedingungen nicht betrachtet. Das sehe ich als stolperstein und sehr häufig.

Das bedingte entstehen. So ist das Ego also bedingt entstanden. Ebenfalls der Wille! Ist das einmal klar, ist es kein stolperstein mehr.

Was bedingt entsteht ist da. Ich könnte es in der Stille wegatmen, oder in relation der Qualitäten als Unsinn bezeichnen, muss es aber nicht, denn es entstand wie alles andere und wirklich bewertungslos wie die Präsenz, ist eben auch sämtliche Pro und Kontras anzunehmen. Sämtlichen Wert. Mit Bewusstheit darüber wird eh klar ob die bedingte Freude am umsetzen des Willens den Aufwand wert ist, aber das muss jeder für sich entscheiden. Es liegt in seiner Freiheit somit in seiner Verantwortung.

Aus der Stille dann zu urteilen: verblendet oder erleuchtet (beide Zustände sind mir zu extrem gedacht) ist mMn. Spekulation, denn dass eine muss nicht auf das andere folgen.

Soll heißen ich kann den Willen ohne Konflikt ins Sein tragen, ohne die Bewusstheit zu verlieren.

Wird es aber entgegengesetzt Verallgemeinert, bekommt das ganze wieder einen Religiösen Touch von richtig und falsch. Und Meister und Lehrling und Schwarz und Weiß und Wahrheit und Verblendung. Alle Dualität quasi die schon längst aufgelöst ist, sobald die Bedingungen klar sind. Also eigentlich kein Problem.

Es ist nicht kompliziert, kein Grund ein neues Bild zu malen. Bedingungen verstehen und sich am Sein freuen und nach der eigenen Ansicht handeln und Leid vermeiden, so dass auch das Pendel zwischen Freude und Leid zum Stehen kommt. Das sind dann die Fundamentalen Qualitäten des Sein, mMn. und alles im Ausdruck von innen heraus wird es bezeugen.

Man kann sich selbst nichts vormachen, sich selbst nicht zum Narren, wenn man bewusst und ehrlich zu sich ist.
 
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Hallo Ultimate,

da ich jetzt hier kein neues Fass aufmachen möchte, füge ich Dir hier einen Link zu einem meiner Beiträge an: #92

Unabhängig davon kann die Neuroplastizität auch nur etwas Verändern, zu dem es einen Bedarf gibt und dies auch im Bereich der eigenen Möglichkeiten steht. Ja und das entscheidet nicht die Ratio, denn sie steht am Ende der neuronalen Prozesse. Das Gehirn verändert sich also selbst und nicht die Ratio.

Jeder kann Klavierspielen lernen, aber nicht jeder wird trotz aller Mühen ein virtuoser Pianist werden können. Und noch stärker wirkt sich das auf die Gefühlswelt und die Befindlichkeit aus. Man kann also so tun als wäre man selbstlos und zufrieden, ob aber dazu auch die Gefühle vorhanden sind, dürfte eine andere Sache sein.

Merlin
Nun ja, spielt ja keine Rolle wie es nun geht, wichtig ist doch, dass ich destruktives das zu Leid führt Bewusst machen kann und verändern kann. Ohne Ratio eben auch nicht möglich.

Ganzheitlich gehört auch die Ratio dazu. Alles.
 
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