Frauen - Männer - Gleichstellung

Und womit wir doch wieder bei Manndat gelandet sind. :D

Ja, und besonders interessant:

Das Vokabular und Vorgehen von Männerrechtlern, die sich zur Jungenpolitik in Organisationen wie MANNdat, Agens und IGAF sowie den dazugehörenden Foren artikulieren, ähnelten bisweilen rechtsextremistischen Strategien, stellt der Psychodramatiker Reinhard Winter fest. Sie seien nicht zu unterschätzen, weil sie populäre Stimmungen aufgreifen und zuspitzen. Ihre Feindbilder (die Feministinnen), Verschwörungstheorien („Gender-Unterwanderung“) und ihre Polemik seien für seriöse Jungenpolitik schädlich.[26]

http://de.wikipedia.org/wiki/MANNdat

:D
 
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Ich möchte ein Posting von Any aufgreifen, in dem sie etwas sehr wichtiges erwähnt hat:

Männer sind in sozialen Umgang manchmal ungeübt, aber nicht aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit unterlegen. Genauso wie eine Frau durchaus einem Mann körperlich überlegen sein kann, was auch mit Übung zu tun hat, hier wohl mehr im Bereich Krafttraining oder Kampfsport, ausgeglichen werden kann.


Dies ist richtig. Die viel beschworenen Unterschiede in solchen Dingen wie sprachliche Kompetenz oder räumliches Vorstellungsvermögen, die zum Beispiel in den Neurowissenschaften getestet werden und bei denen Männer und Frauen unterschiedlich abschneiden, nehmen mit fortschreitendem Lebensalter zu. Warum? Weil das Gehirn zum Beispiel wie ein Muskel trainiert wird und immer wieder abgerufene Bahnen sich verfestigen. Heißt im Klartext: bei Kindern sind diese Unterschiede noch nicht sonderlich groß, erst mit der Konditionierung Mädchen = plaudern, bemuttern, schlecht in Mathe und Jungs = Autos, wenig emotional, supi in Mathe, bilden sich diese Unterschiede aus. Diese Unterschiede korrelieren also mit einem anerzogenen Rollenbild.

Das heißt jetzt NICHT, dass Frau/Mannsein NUR anerzogen ist (bevor das jetzt wieder so hingedreht wird), denn natürlich sind geschlechtsspezifische Unterschiede vorhanden (Anatomie, Hormone ect). Es heißt aber, das Unterschiede im Verhalten nicht grundsätzlich genetisch determiniert sind. Männer und Frauen sind nicht komplett gleich; aber auch nicht alle Frauen und alle Männer sind komplett gleich. Das Individuum wird nun mal durch Sozialisation geprägt. Es gibt Kulturen, in denen Männer zu "echten Kerlen" erzogen werden und die dementsprechend Verhalten zeigen, in anderen Kulturen hingegen übernehmen Frauen die "männliche" Rolle und haben die Entscheidungsgewalt.

Männer haben eine grundsätzliche Befähigung, "weibliche" Eigenschaften wie soziale Kompetenz, Emotionalität, sprachliche Kompetenz ect. auszubilden, Frauen haben die grundsätzliche Befähigung, "männliche" Eigenschaften wie Ratio, räumliches Vorstellungsvermögen und Konzentration auf eine Sache, auszubilden. Die anatomischen und hormonellen Unterschiede sind ein Fakt - doch Männer und Frauen sind nicht so weit voneinander entfernt, wie gerne behauptet wird. Erst mit zunehmender Prägung ziehen die Männer auf den Mars und die Frauen auf die Venus. Die Unterschiede zwischen Individuen sind deutlich größer als die zwischen den Geschlechtern - wenn man es mal ganz rational und nüchtern betrachtet.

Damit meine ich nicht, Mädchen nicht mit Puppen spielen zu lassen oder Jungs das Fußballspielen zu verbieten. Sondern schlicht, Kinder nach ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten zu fördern statt ihnen zu suggerieren, dass sie wegen dem Pipi oder der Mumu so oder so zu sein haben. So sind sie als Erwachsene nicht nur Mann oder Frau, sondern in erster Linie Mensch mit eigenem Profil. Und dabei ist die Bandbreite weiter gestreut als oft angenommen.
 
Man braucht keine Studien, wenn man sensibel genug ist und ein Gefühl für das eigene Kind hat, dann spürt Frau was Sache ist. Aber leider ignorieren viele Frauen dieses Gefühl oder müssen es ignorieren, weil sie gezwungen sind, in die Arbeit zu gehen, um nicht in die Sozialhilfe abzugleiten.

Aber Studien sind dann gut, wenn hardliner Feministinnen (meist selbst nie Kinder gehabt oder mit ihnen umgegangen), aus ideologischen Gründen das Gegenteil behaupten.
Man kann etwa von einer Stufenentwicklung sprechen: Die einen Frauen hören auf ihre fraulichen und mütterlichen Gefühle, die anderen brauchen Studien, um künstlich frauliche und Muttergefühle in sich zu erregen lassen zu können und wiederum andere, eben hardliner Feministinnen, lehnen ihre fraulichen und Muttergefühle so sehr ab, dass sie sie gar nicht mehr empfinden mögen und nur noch Beweise, wie sie in der analytischen Männerwelt vorhanden sind, mögen ihnen noch einen Hauch von Weiblichkeit vermitteln.
 
fraulichen und mütterlichen Gefühle

Was soll das sein?

p.s. ich kenne das Gefühl von Fürsorglichkeit, Liebe, Zuneigung, ein Gefühl für meine sexuelle Identität als Frau (aber halt auch in Bezug auf Sexualität), aber keine Gefühle, die nur fraubezogen sind und die ein Mann nicht kennt. Daher empfinde ich eine Ausgrenzung von Gefühlen, die dann Männer z.B. nicht haben können sollen, als fragwürdig.
 
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fantastfisch schrieb:
Männer haben eine grundsätzliche Befähigung, "weibliche" Eigenschaften wie soziale Kompetenz, Emotionalität, sprachliche Kompetenz ect. auszubilden, Frauen haben die grundsätzliche Befähigung, "männliche" Eigenschaften wie Ratio, räumliches Vorstellungsvermögen und Konzentration auf eine Sache, auszubilden. Die anatomischen und hormonellen Unterschiede sind ein Fakt - doch Männer und Frauen sind nicht so weit voneinander entfernt, wie gerne behauptet wird. Erst mit zunehmender Prägung ziehen die Männer auf den Mars und die Frauen auf die Venus. Die Unterschiede zwischen Individuen sind deutlich größer als die zwischen den Geschlechtern - wenn man es mal ganz rational und nüchtern betrachtet.

Hier ein interessantes Youtube-Video dazu. Hierin wird erklärt, wie es kommt, dass bestimmte Menschen, denen eingeredet wird, etwas nicht zu können, dann in diesen Fächern auch die Leistung nicht abrufen können. Also wenn z.B. den Mädchen suggeriert wird, sie seien aufgrund ihres Geschlechtes schlechter in Mathematik, dann sind es es auch. Sagt man ihnen hingegen, sie sind gleich gut wie die Jungen, dann bringen sie auch die entsprechende Leistung.

Ich finde das super interessant. Wenn man Männern z.B. suggeriert, die Mädchen sind ihnen im sprachlichen Bereich überlegen, dann werden sie dahingehend "funktionieren". Wird Männern gesagt, sie wären im sozialen Bereich oder bei der Pflege oder Hege schlechter geeignet als Frauen, so werden sie das auch sein.

Offensichtlich sind Männer und Frauen lediglich "Opfer" solcher Stereotypen, wie Test´s gezeigt haben. Aber es ist alles nur eine Sache der Psyche, ob Frau oder Mann etwas "kann" oder nicht. Wird von vornherein gesagt, du kannst etwas, dann wirst du es auch können. Wenn dir gesagt wird, du kannst etwas nicht, dann wirst du die Leistung nicht abrufen können.

Lg
U.





Lg
Urajup
 
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