Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

@Romulus
Wir Menschen leben in drei Welten, in der materiellen, in der emotionalen und in der geistigen Welt.

Der Chef im Menschen ist eigentlich das Selbst-bewusste geistige Sein, das wir das Selbst nennen. Das Ego-Ich gehört zur emotionalen Welt und bläht sich im Laufe des Lebens immer stärker auf und kann schliesslich die Herrschaft über den Menschen übernehmen. Das kannst du gut an @ramalon sehen, wie sich das Ego-Ich bei ihm aufbläht und versucht, allen anderen die Luft zum atmen abzudrehen mit ellenlangen Pamphleten.

Es geht darum, beim eigenen Ego-Ich `die Luft` rauszulassen, damit es wieder auf ein für das Leben notwendiges Mass reduziert wird. Ein ganz egofreies Ich ist nicht wünschenswert, sonst wird der Mensch zum Lallimann, I woass net wos I wü, I woass net wer I bü, nix woass I.

Das geistige Selbst soll wieder die Herrschaft im Menschen übernehmen, darum geht es
LG ELi
Wenn du zu uns sprichst, spricht dann dein wahres Selbst zu uns oder dein glaubendes EGO ICH ?
 
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Ok, das geht auch ohne Emotion.
Ich behaupte inhaltlich das Gegenteil. Unsere Gesellschaft braucht Rituale und den Glauben. Zu sehen ist das spätestens bei unseren Pubertierenden, die in naturverbundenen Gesellscchaften nicht allein gelassen werden beim Schritt des Erwachsenwerdens und zum mündigen Stammesvertreter (-vertreterin) rituell geweiht werden und Verbindung zu ihrem Totem o.ä. knüpfen, also auch über das Physische hinaus eingebunden werden. Bei uns findet das nur noch bruchstückhaft über die Konfirmation oder Jugendweihe statt, wo der Segen eher finanzieller Natur scheint. Ich war letztens bei der Konfirmation meiner Nichte, wo eine moderne Pastorin versuchte, originell zu sein. Das war kein magisch-religiöser Akt, da war nichts heilig oder weihevoll. Anschließend gab meine Schwester ein Vermögen für ein teures Restaurant für sämtliche Gäste aus und meine Nichte bekam von uns reichlich Geld und Geschenke. Kein Wunder, das eine große Zahl in dem Alter erhebliche Probleme hat. Dieses Gerüst bietet keinen Halt mehr. Es braucht etwas religiös eingebundenes sinnstiftendes, etwas heiliges. Nicht jeder muss anschließend so tief einsteigen wie der eine oder andere im Forum, aber es braucht über die Ratio hinaus den Anker in eine Welt hinter dieser Welt und das bietet auf magische Weise eine -gesunde- Rückbindung zum „Göttlichen“. Das fehlt und ist nichts schädliches, wenn die religiösen Vertreter den magischen Akt der Übertragung beherrschen (würden). Eine gesunde Liebe zur Kultur mit den Respekt zu anderen Kulturen und eine gesunde Liebe zum Göttlichen mit dem Respekt für alternative Herangehensweisen sind oder wären ein guter Halt, der eben nicht schadet sondern Hilfe bietet.
Ich war von Kindesbeinen an bis ca. einem Alter von 25 Jahren mehrfach die Woche in einer Kirchengemeinde und mir hat es gut getan. Anschließend stieg ich in die Welt hinter der physischen Welt tiefer ein, das muss nicht jeder haben (eigentlich ging ich bereits mit 14 Jahren in die Esobuchhandlung und war bereits ergänzend unterwegs. Dort gab Bücher von Franz Alt und weiterer Autoren mit C.G. Jung-Texten. Anschließend erklärte die pubertierende Rotznase ihren Eltern die Wechseljahre. Ich muss unerträglich gewesen sein:D)
Ich denke auch das es gut ist, gerade Kindern diese Welt zu eröffnen.

Mir war anfangs, auf dem Weg zu meiner Konfirmation, auch nur die Kohle wichtig, was ich meinen Eltern zu verdanken hatte, weil sie es mich so lehrten.
Sie lebten ohne einen Funken an nur irgendwas zu glauben, darüber wurde nicht einmal nachgedacht, geschweige denn gesprochen.
Da war nix - nada.

Da wurde ich nun mit 13 Lenzen zum Konfirmationsunterricht geschickt, um irgendwann einmal Geld zu bekommen, mehr wusste ich nicht.


Aber plötzlich bewegte sich etwas in mir und ich hatte Fragen.

Ich weiß noch, wie erschreckt mich meine Mutter ansah, als ich sie zum ersten Mal nach Gott befragte.
Sie hat dann nur abgewunken (so, wie meine Familie es öfter tat, wenn ich fragte), mit den Worten und den Blick in Richtung meines Vaters gewendet "das Kind wird doch nicht etwa jetzt auch noch heilig".
Nein Mama, sagte ich ihr, heilig wird man gesprochen, ich interessiere mich für den Glauben, von dem im Unterricht, zu dem ihr mich schickt, gesprochen wird.

Mir wurde dann der "kluge Rat" gegeben, auf Durchzug zu stellen und mich auf das Konfirmationsgeld zu freuen. :D

Ab da bin ich dann geistig meinen eigenen Weg gegangen, habe andere Menschen gesprochen usw.. .
 
Ich denke auch das es gut ist, gerade Kindern diese Welt zu eröffnen.

Mir war anfangs, auf dem Weg zu meiner Konfirmation, auch nur die Kohle wichtig, was ich meinen Eltern zu verdanken hatte, weil sie es mich so lehrten.
Sie lebten ohne einen Funken an nur irgendwas zu glauben, darüber wurde nicht einmal nachgedacht, geschweige denn gesprochen.
Da war nix - nada.

Da wurde ich nun mit 13 Lenzen zum Konfirmationsunterricht geschickt, um irgendwann einmal Geld zu bekommen, mehr wusste ich nicht.


Aber plötzlich bewegte sich etwas in mir und ich hatte Fragen.

Ich weiß noch, wie erschreckt mich meine Mutter ansah, als ich sie zum ersten Mal nach Gott befragte.
Sie hat dann nur abgewunken (so, wie meine Familie es öfter tat, wenn ich fragte), mit den Worten und den Blick in Richtung meines Vaters gewendet "das Kind wird doch nicht etwa jetzt auch noch heilig".
Nein Mama, sagte ich ihr, heilig wird man gesprochen, ich interessiere mich für den Glauben, von dem im Unterricht, zu dem ihr mich schickt, gesprochen wird.

Mir wurde dann der "kluge Rat" gegeben, auf Durchzug zu stellen und mich auf das Konfirmationsgeld zu freuen. :D

Ab da bin ich dann geistig meinen eigenen Weg gegangen, habe andere Menschen gesprochen usw.. .
:D
Verrückt, warum schicken die Eltern einen dann zur Konfirmation?
Meine Schwestern sind eigentlich nicht religiös. Die eine hat sich taufen lassen, weil sie u.a. Religion als Lehrerin unterrichtet (interessanterweise finde ich das unmoralisch. Ich hab wohl einige spießige Seiten:barefoot:)
Nun ja, nun hab ich in den letzten Jahrzehnten einige Metamorphosen durchgemacht, so dass ich für einen anständigen Christen mit meiner Sichtweise eher in die Hölle komme:firedevil
 
Verrückt, warum schicken die Eltern einen dann zur Konfirmation?
Damit ich das Geld schon mal für den Führerschein sparen konnte.
(Auch eine der klugen Antworten meiner Eltern) :D
Meine Schwestern sind eigentlich nicht religiös. Die eine hat sich taufen lassen, weil sie u.a. Religion als Lehrerin unterrichtet (interessanterweise finde ich das unmoralisch. Ich hab wohl einige spießige Seiten:barefoot:)
Mit meiner heutigen Sicht auf die "Dinge" kann ich das nachvollziehen, auch ohne spießig zu sein.
Nun ja, nun hab ich in den letzten Jahrzehnten einige Metamorphosen durchgemacht, so dass ich für einen anständigen Christen mit meiner Sichtweise eher in die Hölle komme:firedevil
Es gibt keine Hölle, jedenfalls nicht in meiner Welt.
 
Frag doch @ramalon. Der hat wahrscheinlich schon im Mutterleib ICH gesagt.:D
Du wirst stauen, ich weiß, wann sich mein Ich gebildet hat.
Das was, als ich eine Hand vor meinen Augen sah. Das Teil war mir suspekt, aber ich merke, es muss zu mir gehören.
Also versuche ich es zu bewegen, war sehr unkoordiniert, aber der Arm und die Hand folgten Befehlen.
Und welch Wunder, da war noch eine Zweite davon. Habe erst einmal versucht diese zu bewegen, dann was man mit ihnen anstellen kann, die Hände aufeinander legen, waren gleich, aber auch nicht gleich. Heute würde man sagen spielverkehrt.
Aber zumindest passten Daumen auf Daumen usw. Dann versuchte ich die Finger wie zum Beten zu falten, klappte, aber wie bekomme ich sie wieder auseinander, habe es dann auch herausgefunden, es dann öfter wiederholt.
Dann kam der Wäschekorb in Sicht, Bett war nicht, untersuchte mit einem Finger die Struktur des Weidenkorbes.
So bildete sich bei mir die getrennte Wahrnehmung, das Ich, und die Identifikation mit dem Körper.
 
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Du bist doch schon groß, wie wäre es mal mit einem Beitrag ohne fremde Hilfe?
KLeines Steinchen, wenn du mal groß bist wirst du von ganz alleine erkennen, daß meine Frage nicht an dich gerichtet war.
Kann mir gut vorstellen, daß dich deine Mutter an ihrem Diamantring lutschen liess statt an ihrer Brust.
 
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