Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

@one
Das sehe ich anders. Die Menschen sind keine Herde, sondern jeder ist ein Individuum mit eigenen Aufgaben und jeder muss sich allein weiter entwickeln, um sein Lebensziel zu erreichen. Und jeder Einzelne hat ein eigenes Karma
LG ELi
Hierzu empfehle ich Steiner und die Hand-Finger-Analogie. Auf der nächsten Ebene sind wir ein Wesen. Du fühlst dich als Planet, bist aber in einem Sonnensystem.
 
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Wenn Du die Botschaft „Glaube ist schlecht!“ in Dir verbreitest, ist das einfach kontraproduktiv. Ich denke, dass Du hier ein Gefangener Deiner Vorurteile bist.

Ich glaube an mich selbst, ist ein wesentlicher Baustein unseres Selbstwertgefühles. Ja und dieses Selbstwertgefühl entscheidet im Unbewussten, wie viel Kraft man investieren möchte, um eine Herausforderung meistern zu können.

Ein gutes Beispiel dazu ist ein Kranker, der sein Immunsystem erst ausschöpfen kann, wenn er auch emotional an seine Heilung glaubt. Soll also heißen, dass man seine Grenzen nur dann überwinden kann, wenn es da einen Glauben an etwas gibt, auf das wir hoffen können.

Sicherlich muss man an nichts glauben, aber es ergibt auch keinen Sinn, es nicht zu tun! Ein Glaube sollte also unseres Seelenheils wegen die Seele berühren und den Menschen zu einem Tun bewegen können.

Merlin
Man könnte es auch als Alternative sehen, der Glaube an sich selbst.
Mit der Selbstheilung, sehe ich zwiespältig. Glauben, dass es jemand anderes erledigt, oder Glaube an sich selbst.
Nennt sich Selbstheilung.
Hatte es schon in Bezug auf Störgefühle gebracht, es schädigt den ganzen Organismus, ablegen ist eine Art der Selbstheilung.
Ich lehne das was Eli macht im Grundsatz nicht ab.
Ich kann mich krank machen, also geht es auch im umgekehrten Sinne.
Glaube hilft manchmal, selbst die Heiler arbeiten nach dem Prinzip, und die Psychologie mit den Placebos.
Nur ist die Frage, was ist effektiver, der Glaube an sich selbst, oder an ein Placebo.

Wenn ich an mich glaube, versuche ich die Wirkungsweisen zu ergründen, die in meinem Körper stattfinden.
Wenn ich an außen glaube, mache ich es nicht, und verlasse mich darauf, dass mir jemand hilft.
Das ganze Problem dabei ist, ich nehme mir die Möglichkeit auf mich selbst einzuwirken, weil ich mich auf alles andere verlasse.

Jetzt in Bezug Jesus.
Man kann an ihn glauben, oder ihn Leben.
Wäre eine weitere Alternative. Man geht durchs Leben, kümmert sich um die Menschen, und bekommt dadurch seine Erkenntnisse. Gehe also seinen Weg.
Oder ich setzte mich hin und glaube.

Dann wieder zum Sein, alles ist in ständiger Bewegung, in ständiger Veränderung, das Leben auch.
So wäre es wesentlich effektiver sich dem Leben anzupassen, und den Veränderungen.
Durchs Leben gehen, wie Jesus es gemacht hat. Glaube ist aus meiner Sicht eine Stagnation, weil jede Art der Bewegung fehlt und damit die Weiterentwicklung, weil ich mich damit nicht anpasse, und keine Erkenntnisse gewinne.
Mich nicht der Zeit und der Veränderung angepasst habe.
 
Ich kann das so stehen lassen möchte aber noch anmerken, das das Ziel des "Starkwerdens" etwas anders gelagert ist. Auf jeden Fall finalgesehen:
Stark werden bedeutet , kein Opfer mehr zu sein (sei es emotional oder Körperlich), daraus folgt , daß man keine Tyrannen mehr anzieht. Wenn man einen ideologischen Fehler in diesem "Stark-werden" macht, dann bekommt man immer tollere Gegner.
Stark werden muss bedeuten einen "kleinen gewissen Ekel" gegen sein Opfer-sein zu entwickeln, um diesen Teil des Egos schrumpfen und verschwinden zu lassen.
Hier kommt auch der Karma-Begriff wieder ne andere Bedeutung:
Wenn als Konsequenz eines Unrechts, die Tilgung bei mir geschieht, in dem ich den Verantwortlichen bei mir ( mein magnetisches Opfer!!) angehe, dann ist auch der Platz da, den äußeren Tyrannen in die Nichtigkeit zu entlassen.
Gerne auch mit nem schönen Aufwärtshaken !
Aber sonst geb ich dir Recht!
Der Angang der Tilgung erfolgt nicht in der Außenfixierung des äußeren Tyrannen oder der Konsequenz eines Unrechts. „Kleinen gewissen Ekel“ um etwas „schrumpfen zu lassen“ wären ebenso Außenfixierungen, welche das Ego mehr füttert als klein werden lässt. Lösen lässt es sich in der Meditation inwendig, welches dann das Äußere bewirkt.
 
Ich kann das so stehen lassen möchte aber noch anmerken, das das Ziel des "Starkwerdens" etwas anders gelagert ist. Auf jeden Fall finalgesehen:
Stark werden bedeutet , kein Opfer mehr zu sein (sei es emotional oder Körperlich), daraus folgt , daß man keine Tyrannen mehr anzieht. Wenn man einen ideologischen Fehler in diesem "Stark-werden" macht, dann bekommt man immer tollere Gegner.
Stark werden muss bedeuten einen "kleinen gewissen Ekel" gegen sein Opfer-sein zu entwickeln, um diesen Teil des Egos schrumpfen und verschwinden zu lassen.
Hier kommt auch der Karma-Begriff wieder ne andere Bedeutung:
Wenn als Konsequenz eines Unrechts, die Tilgung bei mir geschieht, in dem ich den Verantwortlichen bei mir ( mein magnetisches Opfer!!) angehe, dann ist auch der Platz da, den äußeren Tyrannen in die Nichtigkeit zu entlassen.
Gerne auch mit nem schönen Aufwärtshaken !
Aber sonst geb ich dir Recht!
So etwas ähnliches in Falle von Betrug.
Dazu gehören zwei. Opfer und Täter. Lasse ich mich betrügen, mache ich mich selbst zum Opfer, und den anderen zum Täter. Blocke ich es ab, gibt es weder Opfer noch Täter. Muss nicht unbedingt mit einem Aufwärtshaken sein.
 
Der Jesus-Spruch, wenn dir einer auf die linke Backe schlägt, dann halt ihm auch die reche Backe hin
Ich kann das so stehen lassen möchte aber noch anmerken, das das Ziel des "Starkwerdens" etwas anders gelagert ist. Auf jeden Fall finalgesehen:
Stark werden bedeutet , kein Opfer mehr zu sein (sei es emotional oder Körperlich), daraus folgt , daß man keine Tyrannen mehr anzieht. Wenn man einen ideologischen Fehler in diesem "Stark-werden" macht, dann bekommt man immer tollere Gegner.
Stark werden muss bedeuten einen "kleinen gewissen Ekel" gegen sein Opfer-sein zu entwickeln, um diesen Teil des Egos schrumpfen und verschwinden zu lassen.
@one
Jesus hat sich nie als ein Opfer gesehen, sondern sein Dasein als Opferlamm entsprach einem Sendungsbewusstsein für die Menschheit. Und was wir daraus lernen können, das ist das Bewusstsein, dass jeder in diese Welt gekommen ist, nicht als ein Opfer, sondern mit einer Lebensaufgabe, die es durchzusetzen gilt.

Astrologisch betritt und begleitet Christus den Menschen am Aszendenten bei der Geburt ins Leben, womit die Lebensaufgabe mit dem Aszendentenzeichen und dessen Aszendentenherrscher gekennzeichnet ist. Daher kommt auch mein Spruch, den ich schon mehrmals in diesem Thread gebracht habe,
`Wer auf Christus vertraut, der hat nicht auf Sand gebaut,
der braucht keine Häuser aus Stein, keinen kirchlichen Fürsprecher und auch keine irdische Organisation, um den Weg zu Gott zu finden, denn Jesus Christus ist mit ihm und in ihm und immer für ihn da`
Alles Liebe ELi
 
So etwas ähnliches in Falle von Betrug.
Dazu gehören zwei. Opfer und Täter. Lasse ich mich betrügen, mache ich mich selbst zum Opfer, und den anderen zum Täter. Blocke ich es ab, gibt es weder Opfer noch Täter. Muss nicht unbedingt mit einem Aufwärtshaken sein.
„Abblocken“ ist zwangsläufig eine Strategie des Egos.
 
Der Angang der Tilgung erfolgt nicht in der Außenfixierung des äußeren Tyrannen oder der Konsequenz eines Unrechts. „Kleinen gewissen Ekel“ um etwas „schrumpfen zu lassen“ wären ebenso Außenfixierungen, welche das Ego mehr füttert als klein werden lässt. Lösen lässt es sich in der Meditation inwendig, welches dann das Äußere bewirkt.
Ich weiss nicht wie Du deine Entwicklungen machst, aber ich gehe gerne aus der Schwäche in die Stärke um mich dann irgendwann in der Ruhe wieder zu finden.
Falls du immer ohne Pendelbewegung sofort in die Mitte kommst, ja zieh ich meinen Hut vor Dir! Und das musst Du jetzt nicht beweisen, ich glaub Dir das jetzt einfach.
Ich bewege mich da in meinem Tempo
 
@one
Das sehe ich anders. Die Menschen sind keine Herde, sondern jeder ist ein Individuum mit eigenen Aufgaben und jeder muss sich allein weiter entwickeln, um sein Lebensziel zu erreichen. Und jeder Einzelne hat ein eigenes Karma
LG ELi
Wenn ich zu dem Weg noch eine Geschichte mit anfügen darf:

Es war zu einer Zeit, als ich auf meinem Weg durch die spirituelle Welt zu einem Ziel unterwegs war. Immer, wenn ich glaubte, an einem Ziel angekommen zu sein, sah ich wie bei einer Fata Morgana ein neues Ziel in der Ferne.

Bei einer Meditation zu diesem Thema sah ich einmal, wie ein Wanderer aus der Vergangenheit auf einem Weg wandelte. Alles war in Dunkel gehüllt, nur der Weg und der Wanderer strahlten in ockerfarbenem Licht.

Als er an eine Wegegabel kam, setzte er sich unter einen Baum und dachte darüber nach, welche Richtung er nun einschlagen sollte. Plötzlich sah ich in dem Wanderer Merlin auf seinem Weg durch die Zeiten. Aber schon im nächsten Augenblick wurde mir klar, dass ich nicht auf Merlin blickte, sondern auf mich selbst.

Wie mit einer Eingebung wurde mir bewusst, dass nicht das Ziel für mich entscheidend war, sondern der Weg. Es galt also nicht anzukommen, sondern diese Welt zu erkunden.

Nicht umsonst waren die Handwerksburschen drei Jahre und ein Tag ohne besonderes Ziel auf der Wanderschaft, um für ihr Handwerk und das Leben etwas zu erlernen. Das erinnerte mich auch an eine Lebensmaxime der alten Mönche: "Age, quod agis!“, oder auch "Tu, was Du tust!"

Nachdem mir das alles bewusst wurde, empfand ich es als Befreiung von der sinnlosen Jagd nach einer Fata Morgana. Seit diesem Tag verstehe ich mich als einen Handwerksburschen auf dem Weg durch die spirituelle Welt. Zugegeben der Gedanke vom Weg und den Zielen ist nicht neu, aber in der Schlichtheit liegt bekanntlich die größte Kraft.

Was hatte ich für kostbare Zeit und Kraft vergeudet, nur um nach dem Sinn meines Tuns zu suchen? Grenzen meiner Gedanken öffneten sich und erst da wurde mir die Fülle klar, aus der man schöpfen kann.

Es fielen auch meine Erwartungen von mir ab, die uns bekanntlich beim Glücklichsein im Wege steht. Sich einfach über ein gutes Werk zu freuen, dass man eben erst getan hat und es sich nicht gleich wieder mit der Frage nach dem Sinn vermiesen.

Ich habe es jedenfalls nicht bereut von dieser Wegegabel aus, zu meinem Traumpfad durch die spirituelle Welt aufzubrechen, um als ein solcher Handwerksbursche unterwegs zu sein. Was sind da also schon drei Jahre und ein Tag?

So werde ich wohl auf diese Weise einmal nach den drei Jahren am Ende meines letzten Tages angekommen sein.


Merlin
 
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Man geht wieder zurück zu den Anfängen, dem Sein, aus dem alles entsteht und zu dem alles zurück geht. Das passiert zwangsläufig mit dem Tod, lässt sich aber ein wenig bereits vorher einrichten.
Nunja, das ist für mich erstmal nur eine Behauptung. Ein postuliertes Ergebnis ohne Rechenweg und mit solchen Annahmen kann ich wenig anfangen. Ich kann nachvollziehen wie du zu dieser Schlussfolgerung kommst, würde aber nie auf diese kommen. Alles zeigt sich im Moment, wenn du ehrlich bist, ist deine Assoziation eine Prognose. Ob es sich dann so verhält wird sich ja zeigen, oder halt nicht, oder ganz anders. Was juckt es jetzt? Ich nehme an dein bestes Argument ist die Erfahrung der Stille und was sich daraus offenbart. Sehr gewagte These den Rest daraus zu erdenken.


Das Blöde daran ist, das der Wille dazu gleichzeitig das Ich füttert, was sich selbst doch loslassen soll:D. Wollen und Sollen verhindern das, was gewollt und „gesollt“ wird. Deswegen gibt es diverse Tricks aus der Religion, der Meditation, dem Yoga, usw. wo mit Hilfsmitteln etwas gewollt werden darf, was eigentlich bereits da ist, nur nicht im Bewusstsein.
Ich nehme an, du beziehst dich wieder auf die Erfahrung der Stille. Ich habe dich ja schon gefragt was du damit anfängst. Das sein genießen, kam glaube ich ungefähr dabei raus und das ist wohl auch nicht gänzlich unnötig. Dennoch sehe ich es vollkommen anders, was du jetzt interpretieren kannst wie du möchtest, denn mMn. offenbart sich etwas, wie es der Verstand im konzeptionellen die Realität nicht wahrnimmt.

Daraus wird so viel klar, und letztlich zeigt sich das bedingte werden. Was nun noch alles im werden ist, wie soll man das dann ignorieren?!
Der Wille füttert also das ich, dann lass den willen halt weg. Die Motivation ist mMn. noch lange vor dem Willen. In den Bedingungen, dem bedingten entstehen, welche mMn. nicht geleugnet gehören, mit tiefen Blick und ruhigem Geist in das entstehen, sehe ich Null-Problemo mit dem Willen.
Aber sicher, der Ehrgeiz, das verbessern für das Ego usw... ist wohl keine Weise Motivation, denn hier würde das Ego die Schönheit in auch für ihm schlechten Gegebenheiten nicht verstehen.
Die Momente zb. die Alles zerstören um etwas wunderschönes neues zum Werden zu verhelfen. Platz und Raum im Geist machen.
Andererseits steckt auch im bedingten sehr viel Kluges im Willen. Umstände verbessern wenn Menschen in einem vermeidbaren Leid leben.

Hier geht es um Dualität. Wo Gesundheit muss auch Krankheit. Bei einer Depression zb. sind es die Wege in und aus ihr. Verstehe ich das bedingte entstehen wie sie entspringt, wie sie sich äußert, was sie bedeutet, wie ich sie heile und wie ich den Weg ihres Entstehens unterlasse, so verpufft die Dualität und Gesundheit ist. In Bezug auf die Depression hat sich die eine Seite aufgelöst und das Pendel kann nicht mehr ausschlagen. Die Gesundheit ist. So meine ich es mit dem Auflösen der Dualität die mehr als ein Lippenbekenntnis ist, denn welche Konsequenzen im denken und handeln das entstehen der dualistischen Wirkungen hat, kann einen großen Einschnitt mit viel Mut und Vertrauen ins Leben bedeuten, der gar nicht gefühlt wird. In der Stille ist er wohl da, in den wundervollen Qualitäten des Seins ohne Konzeption.

Die Dualität macht sich auf diese Weise dual locker fürs Sein und bekommt Schritt für Schritt, obwohl es keinen Weg gibt, einen spielerischen Touch und das Schöpferische kann sich un-mittelbar entfalten. Das Schöpferische ist eben nicht unmittelbar im Ich, was sich karmisch Gedanken macht (war ich heute nett? Wie kann ich Gott und dem Nachbarn wohlgefällig sein? Helfe ich der alten Frau über die Straße?), sondern es wird ohne Rechnung in einer Selbstverständlichkeit aktiv. Da passieren weniger Fehler, weil in der Wahrnehmung des Ganzen klarer ist, das die alte Frau gar nicht über die Straße will oder beim Gegenüber gar nicht nett sein hilft, sondern ein Schlag gegen den Hinterkopf.
Alles ein Drama oder eine Komödie oder ein Spiel oder Todernst. Es sind wohl verschiedene Perspektiven auf ein und das Selbe.
Ich denke die Oberflächlichen Beispiele, der Omi über die Straße zu helfen usw... können wir uns ab einem gewissen Erfahrungswert sparen. Das ist für mich nichts was mit der tiefe und Weisheit zu tun hat die sich im Fundament des Bewusstseins entfalten.
 
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