Wenn Du die Botschaft „Glaube ist schlecht!“ in Dir verbreitest, ist das einfach kontraproduktiv. Ich denke, dass Du hier ein Gefangener Deiner Vorurteile bist.
Ich glaube an mich selbst, ist ein wesentlicher Baustein unseres Selbstwertgefühles. Ja und dieses Selbstwertgefühl entscheidet im Unbewussten, wie viel Kraft man investieren möchte, um eine Herausforderung meistern zu können.
Ein gutes Beispiel dazu ist ein Kranker, der sein Immunsystem erst ausschöpfen kann, wenn er auch emotional an seine Heilung glaubt. Soll also heißen, dass man seine Grenzen nur dann überwinden kann, wenn es da einen Glauben an etwas gibt, auf das wir hoffen können.
Sicherlich muss man an nichts glauben, aber es ergibt auch keinen Sinn, es nicht zu tun! Ein Glaube sollte also unseres Seelenheils wegen die Seele berühren und den Menschen zu einem Tun bewegen können.
Merlin
Man könnte es auch als Alternative sehen, der Glaube an sich selbst.
Mit der Selbstheilung, sehe ich zwiespältig. Glauben, dass es jemand anderes erledigt, oder Glaube an sich selbst.
Nennt sich Selbstheilung.
Hatte es schon in Bezug auf Störgefühle gebracht, es schädigt den ganzen Organismus, ablegen ist eine Art der Selbstheilung.
Ich lehne das was Eli macht im Grundsatz nicht ab.
Ich kann mich krank machen, also geht es auch im umgekehrten Sinne.
Glaube hilft manchmal, selbst die Heiler arbeiten nach dem Prinzip, und die Psychologie mit den Placebos.
Nur ist die Frage, was ist effektiver, der Glaube an sich selbst, oder an ein Placebo.
Wenn ich an mich glaube, versuche ich die Wirkungsweisen zu ergründen, die in meinem Körper stattfinden.
Wenn ich an außen glaube, mache ich es nicht, und verlasse mich darauf, dass mir jemand hilft.
Das ganze Problem dabei ist, ich nehme mir die Möglichkeit auf mich selbst einzuwirken, weil ich mich auf alles andere verlasse.
Jetzt in Bezug Jesus.
Man kann an ihn glauben, oder ihn Leben.
Wäre eine weitere Alternative. Man geht durchs Leben, kümmert sich um die Menschen, und bekommt dadurch seine Erkenntnisse. Gehe also seinen Weg.
Oder ich setzte mich hin und glaube.
Dann wieder zum Sein, alles ist in ständiger Bewegung, in ständiger Veränderung, das Leben auch.
So wäre es wesentlich effektiver sich dem Leben anzupassen, und den Veränderungen.
Durchs Leben gehen, wie Jesus es gemacht hat. Glaube ist aus meiner Sicht eine Stagnation, weil jede Art der Bewegung fehlt und damit die Weiterentwicklung, weil ich mich damit nicht anpasse, und keine Erkenntnisse gewinne.
Mich nicht der Zeit und der Veränderung angepasst habe.