Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

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Das ist nach außen betrachtet unter sozialen und gesellschaftlichen Aspekten betrachtet sinnvoll so zu sehen (und gar nicht immer so einfach zu diskutieren, siehe Impfgegner)
Von innen her betrachtet, „esoterisch“, macht sich in der Stille „Gott“ , der Wahre Wille“ oder wie auch immer man das bezeichnen will bemerkbar und lässt einen das richtige tun. Richtig ist in diesem Sinne immer das, was dem „Himmelreich“ dient. Und spätestens seit Jesus Christus weiß man, das dabei durchaus gegen gesellschaftliche Regeln (Heilen am Sabbat) verstoßen werden kann.
Den halben Satz von Crowley kann man natürlich bis zum geht nicht mehr dehnen, um sein eigenes Verhalten damit zu rechtfertigen.
Gegen gesellschaftliche Regeln zu verstoßen heißt mitunter, aus selbiger ausgegrenzt oder auch verstoßen zu werden. Das Gegenteil von Heil sein oder gar dem Himmelreich näher zu kommen.

Aber gut, hier im thread wird sich eh aus allen Kulturen nach Gusto bedient und in ein pseudochristliches Korsett gepresst. Letztlich sind das alles reine Kopfgeburten.
Bislang ist noch niemand zurückgekehrt, außer in den Schriften. Hier setzt dann der Glauben ein und an.
 
Den halben Satz von Crowley kann man natürlich bis zum geht nicht mehr dehnen, um sein eigenes Verhalten damit zu rechtfertigen.
Gegen gesellschaftliche Regeln zu verstoßen heißt mitunter, aus selbiger ausgegrenzt oder auch verstoßen zu werden. Das Gegenteil von Heil sein oder gar dem Himmelreich näher zu kommen.

Aber gut, hier im thread wird sich eh aus allen Kulturen nach Gusto bedient und in ein pseudochristliches Korsett gepresst. Letztlich sind das alles reine Kopfgeburten.
Bislang ist noch niemand zurückgekehrt, außer in den Schriften. Hier setzt dann der Glauben ein und an.
Ja, schlimmstenfalls wird man gekreuzigt.
Womöglich hat es Crowley anders als ich gemeint, bin kein Crowleyaner.

Da bin ich anderer Meinung als Du. Ich käme nicht auf die Idee, eine Gesellschaftsform dem Himmelreich gleichzusetzen. Das wäre der politisierte Gott.
 
Wir sollten gesellschaftlich sinnvolles Handeln nicht mehr mit einem belohnenden oder strafenden Gott untermauern. Wenn ich beispielsweise jemanden bei mir mit versorge rechne ich nicht mit Bonusmeilen fürs Himmelreich, es macht schlicht Sinn aus sich heraus. Selbst mein Hund handelt als Rudeltier und erwartet dafür nicht die Ewigen Jagdgründe.Wer einen Draht hat zum göttlichen Sein handelt nicht aus einem schlechten Gewissen heraus, weil sonst der göttliche Zeigefinger wackelt. Insofern ist das vermeintliche Belohnungssystem Gottes und das Himmelreich keinesfalls ne PayPal-Geschichte.
Es geschieht aus sich heraus, weil hinter dem Persönlichen das eine Leben wohnt, was in jedem gleich ist.
Ich denke, dass die meisten Menschen, wenn sie Gutes tun, das sowieso spontan und ganz automatisch machen - aus einem inneren Bedürfnis heraus. Es ist ja ein herrliches Gefühl, wenn man sieht: Ich habe die Macht/Kraft/Mittel, jemandem zu helfen. Und tue es auch. Erhöht auch das Selbstwertgefühl.
Denke, dass dazu nicht einmal die eingefleischtesten Christen das Bild von Bonusmeilen für's Himmelreich oder vom Zeigefinger eines personalisierten Gottes brauchen.
So kindisch ist doch kaum jemand.
Und selbst wenn jemand etwas Gutes nur in Erwartung einer göttlichen Belohnung tun sollte, ist es besser, er tut es.
 
Ja, schlimmstenfalls wird man gekreuzigt.
Womöglich hat es Crowley anders als ich gemeint, bin kein Crowleyaner.
Du beschäftigst dich doch seit Jahren mit magischen Themen und wirst das sicher auch nicht das erste mal gehört oder gelesen haben.
Wenn du kein Crowelyaner bist, wieso zitierst du ihn dann immer?
Da bin ich anderer Meinung als Du. Ich käme nicht auf die Idee, eine Gesellschaftsform dem Himmelreich gleichzusetzen. Das wäre der politisierte Gott.
Wir sind alle sterblich. Der Glaube an ein Leben nach dem Tode mag tröstlich sein. Ebenso die Vorstellung, man erfahre im Anschluss eine Art von Gerechtigkeit, was auch immer der einzelne für sich darunter verstehen mag.
Wie kostbar das Leben wirklich ist, merken wir immer dann, wenn wir einen Verlust zu beklagen haben.
 
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Du beschäftigst dich doch seit Jahren mit magischen Themen und wirst das sicher auch nicht das erste mal gehört oder gelesen haben.
Wenn du kein Crowelyaner bist, wieso zitierst du ihn dann immer?

Wir sind alle sterblich. Der Glaube an ein Leben nach dem Tode mag tröstlich sein. Ebenso die Vorstellung, man erfahre im Anschluss eine Art von Gerechtigkeit, was auch immer der einzelne für sich darunter verstehen mag.
Wie kostbar das Leben wirklich ist, merken wir immer dann, wenn wir einen Verlust zu beklagen haben.
Ich finde sein „Buch des Gesetzes“ ziemlich gut. Außerdem verwende ich insbesondere diesen Satz rituell regelmäßig leicht abgewandelt und lege ihn nach meinem inneren Erleben aus.

Klar, ich würde mich über eine gerechte Gesellschaft auch freuen. Ich nehme trotzdem seit einigen Monaten vieles stillschweigend hin, weil mir das Innere letztlich wichtiger ist.
 
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