Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Du sprichst von Gott und meinst damit den Gott der Bibel. Gott befindet sich aber nicht zwischen 2 Buchdeckeln. Dort hat es tradierten Glauben und Vorgaben. Religion.
Falsch, zwischen 2 Buchdeckel gibt es nur Papier und Druckerschwärze. Tradierte Glauben und Religionen sind Erfindungen von Menschen.

Gott ist alles, aber nicht alles ist Gott. Und warum ist nicht alles Gott? Weil es Glaubenstraditionen und Religionen gibt. Wenn alles Gott wäre, dann brauchte es keine Kirchen, keine Fürsprecher zu Gott und auch keine Glaubensorganisationen
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Der Eingottglaube hat nur das Patriarchat befördert und ist dementsprechend abzulehnen. Vor unserer Zeit. Gab es Ägypten. Kein Patriarchat.
Der Gründer des Eingottglaubens war der ägyptische Pharao Amenophis IV, genannt Echnaton, 1353 -1336 v.Chr.
Echnaton gründete mit der Verehrung des Aton als einzigen Gott die erste bekannte monotheistische Religion der Weltgeschichte
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Nein, das Ich ist nie präsent. Genau, das lässt sich im Sterbeprozess gut beobachten. Präsent ist der Raum, in dem das Ich lebt.
Das lasse ich mal so dahingestellt sein.
Nun ja, ich komme gerade von einer Poolparty, das echte Leben ist für mich lehrreich und genau in diesem die Stille zu üben ist die höhere Kunst. Auch das muss man richtig verstehen, ich stand auf der Party nicht etwa meditierend in der Ecke:D
Nein, das ist perfekt für „den schnöden Alltag“ Genau dort ist es von Vorteil in sich zu ruhen. Alles Kreative, Kunstvolle kommt aus der Tiefe dieser himmlischen Ruhe, welche die richtigen Worte nach außen trägt.
Du lebst doch eh schon fernab von Stress und Hektik. Was willst du da denn jetzt noch groß üben? :D
Gerade dann, wenn man kreativ ist, ist das drum herum doch eh außen vor. Ähnlich bei der Gartenarbeit, die etwas sehr meditatives an sich haben kann oder wenn man mit dem Hund unterwegs ist.

Warum tauschen, das Himmelreich beinhaltet Zufriedenheit. Es gibt nichts zu leisten, es muss sich nichts verdient werden. Hängt man dann zufrieden nur in der Ecke? Das Gegenteil ist der Fall. Du sparst eine Menge Energie, die Du vorher für Angst, Zorn, Leistungsdruck etc. verballert hast. Ich hab das bei Großveranstaltungen im Buddhismus erlebt, ohne persönliches Gehabe und einer inneren Zufriedenheit wird unglaublich viel Energie für die gemeinsame Sache frei.[/quote]
Das Himmelreich ist einfach nur eine Begrifflichkeit, um die sich viele Mythen, Geschichten, Hoffnungen und Wunschvorstellungen ranken und knüpfen. Manche sind ihr Leben lang auf der Suche nach eben selbigen.
Daher bleibe ich bei Zufriedenheit und schließ mich dem an.
Du hast natürlich Recht, das jeder seine persönliche Schmerzgrenze hat bzgl. Klima und Gefährdung des Lebens. Aber Menschen können in ihrem Hass auch in unseren Breitengraden extrem übergriffig werden, so dass es auch hier Sinn macht, sich auf dieses Himmelreich in sich zu fokussieren.
Auch dem kann ich mich anschließen.
 
Ich nehme stark an, dass wir wieder vor einer Zeitenwende stehen
Wir leben jetzt in der Zeitenwende vom Fische- zum Wassermann-Zeitalter. In der vorhergehenden Zeitenwende vom Widder- zum Fische-Zeitalter erschien Jesus Christus. In der Zeitenwende davor von Stier zu Widder erschien Sri Krishna, der schon in der Bhagavad Gita sagte, dass er in jedem Zeitalter wieder erscheint. Und jedes Zeitalter dauert 2160 Jahre
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Falsch, zwischen 2 Buchdeckel gibt es nur Papier und Druckerschwärze. Tradierte Glauben und Religionen sind Erfindungen von Menschen.
Und? Das lässt sich doch über Gott ebenfalls sagen. Eine von Menschen geschaffene Vorstellung.
Gott ist alles, aber nicht alles ist Gott.Und warum ist nicht alles Gott? Weil es Glaubenstraditionen und Religionen gibt. Wenn alles Gott wäre, dann brauchte es keine Kirchen, keine Fürsprecher zu Gott und auch keine Glaubensorganisationen
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Die tradierte Form von Glauben ist die Religion. Das hat Vor- und Nachteile. Würde es die Christliche nicht geben, der Bibelgott würde hier nicht über zwischenzeitlich 162 Seiten den Ton angeben.
 
Du lebst doch eh schon fernab von Stress und Hektik. Was willst du da denn jetzt noch groß üben? :D
Gerade dann, wenn man kreativ ist, ist das drum herum doch eh außen vor. Ähnlich bei der Gartenarbeit, die etwas sehr meditatives an sich haben kann oder wenn man mit dem Hund unterwegs ist
Ich bin zufrieden und habe mein kleines „Himmelreich“. Es kann aber sein, dass die gleichen Umstände für jemanden anderen die Hölle wären, weil diese sehr bescheiden sind, insofern habe ich durchaus Grund zum Üben.
Aber wem sag ich das, Du hast oder hattest ja auch Deine Weise, die beim Alltagsmenschen nicht weniger verschwörerische Fantasien anregen als in meinem Fall.
Das Himmelreich ist einfach nur eine Begrifflichkeit, um die sich viele Mythen, Geschichten, Hoffnungen und Wunschvorstellungen ranken und knüpfen. Manche sind ihr Leben lang auf der Suche nach eben selbigen.
Daher bleibe ich bei Zufriedenheit und schließ mich dem an.

Das sehe ich auch so. Ich bin ein Freund der sehr nüchternen Betrachtungsweise. Ich will wissen was übrig bleibt, wenn man all die Mythen, die bedeutungsschwanger in Weihrauch wabernd verbreitet werden, beiseite geschoben werden. Wenn das „Himmelreich“ sich im Alltag nicht bewährt ist’s eben nur eine Show, mit der man sich wichtig machen will. Dabei ist es banal und deswegen nicht weniger wertvoll.Man findet es -paradoxerweise- , indem man aufhört zu suchen. Das für sich ist die Kunst, im Hier und Jetzt zu leben, ohne Sorgen, Angst und Hass. Das Himmelreich ist halt inwendig, nicht irgendwo da draußen.
 
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Nein, das Ich ist nie präsent. Genau, das lässt sich im Sterbeprozess gut beobachten. Präsent ist der Raum, in dem das Ich lebt.
Nun ja, ich komme gerade von einer Poolparty, das echte Leben ist für mich lehrreich und genau in diesem die Stille zu üben ist die höhere Kunst. Auch das muss man richtig verstehen, ich stand auf der Party nicht etwa meditierend in der Ecke:D
Nein, das ist perfekt für „den schnöden Alltag“ Genau dort ist es von Vorteil in sich zu ruhen. Alles Kreative, Kunstvolle kommt aus der Tiefe dieser himmlischen Ruhe, welche die richtigen Worte nach außen trägt.

Warum tauschen, das Himmelreich beinhaltet Zufriedenheit. Es gibt nichts zu leisten, es muss sich nichts verdient werden. Hängt man dann zufrieden nur in der Ecke? Das Gegenteil ist der Fall. Du sparst eine Menge Energie, die Du vorher für Angst, Zorn, Leistungsdruck etc. verballert hast. Ich hab das bei Großveranstaltungen im Buddhismus erlebt, ohne persönliches Gehabe und einer inneren Zufriedenheit wird unglaublich viel Energie für die gemeinsame Sache frei.
Du hast natürlich Recht, das jeder seine persönliche Schmerzgrenze hat bzgl. Klima und Gefährdung des Lebens. Aber Menschen können in ihrem Hass auch in unseren Breitengraden extrem übergriffig werden, so dass es auch hier Sinn macht, sich auf dieses Himmelreich in sich zu fokussieren.
@Diamantgeist,

die Kunst ist, die innere Ruhe nicht in der Stille zu erfahren, sondern in der Hektik.
Hatte ja geschrieben das ich als Koch gearbeitet habe.

Da bin ich dann bei Heather und „Ich hab das bei Großveranstaltungen im Buddhismus erlebt, ohne persönliches Gehabe und einer inneren Zufriedenheit wird unglaublich viel Energie für die gemeinsame Sache frei.“

Ohne das beschriebene persönliche Gehabe, hat man in allen Situationen viel Energie frei.
Ist die effektivste Art durch den Tag zu kommen.
5 Stunden Dauerstress, ist wie mit 300km/h über eine vollbesetzte Autobahn zu fahren, beschränkt auf das Notwendigste, keine Emotionen usw. hat man das an Energie für die Aufmerksamkeit.
Bei der Arbeit hieß es, alles ausklammern, nur noch die Arbeit, keinen Gedanken an etwas Anderes verschwenden.
Ist auch die innere Leere, aber angefüllt mit einer Tätigkeit.
Nur es ist mehr eine Art der Meditation, weniger das Sein und weniger das Himmelreich.

Kreativität kommt aus der Tiefe, hat aber nicht mit der Ruhe zu tun.
Mehr mit der Logik. Bin in allen Situationen kreativ.
 
@Diamantgeist,

das ganze Problem sind dabei wieder die Emotionen.
Beispiel: Waren in der Küche im vollen Stress, Hochsaison.
Kam eine Bestellung, etwas das wir nicht in der Karte haben.
Da man nicht aus der Schublade kocht, wie heute üblich, bedeutet es ein Mehraufwand.
Pro Gast etwa 1 Minute, für Suppe, Hauptgang, Dessert und einen sehr engen Ablauf, passt so etwas nicht. Chef regte sich auf. Fragte ich: “Wenn ich mich jetzt aufrege, muss ich es dann nicht mehr machen?“ Sagte er: „Doch musst du trotzdem!“ Meine Frage an ihn: „Warum dann aufregen, wenn es nichts bringt!“ Ärgere ich mich, verbringe ich mehr Zeit mit dem Ärgern, wie mit der Tätigkeit selbst. Es fließt mehr Energie da hinein, wie in die Arbeit selbst.
Ohne dem, habe ich mehr Kapazität für andere Dinge.
Emotionslos macht den Kopf frei, weil ich mich nicht mehr um die Störgefühle kümmern muss.

Ist aber eine Mediationstechnik.
 
Ich bin zufrieden und habe mein kleines „Himmelreich“. Es kann aber sein, dass die gleichen Umstände für jemanden anderen die Hölle wären, weil diese sehr bescheiden sind, insofern habe ich durchaus Grund zum Üben.
Aber wem sag ich das, Du hast oder hattest ja auch Deine Weise, die beim Alltagsmenschen nicht weniger verschwörerische Fantasien anregen als in meinem Fall.


Das sehe ich auch so. Ich bin ein Freund der sehr nüchternen Betrachtungsweise. Ich will wissen was übrig bleibt, wenn man all die Mythen, die bedeutungsschwanger in Weihrauch wabernd verbreitet werden, beiseite geschoben werden. Wenn das „Himmelreich“ sich im Alltag nicht bewährt ist’s eben nur eine Show, mit der man sich wichtig machen will. Dabei ist es banal und deswegen nicht weniger wertvoll.Man findet es -paradoxerweise- , indem man aufhört zu suchen. Das für sich ist die Kunst, im Hier und Jetzt zu leben, ohne Sorgen, Angst und Hass. Das Himmelreich ist halt inwendig, nicht irgendwo da draußen.
@Diamantgeist,

dein Himmelreich ist die Zufriedenheit die du beschreibst.
Ich aber immer noch, dass Ich, nicht das Sein.

Wie in allem suchen die Menschen etwas für ihr Ich, ihr Ego.
Glaube ist schlechthin auf das Ich konzipiert.
Eli will ins Himmelreich, oder Lichtreich, er rudert, weil es Angst hat, wegen seinem Karma.
Einschleimen und denkt es bringt ihn weiter.
Die Menschen wollen ins Paradies, in das Lichtreich oder wer weiß was noch.
Nur es dreht sich immer nur um das Ich, die Person selbst, den Egoismus.

Erlangt man innere Ruhe, ist es im Grunde auch Egoismus.
Man braucht sich nicht mehr mit den Emotionen plagen.
Ohne den ganzen Firlefanz lebt es sich einfach besser.
Die Kunst dabei ist dann, von den Ich zu einem Sein zu werden.
Raus aus dem Inwendigen.
Nicht mehr die Wahrnehmung nur noch auf sich selbst beschränken, das Leben, das einen umgibt mit einbeziehen, dann wird man Empath, und so dehnt man die Wahrnehmung immer weiter aus, wird immer größer, wird alles.
Zeit, Raum, persönliche Grenzen sind aufgelöst.
 
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die Kunst ist, die innere Ruhe nicht in der Stille zu erfahren, sondern in der Hektik.
Hatte ja geschrieben das ich als Koch gearbeitet habe.

Da bin ich dann bei Heather und „Ich hab das bei Großveranstaltungen im Buddhismus erlebt, ohne persönliches Gehabe und einer inneren Zufriedenheit wird unglaublich viel Energie für die gemeinsame Sache frei.“
Das brauchst Du einem Pfleger nicht sagen, der kennt das auch(y)
@Heather und ich sind offenbar in der Entmachtung des Ichs dermaßen fortgeschritten das ihr Text auch meiner sein könnte:clown:
 
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