Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Ich betrachte den Menschen von Natur aus als nicht frei mit all seinen Trieben, Bedürfnisse , Ängsten, Anfällen von Zorn, etc. Diese Fremdbestimmung gilt es, womöglich Schritt für Schritt, aufzugeben, um sich des leeren Raumes, von dem die Buddhisten sprechen, oder eben dem Himmelreich, wie es m.E. Christus gemeint hat, gewahr zu werden. Für mich ist dieses auch mit dem „Wahren Willen“, gleichzusetzen. Das Ich wird entmachtet, um diesem Sein Platz zu machen.


In diesem Thread geht es mir zu sehr um Urteile - und das sind letztlich persönliche Befindlichkeiten. Das Himmelreich ist nicht eine Entlohnung, es wohnt absolut in jedem. Man muss es nur bewusst machen. Ein Christ mit dem Himmelreich, ein Buddhist mit dem leeren Raum, ein Magier mit dem Wahren Willen.
Und ein Deutscher, ein Österreicher, und Schweizer wie sollen die das machen? Und was jetzt? Ins Lichtreich wo Torten fliegen, gebratene Hühner auf Bäumen wachsen, oder in den leeren Raum? Oder ein Ägypter?

Eins ist sicher, Gott könnte durchaus ohne uns, aber will er das? Was sehen, erleben wir in dem was ist, und was ist tatsächlich?
Bei all dem schwülstigen Gequölle hier wurde nie danach gefragt, über das Warum.
:D
 
Werbung:
Das ist kein Widerspruch, es ist ein Paradox namens menschliches Bewusstsein.
Es kommt von Gott, kann aber auch `Nein` sagen zu Gott und sich gegen ihn wenden. Das kann nur das Bewusstsein im Menschen. Und das ist der Zweifel, der Fall in Zwei, das dia-bolische
.

Du sprichst von Gott und meinst damit den Gott der Bibel. Gott befindet sich aber nicht zwischen 2 Buchdeckeln. Dort hat es tradierten Glauben und Vorgaben. Religion.
Womit wir dann beim Thema wären.
Wenn wir jetzt mal zurück zum Anfang des threads gehen, wird die Bibel hier wortwörtlich ausgelegt, an die man sich möglichst zu halten hat, um ein vordefiniertes vermeintliches Ziel zu erreichen.
Es geht also nicht um die Frage was zu tun ist, sondern was das Regularium innerhalb des eigenen Glaubens vorgibt, wie man sich zu verhalten hat.

Gott ist lichtreich, weicht es ab, ist's vorbei mit der Heimkehr.
Hier beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz und es wird dogmatisch.
 
Der Eingottglaube hat nur das Patriarchat befördert und ist dementsprechend abzulehnen.

Vor unserer Zeit. Gab es Ägypten. Kein Patriarchat.
Und die Jungsteinzeitalterlichen Menschen in Europa - vor den Pfahlbauten. Kein Patriachat.

Selbst Sklaven existierten nicht vor einem Patriarchat.

Ich nehme stark an, dass wir wieder vor einer Zeitenwende stehen, und nicht mehr von einem Patriarchat beherrscht werden.

... bis uns allen Frauen langweilig wird, und den Männern in 20.000 Jahren wieder die Herrschaft erlauben.
 
Wer möchte nicht von dem Teil der Bevölkerung regiert werden, welcher nen Herzinfarkt bekommt, wenn anständig gegendert wird... :rolleyes:
 
Wer möchte nicht von dem Teil der Bevölkerung regiert werden, welcher nen Herzinfarkt bekommt, wenn anständig gegendert wird... :rolleyes:
Jes, in Zeiten wo sich rechtsgetarnte Populisten zu Diktaturen hinwenden, ist alles erlaubt, was halt die Populisten wollen, am besten mit einem dicken Buch in der Hand :D
 
Ich weiß, vor welchen Frauen ich Angst haben muss....

Wo ich schauen muss, mich artgerecht zu kontrollieren.
 
[
Das ich ist immer present. Da du ja aus der Pflege kommst, wirst du ja wissen, was vom Menschen übrig bleibt, wenn das ich sich mehr und mehr aus dem Geist verabschiedet.
Das ist damit aber nicht gemeint. Für die "Vergeistigung" eignet sich dann wohl am ehesten ein Kloster, an das man sich von der Welt mit ihren störenden Einflüssen verabschieden kann.
Für den schnöden Alltag mit all seinen Verpflichtungen ist das eher untauglich.
Nein, das Ich ist nie präsent. Genau, das lässt sich im Sterbeprozess gut beobachten. Präsent ist der Raum, in dem das Ich lebt.
Nun ja, ich komme gerade von einer Poolparty, das echte Leben ist für mich lehrreich und genau in diesem die Stille zu üben ist die höhere Kunst. Auch das muss man richtig verstehen, ich stand auf der Party nicht etwa meditierend in der Ecke:D
Nein, das ist perfekt für „den schnöden Alltag“ Genau dort ist es von Vorteil in sich zu ruhen. Alles Kreative, Kunstvolle kommt aus der Tiefe dieser himmlischen Ruhe, welche die richtigen Worte nach außen trägt.
Wenn du Himmelreich mit innerer Zufriedenheit tauschst, geh ich da durchaus mit.
Es sagt sich allerdings auch leicht daher, wenn man in befriedeten Zeiten im gemäßigten Klima lebt, in dem man nicht täglich um sein Leben bangen muss.
Warum tauschen, das Himmelreich beinhaltet Zufriedenheit. Es gibt nichts zu leisten, es muss sich nichts verdient werden. Hängt man dann zufrieden nur in der Ecke? Das Gegenteil ist der Fall. Du sparst eine Menge Energie, die Du vorher für Angst, Zorn, Leistungsdruck etc. verballert hast. Ich hab das bei Großveranstaltungen im Buddhismus erlebt, ohne persönliches Gehabe und einer inneren Zufriedenheit wird unglaublich viel Energie für die gemeinsame Sache frei.
Du hast natürlich Recht, das jeder seine persönliche Schmerzgrenze hat bzgl. Klima und Gefährdung des Lebens. Aber Menschen können in ihrem Hass auch in unseren Breitengraden extrem übergriffig werden, so dass es auch hier Sinn macht, sich auf dieses Himmelreich in sich zu fokussieren.
 
Werbung:
Und ein Deutscher, ein Österreicher, und Schweizer wie sollen die das machen? Und was jetzt? Ins Lichtreich wo Torten fliegen, gebratene Hühner auf Bäumen wachsen, oder in den leeren Raum? Oder ein Ägypter?

Eins ist sicher, Gott könnte durchaus ohne uns, aber will er das? Was sehen, erleben wir in dem was ist, und was ist tatsächlich?
Bei all dem schwülstigen Gequölle hier wurde nie danach gefragt, über das Warum.
:D
Mir fällt zum Warum ehrlich gesagt auch nicht viel ein. Aber es ist typisch, dass wir das gerne erklärt hätten, „Ich will das wissen!“:D
Ich könnte mir auch vorstellen, das es Gott ohne uns gar nicht gäbe, er also nicht ohne uns kann:p
 
Zurück
Oben