
Die Wahrscheinlichkeit, dass das zielführend ist mag häufig sein.
Aber die Quelle, das Sein, ist der Ursprung allen Wollens im Leben (jetzt mal abgesehen von dem weniger optimalen Beispiel „Oma“) Viele Äußerungen unseres Willens sind Verwirrungen und Irrungen des beschränkten Egos, deswegen nimmt man etwas hinzu, was größer als unsere Beschränktheit ist.
Ich verstehe dich schon. Für mich persönlich bewerte ich dies aber nicht ala:Ego=Verblendung und nicht sein
Bewusstsein=Wahrheit und sein.
Das mag häufig hinkommen, allerdings werden in der Extremen Betrachtung und Schlussfolgerungen die Bedingungen nicht betrachtet. Das sehe ich als stolperstein und sehr häufig.
Das bedingte entstehen. So ist das Ego also bedingt entstanden. Ebenfalls der Wille! Ist das einmal klar, ist es kein stolperstein mehr.
Was bedingt entsteht ist da. Ich könnte es in der Stille wegatmen, oder in relation der Qualitäten als Unsinn bezeichnen, muss es aber nicht, denn es entstand wie alles andere und wirklich bewertungslos wie die Präsenz, ist eben auch sämtliche Pro und Kontras anzunehmen. Sämtlichen Wert. Mit Bewusstheit darüber wird eh klar ob die bedingte Freude am umsetzen des Willens den Aufwand wert ist, aber das muss jeder für sich entscheiden. Es liegt in seiner Freiheit somit in seiner Verantwortung.
Aus der Stille dann zu urteilen: verblendet oder erleuchtet (beide Zustände sind mir zu extrem gedacht) ist mMn. Spekulation, denn dass eine muss nicht auf das andere folgen.
Soll heißen ich kann den Willen ohne Konflikt ins Sein tragen, ohne die Bewusstheit zu verlieren.
Wird es aber entgegengesetzt Verallgemeinert, bekommt das ganze wieder einen Religiösen Touch von richtig und falsch. Und Meister und Lehrling und Schwarz und Weiß und Wahrheit und Verblendung. Alle Dualität quasi die schon längst aufgelöst ist, sobald die Bedingungen klar sind. Also eigentlich kein Problem.
Es ist nicht kompliziert, kein Grund ein neues Bild zu malen. Bedingungen verstehen und sich am Sein freuen und nach der eigenen Ansicht handeln und Leid vermeiden, so dass auch das Pendel zwischen Freude und Leid zum Stehen kommt. Das sind dann die Fundamentalen Qualitäten des Sein, mMn. und alles im Ausdruck von innen heraus wird es bezeugen.
Man kann sich selbst nichts vormachen, sich selbst nicht zum Narren, wenn man bewusst und ehrlich zu sich ist.