Ich denke auch das es gut ist, gerade Kindern diese Welt zu eröffnen.
Mir war anfangs, auf dem Weg zu meiner Konfirmation, auch nur die Kohle wichtig, was ich meinen Eltern zu verdanken hatte, weil sie es mich so lehrten.
Sie lebten ohne einen Funken an nur irgendwas zu glauben, darüber wurde nicht einmal nachgedacht, geschweige denn gesprochen.
Da war nix - nada.
Da wurde ich nun mit 13 Lenzen zum Konfirmationsunterricht geschickt, um irgendwann einmal Geld zu bekommen, mehr wusste ich nicht.
Aber plötzlich bewegte sich etwas in mir und ich hatte Fragen.
Ich weiß noch, wie erschreckt mich meine Mutter ansah, als ich sie zum ersten Mal nach Gott befragte.
Sie hat dann nur abgewunken (so, wie meine Familie es öfter tat, wenn ich fragte), mit den Worten und den Blick in Richtung meines Vaters gewendet "das Kind wird doch nicht etwa jetzt auch noch heilig".
Nein Mama, sagte ich ihr, heilig wird man gesprochen, ich interessiere mich für den Glauben, von dem im Unterricht, zu dem ihr mich schickt, gesprochen wird.
Mir wurde dann der "kluge Rat" gegeben, auf Durchzug zu stellen und mich auf das Konfirmationsgeld zu freuen.
Ab da bin ich dann geistig meinen eigenen Weg gegangen, habe andere Menschen gesprochen usw.. .