Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Dazu fällt mir folgendes Zitat ein:
In fließendem Wasser kann man sein eigenes Bild nicht sehen, wohl aber in ruhigem Wasser. Nur wer selbst ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe braucht.
• Laozi
M.E. geht es noch darüber hinaus, denn geheimnisvoller Weise entspringt dort auch die Schöpfung. Ist man direkt an der Quelle ist man „Gottes Werkzeug“, oder weniger kitschig-religiös formuliert der Schöpfer selbst. Weder von einem Ego, noch von einem Gottesbild geritten.
Blasphemie:cool:
 
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M.E. geht es noch darüber hinaus, denn geheimnisvoller Weise entspringt dort auch die Schöpfung. Ist man direkt an der Quelle ist man „Gottes Werkzeug“, oder weniger kitschig-religiös formuliert der Schöpfer selbst. Weder von einem Ego, noch von einem Gottesbild geritten.
Blasphemie:cool:

Musst du es extra noch anschreiben? :D (Scherz)
 
@Diamantgeist
Du näherst dich dem Gewissen vom `Begriff Gewissen` her und kommst zu deiner Meinung. Ich spreche das Gewissen in mir an, um in den Dialog mit ihm einzutreten, das ist die Wirklichkeit, das was wirkt.

Du kannst dein Gewissen in dir ansprechen, denn es sind zwei, die einen Dialog mit Frage und Antwort führen. Derjenige der fragt, ist das Ego-Ich, derjenie, der antwortet, ist das innere höhere Selbst, das Licht in dir. Das sind `Die Zwei`. Das Ego-Ich gehört zur emotioalen Seelenwelt. Das höhere Selbst, das Licht in mir und in dir, das hat eine Verbindung zur Lichtwelt durch das Gewissen. Das Gewissen ist sozusagen das Fahrzeug zur Lichtwelt.

Wer sein Ego-Ich von dem emotionalen Schutt der Leid-schaffenden Emotionen befreit hat, der vernimmt de Sprache des Gewissens besser und deutlicher und bestimmter. Denn das Gewissen spricht auch ungefragt, es mischt sich ein. Es `klopft` in dir, an deine Ego-Tür, auch wenn du es garnicht willst. Astrologisch ist es Saturn, der Mahner und Warner. Dort wo Saturn im Horoskop in Zeichen und Haus steht, da klopft das Gewissen an deine Ego-Tür.

Die meisten Menschen wollen den Mahner und Warner aber garnicht hören, wenn sie eine Leidenschaft ausleben wollen, die Leiden schafft. Sie übertönen das Gewissen, sie sperren es weg und machen die Tür vor ihm zu und verschliessen sogar die Tür, damit sie es nicht mehr hören. Und damit fängt das böse Spiel an.
LG ELi

Deine Sichtweise ist separierend und daher eher auch dem Ego zuzusprechen.
Gute Planeten - Schlechte Planeten .....
Du schiebst Sachen zu einzelnen Bestandteilen
Nimmt wie in einer Firma:
Ego ist, wenn einer alle Recourcen bindet und die ganze Firma sich um die Gesetze desjenigen dreht.
Wenn eine Firma relativ geklärt ist, und jeder auf seinem Platz arbeitet und seine Job macht
das hat die Firma kein Ego mehr und ist bei Gott.

Du kannst vielleicht ein Ego verorten, aber die Heimkehr ins Himmelreich ist ein systematisches Phänomen das einem Schwarm ähnelt und ist nicht zu verorten. Sie ist in der Harmonie der Kommunikation der Einzelteile zu sehen.
Denke nicht so linear oder fang einfach mal an, die Astrologie mit etwas Abstand von Außen zu betrachten.

lg
 
M.E. geht es noch darüber hinaus, denn geheimnisvoller Weise entspringt dort auch die Schöpfung. Ist man direkt an der Quelle ist man „Gottes Werkzeug“, oder weniger kitschig-religiös formuliert der Schöpfer selbst. Weder von einem Ego, noch von einem Gottesbild geritten.
Blasphemie:cool:

Wie lange bleibt man dann Gottes Werkzeug an der Quelle? Oder anders gefragt, wie lange bist du jeweils mit dieser verbunden?
Ich sehe es eher so:
Die Quelle ist Erkenntnis, der Fluss das Lernen, der See das natürliche Selbstbild.
 
Wie lange bleibt man dann Gottes Werkzeug an der Quelle? Oder anders gefragt, wie lange bist du jeweils mit dieser verbunden?
Ich sehe es eher so:
Die Quelle ist Erkenntnis, der Fluss das Lernen, der See das natürliche Selbstbild.
Verbunden bin ich mit ihr immer ( wie jeder andere auch.) Deswegen bin ich bereits ständig Schöpfer, nur zu einem erschreckend großen Prozentsatz unbewusst durch meine Selbstentmachtung des beschränkten Egos. Je mehr diese Filter des Egos wegfallen ( und ein externes Gottesbild ist Teil dieses Egospiels), um so bewusster habe ich Einfluss, ohne dass das Anwendung finden muss, denn was will man schon, wenn das Ego sich immer mehr erledigt?:D
Ich kann bisher nur von Momenten sprechen. Beim Spazierengehen oder Autofahren klappt es häufiger. Manchmal auch in schwierigen Situationen. Das lässt sich in diesem Zustand dann auflösen.
 
Nein, ich schaue als erstes auf mein Erleben und dann schaue ich immer mal gerne in einem Herkunftswörterbuch (mangels Bücherregal inzwischen nur noch im Internet, leider )nach. das macht seit der babylonischen Sprachverwirrung Sinn. Der Ursprung eines Wortes ändert sich häufig deutlich. In diesem Fall spätestens seit Luthers Übersetzung.
Er im christlichen Kontext den Beigeschmack einer letztlich politischen Drohung und will eine Menschenmasse lenken.

Ich bin durchaus ein Freund von Moral und Ethik, aber nur im gesellschaftlichen und nicht im missbräuchlich politisierten religiösen Kontext. Die Umlenkung der Religion auf eine funktionstüchtige Gesellschaft lenkt den Blick nach außen und nicht nach innen. Wenn der Mensch sich seines - wie Christus sagt- inwendigen Himmelsreichs bewusst ist, funktioniert er nicht mehr über sein Gewissen, sondern über Gewissheit.

Deine Definiton, so wie unbestritten sämtlicher anderer religiöser Menschen, installiert einen Abstand zwischen einem scheinbar weit entferntem „Lichtreich“, indem das Wort Gewissen in einen moralisch-ethischen Kontext setzt. Genau das wird Christus nicht gemeint haben, wenn er von „inwendig“ spricht. Der Weg ist das Ziel - und nicht etwa eine Strecke, die es mit emotional-gedanklichen Konstrukten wie Gewissen tapfer zu erringen gilt. So schiebt man das Himmelreich in einen Himmel, der eben irgendwo unbestimmt da oben zu sein scheint. Das ist falsch und entspricht nicht der neuen Zeit, in welcher man diese Art Gottesbild glücklicherweise nach und nach aufgibt, andererseits aber auch dem Atheismus dennVorzug gibt, weil das ursprüngliche Sein durch diesen Missbrauch nicht mehr erfasst wird.
@Diamantgeist
Du schreibst `Nein` und bestätigst hernach das, was ich im #5277 gesagt habe `. . . die religiösen Glaubensvorstellungen von herrschenden klerikalen Kreisen. Aber von diesen sollte sich das `befreite Ego-Ich` inzwischen gelöst haben.`
ELi
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@Diamantgeist
Du schreibst `Nein` und bestätigst hernach das, was ich im #5277 gesagt habe `. . . die religiösen Glaubensvorstellungen von herrschenden klerikalen Kreisen. Aber von diesen sollte sich das `befreite Ego-Ich` inzwischen gelöst haben.`
ELi
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Nochmal , es gibt dieses befreite Ego-Ich nicht !
Ein Ego ist ein Planet auf Abwegen, mit allerlei symbiontischer Abhängigkeitsbeziehungen zu untergeordneten anderen Planeten (eine Diktatur mit dem Kraftstoff der E-Motion). Ein Selbst (dein befreites Ego-Ich) ist ein harmonisches Zusammenspiel des Planetensystems. Das Selbst ist ein Tanz in welchem der Talking-Stick nach Befähigung zur Situation weitergegeben wird.
Man kann das Selbst nicht verorten.
 
@Diamantgeist
Du schreibst `Nein` und bestätigst hernach das, was ich im #5277 gesagt habe `. . . die religiösen Glaubensvorstellungen von herrschenden klerikalen Kreisen. Aber von diesen sollte sich das `befreite Ego-Ich` inzwischen gelöst haben.`
ELi
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Das „Nein“ bezieht sich, worauf ich zuerst schaue - und das ist mein Erleben. Erst dann schaue ich nach der Wurzel des Wortes „Gewissen“, weil die Verwandlung des Sinngehaltes häufig mit den Menschen Unfug treibt. „Gewissheit“ trifft es viel besser, da sind dann kaum noch „die Zwei“, bzw. ein „Dialog“. Mit dem mystischen Erleben des Seins endet eben die Strecke und (um es mit Willy Brandt zu sagen) es wächst zusammen, was zusammen gehört. Ein Dialog ginge zwangsläufig über Verstand und Emotion. Das ist kontraproduktiv.
 
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