Ich nehme an Du willst darauf hinweisen, dass das Ego per se nicht schlecht ist -und das mit Recht. Der Alltag ist auch nicht der Seziertisch, wie es im Forum etwas theoretisch rüberkommt. Zudem passiert auch vieles automatisch spätestens mit dem Einsetzen der Wechseljahre. Das Ich kämpft nicht mehr an vorderster Front. Alternativ gibt es den Altersstarrsinn, aber ich hoffe zumindest, dass das Sein prozentual insgesamt mehr Raum bekommt mit mehr Gelassenheit.
Man kann mehr oder weniger im Forum „was vormachen“ , aber sich selbst nicht, völlig richtig.
Gelassenheit ist schon in Ordnung. Aber selbst der Mensch mit Altersstarrsinn, wo ist das Problem? Soll er doch, muss er darum falsch sein, verblendet, sein Verhalten ändern, unzulänglich sein, ein nicht wertvoller, ein verblendeter, doof, oder sonst was und vor allem Unglücklich?
Solange er niemandem was tut, ist doch alles ok, woher die Erwartungen?
Und was hat es mit einem selbst zu tun. Das ist ein schönes Wunder für mich, den Menschen mit seinen eigenen Marotten nicht zu reduzieren.
Letztlich kann er doch alles sein. Das ist für mich das Sein, nichts was einer zu tun oder zu lassen, zu erreichen oder vermeiden hat.
Nur wenns ihn selbst nervt, vorausgesetzt er tut niemandem etwas wirklich schlimmes an, dann ist doch auch ok wenn er das ändern will.
Aber die Erwartungshaltung: Das muss Ego sein... Schlecht, ist mMn. hinderlicher als den Menschen anzunehmen und kennenzulernen. Ich rede von realen Begegnungen im Leben, nicht virtuellen.
Das ganze Kopfkino: du tust dies wegen deines Egos, du tust das wegen deines Egos... Vollkommene Zeitverschwendung.
Finde ich noch schlimmer als zu glauben man selbst müsse doch erleuchtet sein, bei soviel klugen blabla und schlauen Gerede oder geschreibe nur die anderen nicht.
"Lass es sein" ... Zwei verschiedene Bedeutungen die zu einem führen.