ramalon
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In Gewisser Weise hat Eli recht, nenne es goldene Regel die jeder in sich trägt.Der Begriff Gewissen ist in seiner Definition problematisch, weil er auf Werte und Normen ruht, die nicht Gott selbst, sondern die Gesellschaft widerspiegeln. Insofern trennt das Gewissen vom „Lichtreich“, weil es nicht in diesem ruht, sondern in der Gesellschaft. Ein nicht vom Ich geleiteter Mensch wird wohl kaum von seinem Gewissen geplagt, eben weil er sich in der Ganzheit von Gottes Reich erlebt. Aus diesem Erleben heraus ergeben sich Handlungsweisen, die den Ursprung des Wortes Gewissen ergeben im Sinne von „Gewissheit“. Das ist nicht unbedingt der moralisch konstruierte Gott der Bibel und der Gott, den die Egos als strafend erleben, bedeutet aber auch nicht Beliebigkeit, sondern „Gottes Wille“ ohne Umweg - was nicht im Sinne der Normen und Werte sein muss.
Jeder weiß, was er nicht möchte, also mache es auch mit niemand anderem.
Nur aus den Emotionen heraus, wie Gier, Neid, Missgunst usw. setzen sich die Menschen über ihre eigene Regel hinweg, handeln somit gegen sich selbst und gegen andere.
Es werden dann tausende Ausreden für sich selbst erfunden, damit man es rechtfertigen kann, sich gegen die eigene goldene Regel verstoßen zu haben. Also der Selbstbetrug.
Wenn jemand wirklich Hilfe braucht z.B. und du verweigerst sie ihm. Dann aus emotionalen Gründen, denn wärst du an dessen Stelle und würdest dir Hilfe erhoffen, so gewähre ihm oder ihr das Gleiche.
Man weiß selbst was richtig ist oder falsch.