Frauen - Männer - Gleichstellung

Natürlich gibt es auch das. Aber wenn Du das Leben mal beobachtest, dann wirst Du auch sehen, dass Frauen deutlich früher reif sind als Männer. Das sieht man sehr gut in Schulen!

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Es ist die Frage, auf welche Reife du dich beziehst.

Wenn es um körperliche Entwicklung geht, sind die Mädels im Schnitt ein bis zwei Jahre früher dran. Wenn es um geistige Reife geht, also die Fähigkeit zu reflektieren, sozial zu interagieren, scheinen Mädels auch früher zu reifen. Die Frage stellt sich aber auch hier - ist dem wirklich so oder liegt es an der Erziehung?
Weibliche Babys werden mehr geknuddelt, haben meist mehr Körperkontakt, mit Mädchen wird mehr gesprochen, sie werden häufig mehr zur Selbstständigkeit erzogen und schon früher in Alltagspflichten eingebunden. Das könnte auch ein Faktor sein, der dazu führt, dass Mädchen häufig mehr soziale Kompetenz und Selbstständigkeit aufweisen.
 
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Ich fasse die 50:50 auch so auf.
Jeder bringt das ein, was er kann und das halt zu gleichen Teilen. Du holst das Geschenk, sie packt es ein. Du renovierst, sie nimmt dir dafür einige Alltagspflichten ab (warum hast du das denn sowieso alles alleine gemacht? Hast du dir keine Hilfe geholt?). Du wäschst die Karre, putzt die Fenster und saugst Staub, sie räumt die Spülmaschine ein, wischt die Böden und bringt den Müll raus. Ich schätze, wir meinen da ziemlich das Gleiche. Ich kann übrigens auch keine Geschenke einpacken, das Ding sieht dann immer aus wie durch den Häcksler gejagt. Also packte mein Expartner die Geschenke ein - ein Mann mit unglaublich viel Kreativität und sehr viel künstlerischen Talent und Feinmotorik; er war einfach besser geeignet ;)

Ich spreche mich auch nicht dafür aus, mal eben ein Kind zu gebären und noch im Hemdchen vom Kreißsaal ins Büro. Mit zunehmendem Alter des Kindes aber ist aber auch die Betreuung durch den Papa für mich kein Manko.

Na, dann sind wir ja einer Meinung. Anevay sieht die 50:50 aber ganz anders. Sie sprach sich für ein wirkliches 50:50 aus. Zumindest war das vor einem Jahr hier so.

P.S. Ich bin zwar auch künstlerisch sehr begabt und Feinmotoriker, kann aber dennoch keine Geschenke einpacken. Bei der Renovierung habe ich mir von Facharbeitern schon ab und an helfen lassen, aber es war eine finanzielle Frage. Ein paar 100 000.- Eur hin oder her.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Na, dann sind wir ja einer Meinung. Anevay sieht die 50:50 aber ganz anders. Sie sprach sich für ein wirkliches 50:50 aus. Zumindest war das vor einem Jahr hier so.

Nein, das ist nicht richtig, Musikuss. Das ist deine Fantasie nun.

50:50 bedeutet eine faire Verteilung der anfallenden Aufgaben, nicht das beide zeitgleich bei einem Kind eine halbe Windel wechseln sollen. :D

50:50 bedeutet:

Eine Woche putze ich das Bad, eine Woche Du.

Ich übernehme die Gartenarbeit und Du den Gemeinschaftsdienst (da gleicher zeitlicher Aufwand).

Gekocht wird abwechselnd.
Um Kinder, so vorhanden, wird sich zeitlich gerecht gekümmert, nicht das Papa nur die Gutenachtgeschichte vorliest und Mama den Rest macht, der ihm zu unangenehm ist.

So was eben. Und nicht, dass einer nur DIES tut und der andere nur DAS, weil man zufällig einem bestimmten Geschlecht angehört. Und selbstverständlich kannn man verhandeln, wenn einer Fenster putzen hasst und den anderen stört es nicht, können Aufgaben natürlich auch getauscht werden.

Der VORTEIL ist, dass beide Partner weiterhin eigenständig bleiben. Da gibt es keinen Mann, der plötzlich, weil man sich trennt, hungrig vor dem Kühlschrank hockt und keine Frau, die weint, weil sie einen Dübel nicht in die Wand gebohrt bekommt.

LG
Any
 
Es ist die Frage, auf welche Reife du dich beziehst.

Wenn es um körperliche Entwicklung geht, sind die Mädels im Schnitt ein bis zwei Jahre früher dran. Wenn es um geistige Reife geht, also die Fähigkeit zu reflektieren, sozial zu interagieren, scheinen Mädels auch früher zu reifen. Die Frage stellt sich aber auch hier - ist dem wirklich so oder liegt es an der Erziehung?
Weibliche Babys werden mehr geknuddelt, haben meist mehr Körperkontakt, mit Mädchen wird mehr gesprochen, sie werden häufig mehr zur Selbstständigkeit erzogen und schon früher in Alltagspflichten eingebunden. Das könnte auch ein Faktor sein, der dazu führt, dass Mädchen häufig mehr soziale Kompetenz und Selbstständigkeit aufweisen.

Dass Mädchen manchmal mehr geknuddelt werden, liegt nicht daran, weil der Erwachsene sagt, ah jetzt habe ich ein Mädchen vor mir, sondern daran, weil Mädchen sich in der Regel mehr knuddeln lassen als Jungs. Nicht immer, aber eher. Hab ich auch oft beobachtet und erlebt.

Aber bin mir sicher, dass das nicht den Ausschlag gibt bzgl. Reife, die sehr großflächig zu beobachten ist. Zudem, wenn das der alleinige Grund wäre, dann spräche das ja noch eher für die direkte familiäre Betreuung.
 
Siehst Du, auch hier: Ich würde nie behaupten, die Frau sei einem Mann unterlegen!

Ich sagte Frau und Mann sind unterschiedlich, nicht nur körperlich. Und das was der Mann der Frau körperlich überlegen ist, gleicht sie wieder aus mit inneren Fähigkeiten, wie sozialer Umgang beispielweise, wo der Mann unterlegen ist. Da gibt es viele seelische Bereiche, die bei Mann und Frau völlig unterschiedlich angelegt sind. Aber im Endeffekt ist kein Geschlecht dem anderen überlegen!

na offenbar sagst du das schon. du sagst Männer und Frauen haben unterschiedliche Fähigkeiten und das behauptest du nicht in Abhängigkeit eines bestimmten sprachlichen oder von mir aus Wertesystems, sondern du behauptest das wirklich vom jeweiligen männlichen oder weiblichen Sein aus,deshalb auch dein ständiger Bezug auf ein Seelekonzept.

Du sagst ja eigentlich, dass beide nur deshalb gleichwertig sind, weil die Seele gleichwertig, gleichheilig, gleich gottgewollt ist. Die Eigenschaft selbst und deren gesellschaftliche Bewertung ignoriest du aber...

und dann stellst du dich hin und sagst, Gendermainstreaming ist ideologisch, aber meine Rede von der Seele, von der Natur und vom Leben das ist natürlich und richtig...das passt einfach nicht zusammen.
 
Dass Mädchen manchmal mehr geknuddelt werden, liegt nicht daran, weil der Erwachsene sagt, ah jetzt habe ich ein Mädchen vor mir, sondern daran, weil Mädchen sich in der Regel mehr knuddeln lassen als Jungs. Nicht immer, aber eher. Hab ich auch oft beobachtet und erlebt.

Aha... kann ich nicht bestätigten, ich habe zwei reife erwachsene und äusserst knuddelfreudige Männer in meinem direkten Umfeld. Die zudem empathisch, intelligent und sozialkompetent sind. Beide gehen arbeiten, können kochen und den Haushalt machen und sind handwerklich begabt.

Keiner von beiden ist homophob oder sorgt sich darum, gesellschaftlich als unmännlich beurteilt zu werden, wenn sie "Frauenarbeiten" erledigen.

Meinst Du, die machen was falsch? :D

LG
Any
 
Dass Mädchen manchmal mehr geknuddelt werden, liegt nicht daran, weil der Erwachsene sagt, ah jetzt habe ich ein Mädchen vor mir, sondern daran, weil Mädchen sich in der Regel mehr knuddeln lassen als Jungs. Nicht immer, aber eher. Hab ich auch oft beobachtet und erlebt.

Aber bin mir sicher, dass das nicht den Ausschlag gibt bzgl. Reife, die sehr großflächig zu beobachten ist. Zudem, wenn das der alleinige Grund wäre, dann spräche das ja noch eher für die direkte familiäre Betreuung.

Stimmt nicht ganz. Weibliche Säuglinge erfahren mehr Körperkontakt als männliche; ich rede nicht von Kleinkindern. Ein Säugling wird sich gegen Getätschel und Gehätschel kaum erwehren können - Studien haben aber gezeigt, dass nicht nur die Mütter, sondern das gesamte Umfeld des Kindes weibliche Babys signifikant öfter zärtlich berührt als männliche Babys. Natürlich kann dies ein Umstand sein, der dazu führt, dass auch ältere weibliche Kinder eher die körperliche Nähe suchen, einfach aus einer Gewohnheit heraus. Mädchen haben ja auch weniger Probleme, Körperkontakt mit anderen Mädchen zuzulassen als Jungen. Erstens wohl, weil sie die Erfahrung des Wohlgefühls gemacht haben und desweiteren, weil man sie nicht deswegen verlacht, wenn sie mit einem anderen Mädchen Hand in Hand gehen z.B. Jungen sind ja deswegen sofort schwul.

Da die zärtliche Zuwendung von Bezugspersonen nicht an ein spezifisches Geschlecht gebunden ist und es für das Kind eklatant wichtig ist, Stabillitität und Geborgenheit vertrauter Personen zu erleben, ist es eben nicht ausschlaggebend, das nur die Mutter den Kontakt zum Kind aufbaut bzw. den Körperkontakt vermittelt. Kinder brauchen zärtliche Zuwendung - die ist aber nicht nur an Mama gebunden.
 
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Aha... kann ich nicht bestätigten, ich habe zwei reife erwachsene und äusserst knuddelfreudige Männer in meinem direkten Umfeld. Die zudem empathisch, intelligent und sozialkompetent sind. Beide gehen arbeiten, können kochen und den Haushalt machen und sind handwerklich begabt.

Keiner von beiden ist homophob oder sorgt sich darum, gesellschaftlich als unmännlich beurteilt zu werden, wenn sie "Frauenarbeiten" erledigen.

Meinst Du, die machen was falsch? :D

LG
Any

Lies doch mal was ich schrieb!

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