Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Nun ja, spielt ja keine Rolle wie es nun geht, wichtig ist doch, dass ich destruktives das zu Leid führt Bewusst machen kann und verändern kann. Ohne Ratio eben auch nicht möglich.
Ganzheitlich gehört auch die Ratio dazu. Alles.
Mir sind im Leben schon viele Menschen begegnet, die sich ihrem Leid bewusst sind und sich trotz Ratio und einem Willen von ihrer Ohnmacht nicht befreien konnten. So denke ich auch an jene Menschen, die sich ihrer Depression nicht entziehen können, weil diese eben durch Hormone bestimmt wird.

Wie sagte schon Schopenhauer:

„Der Mensch kann tun was er will;
er kann aber nicht wollen, was er will."

:confused:


Merlin
 
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Mir sind im Leben schon viele Menschen begegnet, die sich ihrem Leid bewusst sind und sich trotz Ratio und einem Willen von ihrer Ohnmacht nicht befreien können. So denke ich auch an jene Menschen, die sich ihrer Depression nicht entziehen können, weil diese eben durch Hormone bestimmt wird.

Wie sagte schon Schopenhauer:

„Der Mensch kann tun was er will;
er kann aber nicht wollen, was er will."

:confused:


Merlin
Da hast du schon recht, und das muss man differenziert betrachten für alle, deren Hormone nicht die Ursache für die Depression sind. Und bei denen wo es das ist, hoffe ich doch, dass sie alles mögliche Versuchen, um von dieser Qual frei zu kommen.

Wie Frei der Wille wirklich ist, stellt sich sehr in Frage wenn man das bedingte entstehen mit betrachtet. Aber gut, das ist nun ein anderes Fass.
 
Ich verstehe dich schon. Für mich persönlich bewerte ich dies aber nicht ala:Ego=Verblendung und nicht sein
Bewusstsein=Wahrheit und sein.

Das mag häufig hinkommen, allerdings werden in der Extremen Betrachtung und Schlussfolgerungen die Bedingungen nicht betrachtet. Das sehe ich als stolperstein und sehr häufig.

Das bedingte entstehen. So ist das Ego also bedingt entstanden. Ebenfalls der Wille! Ist das einmal klar, ist es kein stolperstein mehr.

Was bedingt entsteht ist da. Ich könnte es in der Stille wegatmen, oder in relation der Qualitäten als Unsinn bezeichnen, muss es aber nicht, denn es entstand wie alles andere und wirklich bewertungslos wie die Präsenz, ist eben auch sämtliche Pro und Kontras anzunehmen. Sämtlichen Wert. Mit Bewusstheit darüber wird eh klar ob die bedingte Freude am umsetzen des Willens den Aufwand wert ist, aber das muss jeder für sich entscheiden. Es liegt in seiner Freiheit somit in seiner Verantwortung.

Aus der Stille dann zu urteilen: verblendet oder erleuchtet (beide Zustände sind mir zu extrem gedacht) ist mMn. Spekulation, denn dass eine muss nicht auf das andere folgen.

Soll heißen ich kann den Willen ohne Konflikt ins Sein tragen, ohne die Bewusstheit zu verlieren.

Wird es aber entgegengesetzt Verallgemeinert, bekommt das ganze wieder einen Religiösen Touch von richtig und falsch. Und Meister und Lehrling und Schwarz und Weiß und Wahrheit und Verblendung. Alle Dualität quasi die schon längst aufgelöst ist, sobald die Bedingungen klar sind. Also eigentlich kein Problem.

Es ist nicht kompliziert, kein Grund ein neues Bild zu malen. Bedingungen verstehen und sich am Sein freuen und nach der eigenen Ansicht handeln und Leid vermeiden, so dass auch das Pendel zwischen Freude und Leid zum Stehen kommt. Das sind dann die Fundamentalen Qualitäten des Sein, mMn. und alles im Ausdruck von innen heraus wird es bezeugen.

Man kann sich selbst nichts vormachen, sich selbst nicht zum Narren, wenn man bewusst und ehrlich zu sich ist.
Ich nehme an Du willst darauf hinweisen, dass das Ego per se nicht schlecht ist -und das mit Recht. Der Alltag ist auch nicht der Seziertisch, wie es im Forum etwas theoretisch rüberkommt. Zudem passiert auch vieles automatisch spätestens mit dem Einsetzen der Wechseljahre. Das Ich kämpft nicht mehr an vorderster Front. Alternativ gibt es den Altersstarrsinn, aber ich hoffe zumindest, dass das Sein prozentual insgesamt mehr Raum bekommt mit mehr Gelassenheit.
Man kann mehr oder weniger im Forum „was vormachen“ , aber sich selbst nicht, völlig richtig.
 
Ich bin durch Google nicht schlauer geworden, bezieht sich das auf sein Zeitkreuz ?
Ich hab da mal Artikel gelesen von Ihm oder einer seiner Jünger (Löwensprung) , aber frag mich nicht welchen. Es ging um Organisationskerne. Wir Menschen hätten unseren eigenen in dieser Realitätsebene. Was unsere Individualität bewirkt.
Bei Tieren wäre dieser Kern eine Stufe über uns, in der Stufe in der wiederum unsere erste Überform leben würde (niederrangigste Engel ). Hier hat ein Engel eine Gewisse Anzahl Menschen (Engel=Hand, Menschen = Finger). Die Pflanzen haben ihre Organisationseinheit wiederum nochmal einen Stufe drüber.
 
Ich nehme an Du willst darauf hinweisen, dass das Ego per se nicht schlecht ist -und das mit Recht. Der Alltag ist auch nicht der Seziertisch, wie es im Forum etwas theoretisch rüberkommt. Zudem passiert auch vieles automatisch spätestens mit dem Einsetzen der Wechseljahre. Das Ich kämpft nicht mehr an vorderster Front. Alternativ gibt es den Altersstarrsinn, aber ich hoffe zumindest, dass das Sein prozentual insgesamt mehr Raum bekommt mit mehr Gelassenheit.
Man kann mehr oder weniger im Forum „was vormachen“ , aber sich selbst nicht, völlig richtig.
Gelassenheit ist schon in Ordnung. Aber selbst der Mensch mit Altersstarrsinn, wo ist das Problem? Soll er doch, muss er darum falsch sein, verblendet, sein Verhalten ändern, unzulänglich sein, ein nicht wertvoller, ein verblendeter, doof, oder sonst was und vor allem Unglücklich?

Solange er niemandem was tut, ist doch alles ok, woher die Erwartungen?

Und was hat es mit einem selbst zu tun. Das ist ein schönes Wunder für mich, den Menschen mit seinen eigenen Marotten nicht zu reduzieren.
Letztlich kann er doch alles sein. Das ist für mich das Sein, nichts was einer zu tun oder zu lassen, zu erreichen oder vermeiden hat.

Nur wenns ihn selbst nervt, vorausgesetzt er tut niemandem etwas wirklich schlimmes an, dann ist doch auch ok wenn er das ändern will.

Aber die Erwartungshaltung: Das muss Ego sein... Schlecht, ist mMn. hinderlicher als den Menschen anzunehmen und kennenzulernen. Ich rede von realen Begegnungen im Leben, nicht virtuellen.

Das ganze Kopfkino: du tust dies wegen deines Egos, du tust das wegen deines Egos... Vollkommene Zeitverschwendung.
Finde ich noch schlimmer als zu glauben man selbst müsse doch erleuchtet sein, bei soviel klugen blabla und schlauen Gerede oder geschreibe nur die anderen nicht. :rolleyes:

"Lass es sein" ... Zwei verschiedene Bedeutungen die zu einem führen.
 
Die Heimkehr ist hochkomplex wie der Mensch. Daher muss man alles rausnehmen und es bleibt ein ganz einfaches Ego übrig, welches nur noch kalte Herdplatten berührt.
Die Heimkehr ist ne coole Sache.
 
Was hatte ich für kostbare Zeit und Kraft vergeudet, nur um nach dem Sinn meines Tuns zu suchen? Grenzen meiner Gedanken öffneten sich und erst da wurde mir die Fülle klar, aus der man schöpfen kann.
Es fielen auch meine Erwartungen von mir ab, die uns bekanntlich beim Glücklichsein im Wege steht. Sich einfach über ein gutes Werk zu freuen, dass man eben erst getan hat und es sich nicht gleich wieder mit der Frage nach dem Sinn vermiesen.
Lieber Merlin
Nie wäre es mir in meinem Leben eingefallen, erst nach getaner Arbeit nach seinem Sinn mich zu fragen. Das wäre mir als eine Verhöhnung derselben erschienen. Ich habe jedem Tun mindestens einen, besser zwei sinnwirkende Gedanken vorangestellt. Das hat mich aber nie daran gehindert, über mein sinnvolles Tun glücklich zu sein.

Die negative Sicht von Schopenhauer auf das Leben hat mich stets angewidert, z.B.
`Die Basis allen Wollens ist Bedürftigkeit, Mangel, also Schmerz. Das Leben „schwingt also, gleich einem Pendel, hin und her zwischen dem Schmerz und der Langeweile“. Schon seiner Anlage nach ist das Menschenleben keiner wahren Glückseligkeit fähig. Jede Lebensgeschichte ist eine Leidensgeschichte, eine fortgesetzte Reihe großer und kleiner Unfälle.`

Für mich ist die transzendentale Erfahrbarkeit des Wollens `an sich` der Quell meines sinnwirkenden Tuns.
LG ELi
 
Hallo Ramalon,

in meinem Thread vom sinnlichen Draht hatte ich einmal einen grundsätzlichen Beitrag zu den spirituellen Begleitern geschrieben, die auch Deine Fragen beantworten könnten. Damit Du nicht lange suchen musst, möchte ich mich daraus selbst zitieren:

Zitat aus: #14:

Hallo zusammen,

in meinen Beiträgen hatte ich ja schon mehrfach von der Rolle der spirituellen Begleiter geschrieben und möchte nun etwas konkreter auf diese Wesen eingehen. Am besten lassen sich diese transzendenten Wesen am Beispiel der Engel erklären und verstehen.

Engel, Elfen, Feen und sonstige Wesen haben einen tieferen Sinn, der in unserer Seele verborgen ist und uns seit der Morgendämmerung der Menschheit begleitet. In archaischen Zeiten mussten wir erfahren, dass unsere natürlichen Feinde aus der Tierwelt uns an Kraft und Schnelligkeit weit überlegen waren und wir nur in einer Gemeinschaft überleben konnten.

Es ist logisch, dass die Stärke einer Gemeinschaft von den Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder abhängig ist. Diese Erkenntnis ist tief in uns verwurzelt, so dass wir unbewusst die einzelnen Fähigkeiten einer Gemeinschaft auf uns selbst übertragen und das bekannte Wir-Gefühl produziert wird.

Einzelne starke Persönlichkeiten in einer solchen Gemeinschaft signalisieren uns also Geborgenheit, Schutz und Stärke und je größer deren Potenzial ist, je größer wird auch unsere eigene Zuversicht zu diesen Werten.

Wenn ich also mich einem Wesen anschließe, welches außerhalb unserer realen Welt existiert und über Kräfte verfügt, die jenseits der menschlichen Fähigkeiten liegen, wird auch verständlich, warum in unserem Unterbewusstsein ein entsprechendes Wir-Gefühl generiert wird (mein Engel und ich).

Aus diesem Gefühl heraus entsteht in unserem Unterbewusstsein auch immer das Empfinden einer Gesellschaft, die uns zu umgibt. Gesellschaft ist jedoch auch nur ein abstrakter Gedanke und nicht fassbar, sondern transzendent.

Aus der Summe dieser Gefühle und Emotionen entstehen diese Geistwesen aus der Bildersprache unserer Seele und berühren uns deshalb auf besondere Weise. Wir sollten uns auch daran erinnern, dass wir mit den Geistwesen über einen sehr langen Zeitraum gelernt haben die Welt zu verstehen und zu erklären ...



Merlin
Es gibt keine Begleiter oder Wesen in der Richtung, es ist Wunschdenken.
Man nennt mich zwar im Forum Lügner und Spinner, aber das was ich mache, hat den Vorteil, dass ich das gebacken bekomme, was diese angeblichen Wesen nicht hinbekommen.
Engelchen usw. gehören meiner Ansicht nach, in die Märchenstunde.

Glauben, des etwas anderes das Leben bestimmt, eignet sich gut um die Eigenverantwortung abzulegen, wiederum sind die Menschen, oder machen sich die Menschen damit unmündig.
Nach der Gesetzgebung wäre es der Vormund, der die Handlungen bestimmt, und diese Menschen nicht geschäftsfähig, oder bedingt geschäftsfähig.
Passt dann wieder der Spruch von Jesus, angeblich: "Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"
 
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Lieber Merlin
Nie wäre es mir in meinem Leben eingefallen, erst nach getaner Arbeit nach seinem Sinn mich zu fragen. Das wäre mir als eine Verhöhnung derselben erschienen. Ich habe jedem Tun mindestens einen, besser zwei sinnwirkende Gedanken vorangestellt. Das hat mich aber nie daran gehindert, über mein sinnvolles Tun glücklich zu sein.

Die negative Sicht von Schopenhauer auf das Leben hat mich stets angewidert, z.B.
`Die Basis allen Wollens ist Bedürftigkeit, Mangel, also Schmerz. Das Leben „schwingt also, gleich einem Pendel, hin und her zwischen dem Schmerz und der Langeweile“. Schon seiner Anlage nach ist das Menschenleben keiner wahren Glückseligkeit fähig. Jede Lebensgeschichte ist eine Leidensgeschichte, eine fortgesetzte Reihe großer und kleiner Unfälle.`

Für mich ist die transzendentale Erfahrbarkeit des Wollens `an sich` der Quell meines sinnwirkenden Tuns.
LG ELi
Bei Merlin klingt es etwas pauschal. In gewisser Weise hat er aber recht.
Kommt immer auf die Handlung an. Hatte es auch schon geschrieben, ist es richtig oder falsch.
Hat jemand Hunger ist die Antwort essen. Also gebe ich ihm zu essen.
Nicht, ich mache es wegen dem Karma, oder um ins Himmelreich zu kommen, geht aber auch gegenteilig, es ist Gottes Wille, oder es ist sein Karma. Alles emotional verbunden.
Antwort Essen ist der kürzeste Weg. Ist zwar emotionslos, aber effektiv.
Es macht was es soll, und ist bedarfs orientiert.
 
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